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Berichte aus der Spielzeit 2010 / 2011
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.


Berichte nach Datum

(siehe unten)
 

Berichte nach Spielen

29.08.10 Welle - Polonia 3:0

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22.08.10 Victoria II - Welle   2:1
Am vierten Spieltag kassiert der TSC Wellingsbüttel seine erste Niederlage der Saison bei der Reserve von Victoria Hamburg.

Zu Beginn der Partie dominierte Wellingsbüttel das Spielgeschehen ohne dabei aber wirklich gefährlich zu sein. Der Ball lief hauptsächlich in für den Gegner ungefährlichen Bereichen in den eigenen Reihen. In der Defensive wurde zunächst wenig zugelassen. Die guten Angreifer von Victoria konnten aber leider nicht das ganze Spiel über so gut in Schach gehalten werden. Die erste große Chance der Gastgeber führte gleich zu einem Aluminiumtreffer am Gehäuse von Torhüter Max Bitter. In der Folge gab der TSC das Spielgeschehen aus der Hand und so musste die Elf von Trainer Thorsten Dick noch vor der Halbzeit den 1:0 Rückstand hinnehmen. Vor allem die zweite Hälfte der ersten Halbzeit ließ schon erahnen in welche Richtung sich das Spiel entwickeln würde. Der TSC zeigte eklatante Schwächen in der Defensivbewegung und erleichterte es so den Gegnern das Spiel zu machen. Hinzu kamen mehr und mehr individuelle Schwächen, die es unmöglich machten das Spiel selbst nach vorne zu tragen.
Wer dachte nach der Halbzeit würde sich an dem Spielgeschehen etwas ändern, lag leider falsch. Der TSC wurde für gut 20 Minuten in der eigenen Hälfte eingeschnürt und stellte selbst nichts Konstruktives mehr auf die Beine. Nach gut 70 Minuten gelang es den Wellingsbüttlern aber noch einmal etwas Druck nach vorne auszuüben. Nach einer ansehnlichen Kombination auf der rechten Seite markierte Jan Zierau den Ausgleich aus kurzer Distanz. Nun kam noch mal etwas Leben ins Spiel und der eine oder andere rechnete sich doch noch Chancen auf einen Sieg der Wellingsbüttler aus, zumal Victoria die letzte Viertelstunde in Unterzahl spielen musste, nachdem ihr 6er die gelb-rote Karte sah. Leider kam es anders und die Grün-Schwarzen mussten in Überzahl nach einem Freistoß das 2:1 hinnehmen.
An diesem Ergebnis änderte sich nichts mehr und die erste Saisonniederlage war somit besiegelt. Der TSC wirkte heute nicht entschlossen genug um den guten Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen. Für die nächsten Spiele muss sich der TSC mehr einfallen lassen und im Training hart arbeiten, zumal es gegen drei der vier Topmannschaften der Tabelle geht.

Hinnerk Barth

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15.08.10 Welle - Farmsener TV II   6:0
Im dritten Spiel der Saison feierten die Wellingsbütteler einen deutlichen Sieg, schossen 6 Tore - und hätten noch häufiger treffen können. Der Gegner aus Farmsen war dem TSC in allen Belangen unterlegen.

Welle zeigte von Beginn an, dass sie heute um jeden Preis die drei Punkte am Pfeilhof behalten wollten und setzten Farmsen von der ersten Minute an unter Druck. Die Farmsener wirkten hilflos und verloren schon viele Bälle in der eigenen Hälfte, welches zu zahlreichen Torchancen für Wellingsbüttel resultierte. Bringmann und die Brüder Zierau sorgten in der Anfangsphase für Torgefahr bevor Jakob Neitzel nach zwölf Minuten zum 1:0 per Flugkopfball einnetzen konnte. Thommy Zierau machte die Vorarbeit durch eine herrliche Flanke mit seinem schwächeren, linken Fuß. Zehn Minuten später erhöhte Malte Marwede die Führung mit einem Kopfballtor nach einem Freistoß von Jan Zierau. In der folgenden Zeit machte Welle weiter Druck auf das Tor der Farmsener, die gefühlte drei Mal über die Mittelinie kamen und davon ein Mal durch einen Freistoß gefährlich wurden. Kurz vor der Pause fand der Ball nach einem Klärungsversuch eines schwarz-roten Abwehrspielers den Weg ins eigene Tor. Vorausgegangen war ein Torschuss von Malte Marwede nach einer Vorlage von Malte Johannsen.

Die zweite Halbzeit sorgte für keine Überraschungen. Harry Darry baute die Führung zum 4:0 aus. Sein Fernschuss landete im Netz nach dem zwei Farmsener dem Ball die richtige Richtung gaben. Für das 5:0 sorgte nach eigenen Angaben Marcus Dettmann. Einige Zuschauer wollen aber erneut einen Farmsener als Letzten am Ball gesehen haben. Den Schlusspunkt setzte Jan Zierau mit dem sechsten und letzten Tor der Partie. Ein "Zucker-Pass" von Malte Marwede ließ den quirligen Offensivmann frei vorm Tor auftauchen. Während die meisten Zuschauer einen Zierau-typischen Heber über das Tor erwarteten, ließ dieser sich nicht beirren und schob den Ball rechtsunten in den Kasten. "Ich hab darauf gewartet, dass der Torwart raus läuft, aber..." so Zierau etwas schmunzelnd nach dem Spiel.

Trainer Thorsten Dick zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der großen Zahl erspielten Torchancen und den stets gefährlichen Standardsituationen. Die große Zahl vergebener Torchancen machen dem 33jährigen Wellingsbütteler Urgestein und Neu-Ligatrainer sorgen. Schon die letzten Jahre forderte Alt-Trainer Niels Schulze mehr Torgeilheit von den Spielern, welches Problem weiterhin ungelöst scheint.

Lennart Helm

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08.08.10 - Rahlstedter SC II  -  Welle 1:1
Schwache Chancenauswertung – Welle auch im zweiten Spiel sieglos

Der Saisonstart der 1. Herren des TSC Wellingsbüttel darf nach dem zweiten Unentschieden in Folge als missglückt bezeichnet werden. Nach der Punkteteilung gegen Osdorf gelang nun bei der zweiten Mannschaft des Rahlstedter SC ein 1:1.

Die Partie begann fahrig und hektisch. Viele Unsauberkeiten auf beiden Seiten sorgten immer wieder für spontane Möglichkeiten. Gespielt wurde meistens hoch und weit, Kurzpassfolgen von mehr als drei Pässen waren eigentlich nie zu bestaunen. Dennoch kamen beiden Teams, so nach 30 Minuten, zu hochkarätigen Torchancen. Jakob Neitzel, blank stehend vorm Gästekeeper machte den Auftakt, dann zwei Mal Rahlstedt und kurz vor dem Seitenwechsel Sören Bringmann – keiner konnte oder wollte ein Tor erzielen.

Halbzeit zwei bot ein ähnliches Bild, unruhig und ohne Spielfluss. So fielen die beiden Tore, nachdem und bevor erneut gute Möglichkeiten ausgelassen wurden, nach Standards. Circa 65 Minuten gespielt als der gerade eingewechselte Jan Zierau einen Eckball nah ans Tor bringt, der Keeper kommt nicht raus, Bringmann steht frei und köpft ein.
Die Partie schien gelaufen, doch knapp 15 Minuten später wurde es noch mal unterhaltsam. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kann Linksverteidiger Christopher Darracott eine Großchance nur mit einer Notbremse verhindern. Lange Diskussionen über Art, Ort und Härte des Fouls später entschied der Schiedsrichter auf gelbe Karte (falsch) und Freistoß (wohl richtig). Aufatmen beim TSC für etwa 20 Sekunden, dann war der Ball direkt verwandelt im Tor und der Ausgleich perfekt. Wenige Minuten später kassierte Kapitän Jakob Neitzel dann für wiederholtes Foulspiel die gelb-rote Karte. Im Anschluss passierte kaum mehr etwas, beide Teams trennen sich mit 1:1.

Am kommenden Sonntag, 15.8.2010, empfängt der TSC dann die Zweite von Farmsen um 15 Uhr am Pfeilshof.

Nils Lehnebach
                                                               
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01.08.10 - Welle - TuS Osdorf II  0:0
Am Sonntag, den 1.8.2010 um 15 Uhr trafen der Kreisligaaufsteiger Tus Osdorf 2 und der Absteiger aus der Bezirksliga TSC Wellingsbüttel 1 auf dem Grandplatz „Am Pfeilshof“ aufeinander. Nach kurzer Verspätung einiger Osdorfer, konnte das Spiel dann doch angepfiffen werden. Anfänglich war Wellingsbüttel klar dominant und konnte schon in der 5. Minute die erste gefährliche Torchance herausspielen, welche nur knapp vom Keeper der Osdorfer pariert werden konnte. Im weiteren Spielverlauf, nach ewigem hin und her und nur wenigen wirklich brenzligen Situationen hatte Osdorf dann die Chance in der 30. Minute vor der Pause einen Treffer zu erzielen. Freistoß aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, Kopfball, Latte, Abseits. Nach einigen gelben Karten und einer ansonsten sehr fairen ersten Halbzeit gingen die Mannschaften nun in die wohlverdiente Pause – 0:0.

Die 2. Halbzeit wurde semi-pünktlich um 16:10 Uhr angepfiffen und die Wellingsbüttler Fans brannten auf ein Tor, welches beiden Mannschaften bislang verwehrt blieb. Doch auch die zweite Halbzeit sollte nach mehreren schönen Spielzügen und einigen Chancen für beide Mannschaften keine Tore mehr liefern. Wellingsbüttel und Osdorf müssen sich gewaltig steigern, wenn sie in dieser sehr starken Staffel ein Wörtchen mitreden wollen.

Schon am kommenden Wochenende hat Wellingsbüttel 1 die Chance auf eine Wiedergutmachung – am Sonntag, den 8.8. wird um 13:00 Uhr das Derby bei Rahlstedt auf Rasen angepfiffen.

Finn Permien

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25.07.10 - Welle - MSV Hamburg 2:3
Unverdiente Niederlage im Pokal
Mit einem knappen und für den Sieger kaum verdienten 2:3 musste sich die 1.Herren des TSC Wellingsbüttel am vergangen Sonntag (25.7.) dem Landesligisten MSV Hamburg 1 in der 1.Runde des Oddset-Pokals geschlagen geben. Dabei zeigte der TSC eine sichere und gute Leistung, zeigte aber bekannte Schwächen – Torchancen wurden vergeben und kleine Fehler vom Gegner sofort bestraft. MSV Hamburg konnte kaum überzeugen und muss sich in der Landesliga auf eine schwere Saison vorbereiten. Wellingsbüttel 1 kann frohen Mutes das Ziel Wiederaufstieg in Angriff nehmen.

Das Spiel startete pünktlich um 15 Uhr unter der immer sicheren Leitung von Bobby Schneehagen (Note 1).
Beide Mannschaften ließen das Spiel ruhig angehen, schoben den Ball hin und her und versuchten den Gegner zu locken. Daher waren die ersten 10 Minuten ereignislos.
In der 12. Minute hatte MSV Hamburg einen Freistoß, dieser segelte in den Strafraum, der Ball wurde im 16er vor die Füße des Gegners geklärt, der ungehindert das 0:1 erzielen konnte.
Schon 6 Minuten später gab es einen Freistoß für den TSC. Der Ball wurde von halbrechts in den Strafraum geschlagen, Markus verlängerte klug mit dem Kopf, Sören köpfte freistehend auf das Tor. Der Torwart konnte den Ball nur abprallen lassen und Sören war im Nachsetzen zum 1:1 in der 18.Minute erfolgreich.
In der folgenden Zeit war Wellingsbüttel überlegen, MSV wirkte verunsichert. Leider gelang es lange Zeit nicht, die Überlegenheit auch in zählbares umzusetzen.
Erst in der 41. Minute war es erneut Sören, der eine zu kurze und ungenaue Torwartabwehr im Zentrum aufnahm und aus knapp 30 Metern in das leere Tor schoss – 2:1 für den TSC.
Damit ging es in die Pause.

MSV Hamburg kam hoch motiviert aus der Kabine, Welle schien die Umstellungen nach dem Wechsel noch nicht verarbeitet zu haben, schon schlug der MSV in der 47. Minute eiskalt zu. Über links setzte sich ein Angreifer durch, der TSC konnte zweimal den Ball nicht ausreichend klären, so dass er einem MSVer vor die Füße viel. Dieser konnte Flanken, der Ball landete beim 2-Meter-Riesen am langen Pfosten auf dem Kopf (Christopher war im Kopfballduell machtlos), der legte quer vors Tor und dort verwandelte der Stürmer freistehend zum 2:2.
Wellingsbüttel lies den Kopf nicht hängen und versuchte dem Druck der Gäste standzuhalten. Immer wieder wurde MSV unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. In der 56. Minuten konnte Sören einen Querpass abfangen und tauchte alleine vor dem Tor auf – leider verfehlte sein Schuss das Ziel.
In der 77. Minute spielte sich MSV Hamburg über rechts durch die Abwehrreihe des TSC, eine Flanke auf den langen Pfosten – Kopfball links unten ins Ecke – 2:3. Und schon wieder lag der TSC hinten.
Aber die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten – 80.Minute: nach einem langen Ball, musste der gegnerische Verteidiger in höchster Not im 16er mit der Hand klären, so dass es Strafstoß gab. Sören nahm sich mit dem Vertrauen der 2 Tore den Ball – leider hielt der Torwart den nicht so starken Schuss souverän. Aber schon 3 Minuten später die nächste große Chance für den TSC – scharfe Hereingabe von links, flach vor das Tor. Grätsche von Hannes etwa 2 Meter vor dem Tor – drüber.
Weiter ging es in Richtung MSV Gehäuse – 85. Minute: der kurz zuvor eingewechselte Jakob bekommt die butterweiche Flanke von Daniel genau auf den Kopf und vergibt freistehend zentral vor dem Tor um knapp 50 cm.

Dieses knappe Spiel gegen ein 2 Klassen höher spielende Mannschaft wurde leider 2:3 verloren. Es sollte aber Mut geben für die kommenden Aufgaben in der Kreisliga 5 – wo der direkte Wiederaufstieg das Ziel ist.
Am Sonntag, den 1.8. startet Wellingsbüttel 1 um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen TuS Osdorf 2 in die Punktrunde – hoffentlich unterstützen uns wieder viele Zuschauer!

T. Dick

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17.07.10 - Welle siegt beim SCALA-CUP
Die 1. Herren des TSC Wellingsbüttel hat vor dem Saisonbeginn am kommenden Wochenende (1. Runde Oddset-Pokal, gegen MSV Hamburg/LL) ordentlich Selbstvertrauen getankt. Durch einen Sieg gegen BU II (BZ) im Finale des jährlich ausgespielten SCALA-Cups sicherte sich das Team von Neu-Coach Thorsten Dick den ersten Pokal der Saison.
Das Tor des Tages erzielte Sören Bringmann, der Mitte der zweiten Halbzeit eine starke Vorlage von Marcus Dettmann aus kurzer Distanz per Kopf verwertete.
Zuvor hatte Welle aber auch eine gehörige Portion Glück: Zwei Mal rettete das Aluminium für die Mannen in grün. Aber auch beide eingesetzten Keeper, Niklas Geyer und Maximilian Bitter, trugen mit teils spektakulären Taten zum Pokalsieg bei.
Mit Welle setzte sich im stark besetzten Feld (u.a. Tura Harksheide und SCALA) ein echter Außenseiter durch. Es wurden Gegner bezwungen, die im letzten Jahr noch Staffelgegner in der Bezirksliga Nord waren – und dort, im Gegensatz zum TSC, auch weiterhin spielen.
In der Gruppenphase hatte Welle mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage noch eine durchwachsene Leistung präsentiert, steigerte sich dann aber entscheidend.
Auffällig: Noch scheint die Mannschaft eklatante Schwächen aus der Vorsaison nicht ausgemerzt zu haben. Torchancen werden reihenweise versiebt, Konter nicht durchdacht zu Ende gespielt. Auch ein Problem mangelnder Kondition? Die Mannschaft könnte sicher noch die ein oder andere „Hammer-Einheit“ vertragen.
Immerhin: Die Defensive steht gut, in der eigenen Hälfte wird konsequent und aggressiv gegen den Ball gearbeitet.
Und gänzlich ungewohnte Nervenstärke bewies der TSC, als es im Halbfinale gegen SCALA zum Elfmeterschießen kam: Alle sieben Schützen netzten.
Insgesamt fällt das Fazit nach der bisherigen Vorbereitung positiv aus. Denn trotz der erwähnten Schwächen stehen am Ende ein Pokalsieg und 150 Euro Prämie für die Mannschaftskasse auf der Habenseite. So muss es weitergehen.

Anant Agarwala
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