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Berichte aus der Spielzeit 2007 / 2008

SAISON-RÜCKBLICK

Vizemeisterschaft nach einer starken Saison!
Verlorener Meisterschaftskampf in der Liga, knapp verpasster Bezirksligaaufstieg in der Aufstiegsrunde – eine verkorkste Saison!? Nein, die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel haben alles andere als eine verkorkste Saison gespielt. Mit einem zweiten Platz in der Spielzeit 07/08 der Kreisliga 6 hat die Mannschaft das beste Resultat seit dem Abstieg aus der Bezirksliga im Jahre 1987 (!) erzielen können. 

Ein zweiter Platz im Abschlussklassement, 17 Siege und 7 Unentschieden gegenüber 4 Niederlagen sind die nackten Zahlen dieser erfolgreichen Saison. Jedoch noch viel erfreulicher und grundlegender Baustein dieses Erfolges ist ein gewachsener Teamgeist und neuer Schwung in der Mannschaft vom Pfeilshof. Bestand die Truppe in den letzten Jahren noch zum größten Teil aus der gealterten ’84er Jugendmannschaft, so stießen zu Beginn dieser Saison eine Vielzahl von Neuzugängen zu der Mannschaft hinzu. Diese Neuzugänge brachten nicht nur Erfahrungen von anderen Vereinen und fußballerische Qualitäten mit sich, sondern bereicherten das Kollektiv vor Allem vom Menschlichen her. Da auch die Neuen fast alle in der Region - Wellingsbüttel - Sasel – Bramfeld – Berne - aufgewachsen und zur Schule gegangen sind bzw. zum Teil in der Jugend schon bei „Welle“ gespielt hatten, identifizieren sich die Jungs 100prozentig mit dem Verein und kommen über das Kicken bei „Welle“ immer wieder gern in der alten Heimat zusammen. 

Aufgrund eines großen Kaders konnten in dieser Spielzeit erstmals zwischen-zeitliche Ausfälle von Stammspielern jederzeit kompensiert werden und Dank einer großen Trainingsbeteiligung – im Durchschnitt erschienen bestimmt ca.
17 Mann Dienstags und Donnerstags Abends auf dem roten Acker – herrschte stets ein gesunder Konkurrenzkampf in der Mannschaft, sodass sich niemand im Training auf irgendetwas ausruhen konnte.

Mit einem Durchschnittsalter von ca. 24 Jahren ist die Mannschaft immer noch sehr jung und noch mit viel Potential nach oben, im Vergleich zu den letzten Jahren ist sie allerdings fußballerisch gereift. Zudem kristallisiert sich mit der Zeit immer mehr eine gewisse Altersstruktur heraus, sodass sich jüngere Spieler an Älteren orientieren können. 

Nach drei Kreisliga-Spielzeiten, die mit einem fünften und zwei siebten Plätzen endeten, hat sich die Mannschaft im zweiten Jahr unter Trainer Niels Schulze zu einem wahren Spitzenteam entwickelt. Dass man am Ende dieser Saison mit Platz zwei und einem schlechten Spiel in der Aufstiegsrunde ohne Aufstieg und schlussendlich mit leeren Händen dasteht, mag im ersten Moment eine große Enttäuschung sein, jedoch spürt man im Umfeld der Truppe einen großen Erfolgshunger und bereits die Vorfreude auf die kommende Saison, in der man die Chance hat noch konstanter und geschlossener aufzutreten um das große Ziel, den Aufstieg in die Bezirksliga zu verwirklichen.

Wir freuen uns drauf …

Henrik Marwede    
               
Recht herzlich möchten wir uns auf diesem Wege bei unserem neuen Trikotsponsor - ProKonzept Immobilien, Langenstücken 29, 22399 Hamburg - für seine tolle Unterstützung bedanken !!!  

08.06.08 Heiko rettet Welle in seinem letzten Spiel den Saisonausklang
Am Sonntag endete für den TSC Wellingsbüttel mit dem Spiel gegen Sporting Clube eine lange und turbulente Saison. Aufgrund der Konstellation in der Aufstiegsrunde kam dem Spiel keine entscheidende Rolle mehr zu, hatte Welle mit der Niederlage am Dienstag gegen Sparrieshoop doch jegliche Chancen auf den Aufstieg verspielt. Mit dem abendlichen EM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft und dem Anspruch, nicht Gruppenletzter zu werden, waren dennoch genügend Motivations-möglichkeiten geboten, um das Spiel erfolgreich zu gestalten. Sporting Clube, ein von Hamburger Portugiesen gegründeter Verein, galt vor der Aufstiegsrunde noch als Favorit; nach dem desaströsen 0:5 gegen V/W Billstedt am Dienstag stand aber auch für sie nur noch die Ehre auf dem Spiel.
Im Vergleich zum Dienstagsspiel setzte Trainer Schulze auf frische Kräfte und wirbelte die Startelf radikal durcheinander. Auf ganzen sieben Position veränderte er sein Team, das taktische Grundkonzept blieb allerdings gleich. Mit Torhüter Heiko Krohn stand zudem ein Akteur auf dem Feld, der sein letztes Spiel für den TSC bestritt.

Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel, wobei Sporting Clube leichte Feldvorteile zu verzeichnen hatte. Die Portugiesen zeichneten sich besonders durch ein technisch sehr versiertes Kurzpassspiel aus, das dem TSC in dieser anspruchs-vollen Form in dieser Saison noch nicht begegnet war. Welle hielt mit großem Einsatz und teils auch grober Zweikampfführung dagegen. Auf beiden Seiten konnten auch die Defensivreihen mit gutem Stellungsspiel und ebenso über-zeugender Manndeckung glänzen. So blieben klare Torchancen aus dem Spiel heraus die Ausnahmen. Die einzig wirklich 100%ige vergab ein Clube-Stürmer frei vor TSC-Keeper Krohn, als er statt eines simplen Torschusses einen schwierigen Heber versuchte, der deutlich über das Tor ging.

Bei Welle machte erneut Jakob Neitzel auf sich aufmerksam, zweimal verfehlten seine Kopfbälle nach Standardsituationen nur knapp ihr Ziel. Nichtsdestotrotz war Sporting die dominante Mannschaft und machte den etwas besseren Eindruck. So kam die Wellingsbüttler Führung etwas überraschend. Für sie zeichnete das neu aufgebotene Wellingsbüttler Sturmduo Nils Lehnebach/Lennart Flügge verant-wortlich: Flügge spielte ca. 35 Meter vor dem Tor einen Traumpass in die Nahtstelle der Abwehr, Lehnebach blieb noch außerhalb des 16ers cool – und versenkte (40.). Seine Coolness demonstrierte er auch dadurch eindrucksvoll, dass er schon lange, bevor der Ball die Torlinie passiert hatte, zum Jubel abdrehte.

Der sehr gute Schiedsrichter pfiff pünktlich ab und es ging mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Zur zweiten Halbzeit schickte Trainer Schulze seinen erfolgreichsten Torschützen dieser Saison, Christian Meyer-Wolters, in die vorzeitige Sommerpause und ersetzte ihn durch Paul Ramser.
Das Spiel derweil änderte sich wenig, noch immer spielten die Sporting-Akteure ihre technische Überlegenheit aus, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Welle begegnete seinem Gegner nach wie vor mit hart bis rabiat geführten Zweikämpfen.

Es entwickelte sich ein interessantes Spiel, ohne wirkliche Höhepunkte.

Nachdem mit Henrik Marwede gerade ein dritter Einwechselspieler auf Spielfeld geschickt worden war (65.) (Anton Exner wurde kurz zuvor eingewechselt), verletzte sich Welle-Kapitän Neitzel am Knie und musste ohne Ersatz ausgewechselt werden (70.). Marwede, eigentlich als Stürmer (!) eingewechselt, konnte seine ungewohnte Position zu seinem großen Leidwesen also nur knappe fünf Minuten bekleiden und wurde dann auf die linke Mittelfeldposition Neitzels zurückgezogen. Auch einige Zuschauer waren sehr enttäuscht über diesen Umstand...

Ob der Unterzahl war es nur natürlich, dass Wellingsbüttel weiter unter Druck geriet. Die meisten Angriffe der Portugiesen verpufften aber schon vor dem 16er – bis zur 85. Minute: Nachdem sich ein Stürmer über außen durchgetankt hatte, konnte er von einem Wellingsbüttler Verteidiger nur unfair gebremst werden und folgerichtig gab es einen Foulelfmeter. Nun schlug die große Stunde von Heiko Krohn, der in dieser Saison bereits zwei Elfmeter vereitelt hatte. Zunächst setzte er den Elfmeter-schützen durch Sticheleien psychisch unter Druck, dann parierte er dessen – zuge-gebenermaßen – schwach geschossenen Strafstoß. Was für eine Tat – bescherte er sich mit dieser Parade doch ein unvergesslichen Abschied vom TSC Wellingsbüttel und der Mannschaft einen versöhnlichen Saisonabschluss. Denn dann war Schluss, und der TSC fuhr seinen 21. Saisonsieg im 35. Spiel (28 Saisonspiele, 4 Pokalspiele, 3 Relegationsspiele) ein. Eine beachtliche Quote, die dem Anspruch an die nächste Serie jedoch nicht genügen wird. Schließlich soll dann an dieser Stelle vom Aufstieg berichtet werden.

Deshalb ist noch Ende Juni Trainingsauftakt...Anfang August beginnt dann die Saison 08/09.

Die Mannschaft der 1. Herren bedankt sich bei allen Fans für die tolle Unterstützung über die gesamte Saison und wünscht eine schöne Sommerpause.

Anant Agarwala
                                                                  

03.06.08 Endstation Sparrieshoop
Zwei Tage nach dem nervenaufreibenden Auftakt gegen Vorwärts/Wacker Billstedt (1:1) stand für den TSC Wellingsbüttel am Dienstag das zweite Spiel in der Aufstiegsrunde an. Diesmal hieß der Gegner TSV Sparrieshoop, auf neutralem Platz in Stellingen duellierten sich nun also die Vizemeister aus den Kreisligen 6 und 8. Nach der überzeugenden Leistung gegen V/W Billstedt, die aber nicht mit drei Punkten belohnt wurde, musste diesmal unbedingt ein Sieg her. Das gleiche galt für den Gegner aus dem Elmshorner Umland, der im ersten Gruppenspiel ebenso auswärts 1:1 unentschieden gespielt hatte. Beide Mannschaften kämpften also nicht nur um drei Punkte, sondern auch um ein Aufstiegs-Endspiel vor eigenem Publikum am kommenden Sonntag.
Die auf zwei Positionen veränderte Mannschaft aus Wellingsbüttel wollte natürlich an die gute Leistung vom Sonntag anknüpfen und so war es doch sehr verwunderlich, welch desolates Bild die Mannschaft von Anfang an abgab. Bei teils sehr heftigem Regen kam der TSC überhaupt nicht ins Spiel und ließ all jene Qualitäten fast komplett vermissen, welche die Mannschaft vor zwei Tagen noch ausgezeichnet hatten: Kampfgeist, unbedingter Wille, Laufbereitschaft. Ganz anders der TSV Sparrieshoop, der aus einer kompakten Defensive von Beginn an auf schnelle Konter setzte und vor allem in Sachen Zweikampfhärte und  eben der Laufarbeit den TSC-Kickern um Längen voraus war. Keine zwei Minuten waren gespielt, als der TSV erstmals brandgefährlich im Wellingsbüttler Strafraum auftauchte. Nach schnellem Überbrücken des Mittelfelds setzte sich auf der rechten Seite ein „Roter“ durch, doch sein Querpass auf Höhe des Fünfmeterraums war zu unpräzise für einen erfolgreichen Abschluss seines Mitspielers. Spätestens jetzt hätte man meinen können, der TSC würde aufwachen, doch weit gefehlt. Keine fünf Minuten später brannte in der Wellingsbüttler Hintermannschaft endgültig der Baum. Ein eigentlich sicher geglaubter Ball wurde in der eigenen Hälfte verloren und die daraus resultierende Flanke führte zum 0:1. Sträflich ungedeckt wuchtete ein TSV-Stürmer die Kugel aus kurzer Distanz per Kopf Richtung Kiste. Torhüter Oliver Pietrek bekam zwar noch die Finger an den nassen Ball, konnte das frühe Gegentor aber nicht mehr verhindern. Bereits nach so kurzer Spieldauer konnte der Rückstand nur als verdient bezeichnet werden.
Das Spiel entwickelte sich in der Folge auf mittlerem Niveau. Wellingsbüttel kam etwas besser ins Spiel, blieb aber saft- und kraftlos im Ausspielen ihrer Angriffe. Sparrieshoop begnügte sich damit, durch sehr klug gefahrene Konter immer wieder Nadelstiche zu setzen, und verwaltete geschickt das Ergebnis. Im Mittelfeld jedoch ließen sie der Wellinsbüttler Kreativtroika (Lennart Helm, Paul Ramser, Christian Meyer-Wolters) viel Platz, der aber  zumeist ungenutzt blieb. Die bereits erwähnten Tugenden, die Welle quasi über Nacht abhanden gekommen schienen, müssen als Erklärungsansatz für die schwache Mannschaftsleistung herangezogen werden: So führte die fehlende Laufbereitschaft zu riesigen Löchern zwischen Angriff und Verteidigung (null Kompaktheit, null Nachrücken), der fehlende Kampfgeist zu ungenügendem Zweikampfverhalten und der mangelnde Siegeswille zu Inkonsequenz und Unzulänglichkeiten vor dem Tor und im Passspiel. Hinten brachten sich die Verteidiger ein ums andere mal unnötig selbst in die Bredouille, indem Bälle vertendelt wurden, vorne konnten die Stürmer kaum einen Ball festmachen, geschweige den verarbeiten. So sorgten einzig Standardsituationen für Szenen im Strafraum von Sparrieshoop, allein, es ging kaum ein TSC-Akteur konsequent zum Ball. Welle ging die von Trainer Schulze so oft geforderte „Torgeilheit“ komplett ab. Sparrieshopp konterte derweil passabel und so war ein höherer Rückstand eigentlich nur eine Frage der Zeit. Nach einer Reihe guter Möglichkeiten fiel nach einer guten halben Stunde dann das 0:2. Diesmal allerdings nicht durch einen Konter herausgespielt: Eine flache Freistoßhereingabe fand in der Mitte einen Abnehmer und der platziert aufs rechte untere Eck geschossene Ball zappelte im Netz.
Auch nach diesem erneuten Tiefschlag blieb es erstaunlich ruhig auf dem Rasen. Wellingsbüttel fehlte ein Leader, der bereit war, das Spiel an sich zu reißen und seine Mitspieler wachzurütteln.
Dass nach diesem beinahe indiskutablen Auftritt im ersten Durchgang noch Hoffnung für den Wellingsbüttler Anhang blieb, verdankte man der 45. Minute. Bei einer weiteren Standardsituation kam im Strafraumgewusel Jakob Neitzel an den Ball und der nun endgültig zum Goalgetter aufgeschwungene Mittelfeldakteur (traf schon gegen V/W) verkürzte mit dem Pausenpfiff auf 1:2. Dieses Tor kam zwar wie aus dem Nichts, aber zum viel zitierten „psychologisch wichtigem Zeitpunkt“. So ging es mit einem positiven Erlebnis in die Pause, doch Trainer Schulze sollte diese vermutlich trotzdem dazu genutzt haben, seinen Männern einen deftigen Verbaleinlauf zu verpassen.

Mit einem Wechsel und viel Elan begann Welle den zweiten Durchgang und erspielte sich nun ein Übergewicht. Offensichtlich war Welle um Wiedergutmachung bemüht, doch die Beine wollten nicht so recht wie der Geist. Aus dem vielen Ballbesitz wurde zu wenig gemacht, immer wieder schlichen sich unerklärliche Abspielfehler ein, das Spiel über die Außen blieb auf Ausnahmen beschränkt und besaß allenfalls mäßiges Niveau. Das größte Manko blieb aber nach wie vor der fehlende Abschluss. Aus aussichtsreichen Positionen wurde entweder abgespielt oder der Ball verloren, was den tief stehenden Sparrieshooper in die Karten spielte. So beschränkten diese sich auch in den zweiten 45 Minuten hauptsächlich auf Konterspiel, bis auf einen Schuss an den Innenpfosten sprang aber auch auf der anderen Seite wenig heraus. So hielt die Spannung sowie die Erinnerung an den Anschlusstreffer, der ja auch eher zufällig zustande kam, die Hoffnung am Leben, das Spiel vielleicht doch noch zu seinen Gunsten entscheiden zu können. Etwa zehn Minuten vor Schluss erstarb diese dann aber jäh und endgültig. Nach einem Allerweltszweikampf im Wellingsbüttler Strafraum ging ein Angreifer zu Boden und nach dem Pfiff des ansonsten unauffälligen Schiedsrichters hieß es zur Überraschung aller Beteiligter: Elfmeter. Ein Zweikampf, der eigentlich nicht einmal außerhalb des Strafraums abgepfiffen werden dürfte. Alle Proteste halfen natürlich nichts. Nachdem der Strafstoß abgezockt verwandelt wurde, passierte bis zum Schlusspfiff nichts mehr.

Auch wenn die zweite Halbzeit aus Wellingsbüttler Sicht von der Einstellung her besser geführt wurde, blieb mehr der Eindruck haften, keinen einzigen (!) gefährlichen Torschuss abgegeben zu haben. Als der finale Pfiff dann ertönte, schien für einen kurzen Moment die ganze Saison in sich zusammenzufallen. Sich der Auswirkung der Niederlage bewusst werdend, sanken die Wellingsbüttler niedergeschlagen zu Boden. Auf der anderen Seite – natürlich – kollektive Jubelstürme.
Absolut verdient also besiegte der über das ganze Spiel reifere und cleverer agierende TSV Sparrieshoop den TSC Wellingsbüttel mit 3:1. Was dann kurz nach Ende des Spiels im Mittelkreis folgte, ließ diese Reife auf menschlicher Seite leider ziemlich vermissen und hinterließ einen peinlichen Eindruck. Als Verlierer keine Größe zeigen zu können, ist die eine Sache, aber sich als Sieger so unsportlich aufzuführen, hat eine andere Dimension. Dieser fade Beigeschmack soll nicht unerwähnt bleiben, Details dennoch ausgespart werden. Es soll an dieser Stelle nicht vom klaren und ungefährdeten Sieg des TSV abgelenkt werden.
Da sich in der parallel laufenden Partie zwischen Sporting Clube und V/W Billstedt letzterer überraschend klar mit 5:0 durchsetzte, besteht für Welle nicht mal mehr eine theoretische Chance auf den Gruppensieg. So geht es im letzten Spiel gegen Sporting für beide Mannschaften um nichts mehr, zwischen Sparrieshoop und V/W Billstedt dagegen entscheidet sich im direkten Duell, wer nächstes Jahr in der Bezirksliga ran darf.
Trotzdem freut sich der TSC am Sonntag natürlich über jeden Besucher. Anstoß am Sportplatz Pfeilshof ist um 15:00 Uhr.

Anant Agarwala

01.06.08 Aufstiegsrunde: Last Minute-Triller endet 1:1
Mit einer ganz starken Leistung präsentierten sich die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel beim Auftaktspiel der Aufstiegsrunde bei Vorwärts-Wacker Billstedt II, kommt am Ende aber nicht über ein 1:1 hinaus. Ob man sich über diesen ersten Punkt nach einer hoch-dramatischen Schlussphase nun aber freuen oder ärgern sollte, wusste man beim TSC allerdings nicht. 

Bei erdrückend, hochsommerlichen Wetter vor einer eher spärlichen Kulisse in Billstedt kam Welle vom Anpfiff weg gut ins Spiel. Mit teilweise schönen Kombinationen erspielte man sich einige Möglichkeiten, doch fehlte, wie zuletzt häufiger, vor dem Tor die letzte Durchschlagskraft. Einzig Christian Meyer-Wolters vergab eine Riesen-Möglichkeit in der 20. Minute. Seine Direktabnahme aus 10 Metern blieb ein wenig im Rasen hängen. Die Heimmannschaft von Wacker war meist in der reagierenden Rolle, kam allerdings auch das ein oder andere Mal gefährlich vors TSC-Gehäuse. Nach einem Freistoß strich ein Kopfball nur knapp über die Latte. So ging eine temporeiche erste Hälfte mit 0:0 in die Pause. 

In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie in Durchgang eins. Mit großer Laufarbeit erspielte sich Welle weiterhin ein Übergewicht, doch ließen die Tore immer noch auf sich warten. Die Kräfte schwanden nun so langsam, doch mit den Einwechslungen auf beiden Seiten kam nochmals Frische in die Partie. 90 Minuten waren bereits gespielt, da kommt Jan Kortegast auf rechts frei zum Flanken. Seine Hereingabe findet am zweiten Pfosten Jakob Neitzel, der mit einem herrlichen Flugkopfball aus spitzem Winkel die verdiente Führung für Wellingsbüttel besorgt (91.). Riesen Jubel bei allen Wellingsbüttlern! Der sichere Sieg! ... dachten alle. Doch e sollte nicht sein. Wir befinden uns bereits in der 93. Minute: Befreiungsschlag, Ball kommt postwendend zurück, zu kurz geklärt, am 16er nimmt einer von Wackers gefährlichen Flügelspielern die Kugel auf und nagelt sie mit einem Sonntagsschuss in den Giebel. Völlig Konsterniert führt Welle den Anstoß nochmals aus, doch der Abpfiff ließ weiterhin auf sich warten. In der 95. Minute dann nochmals ein Getümmel am TSC-Strafraum und plötzlich schepperts gewaltig an der Latte. Dieses Geschoss hatte kollektiven Herzstillstand bei den mitgereisten TSC-Anhängern zur Folge und nur dem Abpfiff, wenige Momente später, war es zu verdanken, dass keiner bleibende Schäden davontrug. 

Nach absolut Bezirksligareifen 91 Minuten muss sich der TSC Wellingsbüttel am Ende beim Vertreter der Kreisliga 4, Vorwärts-Wacker II, mit einem Punkt zufrieden geben und muss schlussendlich sogar noch glücklich sein, nach einer Hitchcock-Schlussphase, nicht noch verloren zu haben. Mit einer starken Leistung hat man aber bewiesen, dass man zurecht um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielt und kann nun am Dienstag auf neutralem Platz gegen Sparrieshoop II nachlegen. Da das andere Spiel ebenfalls 1:1 endete, ist in der Gruppe weiterhin alles offen, doch hat der TSC Wellingsbüttel sein Auswärtsspiel bereits absolviert und geht mit breiter Brust in die nächsten beiden Spiele. 


Vorwärts-Wacker II - TSC Wellingsbüttel 1:1
0:1 Neitzel (91.)
1:1 (93.)

Die Termine der letzten beiden Spiele:
Di, 3.6., 19:00 Uhr Wellingsbüttel - Sparrieshoop II, Sportplatzring (Stellingen)
So, 8.9., 15:00 Uhr Wellingsbüttel - Sporting Clube, Am Pfeilshof

Henrik Marwede

18.05.08 Das Unmögliche doch nicht möglich machen können.
Am letzten Sonntag gastierten wir an der Bültenkoppel in Poppenbüttel. Bei erstklassigen Rahmenbedingungen sollte die Minimalchance auf den direkten Aufstieg genutzt werden. Dies war aber nur möglich, wenn TuRA Harksheide gegen Lemsahl verliert und gegen Poppenbüttel drei Punkte eingefahren worden wären. Leider trat Beides nicht ein...
Das Spiel begann dennoch eigentlich sehr positiv. In den ersten 20 Minuten erspielten wir uns einige sehr gute Torchancen, die aus vielerlei Gründen leider nicht genutzt werden konnten. Den ebenfalls hochmotivierten Poppenbüttlern gelang es allerdings, sich mehr und mehr aus der anfänglichen Umklammerung zu spielen. Dennoch sprangen wenige „Hochkaräter“ heraus. Es entwickelte sich ein hartes und kampfbetontes Fußballspiel, dass die gute Schiedsrichterin bis kurz vor der Pause völlig im Griff hatte. Dann allerdings verpasste sie es, das eine oder andere Mal gelb zu zücken, um die Härte aus dem Spiel zu nehmen.

Nach der Halbzeit, in der wir uns noch mal vorgenommen haben, alle Kräfte zu mobilisieren, um die Chance auf den Aufstieg zu wahren, lief das Spiel, mit zum Teil schön anzusehenden Kombinationen, wieder in Richtung des Poppenbüttler Torhüters. Trotz einiger guter Einschussmöglichkeiten rutschte keiner der Bälle ins Tor. Nach zirka einer Stunde Spielzeit sah zu allem Überfluss unser einzig verwarnte Spieler Anant Agarwala die zweite Gelbe Karte und musste dementsprechend das Spielfeld vorzeitig verlassen. Diese Aktion kippte das Spiel. Auf einmal entstand Raum, den der SCP sehr gut zu nutzen wusste. Wenig später erzielten sie nämlich aus zehn Metern das 1:0. Das Spiel stand Kopf! Plötzlich musste der TSC mit 10 Mann einem Rückstand hinterher laufen. Wir versuchten also weiter zu Drücken und Torchancen herauszuspielen. Daraus ergaben sich die Poppenbüttler Konterchancen und Überzahlsituationen, die sie auch sehr gut ausspielten und eigentlich hätten nachlegen müssen. Unserer Mannschaft gelang es in Folge nicht mehr gefährlich vor das Tor zu kommen!
...So kam es, der TSC sich nach einer sehr erfolgreichen Saison, vor allem Rückrunde, für die Aufstiegsrelegation qualifiziert. Ein besonderer Dank geht an unseren Trainer Niels Schulze für seine tolle Arbeit und Einstellung. Außerdem unserem Betreuer Norbert Baur. Zu danken ist auch Allen, die uns während der Saison unterstützt und begleitet haben. Wir alle hoffen auf spannende und erfolgreiche Relegationsspiele, sodass wir vielleicht doch noch, durch das Hintertürchen, in der nächsten Saison an die Tür der Bezirksliga anklopfen können. Dafür würden wir uns über eine weiterhin tolle Unterstützung sehr freuen. Termine für die Spiele werden demnächst, hier, bekannt gegeben.

Paul Steffen Ramser
                                                      

04.05.08 Fünf Tore nach Standards beim 4:1 Heimsieg 
Sommerliche Temperaturen und schlechte Platzverhältnisse bildeten die äußerlichen Rahmenbedingungen der Partie des TSC Wellingsbüttel gegen den Hummelsbüttler SV. Tabellarisch gesehen schien nach dem letzten Spieltag (Welle spielte bei Spitzenreiter Tura Harksheide torlos unentschieden) nicht mehr viel zu gehen. Einerseits war der direkte Aufstieg – ob der fünf Punkte Rückstand bei noch sechs zu vergebenen Punkten – beinahe komplett verspielt, auf der anderen Seite reichte ein weiterer Sieg, um Platz 2 vor dem Walddörfer SV und Glashütte II zu sichern. Soweit zur Ausgangsposition vor dem Spieltag. Nun aber sollte Tabellenführer Tura Harksheide bereits am Samstag zum Lokalderby beim Glashütter SV antreten und verlor dort mit 1:2. Dieses Resultat war am heutigen Sonntag natürlich Thema, wenngleich das eigene Spiel erst einmal gewonnen werden musste, um später über etwaige Eventualitäten zu grübeln. Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgten die frisch eingetroffenen neuen Trikots der Heimmannschaft, die ihre Premiere feierten.
Mit diesem kleinen Motivationsbonus im Rücken begann die Partie für den TSC nach Plan. Der Ball lief relativ gut und nach einem schönen Pass von Christian Meyer-Wolters kam Stürmer Marcus Dettmann zu einer ersten guten Möglichkeit, scheiterte aber am stark reagierenden Gästetorhüter. Eben diese Akteure sollten auch im Zentrum der nächsten gefährlichen Aktion von Welle stehen: Bei einer flach getretene Ecke von Meyer-Wolters schaltete Dettmann am schnellsten und markierte am kurzen Pfosten die frühe 1:0 Führung; der Torwart war diesmal machtlos (8. Min.).
In der Folge lief der Ball recht gefällig, aber in beiden Strafräumen passierte nicht viel Spektakuläres. Wieder sollte erst eine Standardsituation für den nächsten Aufreger, das nächste Tor sorgen. Meyer-Wolters legte sich den Ball (gefühlt noch im Halbfeld) zurecht und im Strafraum herrschte Hochbetrieb. Zumindest der Torhüter rechnete offenbar mit einer Flanke, aber zu seiner Überraschung kam der Ball aufs kurze Eck, und schlug ein. Auch auf den wieder einmal spärlich besuchten Rängen war das Erstaunen groß, selbst Trainer Niels Schulze realisierte das Tor erst, als Meyer-Wolters die Fäuste zum Jubeln gen Himmel streckte. In der ersten Halbzeit waren knapp 25 Minuten gespielt, als auch der Hummelsbüttler SV zum ersten Mal in Aktion treten sollte, wiederum durch einen Freistoß. Der aufmerksame Leser ahnt, was folgt: das nächste Tor. Der direkte Freistoß aus etwa 20 Metern wurde noch abgefälscht und ließ so Torhüter Oliver Pietrek keine Chance. Der Anschlusstreffer der Gäste, die im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehen, kam plötzlich, aber nicht ganz unverdient. Bis zur Pause geriet das Wellingsbüttler Tor aber nicht weiter in Gefahr und quasi mit dem Pausenpfiff stellte Welle die 2-Tore-Führung wieder her, diesmal per Elfmeter. Was war geschehen? Meyer-Wolters kam an der 16er-Kante zum Abschluss und schoss dem blockenden Hummelsbüttler Verteidiger an den leicht abgespreizten Unterarm. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als absichtliches Handspiel. Ein typischer Fall von „kann man, muss man aber nicht geben.“ Meyer-Wolters selbst trat an und traf flach ins linke Eck. Nach Ahrensburg und Lemsahl schnürte Meyer-Wolters also bereits seinen dritten Doppelpack in der Rückrunde.
Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es in die Pause, insgesamt konnte Niels Schulze zufrieden mit seinem Team sein.
Die zweite Halbzeit begann unaufgeregt, das über die gesamte Dauer fair geführte Spiel sah in Wellingsbüttel die dominante Mannschaft, die weiterhin ihre Chancen suchte. So wurde Paul Ramser in aussichtsreicher Position im letzten Moment gestört, nachdem er bereits einen Verteidiger vernascht hatte. Kurze Zeit später gelang dann aber das 4:1. Diesmal fand ein Freistoß aus dem linken Halbfeld, getreten von Jan Kortegast, am langen Pfosten Lennart Helm, der aus kürzester Distanz versenken konnte (60.). Eine Ecke, ein Elfmeter und drei Freistöße sorgten somit für die fünf Tore – Kurios. Mit dem letzten Tor war die Luft raus und Welle verlor merklich den Faden. Die Unkonzentriertheiten in der Hintermannschaft häuften sich, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Schulze brachte drei frische Spieler und in der Schlussphase kam der TSC zu einer weiteren hochkarätigen Chance: Nils Lehnebach setzte einen Heber aber nicht nur über den Torwart sondern auch über das Tor. Auch Hummelsbüttel kam zu einer weiteren Chance, die aber wiederum in keinen Torerfolg umgemünzt werden konnte. Dann war Schluss.
Eine über weite Strecken konzentrierte Leistung des Heimteams ließ zu keiner Zeit große Zweifel am Sieg aufkommen und so bringt erst der letzte Spieltag in zwei Wochen die endgültige Entscheidung über den direkten Aufstieg. Der TSC trifft dann auswärts auf Poppenbüttel, Tura Harksheide empfängt Lemsahl. Das 4:1 heute sollte nicht nur das Selbstvertrauen im Team steigern, sondern auch den Spitzenreiter noch einmal unter Druck setzen. Zumindest Platz 2 brachte der TSC bei nun vier Punkten Vorsprung auf den Walddörfer SV in trockene Tücher. Zum Schluss noch ein Kommentar zum Schiedsrichter-Gespann: Ein insgesamt skandalöser Auftritt, insbesondere der beiden Linienrichter, die sich keinen Meter bewegten. Die Abseitsentscheidungen waren somit in der Summe eine Frechheit.

Anant Agarwala

27.04.08 Erster gegen Zweiten. Aufstieg gegen Relegation. 
Am heutigen Sonntag war es soweit - das Spitzenspiel der Kreisliga 6 stand an.
Schon beim Betreten der Anlange am Exerzierplatz würdigten die Rahmenbe-dingungen dieses Spiel. Frühlingshafte 20°C, angenehmer Sonnenschein, leicht bekleidete, sehr junge Cheerleader und eine volle Hütte / Haupttribüne. Das mediale Interesse war riesig. Neben den Paparazzi wurde das Spiel streckenweise auch vom Fernsehen begleitet. Es wird gemunkelt, dass Premiere auch in den unteren Ligen einsteigt um neue Zuschauer zu generieren.

Nun aber zum Spiel. Welle mit großem Kader und in alter Formation, die zuletzt gegen Urania schwächelte und dadurch dem Spitzenspiel ein wenig Brisanz nahm. Bei einem Sieg gegen Urania hätte Welle die Chance gehabt, mit einem erfolgreichen Match gegen Tura, punktemäßig auszugleichen.

Es galt also den 2. Platz in der Staffel zu sichern. Dem entsprechend engagiert startete der TSC in die Partie.
In den ersten 15 Minuten zeigten beide Mannschaften ein munteres Spiel. Kontrolliertes Passspiel und abtasten mit leichtem Übergewicht vom TSC Wellingsbüttel war von außen zu sehen. Lediglich die Torchancen ließen auf sich warten. Tura stand defensiv sicher und Welle fehlte im letzten Moment die Präzision und Cleverness um aus Spielvorteilen gute Chancen zu erspielen. Dies zeigte sich unter anderem bei den vielen Standards auf TSC-Seite.

Auf der anderen Seite nutze Tura die defensive Position um mit langen Bällen die Außenstürmer in Szene zu setzen. Dabei muss ich kurz auf den Schiedsrichter und einen Assistenten eingehen. Zwischen diesen Beiden stimmte die Chemie wohl noch nicht, da in drei Fällen der Linie Abseits anzeigte, aber der Mann in schwarz nicht drauf reagierte. Ansonsten zeigten die drei Unparteiischen eine gute Leistung.

Nach ca. 20 Minuten war es soweit. Langer Ball, der Rechtsaußen von Tura tankt sich durch, gute halbhohe Flanke Richtung 5er... aber alle verpassen und der Ball flutscht durch. 4 Minuten später war es erneut ein Angriff über die rechte Seite der brandgefährlich wurde. Außerstürmer setzt sich durch, halbhohe Flank an den 5er. Kopfball Tura... Olli hält.

Das Spiel wurde zunehmend offener und auch Welle kam zu Chancen. Erst war es Christian der aus guter Position die Möglichkeit hatte und etwas später war es Jakob der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nach kurzem Strafraum-Billard landet der Ball vor seinen Füßen. Aus schwieriger Position, 20 Metern Entfernung, schickt er den Ball mit seinem schwachen Fuß auf die Reise. Ziel: rechts oben im Tura Tor. Die Welle-Bank ist kurz davor aufzuspringen. Angespannte Stille.... vor dem Sturm?!? Denkste. Mit eine absoluten Wahnsinnstat schafft es der eigentlich geschlagene Tura-Keeper den Ball mit den Fingerspitzen über das Tor zu lenken.
Diese Aktion war zugleich der Höhepunkt der ersten Halbzeit. Kurz danach war Pause.
Pünktlich um 16.00h ging es weiter.
Tura erwischte den eindeutig besseren Start in die zweite Halbzeit. Vermutlich etwas mehr Zucker im Pausentee, denn die Heimmannschaft schaltete jetzt einen Gang höher. Welle gab zunehmend die Präsenz im Mittelfeld auf und konzentrierte sich in Getafe-Manier auf das verteidigen. Abwarten und den metaphorischen Tee genießen war Welle's Devise. 1:0-Fetischist und Trainer von Welle, Niels Schulze beharrte auf geduldigem Spiel. Chancen würden sich ergeben.

Leider, aus meiner Sicht, hatte diese erstmal Tura. In der 65. war es ein Fernschuss der knapp das Tor verfehlte und fünf Minuten später konnte Torwart Olli mit guter Leistung entschärfen.

Welle wechselte nun durch. Malte C. für Henrik, Nils für Marcus und es schien als würden in der gesamten Mannschaft neue Kräfte frei. Mit der zweiten Luft und viel Elan löste der TSC die Verriegelung auf und spielte nach vorne. Nach einem Foul an Mittelstürmer Sören und dem letzten Wechsel - Jan für Malte J. - war Welle endgültig wieder dran. Beide Mannschaften klappten für die letzten zehn Minuten ihr Visier hoch und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die klareren Chancen hatte nun der TSC.

30 Sekunden nach seiner Einwechslung ist es Jan, der mit einem Volleyschuss aus 14 Metern eine gute Chance hat. Leider nicht optimal getroffen. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nimmt Sören den Ball links im Strafraum an. Der Verteidiger stellt ihn und es passiert...
erstmal nichts.
Zwei, dreimal täuscht Sören einen Schuss bzw. eine Flanke an. Von außen eine Ewigkeit und dann sieht er Paul am zweiten Pfosten. Es folgt ein präziser Chip über die Abwehr und aus vier Metern kann Paul einköpfen. Er entscheidet sich für den Fuss und vergibt.
In der 88. gab es für einen Tura-Stürmer noch gelb-rot wegen Ball wegschlagen oder Foul oder Schwalbe. Dies wurde von außen nicht ganz klar, tat auch nichts mehr zur Sache. Der Schieri pfiff und Ende. Torloses Remis.

Fazit: Ein gerechtes Unentschieden, dass Tura hilft den Abstand zu halten. Welle sammelt einen Punkt im "Kampf" um Platz zwei. Mit einem Spiel weniger und einem Punkt mehr, sollte man sich dies aber nicht mehr nehmen lassen.
Bei einem Sieg heute und dem Blick auf das Restprogramm von Tura (Glashütte, Lehmsahl) wäre es nochmal richtig eng geworden. Nun reicht - beim Blick auf das Torverhältnis - ein Punkt für Tura.
Zitat es Tages: "Hast du gut gemacht!" Henrik Marwedes Reaktion auf die Ankündigung von Trainer Niels Schulze, dass er im Oktober Vater wird. Herzlichen Glückwunsch dazu.

LL

20.04.08 TSC stolpert gegen Schlusslicht und verpasst den Anschluss
Am heutigen Sonntag war der Sportplatz am Pfeilshof Schauplatz der Partie TSC Wellingsbüttel gegen den SC Urania. Bestes Wetter und gute Platzverhältnisse ließen Optimisten auf ein ähnliches Spiel wie vor zwei Wochen gegen Hoisbüttel hoffen, das deutlich mit 8:0 gewonnen werden konnte. Vom Papier her war auch die heutige Partie eine klare Angelegenheit, gastierte mit den Barmbekern doch der Tabellenletzte beim TSC. Doch die Erinnerungen an die letzten Spielzeiten waren noch präsent – mit Regelmäßigkeit ging Welle höchst unzufrieden aus den Spielen gegen Urania, denn meistens reichte es nur für einen Punkt. Nichtsdestotrotz war man nach den letzten beiden Saisonspielen, in denen zusammen zwölf Tore erzielt werden konnten, selbstbewusst, und war gewillt, die noch immer aussichtsreiche Position hinter Spitzenreiter Tura Harksheide weiter zu festigen.
Auf dem Platz jedoch war zunächst kein großer Leistungsunterschied zu erkennen. Die auf zwei Positionen veränderte Heimmannschaft war nicht imstande, die äußert harmlosen Gäste zwingend unter Druck zu setzen. Kaum einmal wurden Chancen herausgespielt und ein äußerst schwaches Spiel fand in seinem Schiedsrichter einen passenden Leiter. Unrühmlicher Höhepunkt der ereignisarmen ersten Halbzeit war ein verbales Scharmützel zwischen dem Schiedsrichter und TSC-Coach Niels Schulze, der sich im Anschluss daran auf der imaginären Tribüne wiederfand. Das „Innenraum-Verbot“ bedeutete für den Trainer eine ungemütliche und höchst unzufrieden stellende Sicht auf das Geschehen – aus dem angrenzenden Wellingsbüttler Wäldchen.
Viel mehr blieb nicht hängen aus Durchgang Eins. Wellingsbüttel schien sich durch die schwache Leistung des Unparteiischen aus dem Konzept bringen zu lassen und war mehr mit Meckern als mit Fußball spielen beschäftigt. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Pause. Mit fehlender Erfahrung konnte diese schwache Leistung eigentlich nicht erklärt werden, schließlich hatte man einen ähnlichen Schiedsrichter-Auftritt schon im Hinspiel gegen Hoisbüttel erlebt und war damals schon an der folgenden eigenen Konzeptlosigkeit gescheitert. Die über die gesamte Saison gesehen bessere Halbzeit des TSC war aber die Zweite und so blieb noch Hoffnung für den Welle-Anhang.
Die zweite Halbzeit begann dann auch besser, der TSC erspielte sich eine optische Überlegenheit – und geriet doch prompt in Rückstand. Ein Urania-Spieler nutzte einen fragwürdigen Freistoß zur überraschenden Führung. Sein direkter Freistoß aus um und bei 20 Metern zirkelte er mit der richtigen Mischung aus Kraft und Präzision in den linken Torwinkel. Schlussmann Oliver Pietrek blieb chancenlos (50.). Der erste nennenswerte Torschuss führte also auch zum ersten Tor des Tages.
Der TSC antwortete nun mit wütenden Angriffen und spielte sich endlich in der Hälfte des Gegners fest. Ein ums andere Mal wurden aussichtsreiche Vorstöße jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt oder scheiterten an Unzulänglichkeiten im Passspiel.
Dem eingewechselten Lars Lehnebach gelang aber schließlich der Ausgleich. Eine von Paul Ramser geschlagene Flanke verwertete er aus ca. 8 Metern Torentfernung direkt, und Welle roch für die verbleibenden 20 Minuten noch einmal Morgenluft.
Kurz darauf vergab Christian Meyer-Wolters eine gute Möglichkeit, der sonstige Knipser vom Dienst scheiterte am Gästekeeper und der ein oder andere Zuschauer, der schon zum Torschrei angesetzt hatte, verstummte konsterniert.
Die letzten Minuten bis zum Abpfiff verliefen fast höhepunktlos. Verzweifelt, teils auch kopflos, rannte Welle gegen tiefstehende Gäste an, Niels Lehnebach hatte mit einem Kopfball noch die beste Möglichkeit. Als die dritte Minute der Nachspielzeit bereits lief, hatten die meisten Zuschauer die Hoffnung bereits aufgegeben, nachdem eine Flanke ins Aus gesegelt war. Zur Überraschung aller zeigte der Schiedsrichter jedoch Eckball an und noch einmal versammelten sich alle Spieler im Strafraum. Jakob Neitzel setzte sich durch und brachte einen wuchtigen Kopfball aufs Tor, der dann aber mit einem sensationellen Reflex pariert wurde. Nicht der Torwart aber war es, der den Ball gehalten hatte, sondern der am kurzen Pfosten stehende Spieler des SC Urania. Für die Verhinderung des klaren Tores erhielt er die Rote Karte und es gab natürlich – Elfmeter. Da war sie, die große Chance, doch noch zum Sieg zu kommen. Dramatischer hätte es kaum kommen können: Zweiter gegen Letzter, Spielstand 1:1, 93. Minute: Strafstoß für den Aufstiegsaspiranten. Paul Ramser trat zum Punkt, nahm zwei Schritte Anlauf, schoss. Aber es hatte nicht sollen sein, der Gästekeeper ahnte die Ecke und hielt. Sekundenlang Stille, dann der Abpfiff.
Nicht zuletzt die finale Aktion des Spiels stand symptomatisch für das heutige Spiel. Das letzte Quäntchen hat gefehlt, sowohl an Glück als auch an Entschlossenheit. (Dies soll keine Kritik an Paul sein – dass er die Verantwortung in so einer entscheidenden Situation übernommen hat, verdient höchsten Respekt).
Nächste Woche kommt es in Harksheide zur Spitzenpartie, die mit einem Sieg heute gegen Urania noch deutlich an Brisanz gewonnen hätte. Wellingsbüttel hat in den verbleibenden drei Spielen nun die Aufgabe, den zweiten Platz zu behaupten. Der direkte Aufstieg erscheint bei fünf Punkten Rückstand zur Spitze als ein fast unmöglicher Griff nach den Sternen.

Anant Agarwala

13.04.08 Schmach aus dem Hinspiel wieder gut gemacht
Nachdem die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel während ihrer Schwächephase in der Hinrunde eine 1:4-Abreibung zuhause gegen Wandsbek-Jenfeld 81 bekam, gelang der Mannschaft von Niels Schulze nun ebenfalls ein 4:1 Auswärtssieg gegen den Tabellen-Zehnten und bleibt vier Spieltage vor Saisonschluss weiterhin an Tabellenführer TuRa Harksheide dran.

Nach einem sehr schleppenden Spielbeginn seitens der Wellingsbüttler, kam man erst Mitte der ersten Hälfte zu nennenswerten Torannäherungen. In der 24. Minute gelang Christian Meyer-Wolters mit einem Schlenzer aus spitzem Winkel ins lange Eck der Führungstreffer für die Gastmannschaft. Ob die Flugbahn des Balles vom Torschützen ganz so gewollt war oder nicht, sei einmal dahingestellt. Von Wandsbek-Jenfeld gab es vor dem Gegentreffer noch teilweise gefährliches Offensivspiel zu sehen, doch in der Folgezeit der ersten Hälfte war von dem Gastgeber überhaupt nichts mehr übrig geblieben vom furiosen Tempofußball aus dem Hinspiel. Vielleicht lag es auch daran, dass man seit dem letzten Spieltag auch theoretisch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat und sich vier Spieltage vor Schluss im Niemandsland der Tabelle befindet. Aber auch Welle zeigte nicht mehr viel und so ging ein eher schwaches Fußballspiel mit 0:1 in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit konnte der Tabellenzweite aus Wellingsbüttel wesentlich besser gestalten. Das Passspiel wurde immer sicherer, nur die Torschüsse, meist aus der zweiten Reihe auf dem nassen Rasen, ließen noch ein wenig zu wünschen übrig. Als sich Wandsbek-Jenfeld in der 60. Minute nach wiederholtem Foulspiel auch noch personell dezimierte nahm Wellingsbüttel endgültig das Heft in die Hand. Nach einem Freistoß und einer missglückten Faustabwehr des Torwarts erhöhte Paul Ramser für die seinen auf 2:0, indem er den Ball mit dem Rücken zum Tor über seinen Kopf ins verwaiste Tor bugsierte. Nur wenige Minuten später konnte der eingewechselte Malte Johannsen einen weiteren Freistoß per Direktabnahme zum 3:0 verwerten. Die zehn verbliebenen Wandsbek-Jenfelder hatten nun endgültig die Lust verloren, sodass der ansonsten gute Schiedsrichter ihnen mit einem absoluten Elfmetergeschenk wenigstens den Ehrentreffer zum 1:3 ermöglichte. Angesichts der möglichen Meisterschaftsentscheidung über die Tordifferenz, war dieser Gegentreffer doch noch sehr ärgerlich für den TSC. Ähnliches dachte sich wohl auch Joker Johannsen, der noch einen schönen Spielzug zum 4:1 Endstand abschließen konnte.

Wie schon häufiger gesehen in dieser Saison, konnte der TSC Wellingsbüttel erst in der zweiten Halbzeit richtig überzeugen und gewinnt mit 4:1, schließlich aber verdient bei Wandsbek-Jenfeld und erhält sich weiterhin die Chance auf die Kreisliga Meisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksliga. Da Harksheide allerdings ebenfalls mit drei Toren Differenz gewinnen konnte, ändert sich für den TSC allerdings nichts an der Ausgangsposition und muss weiterhin auf einen Ausrutscher des Tabellenführers hoffen. Am nächsten Spieltag geht es zuhause gegen den Tabellenletzten Urania 2. Anstoß ist wie gewohnt am Sonntag um 15.00 Uhr.

Henrik Marwede

06.04.08 Kantersieg am Pfeilshof
Am heutigen Sonntag empfing die Erste des TSC den stark abstiegsgefährdeten Hoisbüttler SV am Pfeilshof. Dieses Spiel versprach gleich in mehrerlei Hinsichten ein besonderes für unsere Mannschaft zu werden. Zum einen spielten einige der zum Saisonbeginn gekommenen Spieler gegen ihren ehemaligen Verein, mit dem sie letztes Jahr vergeblich gegen den Abstieg gekämpft haben. Des Weiteren war allen TSC-Akteuren noch das 3:3 aus dem Hinspiel bewusst, in dem man kläglich zwei Punkte im Rennen um den Aufstieg liegen ließ. Das wichtigste an diesem Spieltag war jedoch, dass TuRa Harksheide an diesem Wochenende spielfrei war und Welle so den Abstand auf den ersten der Kreisliga 6 auf drei Punkte verkürzen konnte.
Die erste des TSC konnte von Anfang an Druck machen und schaffte es ähnlich wie im Hinspiel früh mit 2:0 in Führung zu gehen. Beide Treffer erzielte Marcus Dettmann (5., 9.), der die in die Jahre gekommene Abwehr des Bezirksligaabsteigers mit seiner Schnelligkeit vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe stellte. Eine Kuriosität stellte die Vorarbeit zum 1:0 dar. Torwart Oli Pietreck überbrückte mit einem weiten Abschlag das gesamte Mittelfeld und die Defensive der Hoisbüttler, woraufhin der Torschütze komplett frei vor dem gegnerischem Tor auftauchte und überlegt einschob. Bereits in der 16. Minute ergab sich die nächste Großchance für die Wellingsbütteler, doch Christian Meyer-Wolters, ebenso wie Marcus Dettmann und Malte Johannsen ein ehemaliger Hoisbütteler, konnte den gegnerischen Keeper nicht überwinden. Eben noch gescheitert leitete Christian nun mit einer Ecke das 3:0 ein. Daniel Graziosi nickte den Ball aus kürzester Distanz nach einem Kopfball von Sören Bringmann über die Torlinie (17.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verlor die Partie etwas an Fahrt und die Wellingsbütteler konnten sich keine klare Torchance mehr erspielen. Hoisbüttel tauchte bis auf in einer Szene, in der die TSC Defensive etwas mithalf nicht gefährlich vor Schlussmann Oli Pietreck auf.
Nach dem Pausentee erhöhten die Wellingsbütteler wieder etwas die Schlagzahl und Marcus Dettmann konnte sich erneut in die Torschützenliste eintragen (55.). In der 65. Minute wechselte Trainer Niels Schulze gleich dreimal. Für Marcus Dettmann, Sören Bringmann und Daniel Graziosi kamen Nils und Lars Lehnebach sowie Jan Kortegast. Kurz nach seiner Einwechslung erhöhte Lars Lehnebach nach einer gelungenen Kombination seines Bruders und Malte Johannsen, der den Ball in den Strafraum hob per Direktabnahme auf 5:0 (68.). Die neuen Spieler brachten noch einmal Schwung in die Wellingsbütteler Offensive und so konnte sich auch Jan Kortegast nach einem Volleyschuss aus der Drehung von der Strafraumkante in die Torschützen einreihen. Seinen Treffer bejubelte Jan sehenswert mit der vor allem durch Stefan Kuntz bekannten Säge. Den Schlusspunkt setzte wiederum ein Einwechselspieler, Nils Lehnebach traf gleich doppelt. Zunächst scheiterte Christian, der alleine auf den Torhüter zulief an diesem, doch Nils konnte den Abpraller zum 7:0 einnetzten (83). Dem 8:0 ging ein schöner Pass von Anant Agarwala voraus, der in die Schnittstelle der Abwehr spielte und so Jakob Neitzel schickte. Jakob überlief seinen Gegenspieler spielte quer auf Nils, der aus kürzester Distanz einschob (84.).
Alles in allem war dies ein gelungener Nachmittag für den TSC, der nun bis auf drei Punkte an den Spitzenreiter rangerückt ist und auch in Sachen Torverhältnis einiges aufgeholt hat. Am nächsten Sonntag gastieren die Wellingsbütteler um 15 Uhr bei Wandsbek-Jenfeld und auch in diesem Spiel haben die Mannen von Niels Schulz noch etwas gut zu machen.

Hinnerk Barth
                                              

29.03.08 Gerechtes Remis im Verfolgerduell!
In einem kampfbetontem Derby zwischen TSV Sasel und Welle trennen sich die Rivalen 2:2 unentschieden....

Auf einem matschigen Geläuf am Saseler Parkweg trafen die beiden Verfolger vom Tabellenführer TuRa Harksheide aufeinander. Dabei ging es ab der ersten Minute hart, aber fair zur Sache. Die TSVer erspielten sich von Minute zu Minute eine Feldüberlegenheit. Durch immer wieder gute Standardsituationen und hohe Bälle in den Strafraum, übten sie großen Druck aus. Uns dagegen gelang es nur selten, gefährlich nach vorne zu spielen. Lediglich zwei Möglichkeiten durch Jan und Nils waren in Halbzeit eins auf der Habenseite. Dennoch fielen bis zum Pausentee keine Tore.
Gestärkt durch Tee und aufmunternde Worte unseres Trainers, Niels Schulze, starteten wir besser in die Zweite Halbzeit. Zugegeben war ein gutes Fußballspiel auf dem mit Pfützen übersätem Platz schwer möglich, dennoch lief der Ball gerade in unseren Reihen nun besser. Nach einem Foul, an dem auf das Tor startende, Lenni Helm, sprach der gute, leider oft kleinliche Schiedsrichter, uns einen Freistoß zu, der über Umwege das 1:0 bedeutete.
Anschließend brachte die TSV Sasel-Elf sich wieder mehr in das Spiel ein und verlagerte das Spielgeschehen mehr und mehr in unsere Hälfte. Mitte der zweiten Halbzeit, nach einem, für dieses Spiel, ansehnlichen Angriff, erzielte der TSV doch den Ausgleich.
Postwendend, mit einer ordentlicher Portion Frust im Bauch, drückten wir auf die Führung. Nach einer schönen Kombination, über Meyer-Wolters und Ramser, musste Helm nur noch einschieben! Wieder führte unser TSC... Doch auch nach der erneuten Führung gelang es uns nicht, dicht genug die Männer zu markieren. Passivität war vor allem auch für immer mehr Ecken und Freistöße in gefährlichen Situationen verantwortlich. Nach einer wiederum gefährlichen Hereingabe in unseren 16er, entstand eine tumultartige Situation. Gleich mehrere TSVer, konnten nacheinander, aus kürzester Entfernung, auf unser Tor schießen. Zunächst parierte Welle-Goalie Olli Pietrek noch Klasse, doch bei wiederholten Schusseinlagen, zwischenzeitlich auch noch gegen den Pfosten, war er letztendlich machtlos und der Ex-Wellingsbüttler Michel Stobbe konnte zum 2:2 einlochen.
Anschließend mussten beide Mannschaften Tempo und überpfütztem Platz Tribut zollen. Ein richtiger Endspurt war demnach auf beiden Seiten nicht zu erkennen. Alles in allem konnten beide Mannschaften mit diesem einen Punkt zufrieden sein. Um TuRa Harksheide kurzfristig in Verlegenheit zu bringen, reicht dieser Punkt, gerade für uns, leider nicht aus!
                                                                        

16.03.08 Welle siegt souverän mit 2:0 gegen Lemsahl
Nachdem der TSC Wellingsbüttel mit drei Auswärtsspielen in Folge in das Jahr 2008 gestartet war, gastierte zum Heimspielauftakt der Lemsahler SV am Pfeilshof. Es sollte das vierte und letzte Aufeinandertreffen in dieser Saison sein, nachdem der TSC die drei vorangegangenen Spiele (ein Punktspiel, zwei Pokalspiele) allesamt gewonnen hatte. Und so kam es nicht überraschend, dass der TSC mit breiter Brust ins Spiel ging und von Anfang an das Heft in die Hand nahm. Wenngleich in den ersten paar Minuten keine Chancen herausgearbeitet werden konnten, war Wellingsbüttel klar spielbestimmend. Die Überlegenheit sollte sich dann auch auszahlen – schon in der achten Minute schloss Christian Meyer-Wolters eine Traumkombination zum 1:0 ab. Sein neuntes Saisontor gehörte sicherlich zu den am schönsten herausgespielten Toren der Saison. Ein Hauch von Highbury kam auf, als eine One-Touch-Kombination über Nils Lehnebach, Malte Johannsen und Paul Ramser schließlich bei Meyer-Wolters landete, der dann wiederum direkt nicht ganz unhaltbar verwandelte. Wer erwartet hatte, dass Lemsahl – eigentlich sehr ambitioniert in die Serie gestartet, mittlerweile im Mittelfeld der Tabelle – nun den Druck erhöhen würde, sah sich getäuscht. Nach dem Tor verflachte die Partie etwas und pendelte sich auf einem guten, aber wenig aufregendem Niveau ein, Torraumszenen waren auf beiden Seiten kaum zu verzeichnen. Die einzige, wirklich klare Chance hatte dann aber doch Lemsahl: nach einem Querschläger der Wellingsbüttler Hintermannschaft stand plötzlich ein Lemsahler völlig blank vor Comeback-Goalie Heiko Krohn, verzog dann aber überhastet. Bis zum Pausentee passierte nicht mehr viel. Wellingsbüttel hatte keinerlei Probleme, das Spiel zu kontrollieren, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und hatte durch Jan Kortegast, der sich auch durch hervorragend getretene Freistöße auszeichnete, eine weitere Chance. Sein Pfund aus der zweiten Reihe touchierte noch die Latte. Der Halbzeitpfiff vom insgesamt guten Schiedsrichter kam pünktlich und so ging es mit einer knappen Führung in die Pause.
Der zweite Durchgang begann mit wesentlich motivierteren Lemsahlern, die sich scheinbar doch noch in die Partie kämpfen wollten. Es gelang ihnen aber nicht, wirklich gefährlich vor das Tor zu kommen, zu sicher stand die Defensive. Sowohl die drei Verteidiger als auch die defensive Mittelfeldreihe des TSC ließ zu keiner Zeit etwas anbrennen und stand über das ganze Spiel sehr sicher. Aus dieser Kompaktheit heraus kam Wellingsbüttel ab der 55. Minute immer wieder zu guten Einschussmöglichkeiten: Jakob Neitzel traf mit seinem Kopfball nur das Außennetz, Paul Ramser scheiterte aus ca. dreizehn Metern am Gästekeeper und Malte Johannsen traf nur den Innenpfosten. Später wurde ihm ein wohl reguläres Tor wegen Abseits aberkannt. Die 1:0 Führung hatte zwar weiterhin souverän Bestand, aber ungenutzte Chancen rächen sich bekanntlichermaßen immer wieder. Daher war es richtig, weiterhin konsequent nach vorne zu spielen. In einem von Gästeseite mittlerweile rüde geführten Spiel war es wiederum Meyer-Wolters vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. In der 75. Minute hämmerte er einen indirekten Freistoß, Kortegast hatte aufgelegt, aus über 20 Metern in den oberen linken Giebel. Auch wenn der Ball im Torwarteck einschlug, er war ob seiner (nur mit dem Teamgeist möglichen) Flugkurve fast unhaltbar.

Damit war der Drops gelutscht. Die frustrierten Lemsahler hielten es in den restlichen Minuten kaum mehr für nötig, Fußball zu spielen, und hackten regelmäßig in die Beine. Nur konsequent war es, dass ein völlig unmotiviertes Nachtreten eines Lemsahlers gegen Libero Andre Grawe zu einer Roten Karte führte (80.).
Der eingewechselte Lars Lehnebach traf mit einem Drop-Kick aus kurzer Distanz noch die Latte, dann war Schluss.
Der über das gesamte Spiel ungefährdete Sieg besiegelte das ungewöhnliche Kapitel TSC Wellingsbüttel/Lemsahl erfreulich. Gegen einen unerwartet schwachen Gegner reichte eine gute Leistung zu wichtigen drei Punkten, die nach dem erschreckenden 2:2 gegen Glashütte am vergangenen Wochenende hoffentlich den Trend für die restlichen Spiele setzen.
Am Samstag nach Ostern steht das richtige Lokalderby an: Der Sportplatz am Parkweg ist am Spieltag der Spitzenspiele Schauplatz des Duells mit dem TSV Sasel. Tura Harksheide empfängt dann am Sonntag den Walddörfer SV, die ersten Vier sind also unter sich. Wir dürfen gespannt sein, ob erste Vorentscheidungen für den Aufstieg in die Bezirksliga fallen.

Anant Agarwala

08.03.08 Punktverlust in Glashütte
Nach zwei erfolgreichen Nachholspielen im Jahr 2008 verlor der TSC heute zwei Punkte in Glashütte. Nach einer turbulenten Anfangsphase tat der TSC zu wenig für das Spiel und musste kurz vor Schluss den Ausgleich kassieren.
Zu Anfang des Spiels gab es keine lange Phase des Abtastens, sondern es ging gleich zur Sache. Nach einer Flanke von Jan Kortegast behinderten sich Torwart und Abwehrspieler gegenseitig und Nils Lehnebach konnte den Ball zum 1:0 ins Tor köpfen. Nur wenige Minuten später ließ sich ein Wellingsbütteler Abwehrspieler vom Gegenspieler düpieren und dieser konnte zum 1:1 abschließen. In der 10.Minute konnte Nils Lehnebach nur durch unfaire Mittel gestoppt werden, dumm für den Abwehrspieler, dass er letzter Mann war und daher die rote Karte sah. Beim anschließenden Freistoß hatte Jan Kortegast die Chance auf den erneuten Führungstreffer. Danach beruhigte sich das Spiel, leider machte der TSC zu wenig aus seiner numerischen Überlegenheit und ließ Glashütte das Spiel machen. Beinahe wäre diese Spielweise schief gegangen, aber bei einem Tor der Glashütter hob der Linienrichter die Abseitsfahne. Auf der Gegenseite ermöglichte der GSV durch teilweise katastrophale Abspielfehler im Spielaufbau dem TSC aber auch immer wieder gute Konterchancen. Eine davon konnte erneut Nils Lehnebach zum 2:1 Halbzeitstand nutzen.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Glashütte mit einem Mann weniger mit viel mehr Ballbesitz und das Spiel spielte sich fast nur in Hälfte des TSC ab. Nur hin und wieder fuhr "Welle" einen Konter, doch wurden die Chancen nicht konsequent zu Ende gespielt und in Tore umgemünzt. In der 75. Spielminute schwächte sich der TSC auch noch selbst, als der eingewechselte Malte Johannsen innerhalb von zehn Minuten zwei Mal „gelb“ sah und vom Platz flog. Glashütte witterte noch einmal Morgenluft und wurde fünf Minuten vor Schluss mit dem 2:2 Ausgleichstreffer belohnt. Danach spielte Wellingsbüttel endlich wieder nach vorne und konnte sogar noch zwei kleinere Torchancen herausspielen, die nicht genutzt werden konnten. So endete das Spiel mit einem enttäuschenden Unentschieden, über das sich nur die Zuschauer aus Harksheide freuen konnten.
Alles in allem investierte der TSC Wellingsbüttel zu wenig in das Spiel und muss sich deshalb mit dem Unentschieden zufrieden geben. Am nächsten Spieltag geht es gegen „Dauergegner“ Lemsahl, der diese Saison schon drei Mal auswärts besiegt werden konnte. Anpfiff ist dann am Sonntag, den 16.3. um 15 Uhr auf dem Sportplatz Am Pfeilshof.

Jakob Neitzel

02.03.08 4:1 Auswärtserfolg bei Ahrensburg
Im zweiten Punktspiel des Jahres konnten die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel beim TSV aus Ahrensburg den nächsten Dreier einfahren und bleiben im Titelrennen um die Kreisligameisterschaft.

Die sehr heimstarken Ahrensburger, in der Tabelle nur Neunter, erwiesen sich als die offensivstarke Mannschaft, die man auch erwarten konnte (mit 43 erzielten Toren in 19 Spielen stellt der ATSV die drittstärkste Offensive). Gleich von Beginn an machte der Gast mächtig Druck auf das TSC Tor. Mit dem Wind im Rücken wirbelten die quirligen Ahrensburger Angreifer die Wellingsbüttler Defensive ein ums andere Mal auseinander. Doch wie aus dem Nichts gelang dem TSC die Führung bereits in der 7. Spielminute. Neuzugang Paul Ramser setzt sich am Strafraum schön durch und schiebt den Ball am Torwart vorbei zur Wellingsbüttler Führung. Leider war es nicht der Fall, dass der Führungstreffer den Grün-Schwarzen die nötige Sicherheit geben sollte, Ahrensburg drückte weiterhin. Nur wenige Minuten später wird der Heimmannschaft auch noch ein klarer Elfmeter verwehrt, sodass man jetzt schon sehr glücklich über die Führung sein konnte. In der Folge kam Ahrensburg bestimmt zu ca. 6, 7 Freistößen am Sechzehner, doch ließen die Gastgeber ihre Chancen alle aus. Der TSC war in den Zweikämpfen meist zweiter Sieger und war nicht in der Lage das Spiel zu kontrollieren. Um ehrlich zu sein habe ich noch nie eine so glückliche Halbzeitführung erlebt.

In der zweiten Hälfte hatte Welle nun den Wind im Rücken und zeigte nun auch mehr Biss in den Zweikämpfen. Doch Ahrensburg spielte vehement auf den Ausgleichstreffer, der nach einer Konzessionsentscheidung und dem folgenden Elfmeter auch gelang (70.). In das Spiel kam nun ganz schön viel Hektik rein, die wohl auch der Schiedsrichter in gewissem Maße zu verantworten hatte. So kam es auch, dass Mittelfeld-Akteur Jakob Neitzel sein heißblütiges schwedisches Temperament nicht unter Kontrolle hatte und in Folge einer kleinen Rangelei und viel Schauspielerei des Gegenspielers die rote Karte sah und das Spiel nun zugunsten Ahrenburgs zu kippen drohte. Doch auch in Unterzahl war Welle jetzt Herr der Lage und kam durch Christian Meyer-Wolters wieder in Führung. Nach der erneuten Führung machte der TSC auch in Unterzahl hinten die Schotten dicht und vorne konnte Paul Ramser mit einem Freistoß sein zweites Tor markieren. Zu guter Letzt wurde Christian Meyer-Wolters, wie schon beim 2:1, mit einem mustergültigen langen Ball bedient, den er sicher zum 4:1 einnetzte. Ein eigentlich regulärer Treffer wurde Wellingsbüttel auch noch aberkannt, doch beklagen sollte man sich nach diesem Spielverlauf wohl nicht.
Der TSC Wellingsbüttel zeigte an diesem stürmischen Sonntag ein Spiel mit zwei Gesichtern. Nach einer ersten Halbzeit, in der man gut und gerne 3 bis 4 Gegentore hätte kassieren können, zeigte Welle in Durchgang zwei viel Biss und erzielte in Unterzahl schließlich noch drei Tore. Herausragend waren natürlich die beiden Doppeltorschützen Christian Meyer-Wolters und Paul Ramser, die auch noch jeweils ein Tor vorbereiteten. Nicht zu verachten war auch die Leistung von Torwart Oli Pietrek, der in diesem Jahr wohl zu seiner absoluten Topform gefunden hat. Nächstes Wochenende geht es schon am Samstag in Glashütte um die nächsten drei Punkte. Anpfiff an der Poppenbüttler Straße ist dann um 15.00 Uhr.

Henrik Marwede

24.02.08 1:0 Arbeitssieg bei Eilbek
Im ersten Punktspiel des neuen Jahres konnten die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel mit 1:0 beim SC Eilbek gewinnen. Mit einer gewissen Menge an Glück und viel Krampf konnte sich der TSC die ersten drei Punkte des Jahres sichern und rückt nun auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Nach einer Vorbereitung mit viel Licht und Schatten hat es allerdings nicht wirklich überrascht, dass das Spiel gegen den Abstiegskandidaten kein Leichtes werden sollte (Das Hinspiel wurde ähnlich knapp erst in der Nachspielzeit mit 1:0 gewonnen). Die erste Halbzeit gestaltete sich ziemlich ausgeglichen. Die Gäste aus Wellingsbüttel konnten sich zwar ein leichtes Übergewicht an Spielanteilen erarbeiten, doch boten sich dem Heimteam die besseren Chancen. Zweimal ergaben sich ziemlich gute Einschussmöglichkeiten für den SCE, doch in beiden Fällen zeigte Eilbek zu wenig Kaltschnäuzigkeit. Bis auf einen 20-Meter-Schuss von Chris Meyer-Wolters blieb das Offensivspiel des ambitionierten TSC weitestgehend zu harmlos.

Der Beginn der zweiten 45 Minuten erweckte den Anschein, dass der Pausentee beiden Mannschaften sehr wohl bekommen ist. Wellingsbüttel probierte mit mehr Druck des Spiel für sich zu entscheiden, doch wieder war es Eilbek, die zu einer Riesen-Chance kamen. Ein langer Freistoß blieb von Freund und Feind unberührt und klatschte gegen den Pfosten, von wo aus er auf der Linie Torwart Oli Pietrek ihn die Arme trudelte. Aber auch Welle boten sich gute Chancen und spätestens nach einem ziemlich unglücklichen Platzverweis gegen Eilbek (70.) nahmen die Grün-Schwarzen endgültig das Heft in die Hand.
Trainer Niels Schulze brachte anschließend mit Neuzugang Paul Ramser und Rekonvaleszent Henrik Marwede frische Kraft für die Mittelfeldzentrale. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung schlug Paul einen Freistoß ans Lattenkreuz, der Abpraller verdutzte einen SCE Verteidiger, welcher ein Eigentor erzielte. In der Folge Probierte Eilbek nochmals nach vorne zu spielen, doch mit teilweise nur neun Mann (verletzter Spieler) war das natürlich sehr schwer.

Der TSC Wellingsbüttel startet auf die Saisonzielgerade also mit drei Punkten, obwohl das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Nach der Herausstellung eines Eilbeker Spielers drückte Wellingsbüttel allerdings gehörig auf den Siegtreffer, welcher dann auch ziemlich glücklich fiel. Eilbek, wie schon im Hinspiel, spielte zwar nicht wie ein Absteiger, steht nach 90 Minuten aber wieder ohne Punkte da. Bei Wellingsbüttel griffen im ersten Punktspiel des Jahres noch nicht alle Zahnräder ineinander, dennoch lässt sich auf der gezeigten Leistung aufbauen, sodass am kommenden Sonntag bei Ahrensburg nochmals eine Steigerung möglich sein sollte und auch von Nöten sein wird. Anpfiff ist am 2.3. um 15:00 Uhr in Ahrensburg.

Henrik Marwede

15.12.07 "Gefühlter" Sieg bei Walddörfer
Im letzten Punktspiel des Jahres kamen die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel zu einem 2:2 Unentschieden gegen den Tabellen Zweiten vom WSV.

Der Elf von Trainer Niels Schulze konnte man gleich zu Spielbeginn ansehen, dass sie sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden wollte. Trotz des sehr tiefen Rasens lief der Ball sehr gefällig durch die eigenen Reihen und man konnte sich einige Torchancen erspielen. Nach gut zehn gespielten Minuten hätte der Führungstreffer eigentlich fallen können, doch nach einem klaren Foulspiel im 16er blieb die Pfeife des Schiedsrichters unverständlicherweise still. Stattdessen kam der Gastgeber nur Minuten später zum 1:0. In der Folge verlor Welle ein wenig den Schwung aus der Anfangsphase und beide Mannschaften gestalteten das Spiel ziemlich ausgeglichen. In der 40. Minute bewies Walddörfer ein weiteres Mal seine Effizienz und konnte auf 2:0 erhöhen. Ein sehr unglücklicher Spielverlauf aus Sicht des TSC, der absolut ebenbürtig in der ersten Hälfte auftrat, sich aber durch Nachlässigkeiten in der Abwehr ein 0:2 zur Pause einhandelte.

Zur zweiten Hälfte legte Welle noch einmal eine Schippe drauf und setzte Walddörfer nun gehörig unter Druck. Eine Niederlage wäre doppelt bitter gewesen, da es sich um einen direkten Konkurrenten um die Spitzenpositionen handelt und außerdem stand am Abend noch die Mannschaftsweihnachtsfeier an, für die eine Pleite natürlich Gift gewesen wäre. Das Spiel verlagerte sich nun fast komplett in des Gegners Hälfte und Chancen boten sich nun reihenweise. In der 55. Minuten war es dann der heute sehr starke Sören Bringmann, der eine Hereingabe von Lars Lehnebach zum Anschlusstreffer über die Linie drücken konnte. Zwar fand Walddörfer anschließend wieder ins Spiel, aber der frühe Anschlusstreffer sorgte natürlich für mächtig Motivation bei den Wellingsbüttlern. Mit Malte Marwede und Christian Meyer-Wolters standen zwei ehemalige WSV Spieler für den TSC auf dem Platz und ausgerechnet Christian war es, der für den viel umjubelten Ausgleich in der 70. Minute sorgen konnte. Ein gewonnenes Kopfballduell, ein Steilpass und der sichere Torabschluss von Meyer waren das Rezept für das 2:2. Nur Minuten später hätte Lennart Flügge sogar noch das 3:2 nachlegen können, aber auch Walddörfer spielte nochmals nach vorne. So blieb es am Ende bei der gerechten Punkteteilung. Vollkommen überflüssig zeigte der schwache Unparteiische TSC-Captain Hinnerk Barth auch noch die rote Karte für sein erstes Foul im Spiel überhaupt, allerdings waren nur noch wenige Minuten zu spielen.

Der TSC Wellingsbüttel bot also noch mal eine sehr anständige Leistung und belohnte sich nach einem 0:2 Rückstand zur Pause noch mit einem ganz wichtigen Punkt. Zwar ist man nun die theoretische Tabellenführung los, dafür konnte man den Abstand zum WSV halten und kann durch Siege in den Nachholspielen noch auf den zweiten Rang klettern. Beste Aussichten also für das Saisonfinish im nächsten Jahr und zu guter letzt war die Weihnachtsfeier auch noch ein voller Erfolg.

Frohe Weihnachten
Henrik Marwede

02.12.07 Souveräner Heimsieg gegen Barsbüttel
Nach drei Wochenenden ohne Punktspiel kamen die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel zu einem verdienten 3:1 Heimsieg gegen den Barsbüttler SV.

Trotz widriger äußeren Bedingungen und der langen Spielpause kam Wellingsbüttel sehr gut in das Spiel hinein. Bereits in der 7. Minute konnte Christian Meyer-Wolters einen von ihm selber herausgeholten Elfmeter zur 1:0 Führung verwandeln. Auch anschließend ließ der Gastgeber nicht nach. Immer wieder wurde der Ball zügig in die Spitze gespielt und nach 20 Minuten konnte Malte Johannsen auf 2:0 erhöhen. Der Neuzugang aus Hoisbüttel hatte beim HSV Spiel gestern wohl besonders gut zugeschaut, erzielte er sein Tor doch sehr sehenswert per Lupfer über den Torwart. In der Folge ließ Welle leider nach, schaltete einen Gang zurück und brachte die Gäste durch unnötige Ballverluste zurück ins Spiel. Einen dieser Ballverluste nutzte der Abstiegskandidat zum Anschlusstreffer (35.) und kam sogar noch zur großen Chance auf den Ausgleich. Vollkommen unverständlich, dass Welle sich so nachlässig nach dem 2:0 präsentierte. Die kurze Drangphase des BSV währte aber nur bis kurz vor den Halbzeitpfiff, denn Lennart Helm konnte nach einem Eckball wieder den alten Abstand herstellen - 3:1.

In der zweiten Hälfte ließ das Niveau dann deutlich nach. Wellingsbüttel war immer noch die bessere Mannschaft, spielte aber nicht mehr so druckvoll auf das gegnerische Tor. Barsbüttel präsentierte sich zwar nicht wie ein Absteiger, schaffte es aber nicht mehr sich ins Spiel zurückzubeißen. Welle konnte noch durch die eine oder andere Kombination überzeugen beließ es aber schlussendlich beim "Standard Ergebnis" (bereits zum fünften Mal) von 3:1.

Nach vierwöchiger Pause konnte Welle gegen den Tabellen 13. wieder an die guten Leistungen anknüpfen und kann mit breiter Brust die letzten beiden Aufgaben vor Weihnachten angehen. Man ist weiterhin Vierter der Tabelle, steht mit 2 bzw. 3 Spielen weniger gegenüber den besser platzierten Mannschaften aber immer noch bestens da, wohingegen Barsbüttel trotz der Niederlage (!) einen Platz in der Tabelle gutmachen kann und die Abstiegsränge verlässt. Am nächsten Sonntag geht es auf Rasen gegen Ahrensburg um den nächsten Dreier. Anpfiff ist um 14.00 Uhr.

Henrik Marwede
                                   

04.11.07 TSC Wellingsbüttel - SV Bergstedt 3:1
Welch schöner Tag

Mit einem guten Spiel und einem verdienten 3:1 Sieg gegen Bergstedt hat sich der TSC Wellingsbüttel zum ersten Mal an die Tabellenspitze der Kreisliga 6 gesetzt.

Nachdem am Samstag bereits die Konkurrenz aus Harksheide und Walddörfer beide nur Unentschieden gespielt haben waren die Vorzeichen für das Spiel gegen Angstgegner Bergstedt also klar. Gegen den Zweiten der Vorsaison konnten die Grün-Schwarzen in der jüngeren Vergangenheit überhaupt noch nie gewinnen, somit bot sich heute die ideale Gelegenheit diese Serie zu beenden. Mächtige Motivation für die Jungs natürlich, die nach einem frühen Rückstand mit drei Toren, eins schöner als das andere, zurückschlugen. Zu Spielbeginn tat sich Welle zunächst etwas schwer und Bergstedt konnte bereits in der 18. Minute das Führungstor erzielen. Doch anschließend nahm der Gastgeber das Heft in die Hand und bot den Zuschauer teilweise richtig guten Fußball. Folgerichtig konnte man in der 38. Minute ausgleichen. Lennart Helm, technisch versiert, nahm einen hohen Ball mit, trat aus 20 Metern einfach mal unter das Leder, welches unhaltbar in die Maschen flog. Der TSC war in der ersten Hälfte sicherlich das besser Team, allerdings hatte Bergstedt zwei, drei richtig gute Torchancen, sodass die Gäste auch durchaus höher in Führung hätten gehen können.

Im zweiten Durchgang setzte Wellingsbüttel sofort da an, wo man vor dem Pausentee aufgehört hatte. Anders als gegen Poppenbüttel war man die spielbestimmende Mannschaft und konnte mit sicheren Ballstaffetten und schnelles Spiel in die Spitze überzeugen. In der 68. Minute war es Malte Marwede, der einen langen Abstoß, anders als die SVB Verteidigung, richtig einschätzte und den Ball nach dem zweiten Aufkommen über den herausstürmenden Torwart rüber köpfte. 2:1. Nun schaltete Welle einen Gang zurück und betrieb eher Ergebnis-Verwaltung. Hin und wieder wurden ein paar Konter gefahren, die aber wenig konsequent ausgespielt wurden. Bergstedt hingegen kam zu keinen Möglichkeiten mehr vor dem Tor und so war es Anton Exner vergönnt das Spiel zu entscheiden, und das mit einem Wahnsinnstor. Aus halblinker Position nahm er einen springenden Ball direkt, der aus vielleicht 30 Metern im Bergstedter Gehäuse einschlug. Der Trainer wollte schon "Zwei Ballkontakte, Anton" reinmotzen, aber auch ihm verschlug es die Sprache bei diesem irren Kracher. 3:1 endete also das Spiel und zum Feiern hatte der TSC natürlich guten Grund.

Die Mannschaft scheint sich endlich gefestigt zu haben und weiß auch wieder spielerisch zu überzeugen. Natürlich ist die Tabelle nur eine Momentaufnahme und die Punktabstände sind sehr gering, aber sicherlich gibt der Sprung nach ganz oben einen großen Schub für das Team, sodass man am kommenden Sonntag mit breiter Brust nach Volksdorf zum dritten der Tabelle, dem Walddörfer SV fahren kann. Was auch noch zu erwähnen ist, ist das unsere Zweite am Samstag ebenso erfolgreich war und mit 3:1 den Spitzenreiter Standart Alu besiegt hat. So kann's weiter gehen ...

Henrik Marwede
                                        

28.10.07 2:0 Erfolg gegen Poppenbüttel
Gegen die Zweite des SC Poppenbüttel gelang den ersten Herren des TSC Wellingsbüttel wie schon letztes Wochenende ein 2:0 Sieg. Da die Konkurrenz wieder Punkte liegen ließ, liegt man nun, nach Ende der Vorrunde, nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer.

Gegen den Tabellen-Achten aus Poppenbüttel beschränkte sich der TSC zunächst auf seine heute wieder sichere Defensivarbeit. Das Spiel wurde der Gastmannschaft überlassen, die mit ihren größeren Spielanteilen allerdings nichts anfangen konnten, und man beließ es bei seltenen Vorstößen, die ab und an für Gefahr vor dem SCP Tor sorgten. Im Großen und Ganzen waren Torraumszenen aber die Seltenheit und die größte Chance der ersten Halbzeit bot sich den Gästen kurz vor dem Pausenpfiff. Poppenbüttel spielt einen Angreifer schön frei, TSC Keeper Heiko Krohn kann aber den Ball stark entschärfen.

In der zweiten Hälfte legten die Grün-Schwarzen ihre Zurückhaltung ab und nahmen nun das Heft in die Hand. Wie schon gegen Hummelbüttel konnte das Team von Trainer Niels Schulze nun auch spielerisch überzeugen. In der 55. Minute gelang dem Gastgeber das 1:0 nach einem Freistoß allerdings per Eigentor. Welle konnte das Spiel weiterhin vom eigenen Tor fernhalten und kam in der 65. Minute zum 2:0. Wieder sorgte ein Freistoß im Poppenbüttler Strafraum für große Unordnung, sodass der eingewechselte Lennart Flügge sich die Kugel schnappte und aus kurzer Distanz zur Vorentscheidung einschoss. Vorentscheidung, weil Poppenbüttel in der Folge nur noch sehr wenig Gefahr ausstrahlte und sich zudem nur wenige Minuten später numerisch dezimierte. Wellingsbüttel vergab noch einige Chancen auf einen höheren Sieg, fährt am Ende aber einen verdienten Sieg ein.

Die erste Saisonhälfte ist jetzt also gespielt und Wellingsbüttel befindet sich auf einem dritten Platz, nur einen Punkt hinter den punktgleichen Spitzenreitern aus Harksheide und Walddörfer. Fast noch erfreulicher als die Tabellenposition ist aber, dass Welle wieder als Mannschaft zu überzeugen weiß. So kann es auch am kommenden Sonntag gegen "Angstgegner" Bergstedt wieder für drei Punkten reichen wenn die Mannschaft an die heutige Leistung anknüpfen kann. Angestoßen zum Rückrundenauftakt wird um 14.00 Uhr am Pfeilshof.

Henrik Marwede

21.10.07 Welle überzeugend
Nach langer Zeit und zuletzt sehr magerer Punktausbeute gelingt den 1. Herren des TSC Wellingsbüttel wieder ein überzeugender Sieg. Beim Tabellen Achten vom Hummelsbüttler SV gewann das Team von Trainer Niels Schulze verdient mit 2:0.

An der Hummelsbüttler Hauptstraße war es aber zunächst die Gastmannschaft, die Feldvorteile für sich verbuchen konnte. Wellingsbüttel gelang es nicht Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und konnte sich meist nur mit langen Bällen befreien. Zwar verlagerte der HuSV den Großteil des Spiels zunächst in die Wellingsbütller Hälfte, anders als zuletzt stand die TSC Defensive aber bombensicher und ließ über das komplette Spiel eigentlich keine wirklich Torchance zu. Und wenn der Ball mal kontrolliert in die Spitze gespielt wurde, kamen die heute in rot spielenden Wellingsbüttler auch zu ihren Gelegenheiten. In der 35. Minute war es der wiedermal stark spielende Anton Exner, der sich ein Herz fasste und die Kugel aus etwa 20 Meter Entfernung in den Zappen jagte. Latte, Pfosten, Abstauber Lennart Helm und es stand 0:1. Hummelsbüttel spielte durchaus mit, aufgrund der Torchancenverteilung ging die Führung zur Halbzeit aber in Ordnung.

Die zweite Hälfte gestaltete sich wesentlich eindeutiger als Durchgang eins. Die zuletzt eher rumpelnde Welle wusste durch guten Fußball zu überzeugen und kam immer wieder zu besten Einschussmöglichkeiten, die leider fast alle kläglich vergeben wurde. Eine Auflistung all derer würde den Rahmen dieses Berichtes fast sprengen, es hätten gut und gerne 5 bis 6 Tore für den TSC fallen können. So glühte bei den Gastgebern immer noch der Funken Hoffnung auf den Ausgleich, bis zur 75. Minute, in der Christian Meyer-Wolters eine Hereingabe von Lennart Flügge zwar verpasste, sein Gegenspieler aber noch den Ball über die Torlinie beförderte. 2:0 - das Spiel war nun entschieden.

Bis auf die Chancenauswertung konnte der TSC Wellingsbüttel endlich wieder überzeugen und bleibt auf Grund Harksheides Niederlage in Schlagdistanz zu dem Spitzenduo. Hoffentlich war der Auswärtserfolg bei Hummelsbüttel die lang ersehnte Trendwende und die Mannschaft kann in den kommenden Spielen an die gezeigte Leistung anknüpfen. Gelegenheit dazu hat sie am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Poppenbüttel II, eine Mannschaft, die zuletzt 10 Punkte aus 4 Spielen geholt hat und gegen die man in der Vergangenheit immer so seine Probleme hatte. Anstoß zum 'Büttel'-Duell am Pfeilshof ist um 14.00 Uhr

Henrik Marwede
                                                    

14.10.07 Talfahrt hält an
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel mussten erneut eine Heimniederlage hinnehmen und verloren das Spitzenspiel gegen TuRa Harksheide mit 0:2.

Nach den zuletzt teilweise sehr schwachen Spielen konnte das Team von Niels Schulze auch gegen den Tabellenzweiten nicht das Ruder herumreißen. Zwar war Harksheide keinesfalls spielerisch überlegen, dafür aber in Sachen Leidenschaft und Spielorganisation den Wellingsbüttlern weit voraus. Nachdem es torlos in die Halbzeit ging gelang dem Gast Mitte des zweiten Durchganges ein Doppelpack. Das erste fiel nach einer missglückten Kopfballrückgabe und das zweite per Kopf nach einem Freistoß aus dem Halbfeld.

Da der Tabellenführer Walddörfer SV an diesem Spieltag ebenfalls patzte, geht TuRa also als großer Gewinner dieses 12. Spieltages hervor, wobei sich der TSC Wellingsbüttel erstmal vom Spitzenduo entfernt hat. Obwohl die Grün-Schwarzen über weite Strecken des Spiels maßlos enttäuscht haben, ist man weiterhin optimistisch sich aus der Talsohle nun wieder herauszuspielen. Am Dienstag absolvierte eine mit A-Jugendlichen verstärkte Elf ein wesentlich besseres Spiel gegen den Bezirksligisten Post SV (1:3), bei dem man in der zweiten Hälfte sogar die bessere Mannschaft war. Zudem stoßen am Wochenende auch wieder zuletzt schmerzlich vermisste Spieler wie Anton Exner oder Malte Marwede zur Mannschaft. Gegner am kommenden Sonntag ist Hummelsbüttel (Anstoß um 15:00 Uhr an der Hummelsbüttler Hauptstraße)

Henrik Marwede
                                   

07.10.07 Welle mit Dusel und Exner
Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen können die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel wieder drei Punkte einfahren. Zwar wusste der Tabellen Dritte beim Schlusslicht nicht zu überzeugen, gewann aber letztlich doch verdient mit 3:1. 

Zu Beginn der ersten Halbzeit spielten die heute in gelb gekleideten Wellingsbüttler wenig furios aber sachlich auf den Führungstreffer. Urania kam selten zu Gelegenheiten und überließ dem TSC die Kontrolle im Mittelfeld. In der 17. Minute besorgte Neuzugang Anton Exner mit einem sehenswerten Schlenzer für das 0:1, das dem Gast doch eigentlich die nötige Ruhe für ein kontrolliertes Offensivspiel geben sollte. Aber wie schon häufiger schaltete man nun erst einmal einen Gang zurück und verwaltete das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff. 

In Durchgang zwei passierte dann das, was kommen musste. nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung spielte Urania den Ball zügig in die Spitze und kam zum Ausgleich (55.). Das Fehlen von Konzentration und Biss nach dem Führungstreffer in der ersten Halbzeit konnte der Gastgeber gnadenlos bestrafen. Zugleich rüttelte der Gegentreffer aber die Mannschaft von Niels Schulze auf. Es ergaben sich in der Folge einige Möglichkeiten für den TSC, der jetzt endlich zeigte, dass hier drei Punkte eingefahren werden sollten. In der 75. Minute krönte Anton Exner seine starke Leistung mit einem Fallrückzieher zur erneuten Führung – 1:2. Urania probierte sich schließlich noch mal in Offensivbemühungen, blieb letztlich aber ungefährlich und Lennart Helm konnte in der 85. noch für das 1:3 sorgen.

Die Souveränität ist beim TSC Wellingsbüttel irgendwie abhanden gekommen und man tut sich selbst gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller schwer. Man passt sich viel zu leicht dem Niveau des Gegners an und schafft es nicht an die eigene Leistungsgrenze zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass am nächsten Wochenende mit TuRa Harksheide, dem Zweiten der Tabelle, auch auf unserer Seite wieder besserer Fußball gespielt wird und dass einige verletzte oder verreiste Spieler aus dem Kader wieder hin zustoßen. Anstoß zum Spitzenspiel am Pfeilshof ist Sonntag wie gewohnt um 15.00 Uhr.

Henrik Marwede
                                     

30.09.07 Herbe 1:4 Klatsche gegen Wandsbek-Jenfeld
Nach dem desaströsen 3:3 gegen Hoisbüttel lassen die ersten Herren auch gegen Wandsbek-Jenfeld Punkte liegen. War man am Vorwochenende noch wenigstens die bessere Mannschaft auf dem Platz, so ging der Sieg dieses Mal vollkommen zu Recht an die Gastmannschaft.

Was sich schon wie ein roter Faden durch die Saison zog, traf auch dieses mal wieder zu. Wellingsbüttel ging mit zu wenig Biss in die Anfangsphase und kassierte früh (12.) den Gegentreffer. Ein langer Ball sorgte für viel Verwirrung in der TSC Defensive und einer von Jenfelds schnellen Stürmern konnte den Ball über den herauseilenden Keeper Oli Pietrek zur Führung einnetzen. In so vielen Spielen zuvor schaffte es Wellingsbüttel immer wieder einen frühen Rückstand noch umzudrehen, aber am heutigen Tage tat man sich sehr schwer gegen eine gut organisierte Defensive. Und da die schnellen Gäste Stürmer vorne auch nach dem 0:1 immer wieder für Gefahr sorgten, ging der Spielstand zur Halbzeit absolut in Ordnung.

Auch mit der zweiten Halbzeit blieb das Feuer auf Seiten der Wellingsbüttler aus. Vielleicht war man sich zu sicher, dass man auch dieses Mal irgendwie schon den Rückstand noch ausgleichen würde, aber viel zu häufig war man nicht eng am Mann dran und hinten schlichen sich teilweise katastrophale Fehler ein. Nur 10 Minuten sind in der zweiten Halbzeit gespielt da sind sich zwei TSC Verteidiger nicht einig wer zum Ball gehen sollte und wieder war einer auf und davon, der für das 0:2 sorgte. Nicht gerade förderlich für die Motivation, ließ Wellingsbüttel die Köpfe noch weiter hängen und bekam auf ähnliche Weise kurz darauf sogar das 0:3. Dass die Grün-Schwarzen nicht ganz zu Unrecht auf dem zweiten Tabellenplatz standen, zeigten sie leider erst nach dem Drei-Tore-Rückstand. Erst jetzt wurden die Zweikämpfe angenommen und man konnte Wandsbek-Jenfeld unter Druck setzen. Als Niels Lehnebach nach einem Torwartfehler auf 1:3 verkürzen konnte und noch 25 Minuten zu spielen waren keimte wieder ein wenig Hoffnung am Pfeilshof. Plötzlich schien es so als würde hier noch etwas zu holen sein. Wandsbek-Jenfeld wurde nur noch in die Defensive gedrängt und Wellingsbüttel kam noch zu Chancen, die aber nicht mehr genutzt wurden konnten. In der Schlussminute konnten die Gäste noch einen Konter, der jedoch wohl eher nicht hinter der Linie war (Uli Hoeneß lässt grüßen), zum 1:4 abschließen und Jan Kortegast wurde in der Nachspielzeit nach einem Frustfoul noch vom Platz gestellt.

Nach nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen verabschieden sich die Wellingsbüttler nun vom zweiten Platz und landet nach acht ungeschlagenen Spielen zurück auf dem Boden der Tatsachen. Der Mannschaft wurde gnadenlos aufgezeigt, dass man in jedem Spiel hart für die drei Punkte arbeiten muss. Hoffentlich geht das langsam in die Köpfe der Spieler, sonst kann man auch am Samstag bei Uranianichts gewinnen. Anstoß in Dulsberg ist schon vormittags um 10.45 Uhr.

Henrik Marwede       
                                

23.09.07 Fiasko in Hoisbüttel
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel spielen nach einer vollkommen indiskutablen Leistung nur 3:3 gegen Hoisbüttel und lassen zwei Punkte liegen. Gegen eine Mannschaft, die einen Altersdurchschnitt von ca. 35 Jahren hat war der Tabellen Zweite aus Wellingsbüttel fußballerisch und läuferisch hochüberlegen ging mit seinen Torchancen aber viel zu fahrlässig um lud die Heimmannschaft hinten zum Tore schießen ein. Nach Toren von Jacob Neitzel (15.) und Lennart Flügge (25.) führte der Favorit gegen den Bezirksliga Absteiger bereits früh mit 2:0. Die Überlegenheit der Grün-Schwarzen hätte normalerweise in einen beruhigenden 3- oder 4-Tore Vorsprung zur Halbzeit resultieren müssen, auf Grund der nachlässigen Chancenverwertung trat dies aber nicht ein. Gegen Ende der ersten Halbzeit begann der eigentlich so schöne Sonntag Nachmittag für die Wellingsbüttler zu einem Debakel zu werden. Nach einer glasklaren Abseitsposition hob der Schiedsrichter Assistent seine Fahne, welches der Schiedsrichter (der sogar noch weit in der Hoisbüttler Hälfte stand), anders als die TSC Abwehr, aber ignorierte und Hoisbüttel leicht zum Anschlusstreffer einschießen konnte. Eine bodenlose Frechheit vom Unparteiischen, bei dem man vom Spielbeginn an den Eindruck hatte als hätte der sowieso keine großartige Lust dieses Spiel zu pfeifen. Dass Wellingsbüttels komplette Abwehr nach der Fahne stehen blieb ist natürlich ebenso eklatant.

Das 2:1 zur Halbzeit war zwar viel zu wenig dem Spielverlauf zu Folge, ließ aber noch nichts Schlimmes erahnen, da man den Gegner doch nach Belieben beherrschte. Aber nachdem Hoisbüttel in der 50. Minute nach einem Freistoß zum Ausgleich kam, lagen die Nerven blank. Immer wieder rannte man an, vergab vor dem Tor aber beste Möglichkeiten und lud den Gegner unverständlicherweise auch noch zum Kontern ein. Nachdem der HSV auch noch die Führung markieren konnte kämpfte die Heimmannschaft natürlich um jeden Zentimeter. Wellingsbüttel verlor mehr und mehr die Linie und wurde hektisch. In der Nachspielzeit gelang dem TSC noch der Ausgleich durch Sören Bringmann, welcher aber für beide Seiten nicht wirklich zufrieden stellend war. Selbst nach diesem Treffer schmiss Wellingsbüttel noch einmal alles nach vorne, aber blieb ohne Erfolg, da der Schiedsrichter das Spiel beendete als ein HSV Spieler eine Kerze im eigenen Strafraum köpfte und sich nochmals eine gefährliche Situation entwickeln sollte. Einfach unglaublich.

Aber sei’s drum, der TSC spielte ohne Mumm und Zielstrebigkeit gegen eine aufopferungsvoll kämpfende, aber spielerisch deutlich unterlegene Mannschaft aus Hoisbüttel. Nach sechs Siegen in Folge endet also die Erfolgsserie mit einem Schuss vor den Bug. Die Mannschaft muss sich jetzt absolut zusammenreißen um am nächsten Spieltag Wiedergutmachung betreiben zu können. Gegner am kommenden Sonntag am Pfeilshof um 15 Uhr ist Wandsbek-Jenfeld.

Henrik Marwede       

16.09.07 3:1 Sieg im Derby gegen Sasel
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel gewinnen das Derby gegen Sasels Reserve mit 3:1 und können sich auf den zweiten Tabellenrang vorschieben. In einem mäßigen Kreisliga Spiel lag man, wie schon in den vorangegangenen Spielen gegen Lemsahl und Glashütte, mit 0:1 zurück und konnte das Spiel noch drehen.

In einer sehr zerfahrenen Anfangsphase war der Gast aus Sasel zunächst die bessere Mannschaft. Zwar war auf beiden Seiten wenig Spielkultur zu erkennen, aber Sasel war meist den entscheidenden Moment schneller in den Zweikämpfen. Nach 15 Minuten fiel dann das 0:1. Ein gefährlicher Freistoß kann von der TSC Defensive nicht entscheidend geklärt werden und Nutznießer ist ein Sasel-Manndecker, der den Ball sehenswert in die Maschen schießt. Wie schon des Öfteren in dieser Spielzeit wachte die Heimmannschaft jetzt aber auf und wusste sich Chancen zu erarbeiten. Nachdem Jan Kortegast über die rechte Seite mit Zug in den Sechzehner eindrang, konnte Sasels Libero ihn nur noch mit einem Handspiel stoppen, wofür es natürlich einen Strafstoß gab. Der Matchwinner vom letzten Wochenende Christian Meyer-Wolters ließ sich diese Chance nicht nehmen, verwandelte sicher oben links. Nach dem Ausgleich folgten Torchancen auf beiden Seiten und strittige Schiedsrichter Entscheidungen, die noch nach Abpfiff für viel Gesprächsstoff sorgten. Zunächst verweigerte der Unparteiische den Grün-Schwarzen einen weiteren Strafstoß nachdem Malte Johannsen im Strafraum zu Fall gebracht wurde und nur wenig später bekommt TSC Keeper Heiko Krohn „nur“ gelb für ein Foulspiel außerhalb des Sechzehners. Dann war Pause.

Wellingsbüttel kam mit viel mehr Wind aus der Kabine, wie noch in der ersten Hälfte. Und nach nur wenigen Minuten konnte auch die Führung bejubelt werden. Einen sehr schön getretenen Freistoß von Christian Meyer-Wolters konnte Sören Bringmann am zweiten Pfosten einköpfen. Welles Mittelstürmer konnte seine Torflaute also beenden und seinen ersten Treffer in dieser Spielzeit erzielen. Wellingsbüttel hatte bislang nicht überzeugend gespielt ist aber trotzdem nach zwei Standart Sitautionen in Führung gegangen. Weitere Parallelen zu den letzten Spielen. Die Gäste drängten jetzt natürlich auf den Ausgleich und kamen sehr gefährlich vor das TSC Tor. Nachdem der Gastgeber schon großes Glück nach einem nicht geahndeten Foul im Strafraum hatte, war es kurz darauf die Torlatte, die den Ausgleich verhinderte. Nun folgten noch einige strittige Abseitsentscheidungen gegen Sasel und die blau-weiße Auswechselbank tobte. So langsam nahm das Spiel Derbycharakter an. Dem Gast aus Sasel fiel in der Folge aber nur noch wenig ein und Torchancen boten sich wenn nur noch den Wellingsbüttlern durch Kontersituationen. So konnte Niclas Jepsen auch noch in der Schlussminute für das 3:1 sorgen.

Der TSC Wellingsbüttel kam also zum sechsten Sieg in Folge und setzt sich nun oben in der Tabelle fest. Wieder einmal konnte das Team um Niels Schulze zwar nicht spielerisch überzeugen, solange die Spiele gewonnen werden stört das am Pfeilshof aber keinen. Nächstes Wochenende geht es am Sonntag nach Hoisbüttel um weitere drei Punkte. Anpfiff ist wie gewohnt um 15.00 Uhr.

Henrik Marwede       

09.09.07 Meyer kam und drehte den Spieß um
Nachdem der TSC bereits zweimal im Pokal beim Lemsahler SV (1. Runde plus Wiederholungsspiel) angetreten ist, wurde am Sonntag bei schönem Wetter das dritte Pflichtspiel zwischen beiden Mannschaften innerhalb von sechs Wochen angepfiffen. Die Anfangsminuten der Partie gestalteten Tabellen-Dritter (LSV) und – Vierter (TSC) wenig ansehnlich für die rund 50 Zuschauer am Eichelhäherkamp. Wenig Kombinationen, dafür umso mehr hohe Bälle, die auf beiden Seiten für wenig Gefahr sorgten. In der gesamten ersten Hälfte hatten beide Teams nur wenige Tormöglichkeiten und dennoch hätten die Gäste aus Wellingsbüttel gut und gerne mit 2:0 zur Halbzeit führen können. Zunächst wurde Andre Grawe im 16er ganz eindeutig am Trikot gezogen und nur wenig später war Sören Bringmann durchgebrochen und frei vor dem Tor, wurde aber ebenso unverständlich wegen Abseits zurückgepfiffen. Beide Male lag der ansonsten gute Schiedsrichter komplett daneben. So ging es torlos in die Pause.

 In die zweite Hälfte starteten die Grün-Schwarzen ungewohnt nachlässig. Lemsahl machte Druck und bekam nach einem ganz normalen Pressschlag vom Schiedsrichter die Chance auf die Führung per Elfmeter geschenkt. Aber wie bereits im Pokalspiel (damals wehrte Oli Pietrek einen 11er ab) scheiterte der LSV am Wellingsbüttler Schlussmann. Heiko Krohn, der ein ganz starkes Spiel machte, ahnte die Ecke und klärte zur Ecke. Die Erleichterung beim TSC Anhang währte aber nur kurz, denn 5 Minuten später fiel doch noch der Gegentreffer. Ein Einwurf wird von Freund und Feind mit dem Kopf verlängert und flutscht durch auf den zweiten Pfosten, von wo aus ein LSV Angreifer leichtes Spiel hat die Führung für seine Gelben zu erzielen (50.). Lemsahl war zu Beginn der zweiten Hälfte also klar auf der Siegerstraße, schwächte sich kurz nach dem Führungstreffer aber selber. Ein taktisches Foul von Malte Johannsen konnte der Schiedsrichter der Regel zufolge (da nicht letzter Mann) nur mit der gelben Karte bestrafen, was bei den Lemsahlern allerdings zu wilden Protesten führte, wobei mal wieder ihr Mittelstürmer seine Nerven nicht im Griff hatte und sich seine zweite Gelbe Karte abholte. Anschließend bewies Trainer Niels Schulze ein goldenes Händchen. Gerade einmal 3 Minuten stand Christian Meyer-Wolters auf dem Platz als er einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:1-Ausgleich einnetzte (65.). Im Stile eines Thierry Henry führte er den Freistoß schnell aus, hob das Leder über die Mauer und ließ dem angewurzelten LSV Torwart keine Chance. Nur 5 Minuten später war es wieder „Meyer“, der nach einer weiteren Standart-Situation für das 2:1 sorgte. Wie schon im Pokalspiel, bei dem er auch zwei Tore erzielte, war er wieder mit dem Kopf zur Stelle, nachdem ihm Freistoßschütze Lennart Flügge das Rund perfekt servierte. Die dezimierten Lemsahler drängten jetzt noch einmal vehement auf den Ausgleich, aber auch beste Möglichkeiten konnte Keeper Heiko entschärfen. Gegen Spielende brachte Wellingsbüttel das Spiel aber wieder unter Kontrolle, sodass der Sieg sicher nach Hause gebracht werden konnte.

Wie bereits letztes Wochenende wandelte die TSC Truppe einen Rückstand gegen eine Spitzenmannschaft noch in einen Sieg und baut seine aktuelle Serie auf fünf Siege in Folge aus. Der TSC Wellingsbüttel gewinnt wieder einmal ein ganz wichtiges Spiel und klettert auf Rang 3 der Tabelle. Gegen den LSV hat man innerhalb von 6 Wochen dreimal auswärts gewinnen können und wenn dann vom gegnerischen Trainer noch vollkommen unangebrachte Sprüche fallen, die absolut unterhalb der Gürtellinie einzuordnen sind, schmeckt so ein Sieg natürlich doppelt so gut. Am kommenden Sonntag, den 15.9. gilt es im Derby zuhause gegen die Reserve des TSV Sasel die Leistung und den dreifachen Punktg
ewinn zu behaupten. Anstoß am Pfeilshof ist wie gewohnt um 15.00 Uhr.

Henrik Marwede

02.09.07 Wichtiger 3:1 Sieg gegen Glashütte
Den ersten Herren des TSC Wellingsbüttel gelang im vierten Heimspiel der Saison ein ganz wichtiger Sieg gegen die Zwote des Glashütter SVs. Durch den Sieg klettert das Team von Niels Schulze nun auf Platz 4 der Tabelle mit unmittelbarem Kontakt zur Spitze.

Die GSV-Reserve, eine spielstarke Mannschaft, die am vergangenen Spieltag mal eben mit 9:1 Barsbüttel abfertigten, erwies sich in der Anfangsphase als dererwartet unangenehme Gegner. Wellingsbüttel wirkte mental noch nicht auf dem Platz als der Gast bereits zuschlug. Nach gerade einmal drei Minuten konnte Glashüttes Mittelstürmer von zwei Mann nicht gestoppt werden und auch Keeper Heiko Krohn blieb machtlos – 0:1. Eine kalte Dusche für die indisponierte TSC Truppe. Nach gut einer viertel Stunde begannen dann schließlich auch die Grün-Schwarzen Fußball zu spielen und das dann gleich sehr effektiv. In der 19. Minute besorgte Manndecker Andre Grawe das 1:1 per Kopf nach einem Eckball und nur zwei Minuten später war es Lennart Flügge, der den Ball mit selbigem Körperteil über die Linie bugsierte – 2:1. Innerhalb von zwei Minuten drehte der TSC also das Spiel und war fortan die Spiel bestimmende Mannschaft.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, nur dass der frühe Treffer diesmal für Wellingsbüttel fiel. Kaum war der Pausentee getrunken war es wiederum der agile Lennart Flügge, der für die Vorentscheidung sorgte. Anant Agarwala mit der Balleroberung in des Gegners Hälfte und nach schönem Zuspiel von Sören Bringmann musste Welles „Brecher“ nur noch einschieben. Die beruhigende Führung der Wellingsbüttler warf den Gast aus Glashütte natürlich mächtig aus dem Konzept. Plötzlich lief ihnen die Zeit davon und die langsam aufkommende Hektik trug natürlich auch nicht gerade zu einem konzentrierten Spielaufbau bei. Wellingsbüttel hatte nun leichtes Spiel. Aus einer sattelfesten Defensive wurde der Ball nun zielstrebig in die Spitze gespielt und es boten sich teilweise beste Kontermöglichkeiten. Sören Bringmann hatte den Torwart schon ausgespielt und traf nur den Pfosten, Lennart Flügge hätte frei vor dem Torwart sogar noch einmal quer legen können, vergibt aber auch diese Chance. 5:1 könnte es Mitte der zweiten Hälfte bereits stehen, aber Welle wollte den Sack einfach nicht zu machen. Dass so etwas ganz schnell auch nach hinten losgehen kann, ist weitestgehend bekannt. Glashütte blieb aber bis zum Schluss in ihren Offensivbemühungen ohne Glück, sodass der Wellingsbüttler Anhang nicht mehr zittern musste.

Nach einer verschlafenen Anfangsviertelstunde kam der TSC Wellingsbüttel durch einen Doppelschlag auf die Siegerstraße und fuhr schließlich einen souveränen Sieg ein. Am nächsten Wochenende geht es beim Lemsahler SV wieder gegen einen Mitstreiter um die vorderen Plätze. Zwar konnte man diese Saison schon zweimal im Pokal am Eichelhäherkamp gewinnen (2:1 und 3:0 im Wiederholungsspiel), allerdings ging man in den vergangenen Punktspielen immer leer aus. Anstoß zum siebten Saisonspiel ist am Sonntag, den 9.9. um 15:00 Uhr.

Henrik Marwede       

28.08.07 Die Pokalsensation blieb aus
In der dritten Runde des ODDSET Pokals unterlagen die Herren des TSC Wellingsbüttel dem haushohen Favoriten vom Meiendorfer SV deutlich mit 0:6. Vor 201 zahlenden Zuschauern am Pfeilshof erwies sich der aktuelle Dritte aus der Hamburgliga als eine Nummer zu groß für den Kreisligisten aus Wellingsbüttel.

Die Anfangsphase des Spiels verlief noch viel versprechend für den Gastgeber. Meiendorf tat sich zunächst schwer den massiven Abwehrriegel des Teams von Trainer Niels Schulze zu knacken und es war die Heimmannschaft, die die erste große Chance des Spiels für sich verbuchen konnte. Nach einem schönen Spielzug zielte TSC Angreifer Sören Bringmann jedoch zu ungenau, sein Schuss ging über das Tor hinweg. Nur Minuten später konnte der MSV durch Erlebach in Führung gehen (10. Minute) und nahm dem Außenseiter so gleich den ersten Wind aus den Segeln. Wer dachte, dass die Wellingsbüttler nach dem frühen Gegentreffer sich abschießen lassen würden sah sich aber getäuscht. Bis auf einen Kopfball von Torjäger Nils Roschlaub bekam TSC Keeper Heiko Krohn wenig Gefährliches auf seinen Kasten und so blieb dem Wellingsbüttler Anhang zur Halbzeit noch die Hoffnung auf einen packenden Pokalfight in Durchgang zwei.

Ein Aufbäumen des Underdogs wusste der MSV zu beginn der zweiten Hälfte jedoch konsequent zu verhindern. Ein Doppelpack in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff sorgte gleich für klare Verhältnisse. Und nun schien der Bann gebrochen. Wellingsbüttel legte jetzt zwar immer mehr seinen Respekt ab und probierte sich ein wenig im Offensivspiel. Meistens lief der Ball Lennart Helm und Malte Marwede, doch die zwei Chancen, die sich boten konnten von Lennart Flügge nicht genutzt werden. Anders die Gastmannschaft von Trainer Lutz Göttling. Geduldig und mit hohem Tempo spielte der MSV sein Spiel herunter und nutzte seine Chancen gnadenlos aus. So hieß es am Ende 6:0 für die Spitzenmannschaft aus der Hamburgliga durch Tore von Roschlaub, Flores (je 2), Erlebach und Cetinkaya.

Kein unerwartetes Ergebnis und doch war für die Wellingsbüttler vielleicht ein bisschen mehr drin. Mit ein bisschen mehr Biss und ein bisschen weniger Respekt hätte man den MSV, der ohne den ein oder anderen Stammspieler angetreten war, ein bisschen mehr aus der Reserve locken können und die Chancen für einen Ehrentreffer waren ebenfalls vorhanden.

Unter dem Strich bleibt aber ein faires Spiel vor einem großartigen Publikum mit einem deutlichen Sieg für den Favoriten. Für den TSC Wellingsbüttel gilt es nun sich wieder auf den Liga-Alltag zu konzentrieren um am kommenden Sonntag, den 2.9. das wichtige Spiel gegen Glashütte erfolgreich zu bestreiten. Anpfiff am Pfeilshof ist um 15.00 Uhr.

 Henrik Marwede
                                

25.08.07 Welle gewinnt gegen Ahrensburg 
Im fünften Saisonspiel konnten die 1. Herren des TSC Wellingsbüttel den dritten Sieg einfahren und in der Tabelle der Kreisliga 6 weiter Boden gut machen.
Gegen den Aufsteiger aus Ahrensburg gelang nach einem erlebnisreichen Spiel ein 2:1 Sieg. Dabei kamen beide Teams anfangs eher schwer ins Spiel.
Wenig Chancen auf beiden Seiten, neutralisierendes Abtasten und wenig berichtenswertes. Nach rund 20 Minuten gelang dann das überraschende 1:0 durch Lennart Flügge der einen Schuss aus kurzer Distanz im Netz unterbringen konnte. Kurz vor der Halbzeit schwächte sich der TSC dann doppelt. Zunächst sah TSC-Kicker Jan Kortegast verdienterweise die rote Karte, danach musste man noch den Ausgleich hinnehmen, da die Abstimmung im Defensivbereich nicht stimmte.

Nach der Halbzeit wurde es dann deutlich turbulenter. Obwohl man nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz stand hatte man mehr vom Spiel und erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Das Spiel wurde nun auch deutlich intensiver, die Fouls häuften sich. Anfangs hatte der Schiedsrichter es verpasst mit einigen gelben Karten für Ruhe zu sorgen und nun drohte ihm das Spiel aus den Händen zu gleiten.
Nachdem der TSC noch einige gute Möglichkeiten vergab stellt er den nächsten Akteur vom Platz. TSC-Libero Jakob Neitzel bekam die Ampelkarte. Während die erste gelbe völlig unberechtigt war, hätte man für das zweite Foul sogar über eine rote Karte nachdenken können. Der TSC also nur noch zu neunt und die Ahrensburger versuchten nun ihre Überzahl auszuspielen. Auch sie kamen zu zwei sehr guten Möglichkeiten die sie aber kläglich vergaben.
Fünf Minuten vor Schluss konnte Malte Marwede dann nach einem Eckball mit einem Volleyschuss den Ball im Netz unterbringen und das viel umjubelte 2:1 erzielen. Ahrensburg warf nun alles nach vorne konnte aber kein weiteres Tor erzielen, sodass es am Ende beim 2:1 Sieg für den TSC blieb.

Nun steht mit dem Pokalspiel gegen Meiendorf am Dienstag um 19 Uhr ein Leckerbissen auf dem Plan während es am nächsten Wochenende gegen Glashütte geht.

Nils Lehnebach
                                     

19.08.07 Mühevoller 4:2 Auswärtserfolg für Wellingsbüttel
Nach sehr schweren 90min konnte die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel das Auswärtsspiel bei Barsbüttel doch noch für sich entscheiden. Beim TSC lief heute überhaupt nichts zusammen und Trainer Niels Schulze war zu Recht sauer auf seine Mannschaft.

Bereits nach 5min kassierte Welle den ersten Gegentreffer. Nach Eckball von Links konnte am zweiten Pfosten ein Barsbüttler den Ball unbedrängt einköpfen. Zu diesem Zeitpunkt spielte Welle noch gut mit und die Bemühungen wurden wenig später auch belohnt. Nach schönem Zusammenspiel und einer scharfen Hereingabe von Christian konnte Malte J. den Ball im Tor versenken.
Nach 25min dezimierte sich Barsbüttel dann selbst. Wegen Meckern sah deren Stürmer die gelb/rote Karte von dem sehr souveränen Schiedsrichter.
Dementsprechend fiel das 2:1 für Wellingsbüttel durch Malte J. Er setzte sich auf der linken Seite schön durch und hämmerte den Ball ins Tor. Kurze Zeit später hätte Malte M. sogar für die frühe Vorentscheidung sorgen können, jedoch verschoss er den an Malte J. verursachten Foulelfmeter.
Zum Entsetzen der mitgereisten Welle Fans schaffte Barsbüttel kurz vor der Halbzeit den 2:2 Ausgleichstreffer. Nach unzähligen Abseitspositionen, verlorenen Kopfbällen und einem nicht gegebenen Abseitstor für Barsbüttel war die erste Halbzeit dann vorbei.

Die zweite Hälfte war noch um einiges schlechter als die erste. Zu Beginn des Spiels hatte Welle wenigstens noch einige gute Kombinationen. Jedoch lief in Hälfte zwei fast gar nichts mehr – und das gegen nur noch 9 Spieler. Ein Barsbüttler musste verletzt raus und sie hatten keinen Ersatzspieler mehr. Wie auch immer, Barsbüttel blieb das tonangebende Team, sie schafften es nur nicht ihre vielen Chancen zu verwerten.
Mitte der zweiten Hälfte konnte diesmal Malte M. der Barbüttler Torwart überwinden und es stand 2:3. Auf der Bank und bei den Fans begann jetzt das große Zittern, denn die besseren Chancen hatten weiterhin die Barsbütteler. Erst als Christian kurz vor Schluss einen Konter versenken konnte, waren alle beruhigt.
Als Fazit bleibt nur zu sagen: Hauptsache Gewonnen!

Malte Carstensen

14.08.07 5:0 im Pokal gegen TSG Bergedorf
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel gewinnen ihr Zweitrundenpokalspiel gegen die TSG Bergedorf leicht und locker mit fünf zu null Toren und haben sich so für die dritte Runde im ODDSET Pokal qualifiziert, in der mit dem Meiendorfer SV eine ganz große Nummer aus dem Hamburger Amateurfußball auf die Grün-Schwarzen wartet.

Gegen Bergedorf wurden die Wellingsbüttler jedoch wenig gefordert. Obwohl ebenfalls in der Kreisliga beheimatet (Kreisliga 3, 14. Platz) war der Bezirksligaabsteiger den unseren nicht ebenbürtig. Der TSC bot teilweise sehr ansehnliche Kombinationen und erzielte schöne Treffer gegen die zu Saisonbeginn komplett neu formierte Elf aus dem Süd-Osten der Stadt.

Am Tag der Deutschen Einheit, den 3.10., steht für die Wellingsbüttler nun also das große Spiel gegen Meiendorf an. Vielleicht schafft es ja das Team sich bis dahin weiter zu festigen und bekanntlich kochen auch Hamburgligisten nur mit Wasser. Zu verlieren gibt es jedenfalls nichts.


1:0 Lennart Flügge (20.)
2:0 Lennart Flügge (28.)
3:0 Kian Khani (55.)
4:0 Sören Bringmann (75.)
5:0 Sören Bringmann (82.)

Henrik Marwede

12.08.07 Last-Minute-Sieg gegen den SC Eilbek
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel kamen am vierten Spieltag der Kreisliga 6 zu ihrem ersten Saisonsieg, schlugen den SC Eilbek mit 1:0.

Der so wichtige erste 3er kostete allerdings Trainer und Anhänger der Grün-Schwarzen eine Menge Nerven, da der Siegtreffer erst in der 90. Minute fiel. Dem TSC gelang es über das gesamte Spiel hinweg nie ein strukturiertes, druckvolles Spiel aufzubauen. Nachdem man in der Woche noch gegen Lemsahl in die zweite Pokalrunde "spazierte" war dieser Erfolg nur Dank einer kämpferischen zweiten Halbzeit einzufahren.

In der ersten Hälfte waren die Gäste aus Eilbek nämlich die bessere Mannschaft. Der Liganeuling konnte sich teilweise beste Torchancen herausspielen und hätte normalerweise zur Halbzeit längst führen müssen. Wellingsbüttel ließ hingegen sämtliche fußballerische Grundlagen vermissen. Eine viel zu schwache Laufarbeit und das dürftige Engagement der Spieler resultierten meist in lange Bälle und wenig Spielkultur. Einzig Sören Bringmann mit einem Kopfball und Hinnerk Barth mit einer sehenswerten Direktabnahme sorgten für Gefahr vor dem Tor. Ansonsten war dem Zuschauer wenig geboten, Trainer Niels Schulze musste zur Halbzeit die richtigen Worte finden um das Spiel noch in die richtige Bahn zu leiten.

Diese hatte er dann wohl auch gefunden, denn im zweiten Durchgang war wesentlich mehr Dampf von Seiten der Wellingsbüttler zu erkennen. Spielerisch war das zwar immer noch nicht sehr viel, dafür zeigten die Jungs jetzt viel mehr Leidenschaft im gesamten Auftreten. Eilbek konnte nun komplett vom eigenen Tor ferngehalten werden und die Offensivabteilung um Malte Johannsen ließ sich nun häufiger im gegnerischen 16er blicken. Der Ball wollte aber immer noch nicht den Weg in die Maschen finden und so wuchs die Angst vor dem Fehlstart in die Saison. Zwar häuften sich die Torraumszenen vor dem Eilbeker Gehäuse gegen Spielende, doch es schien als sei der TSC zu spät aufgewacht. Als Kian Khani dann aber eine Hereingabe von Lennart Flügge in der 90. Minute einnetzen konnte war die Erlösung natürlich riesengroß.

Für Wellingsbüttel war es eine Zitterpartie mit spätem Happy End, die spielerisch aber eher ein Rückschritt im Vergleich zu den vorhergegangenen Spielen war. Mit einem großen Laufpensum und einigen gefährlichen Distanzschüssen erwies sich Mittelfeldmotor Hinnerk Barth auf Seiten der Gastgeber als bester Akteur. Ansonsten gilt es aber für die TSC Jungs wieder zurück zu der fußballerischen Stärke zu kommen, die in dem Team eigentlich steckt. Nächste Gelegenheit dafür ist das Pokalspiel am Dienstag 19.00 Uhr zu Hause gegen TSG Bergedorf. Auf den Gewinner dieser Zweitrundenpartie wartet in der dritten Runde mit dem Hamburg-Ligisten Meiendorfer SV ein wahrer Hochkaräter. In der Liga geht es dann am kommenden Sonntag nach Barsbüttel, wo dem TSC Wellingsbüttel ein weiteres richtungsweisendes Spiel ansteht. Wollen wir hoffen, dass es weiter nach oben geht …

Henrik Marwede

07.08.07 Deutlicher 3:0 - Sieg im Erstrunden-Wiederholungsspiel gegen den Lemsahler SV
Nachdem der Lemsahler SV das 1:2 aus der ersten Runde des ODDSET Pokals vor dem Sportgericht, aufgrund einer groben Fehlentscheidung des Schiedsrichters, angefochten hatte, kam es am Dienstag den 7.8. zum Wiederholungsspiel am Eichelhäherkamp, welches ebenfalls der TSC aus Wellingsbüttel für sich entscheiden konnte.

Dass Lemsahl so viel an dem Einzug in die zweite Pokalrunde lag konnte die Mannschaft auf dem Platz allerdings überhaupt nicht zeigen. Zwar war es die Heimmannschaft, die in den ersten Spielminuten den Ton angab, doch wurden die Tore von den grün-schwarzen Gästen geschossen. In der 10. Spielminute trug der TSC einen schönen Angriff vor, an dessen Ende Malte Johannsen eine Zucker-Flanke von Sturmkollege Malte Marwede per Kopf verwerten konnte (10.). Im Anschluss versuchten die Gastgeber weiterhin das Heft in die Hand zu nehmen, doch ihre Offensivaktionen ließen in Sachen Konsequenz viel zu wünschen übrig. Klare Torchancen wurden kläglich vergeben. Selbst ein Elfmeter-Geschenk des Schiedsrichters konnte nicht verwertet werde. TSC Keeper Oli Pietrek hielt den Kasten bei seinem persönlichen Saisondebüt sauber. Das 2:0 folgte im direkten Gegenzug zum Elfmeter. Wieder die Flanke von rechts, Kopfball, Tor. Der Torschütze dieses Mal: Christian Meyer-Wolters.
Halbzeit.

In Hälfte zwei gelang Lemsahl noch weniger. Die, im Vergleich zu den ersten Saisonspielen, kräftig umgekrempelte TSC-Truppe hingegen konnte ihre Führung locker runterspielen. Selbst die lachhafte Dezimierung (Kapitän Jakob Neitzel sah Gelb-Rot nachdem er "Abseits", nicht mehr und nicht weniger, gerufen hatte) der Wellingsbüttler durch den Schiedsrichter entpuppte sich nicht als "Hallo Wach"-Ruf für Lemsahl. Im Gegenteil: Torchancen erspielte sich nur der TSC Wellingsbüttel, der folgerichtig sogar noch auf 3:0 erhöhen konnte. Wieder war es Christian Meyer-Wolters, dessen 20 Meter Schuss, noch abgefälscht, unhaltbar ins LSV Tor einschlug. - 3:0. Auch im Anschluss konnte Lemsahl, außer dem behaarten Stück ihrer "Nummer 9" (sehr seltsame Aktion, die ich nicht weiter beschreiben möchte), nicht mehr viel präsentieren und so blieb es beim gerechten 3:0 Sieg Wellingsbüttels. Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel ziehen nun also endgültig in die zweite Runde des ODDSET Pokals ein, in der mit der TSG Bergedorf ein Kreisligist am Pfeilshof gastieren wird.
Obwohl sich Lemsahl ungewohnt schwach präsentierte, konnte TSC Coach Niels Schulze mit dem Spiel seiner Mannen durchaus zufrieden sein. Diese Leistung gilt zu bestätigen, wenn es am kommenden Sonntag, den 12.8., zu Hause um wichtige 3 Punkte gegen den SC Eilbek geht. Anstoß ist um 15:00 Uhr am Pfeilshof.

Henrik Marwede

31.07.07 1:1 im ersten Heimspiel gegen Walddörfer
Im zweiten Saisonspiel kamen die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel zu ihrem ersten Punkt der Spielzeit. Nachdem man am vergangenen Sonntag noch sehr unglücklich gegen Bergstedt verloren hatte, wollte das Team um Niels Schulze nun gegen eine weitere vermeintliche Spitzenmannschaft die verschenkten Punkte wieder gutmachen. Doch wie schon am Wochenende an der Teekoppel kassierten die Wellingsbüttler schon früh einen Gegentreffer. Nach nur 5 Minuten gelang Walddörfer die Führung per Freistoßtor. Der TSC steckte den Rückstand aber gut weg und drängte dem Gegner sein eigenes Spiel auf. Wellingsbüttel schaffte es immer wieder mit temporeichem Spiel vor das WSV Tor zu kommen, aber wie auch schon gegen Bergstedt fehlte noch die letzte Konsequenz beim Zug zum Tor. Nach 35 Minuten war es dann aber Markus Dettmann der für die Grün-Schwarzen zum 1:1 ausglich, als dieser ein schönes Zuspiel von Anton Exner im zweiten Versuch verwerten konnte. So ging die erste Hälfte zu Ende, in der Wellingsbüttel die Mehrzahl der Zweikämpfe gewann und somit Walddörfer stets frühzeitig im Spielaufbau störte.
Zur zweiten Halbzeit ergab sich zunächst ein ähnliches Bild. Wellingsbüttel war giftig und spielte den Ball schnell durch die eigenen Reihen. Meistens lief der Ball über die agilen Neuzugänge Christian Meyer-Wolters und Malte Johannsen, die sich gegen die vielen alten Weggefährten aus Hoisbüttler Zeiten natürlich mächtig ins Zeug legten. Dennoch boten sich in Hälfte zwei noch weniger Chancen als in Durchgang eins. Zwar war der Wille auf den wichtigen Dreier deutlich zu spüren, aber man merkte doch, dass das höhere Tempo aus den ersten 45 Minuten den Spielern viele Körner geraubt hatte. So blieb es schließlich beim 1:1 Unentschieden mit dem man am Ende des Tages dann aber doch leben kann, da auch der WSV einige gute Torchancen ungenutzt ließ.
Zwar ließ Wellingsbüttel wichtige Punkte in den ersten beiden Spielen liege, dennoch ist die Spielweise der Mannschaft doch sehr erfreulich und lässt für die kommenden Spiele hoffen. Am kommenden Sonntag hat der TSC Wellingsbüttel spielfrei, das nächste Spiel findet dann am Sonntag, den 12.8. wieder am heimischen Pfeilshof statt. Gegner ist dann der SC Eilbek.

Henrik Marwede
                                           

29.07.07 Unglückliche 1:3 Niederlage im ersten Punktspiel in Bergstedt
I
m ersten Punktspiel der Saison mussten sich die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel beim SV Bergstedt mit 1:3 geschlagen geben. In einem rassigen Spiel kam der Vorjahres-Zweite aus Bergstedt früh in Führung (10.). Wellingsbüttel erwies sich aber als spielstärkere Mannschaft und kam so zum verdienten Ausgleich, den Sören Bringmann und Anton Exner in der 35. Minute gemeinsam nach einer Ecke besorgten.
In Durchgang zwei spielte fast nur der Gast aus Wellingsbüttel, schaffte es aber nicht die so wichtige Führung zu erzielen. In der 65. Minute verlor Wellingsbüttel den Ball leichtfertig im Spielaufbau und dann ging es ganz schnell: Scharfe Hereingabe von Rechts und im Zentrum war nur noch wenig zu verteidigen 1:2. Berstedt gelang mit der ersten Offensiv-Aktion in der zweiten Halbzeit die überraschende Führung. In der Folge lief Wellingsbüttel nur noch an. Man spielte hinten Mann gegen Mann und probierte noch mal Alles. Aber wie so oft, wurde dieses Risiko auch noch in der 89. Minute mit dem 1:3 bestraft.
Bergstedt erwies sich als die effizientere Mannschaft und schaffte es die spielerische Überlegenheit der Grün-Schwarzen mit geschickten Fouls und einer sehr grenzwertigen Härte zu besiegen.

Henrik Marwede       

24.07.07 Der Ball rollt wieder
- 2:1 Pokalerfolg beim Ligarivalen Lemsahler SV

Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel schafften im ersten Pflichtspiel der Saison 07/08 den Sprung in die zweite Runde des ODDSETT-Pokals. Nach der Sommerpause gelang es der, mit vielen neuen Gesichtern runderneuerten Mannschaft aus Wellingsbüttel, in einem wahren Pokalfight die neue Spielzeit also erfolgreich einzuläuten. Wellingsbüttel startete furios. In den ersten Spielminuten wurde der Gegner konsequent schon in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt. Folgerichtig gingen auch die Mannen von Niels Schulze bereits früh im Spiel in Führung, nachdem Sören Bringmann den Ball im Lemsahler Gehäuse unterbrachte. Lemsahl, in den ersten 10 Minuten gedanklich wohl immer noch im Urlaub auf Malle, wachte nun aber auf und begann das Spiel langsam in die Hand zu nehmen. Meist mit langen Bällen konnte Wellingsbüttels Abwehr ein ums andere Mal überwunden werden, doch TSC Neuzugang Heiko Krohn hielt seinen Laden zunächst noch sauber. – Bis zur 35. Minute als der sehr verunsicherte Schiedsrichter einen eher zweifelhaften Elfmeter für Lemsahl gab. - 1:1. Wie in den Punktspielen der letzten Jahre zwischen den beiden Teams, war auch dieses Spiel leidenschaftlich geführt mit vielen Zweikämpfen und kleinen Fouls auf beiden Seiten. Schade nur, dass der Unparteiische nicht gerade seinen besten Tag erwischt hat und ihm teilweise das Spiel aus den Händen glitt. Sicherlich auch verunsichert durch das Auftreten beider Trainer an der Seitenlinie, waren die einen oder anderen Entscheidungen nicht für alle Anwesenden nachvollziehbar.
Pünktlich zur Halbzeit setzte dann der Regen ein. Innerhalb von wenigen Minuten mit sintflutartigen Regenfällen war nicht mehr viel rote Erde zwischen den Pfützen zu sehen. Dank des großartigen Drainage Systems der erst 4 Jahre alten Anlage am Eichelhäherweg konnte die zweite Halbzeit mit 15minütiger Verspätung aber doch noch angepfiffen werden.
In Durchgang zwei gelang es dem TSC seine Abwehrreihe sicherer zu stellen und konnte so das Spiel in des Gegners’ Hälfte verlagern. Wellingsbüttel war jetzt die etwas bessere Mannschaft, obwohl Lemsahls Stürmer stets Gefahr vorm TSC Gehäuse sorgten. In der 70. Minute sorgte Malte Johannsen dann aber für die erneute Führung der Gäste. Der eingewechselte Neuzugang schloss ein langes Zuspiel mit einem trockenen Schuss ins lange Eck ab zum 2:1. Mitte der zweiten Hälfte setzte dann wieder der Regen ein, der Boden wurde rutschig und die Gangart härter. Viele Verwarnungen und teils wütende Proteste von Spielern und Trainern trugen ihres zur packenden und teils hektischen Schlussphase bei. Dem LSV gelang es aber nicht mehr noch einmal großen Druck auf Wellingsbüttels Tor auszuüben. Stattdessen wurde von nun an jede Entscheidung des Schiedsrichters angezweifelt, was in vielen Situationen auch berechtigt war, letzten Endes ließ so aber die nötige Konzentration aufs Kicken nach um noch einmal ins Spiel zurück zu kommen.
Unter dem Strich bleibt also der erste Wellingsbüttler Sieg der neuen Saison und zugleich der erste Erfolg über den Lemsahler SV seit deren Aufstieg in die Kreisliga vor zwei Jahren stehen. Die Neuzugänge haben sich jetzt schon klar als Verstärkung, sowohl qualitativ als auch quantitativ erwiesen. Zwar hat man „nur“ die zweite Runde des Pokals erreicht und noch keine 3 Punkte in der Liga eingefahren, dennoch hat man die Erkenntnis gewonnen, dass die Mannschaft durchaus gerüstet für die kommende Saison ist. Und wer weiß, welchen Gegner der TSC in der zweiten Runde zugelost bekommt.

Henrik Marwede