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Berichte aus der Spielzeit 2007 / 2008 |
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SAISON-RÜCKBLICK
Vizemeisterschaft nach einer starken
Saison!
Verlorener Meisterschaftskampf in der Liga, knapp verpasster
Bezirksligaaufstieg in der Aufstiegsrunde – eine verkorkste Saison!? Nein, die
ersten Herren des TSC Wellingsbüttel haben alles andere als eine verkorkste
Saison gespielt. Mit einem zweiten Platz in der Spielzeit 07/08 der Kreisliga 6
hat die Mannschaft das beste Resultat seit dem Abstieg aus der Bezirksliga im
Jahre 1987 (!) erzielen können.
Ein zweiter Platz im Abschlussklassement, 17
Siege und 7 Unentschieden gegenüber 4 Niederlagen sind die nackten Zahlen dieser
erfolgreichen Saison. Jedoch noch viel erfreulicher und grundlegender Baustein
dieses Erfolges ist ein gewachsener Teamgeist und neuer Schwung in der
Mannschaft vom Pfeilshof. Bestand die Truppe in den letzten Jahren noch zum
größten Teil aus der gealterten ’84er Jugendmannschaft, so stießen zu Beginn
dieser Saison eine Vielzahl von Neuzugängen zu der Mannschaft hinzu. Diese
Neuzugänge brachten nicht nur Erfahrungen von anderen Vereinen und
fußballerische Qualitäten mit sich, sondern bereicherten das Kollektiv vor Allem
vom Menschlichen her. Da auch die Neuen fast alle in der Region - Wellingsbüttel
- Sasel –
Bramfeld – Berne - aufgewachsen und zur Schule gegangen sind bzw.
zum Teil in der Jugend schon bei „Welle“ gespielt hatten, identifizieren sich
die Jungs 100prozentig mit dem Verein und kommen über das Kicken bei „Welle“
immer wieder gern in der alten Heimat zusammen.
Aufgrund eines großen Kaders konnten in dieser
Spielzeit erstmals zwischen-zeitliche Ausfälle von Stammspielern jederzeit
kompensiert werden und Dank einer großen Trainingsbeteiligung – im Durchschnitt
erschienen bestimmt ca.
17 Mann Dienstags und Donnerstags Abends auf dem roten
Acker – herrschte stets ein gesunder Konkurrenzkampf in der Mannschaft, sodass
sich niemand im Training auf irgendetwas ausruhen konnte.
Mit einem Durchschnittsalter von ca. 24 Jahren
ist die Mannschaft immer noch sehr jung und noch mit viel Potential nach oben,
im Vergleich zu den letzten Jahren ist sie allerdings fußballerisch gereift.
Zudem kristallisiert sich mit der Zeit immer mehr eine gewisse Altersstruktur
heraus, sodass sich jüngere Spieler an Älteren orientieren können.
Nach drei Kreisliga-Spielzeiten, die mit einem
fünften und zwei siebten Plätzen endeten, hat sich die Mannschaft im zweiten
Jahr unter Trainer Niels Schulze zu einem wahren Spitzenteam entwickelt. Dass
man am Ende dieser Saison mit Platz zwei und einem schlechten Spiel in der
Aufstiegsrunde ohne Aufstieg und schlussendlich mit leeren Händen dasteht, mag
im ersten Moment eine große Enttäuschung sein, jedoch spürt man im Umfeld der
Truppe einen großen Erfolgshunger und bereits die Vorfreude auf die kommende
Saison, in der man die Chance hat noch konstanter und geschlossener aufzutreten
um das große Ziel, den Aufstieg in die Bezirksliga zu verwirklichen.
Wir freuen uns drauf …
Henrik Marwede
Recht herzlich möchten wir uns auf diesem Wege bei unserem neuen Trikotsponsor -
ProKonzept Immobilien, Langenstücken 29, 22399 Hamburg - für seine tolle
Unterstützung bedanken !!! |
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08.06.08
Heiko
rettet Welle in seinem letzten Spiel den Saisonausklang
Am
Sonntag endete für den TSC Wellingsbüttel mit dem Spiel gegen Sporting Clube
eine lange und turbulente Saison. Aufgrund der Konstellation in der
Aufstiegsrunde kam dem Spiel keine entscheidende Rolle mehr zu, hatte Welle mit
der Niederlage am Dienstag gegen Sparrieshoop doch jegliche Chancen auf den
Aufstieg verspielt. Mit dem abendlichen EM-Auftakt der deutschen
Nationalmannschaft und dem Anspruch, nicht Gruppenletzter zu werden, waren
dennoch genügend Motivations-möglichkeiten geboten, um das Spiel erfolgreich zu
gestalten. Sporting Clube, ein von Hamburger Portugiesen gegründeter Verein,
galt vor der Aufstiegsrunde noch als Favorit; nach dem desaströsen 0:5 gegen V/W
Billstedt am Dienstag stand aber auch für sie nur noch die Ehre auf dem Spiel.
Im Vergleich zum Dienstagsspiel setzte Trainer Schulze auf frische Kräfte und
wirbelte die Startelf radikal durcheinander. Auf ganzen sieben Position
veränderte er sein Team, das taktische Grundkonzept blieb allerdings gleich. Mit
Torhüter Heiko Krohn stand zudem ein Akteur auf dem Feld, der sein letztes Spiel
für den TSC bestritt.
Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel, wobei Sporting Clube leichte
Feldvorteile zu verzeichnen hatte. Die Portugiesen zeichneten sich besonders
durch ein technisch sehr versiertes Kurzpassspiel aus, das dem TSC in dieser
anspruchs-vollen Form in dieser Saison noch nicht begegnet war. Welle hielt mit
großem Einsatz und teils auch grober Zweikampfführung dagegen. Auf beiden Seiten
konnten auch die Defensivreihen mit gutem Stellungsspiel und ebenso
über-zeugender Manndeckung glänzen. So blieben klare Torchancen aus dem Spiel
heraus die Ausnahmen. Die einzig wirklich 100%ige vergab ein Clube-Stürmer frei
vor TSC-Keeper Krohn, als er statt eines simplen Torschusses einen schwierigen
Heber versuchte, der deutlich über das Tor ging.
Bei Welle machte erneut Jakob Neitzel auf sich aufmerksam, zweimal verfehlten
seine Kopfbälle nach Standardsituationen nur knapp ihr Ziel. Nichtsdestotrotz
war Sporting die dominante Mannschaft und machte den etwas besseren Eindruck. So
kam die Wellingsbüttler Führung etwas überraschend. Für sie zeichnete das neu
aufgebotene Wellingsbüttler Sturmduo Nils Lehnebach/Lennart Flügge
verant-wortlich: Flügge spielte ca. 35 Meter vor dem Tor einen Traumpass in die
Nahtstelle der Abwehr, Lehnebach blieb noch außerhalb des 16ers cool – und
versenkte (40.). Seine Coolness demonstrierte er auch dadurch eindrucksvoll,
dass er schon lange, bevor der Ball die Torlinie passiert hatte, zum Jubel
abdrehte.
Der sehr gute Schiedsrichter pfiff pünktlich ab und es ging mit einer knappen
Führung in die Halbzeitpause.
Zur zweiten Halbzeit schickte Trainer Schulze seinen erfolgreichsten Torschützen
dieser Saison, Christian Meyer-Wolters, in die vorzeitige Sommerpause und
ersetzte ihn durch Paul Ramser.
Das Spiel derweil änderte sich wenig, noch immer spielten die Sporting-Akteure
ihre technische Überlegenheit aus, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden.
Welle begegnete seinem Gegner nach wie vor mit hart bis rabiat geführten
Zweikämpfen.
Es entwickelte sich ein interessantes Spiel, ohne wirkliche Höhepunkte.
Nachdem mit Henrik Marwede gerade ein dritter Einwechselspieler auf Spielfeld
geschickt worden war (65.) (Anton Exner wurde kurz zuvor eingewechselt),
verletzte sich Welle-Kapitän Neitzel am Knie und musste ohne Ersatz
ausgewechselt werden (70.). Marwede, eigentlich als Stürmer (!) eingewechselt,
konnte seine ungewohnte Position zu seinem großen Leidwesen also nur knappe fünf
Minuten bekleiden und wurde dann auf die linke Mittelfeldposition Neitzels
zurückgezogen. Auch einige Zuschauer waren sehr enttäuscht über diesen
Umstand...
Ob der Unterzahl war es nur natürlich, dass Wellingsbüttel weiter unter Druck
geriet. Die meisten Angriffe der Portugiesen verpufften aber schon vor dem 16er
– bis zur 85. Minute: Nachdem sich ein Stürmer über außen durchgetankt hatte,
konnte er von einem Wellingsbüttler Verteidiger nur unfair gebremst werden und
folgerichtig gab es einen Foulelfmeter. Nun schlug die große Stunde von Heiko
Krohn, der in dieser Saison bereits zwei Elfmeter vereitelt hatte. Zunächst
setzte er den Elfmeter-schützen durch Sticheleien psychisch unter Druck, dann
parierte er dessen – zuge-gebenermaßen – schwach geschossenen Strafstoß. Was für
eine Tat – bescherte er sich mit dieser Parade doch ein unvergesslichen Abschied
vom TSC Wellingsbüttel und der Mannschaft einen versöhnlichen Saisonabschluss.
Denn dann war Schluss, und der TSC fuhr seinen 21. Saisonsieg im 35. Spiel (28
Saisonspiele, 4 Pokalspiele, 3 Relegationsspiele) ein. Eine beachtliche Quote,
die dem Anspruch an die nächste Serie jedoch nicht genügen wird. Schließlich
soll dann an dieser Stelle vom Aufstieg berichtet werden.
Deshalb ist noch Ende Juni Trainingsauftakt...Anfang August beginnt dann die
Saison 08/09.
Die Mannschaft der 1. Herren bedankt sich bei allen Fans für die tolle
Unterstützung über die gesamte Saison und wünscht eine schöne Sommerpause.
Anant Agarwala |
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03.06.08
Endstation Sparrieshoop
Zwei Tage nach dem nervenaufreibenden Auftakt gegen Vorwärts/Wacker Billstedt
(1:1) stand für den TSC Wellingsbüttel am Dienstag das zweite Spiel in der
Aufstiegsrunde an. Diesmal hieß der Gegner TSV Sparrieshoop, auf neutralem Platz
in Stellingen duellierten sich nun also die Vizemeister aus den Kreisligen 6 und
8. Nach der überzeugenden Leistung gegen V/W Billstedt, die aber nicht mit drei
Punkten belohnt wurde, musste diesmal unbedingt ein Sieg her. Das gleiche galt
für den Gegner aus dem Elmshorner Umland, der im ersten Gruppenspiel ebenso
auswärts 1:1 unentschieden gespielt hatte. Beide Mannschaften kämpften also
nicht nur um drei Punkte, sondern auch um ein Aufstiegs-Endspiel vor eigenem
Publikum am kommenden Sonntag.
Die auf zwei Positionen veränderte Mannschaft aus Wellingsbüttel wollte
natürlich an die gute Leistung vom Sonntag anknüpfen und so war es doch sehr
verwunderlich, welch desolates Bild die Mannschaft von Anfang an abgab. Bei
teils sehr heftigem Regen kam der TSC überhaupt nicht ins Spiel und ließ all
jene Qualitäten fast komplett vermissen, welche die Mannschaft vor zwei Tagen
noch ausgezeichnet hatten: Kampfgeist, unbedingter Wille, Laufbereitschaft. Ganz
anders der TSV Sparrieshoop, der aus einer kompakten Defensive von Beginn an auf
schnelle Konter setzte und vor allem in Sachen Zweikampfhärte und eben der
Laufarbeit den TSC-Kickern um Längen voraus war. Keine zwei Minuten waren
gespielt, als der TSV erstmals brandgefährlich im Wellingsbüttler Strafraum
auftauchte. Nach schnellem Überbrücken des Mittelfelds setzte sich auf der
rechten Seite ein „Roter“ durch, doch sein Querpass auf Höhe des Fünfmeterraums
war zu unpräzise für einen erfolgreichen Abschluss seines Mitspielers.
Spätestens jetzt hätte man meinen können, der TSC würde aufwachen, doch weit
gefehlt. Keine fünf Minuten später brannte in der Wellingsbüttler
Hintermannschaft endgültig der Baum. Ein eigentlich sicher geglaubter Ball wurde
in der eigenen Hälfte verloren und die daraus resultierende Flanke führte zum
0:1. Sträflich ungedeckt wuchtete ein TSV-Stürmer die Kugel aus kurzer Distanz
per Kopf Richtung Kiste. Torhüter Oliver Pietrek bekam zwar noch die Finger an
den nassen Ball, konnte das frühe Gegentor aber nicht mehr verhindern. Bereits
nach so kurzer Spieldauer konnte der Rückstand nur als verdient bezeichnet
werden.
Das Spiel entwickelte sich in der Folge auf mittlerem Niveau. Wellingsbüttel kam
etwas besser ins Spiel, blieb aber saft- und kraftlos im Ausspielen ihrer
Angriffe. Sparrieshoop begnügte sich damit, durch sehr klug gefahrene Konter
immer wieder Nadelstiche zu setzen, und verwaltete geschickt das Ergebnis. Im
Mittelfeld jedoch ließen sie der Wellinsbüttler Kreativtroika (Lennart Helm,
Paul Ramser, Christian Meyer-Wolters) viel Platz, der aber zumeist ungenutzt
blieb. Die bereits erwähnten Tugenden, die Welle quasi über Nacht abhanden
gekommen schienen, müssen als Erklärungsansatz für die schwache
Mannschaftsleistung herangezogen werden: So führte die fehlende Laufbereitschaft
zu riesigen Löchern zwischen Angriff und Verteidigung (null Kompaktheit, null
Nachrücken), der fehlende Kampfgeist zu ungenügendem Zweikampfverhalten und der
mangelnde Siegeswille zu Inkonsequenz und Unzulänglichkeiten vor dem Tor und im
Passspiel. Hinten brachten sich die Verteidiger ein ums andere mal unnötig
selbst in die Bredouille, indem Bälle vertendelt wurden, vorne konnten die
Stürmer kaum einen Ball festmachen, geschweige den verarbeiten. So sorgten
einzig Standardsituationen für Szenen im Strafraum von Sparrieshoop, allein, es
ging kaum ein TSC-Akteur konsequent zum Ball. Welle ging die von Trainer Schulze
so oft geforderte „Torgeilheit“ komplett ab. Sparrieshopp konterte derweil
passabel und so war ein höherer Rückstand eigentlich nur eine Frage der Zeit.
Nach einer Reihe guter Möglichkeiten fiel nach einer guten halben Stunde dann
das 0:2. Diesmal allerdings nicht durch einen Konter herausgespielt: Eine flache
Freistoßhereingabe fand in der Mitte einen Abnehmer und der platziert aufs
rechte untere Eck geschossene Ball zappelte im Netz.
Auch nach diesem erneuten Tiefschlag blieb es erstaunlich ruhig auf dem Rasen.
Wellingsbüttel fehlte ein Leader, der bereit war, das Spiel an sich zu reißen
und seine Mitspieler wachzurütteln.
Dass nach diesem beinahe indiskutablen Auftritt im ersten Durchgang noch
Hoffnung für den Wellingsbüttler Anhang blieb, verdankte man der 45. Minute. Bei
einer weiteren Standardsituation kam im Strafraumgewusel Jakob Neitzel an den
Ball und der nun endgültig zum Goalgetter aufgeschwungene Mittelfeldakteur (traf
schon gegen V/W) verkürzte mit dem Pausenpfiff auf 1:2. Dieses Tor kam zwar wie
aus dem Nichts, aber zum viel zitierten „psychologisch wichtigem Zeitpunkt“. So
ging es mit einem positiven Erlebnis in die Pause, doch Trainer Schulze sollte
diese vermutlich trotzdem dazu genutzt haben, seinen Männern einen deftigen
Verbaleinlauf zu verpassen.
Mit einem Wechsel
und viel Elan begann Welle den zweiten Durchgang und erspielte sich nun ein
Übergewicht. Offensichtlich war Welle um Wiedergutmachung bemüht, doch die Beine
wollten nicht so recht wie der Geist. Aus dem vielen Ballbesitz wurde zu wenig
gemacht, immer wieder schlichen sich unerklärliche Abspielfehler ein, das Spiel
über die Außen blieb auf Ausnahmen beschränkt und besaß allenfalls mäßiges
Niveau. Das größte Manko blieb aber nach wie vor der fehlende Abschluss. Aus
aussichtsreichen Positionen wurde entweder abgespielt oder der Ball verloren,
was den tief stehenden Sparrieshooper in die Karten spielte. So beschränkten
diese sich auch in den zweiten 45 Minuten hauptsächlich auf Konterspiel, bis auf
einen Schuss an den Innenpfosten sprang aber auch auf der anderen Seite wenig
heraus. So hielt die Spannung sowie die Erinnerung an den Anschlusstreffer, der
ja auch eher zufällig zustande kam, die Hoffnung am Leben, das Spiel vielleicht
doch noch zu seinen Gunsten entscheiden zu können. Etwa zehn Minuten vor Schluss
erstarb diese dann aber jäh und endgültig. Nach einem Allerweltszweikampf im
Wellingsbüttler Strafraum ging ein Angreifer zu Boden und nach dem Pfiff des
ansonsten unauffälligen Schiedsrichters hieß es zur Überraschung aller
Beteiligter: Elfmeter. Ein Zweikampf, der eigentlich nicht einmal außerhalb des
Strafraums abgepfiffen werden dürfte. Alle Proteste halfen natürlich nichts.
Nachdem der Strafstoß abgezockt verwandelt wurde, passierte bis zum Schlusspfiff
nichts mehr.
Auch wenn die
zweite Halbzeit aus Wellingsbüttler Sicht von der Einstellung her besser geführt
wurde, blieb mehr der Eindruck haften, keinen einzigen (!) gefährlichen
Torschuss abgegeben zu haben. Als der finale Pfiff dann ertönte, schien für
einen kurzen Moment die ganze Saison in sich zusammenzufallen. Sich der
Auswirkung der Niederlage bewusst werdend, sanken die Wellingsbüttler
niedergeschlagen zu Boden. Auf der anderen Seite – natürlich – kollektive
Jubelstürme.
Absolut verdient also besiegte der über das ganze Spiel reifere und cleverer
agierende TSV Sparrieshoop den TSC Wellingsbüttel mit 3:1. Was dann kurz nach
Ende des Spiels im Mittelkreis folgte, ließ diese Reife auf menschlicher Seite
leider ziemlich vermissen und hinterließ einen peinlichen Eindruck. Als
Verlierer keine Größe zeigen zu können, ist die eine Sache, aber sich als Sieger
so unsportlich aufzuführen, hat eine andere Dimension. Dieser fade Beigeschmack
soll nicht unerwähnt bleiben, Details dennoch ausgespart werden. Es soll an
dieser Stelle nicht vom klaren und ungefährdeten Sieg des TSV abgelenkt werden.
Da sich in der parallel laufenden Partie zwischen Sporting Clube und V/W
Billstedt letzterer überraschend klar mit 5:0 durchsetzte, besteht für Welle
nicht mal mehr eine theoretische Chance auf den Gruppensieg. So geht es im
letzten Spiel gegen Sporting für beide Mannschaften um nichts mehr, zwischen
Sparrieshoop und V/W Billstedt dagegen entscheidet sich im direkten Duell, wer
nächstes Jahr in der Bezirksliga ran darf.
Trotzdem freut sich der TSC am Sonntag natürlich über jeden Besucher. Anstoß am
Sportplatz Pfeilshof ist um 15:00 Uhr.
Anant Agarwala |
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01.06.08 Aufstiegsrunde: Last Minute-Triller endet 1:1
Mit einer ganz starken Leistung präsentierten sich die
ersten Herren des TSC Wellingsbüttel beim Auftaktspiel der Aufstiegsrunde bei
Vorwärts-Wacker Billstedt II, kommt am Ende aber nicht über ein 1:1 hinaus. Ob
man sich über diesen ersten Punkt nach einer hoch-dramatischen Schlussphase nun
aber freuen oder ärgern sollte, wusste man beim TSC allerdings nicht.
Bei erdrückend, hochsommerlichen Wetter vor einer eher spärlichen Kulisse in
Billstedt kam Welle vom Anpfiff weg gut ins Spiel. Mit teilweise schönen
Kombinationen erspielte man sich einige Möglichkeiten, doch fehlte, wie zuletzt
häufiger, vor dem Tor die letzte Durchschlagskraft. Einzig Christian
Meyer-Wolters vergab eine Riesen-Möglichkeit in der 20. Minute. Seine
Direktabnahme aus 10 Metern blieb ein wenig im Rasen hängen. Die Heimmannschaft
von Wacker war meist in der reagierenden Rolle, kam allerdings auch das ein oder
andere Mal gefährlich vors TSC-Gehäuse. Nach einem Freistoß strich ein Kopfball
nur knapp über die Latte. So ging eine temporeiche erste Hälfte mit 0:0 in die
Pause.
In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie in
Durchgang eins. Mit großer Laufarbeit erspielte sich Welle weiterhin ein
Übergewicht, doch ließen die Tore immer noch auf sich warten. Die Kräfte
schwanden nun so langsam, doch mit den Einwechslungen auf beiden Seiten kam
nochmals Frische in die Partie. 90 Minuten waren bereits gespielt, da kommt Jan
Kortegast auf rechts frei zum Flanken. Seine Hereingabe findet am zweiten
Pfosten Jakob Neitzel, der mit einem herrlichen Flugkopfball aus spitzem Winkel
die verdiente Führung für Wellingsbüttel besorgt (91.). Riesen Jubel bei allen
Wellingsbüttlern! Der sichere Sieg! ... dachten alle. Doch e sollte nicht sein.
Wir befinden uns bereits in der 93. Minute: Befreiungsschlag, Ball kommt
postwendend zurück, zu kurz geklärt, am 16er nimmt einer von Wackers
gefährlichen Flügelspielern die Kugel auf und nagelt sie mit einem
Sonntagsschuss in den Giebel. Völlig Konsterniert führt Welle den Anstoß
nochmals aus, doch der Abpfiff ließ weiterhin auf sich warten. In der 95. Minute
dann nochmals ein Getümmel am TSC-Strafraum und plötzlich schepperts gewaltig an
der Latte. Dieses Geschoss hatte kollektiven Herzstillstand bei den mitgereisten
TSC-Anhängern zur Folge und nur dem Abpfiff, wenige Momente später, war es zu
verdanken, dass keiner bleibende Schäden davontrug.
Nach absolut Bezirksligareifen 91 Minuten muss sich der TSC Wellingsbüttel am
Ende beim Vertreter der Kreisliga 4, Vorwärts-Wacker II, mit einem Punkt
zufrieden geben und muss schlussendlich sogar noch glücklich sein, nach einer
Hitchcock-Schlussphase, nicht noch verloren zu haben. Mit einer starken Leistung
hat man aber bewiesen, dass man zurecht um den Aufstieg in die Bezirksliga
mitspielt und kann nun am Dienstag auf neutralem Platz gegen Sparrieshoop II
nachlegen. Da das andere Spiel ebenfalls 1:1 endete, ist in der Gruppe weiterhin
alles offen, doch hat der TSC Wellingsbüttel sein Auswärtsspiel bereits
absolviert und geht mit breiter Brust in die nächsten beiden Spiele.
Vorwärts-Wacker II - TSC Wellingsbüttel 1:1
0:1 Neitzel (91.)
1:1 (93.)
Die Termine der letzten beiden Spiele:
Di, 3.6., 19:00 Uhr Wellingsbüttel - Sparrieshoop II, Sportplatzring
(Stellingen)
So, 8.9., 15:00 Uhr Wellingsbüttel - Sporting Clube, Am Pfeilshof
Henrik Marwede |
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18.05.08
Das Unmögliche doch nicht möglich machen können.
Am letzten Sonntag gastierten wir an der Bültenkoppel in Poppenbüttel. Bei
erstklassigen Rahmenbedingungen sollte die Minimalchance auf den direkten
Aufstieg genutzt werden. Dies war aber nur möglich, wenn TuRA Harksheide gegen
Lemsahl verliert und gegen Poppenbüttel drei Punkte eingefahren worden wären.
Leider trat Beides nicht ein...
Das Spiel begann dennoch eigentlich sehr positiv. In den ersten 20 Minuten
erspielten wir uns einige sehr gute Torchancen, die aus vielerlei Gründen leider
nicht genutzt werden konnten. Den ebenfalls hochmotivierten Poppenbüttlern
gelang es allerdings, sich mehr und mehr aus der anfänglichen Umklammerung zu
spielen. Dennoch sprangen wenige „Hochkaräter“ heraus. Es entwickelte sich ein
hartes und kampfbetontes Fußballspiel, dass die gute Schiedsrichterin bis kurz
vor der Pause völlig im Griff hatte. Dann allerdings verpasste sie es, das eine
oder andere Mal gelb zu zücken, um die Härte aus dem Spiel zu nehmen.
Nach der Halbzeit, in der wir uns noch mal vorgenommen haben, alle Kräfte zu
mobilisieren, um die Chance auf den Aufstieg zu wahren, lief das Spiel, mit zum
Teil schön anzusehenden Kombinationen, wieder in Richtung des Poppenbüttler
Torhüters. Trotz einiger guter Einschussmöglichkeiten rutschte keiner der Bälle
ins Tor. Nach zirka einer Stunde Spielzeit sah zu allem Überfluss unser einzig
verwarnte Spieler Anant Agarwala die zweite Gelbe Karte und musste
dementsprechend das Spielfeld vorzeitig verlassen. Diese Aktion kippte das
Spiel. Auf einmal entstand Raum, den der SCP sehr gut zu nutzen wusste. Wenig
später erzielten sie nämlich aus zehn Metern das 1:0. Das Spiel stand Kopf!
Plötzlich musste der TSC mit 10 Mann einem Rückstand hinterher laufen. Wir
versuchten also weiter zu Drücken und Torchancen herauszuspielen. Daraus ergaben
sich die Poppenbüttler Konterchancen und Überzahlsituationen, die sie auch sehr
gut ausspielten und eigentlich hätten nachlegen müssen. Unserer Mannschaft
gelang es in Folge nicht mehr gefährlich vor das Tor zu kommen!
...So kam es, der TSC sich nach einer sehr erfolgreichen Saison, vor allem
Rückrunde, für die Aufstiegsrelegation qualifiziert. Ein besonderer Dank geht an
unseren Trainer Niels Schulze für seine tolle Arbeit und Einstellung. Außerdem
unserem Betreuer Norbert Baur. Zu danken ist auch Allen, die uns während der
Saison unterstützt und begleitet haben. Wir alle hoffen auf spannende und
erfolgreiche Relegationsspiele, sodass wir vielleicht doch noch, durch das
Hintertürchen, in der nächsten Saison an die Tür der Bezirksliga anklopfen
können. Dafür würden wir uns über eine weiterhin tolle Unterstützung sehr
freuen. Termine für die Spiele werden demnächst, hier, bekannt gegeben.
Paul Steffen Ramser
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04.05.08
Fünf Tore nach Standards beim 4:1 Heimsieg
Sommerliche Temperaturen und schlechte Platzverhältnisse bildeten die
äußerlichen Rahmenbedingungen der Partie des TSC Wellingsbüttel gegen den
Hummelsbüttler SV. Tabellarisch gesehen schien nach dem letzten Spieltag (Welle
spielte bei Spitzenreiter Tura Harksheide torlos unentschieden) nicht mehr viel
zu gehen. Einerseits war der direkte Aufstieg – ob der fünf Punkte Rückstand bei
noch sechs zu vergebenen Punkten – beinahe komplett verspielt, auf der anderen
Seite reichte ein weiterer Sieg, um Platz 2 vor dem Walddörfer SV und Glashütte
II zu sichern. Soweit zur Ausgangsposition vor dem Spieltag. Nun aber sollte
Tabellenführer Tura Harksheide bereits am Samstag zum Lokalderby beim Glashütter
SV antreten und verlor dort mit 1:2. Dieses Resultat war am heutigen Sonntag
natürlich Thema, wenngleich das eigene Spiel erst einmal gewonnen werden musste,
um später über etwaige Eventualitäten zu grübeln. Für zusätzlichen
Gesprächsstoff sorgten die frisch eingetroffenen neuen Trikots der
Heimmannschaft, die ihre Premiere feierten.
Mit diesem kleinen Motivationsbonus im Rücken begann die Partie für den TSC nach
Plan. Der Ball lief relativ gut und nach einem schönen Pass von Christian
Meyer-Wolters kam Stürmer Marcus Dettmann zu einer ersten guten Möglichkeit,
scheiterte aber am stark reagierenden Gästetorhüter. Eben diese Akteure sollten
auch im Zentrum der nächsten gefährlichen Aktion von Welle stehen: Bei einer
flach getretene Ecke von Meyer-Wolters schaltete Dettmann am schnellsten und
markierte am kurzen Pfosten die frühe 1:0 Führung; der Torwart war diesmal
machtlos (8. Min.).
In der Folge lief der Ball recht gefällig, aber in beiden Strafräumen passierte
nicht viel Spektakuläres. Wieder sollte erst eine Standardsituation für den
nächsten Aufreger, das nächste Tor sorgen. Meyer-Wolters legte sich den Ball
(gefühlt noch im Halbfeld) zurecht und im Strafraum herrschte Hochbetrieb.
Zumindest der Torhüter rechnete offenbar mit einer Flanke, aber zu seiner
Überraschung kam der Ball aufs kurze Eck, und schlug ein. Auch auf den wieder
einmal spärlich besuchten Rängen war das Erstaunen groß, selbst Trainer Niels
Schulze realisierte das Tor erst, als Meyer-Wolters die Fäuste zum Jubeln gen
Himmel streckte. In der ersten Halbzeit waren knapp 25 Minuten gespielt, als
auch der Hummelsbüttler SV zum ersten Mal in Aktion treten sollte, wiederum
durch einen Freistoß. Der aufmerksame Leser ahnt, was folgt: das nächste Tor.
Der direkte Freistoß aus etwa 20 Metern wurde noch abgefälscht und ließ so
Torhüter Oliver Pietrek keine Chance. Der Anschlusstreffer der Gäste, die im
gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehen, kam plötzlich, aber nicht ganz
unverdient. Bis zur Pause geriet das Wellingsbüttler Tor aber nicht weiter in
Gefahr und quasi mit dem Pausenpfiff stellte Welle die 2-Tore-Führung wieder
her, diesmal per Elfmeter. Was war geschehen? Meyer-Wolters kam an der
16er-Kante zum Abschluss und schoss dem blockenden Hummelsbüttler Verteidiger an
den leicht abgespreizten Unterarm. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als
absichtliches Handspiel. Ein typischer Fall von „kann man, muss man aber nicht
geben.“ Meyer-Wolters selbst trat an und traf flach ins linke Eck. Nach
Ahrensburg und Lemsahl schnürte Meyer-Wolters also bereits seinen dritten
Doppelpack in der Rückrunde.
Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es in die Pause, insgesamt konnte Niels
Schulze zufrieden mit seinem Team sein.
Die zweite Halbzeit begann unaufgeregt, das über die gesamte Dauer fair geführte
Spiel sah in Wellingsbüttel die dominante Mannschaft, die weiterhin ihre Chancen
suchte. So wurde Paul Ramser in aussichtsreicher Position im letzten Moment
gestört, nachdem er bereits einen Verteidiger vernascht hatte. Kurze Zeit später
gelang dann aber das 4:1. Diesmal fand ein Freistoß aus dem linken Halbfeld,
getreten von Jan Kortegast, am langen Pfosten Lennart Helm, der aus kürzester
Distanz versenken konnte (60.). Eine Ecke, ein Elfmeter und drei Freistöße
sorgten somit für die fünf Tore – Kurios. Mit dem letzten Tor war die Luft raus
und Welle verlor merklich den Faden. Die Unkonzentriertheiten in der
Hintermannschaft häuften sich, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr.
Schulze brachte drei frische Spieler und in der Schlussphase kam der TSC zu
einer weiteren hochkarätigen Chance: Nils Lehnebach setzte einen Heber aber
nicht nur über den Torwart sondern auch über das Tor. Auch Hummelsbüttel kam zu
einer weiteren Chance, die aber wiederum in keinen Torerfolg umgemünzt werden
konnte. Dann war Schluss.
Eine über weite Strecken konzentrierte Leistung des Heimteams ließ zu keiner
Zeit große Zweifel am Sieg aufkommen und so bringt erst der letzte Spieltag in
zwei Wochen die endgültige Entscheidung über den direkten Aufstieg. Der TSC
trifft dann auswärts auf Poppenbüttel, Tura Harksheide empfängt Lemsahl. Das 4:1
heute sollte nicht nur das Selbstvertrauen im Team steigern, sondern auch den
Spitzenreiter noch einmal unter Druck setzen. Zumindest Platz 2 brachte der TSC
bei nun vier Punkten Vorsprung auf den Walddörfer SV in trockene Tücher. Zum
Schluss noch ein Kommentar zum Schiedsrichter-Gespann: Ein insgesamt skandalöser
Auftritt, insbesondere der beiden Linienrichter, die sich keinen Meter bewegten.
Die Abseitsentscheidungen waren somit in der Summe eine Frechheit.
Anant Agarwala |
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27.04.08
Erster gegen Zweiten. Aufstieg gegen Relegation.
Am heutigen Sonntag war es soweit - das Spitzenspiel der Kreisliga 6 stand an.
Schon beim Betreten der Anlange am Exerzierplatz würdigten die
Rahmenbe-dingungen dieses Spiel. Frühlingshafte 20°C, angenehmer Sonnenschein,
leicht bekleidete, sehr junge Cheerleader und eine volle Hütte / Haupttribüne.
Das mediale Interesse war riesig. Neben den Paparazzi wurde das Spiel
streckenweise auch vom Fernsehen begleitet. Es wird gemunkelt, dass Premiere
auch in den unteren Ligen einsteigt um neue Zuschauer zu generieren.
Nun aber zum Spiel. Welle mit großem Kader und in alter Formation, die zuletzt
gegen Urania schwächelte und dadurch dem Spitzenspiel ein wenig Brisanz nahm.
Bei einem Sieg gegen Urania hätte Welle die Chance gehabt, mit einem
erfolgreichen Match gegen Tura, punktemäßig auszugleichen.
Es galt also den 2. Platz in der Staffel zu sichern. Dem entsprechend engagiert
startete der TSC in die Partie.
In den ersten 15 Minuten zeigten beide Mannschaften ein munteres Spiel.
Kontrolliertes Passspiel und abtasten mit leichtem Übergewicht vom TSC
Wellingsbüttel war von außen zu sehen. Lediglich die Torchancen ließen auf sich
warten. Tura stand defensiv sicher und Welle fehlte im letzten Moment die
Präzision und Cleverness um aus Spielvorteilen gute Chancen zu erspielen. Dies
zeigte sich unter anderem bei den vielen Standards auf TSC-Seite.
Auf der anderen Seite nutze Tura die defensive Position um mit langen Bällen die
Außenstürmer in Szene zu setzen. Dabei muss ich kurz auf den Schiedsrichter und
einen Assistenten eingehen. Zwischen diesen Beiden stimmte die Chemie wohl noch
nicht, da in drei Fällen der Linie Abseits anzeigte, aber der Mann in schwarz
nicht drauf reagierte. Ansonsten zeigten die drei Unparteiischen eine gute
Leistung.
Nach ca. 20 Minuten war es soweit. Langer Ball, der Rechtsaußen von Tura tankt
sich durch, gute halbhohe Flanke Richtung 5er... aber alle verpassen und der
Ball flutscht durch. 4 Minuten später war es erneut ein Angriff über die rechte
Seite der brandgefährlich wurde. Außerstürmer setzt sich durch, halbhohe Flank
an den 5er. Kopfball Tura... Olli hält.
Das Spiel wurde zunehmend offener und auch Welle kam zu Chancen. Erst war es
Christian der aus guter Position die Möglichkeit hatte und etwas später war es
Jakob der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nach kurzem Strafraum-Billard
landet der Ball vor seinen Füßen. Aus schwieriger Position, 20 Metern
Entfernung, schickt er den Ball mit seinem schwachen Fuß auf die Reise. Ziel:
rechts oben im Tura Tor. Die Welle-Bank ist kurz davor aufzuspringen.
Angespannte Stille.... vor dem Sturm?!? Denkste. Mit eine absoluten Wahnsinnstat
schafft es der eigentlich geschlagene Tura-Keeper den Ball mit den Fingerspitzen
über das Tor zu lenken.
Diese Aktion war zugleich der Höhepunkt der ersten Halbzeit. Kurz danach war
Pause.
Pünktlich um 16.00h ging es weiter.
Tura erwischte den eindeutig besseren Start in die zweite Halbzeit. Vermutlich
etwas mehr Zucker im Pausentee, denn die Heimmannschaft schaltete jetzt einen
Gang höher. Welle gab zunehmend die Präsenz im Mittelfeld auf und konzentrierte
sich in Getafe-Manier auf das verteidigen. Abwarten und den metaphorischen Tee
genießen war Welle's Devise. 1:0-Fetischist und Trainer von Welle, Niels Schulze
beharrte auf geduldigem Spiel. Chancen würden sich ergeben.
Leider, aus meiner Sicht, hatte diese erstmal Tura. In der 65. war es ein
Fernschuss der knapp das Tor verfehlte und fünf Minuten später konnte Torwart
Olli mit guter Leistung entschärfen.
Welle wechselte nun durch. Malte C. für Henrik, Nils für Marcus und es schien
als würden in der gesamten Mannschaft neue Kräfte frei. Mit der zweiten Luft und
viel Elan löste der TSC die Verriegelung auf und spielte nach vorne. Nach einem
Foul an Mittelstürmer Sören und dem letzten Wechsel - Jan für Malte J. - war
Welle endgültig wieder dran. Beide Mannschaften klappten für die letzten zehn
Minuten ihr Visier hoch und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die
klareren Chancen hatte nun der TSC.
30 Sekunden nach seiner Einwechslung ist es Jan, der mit einem Volleyschuss aus
14 Metern eine gute Chance hat. Leider nicht optimal getroffen. Fünf Minuten vor
Ende der regulären Spielzeit nimmt Sören den Ball links im Strafraum an. Der
Verteidiger stellt ihn und es passiert...
erstmal nichts.
Zwei, dreimal täuscht Sören einen Schuss bzw. eine Flanke an. Von außen eine
Ewigkeit und dann sieht er Paul am zweiten Pfosten. Es folgt ein präziser Chip
über die Abwehr und aus vier Metern kann Paul einköpfen. Er entscheidet sich für
den Fuss und vergibt.
In der 88. gab es für einen Tura-Stürmer noch gelb-rot wegen Ball wegschlagen
oder Foul oder Schwalbe. Dies wurde von außen nicht ganz klar, tat auch nichts
mehr zur Sache. Der Schieri pfiff und Ende. Torloses Remis.
Fazit: Ein gerechtes Unentschieden, dass Tura hilft den Abstand zu halten. Welle
sammelt einen Punkt im "Kampf" um Platz zwei. Mit einem Spiel weniger und einem
Punkt mehr, sollte man sich dies aber nicht mehr nehmen lassen.
Bei einem Sieg heute und dem Blick auf das Restprogramm von Tura (Glashütte,
Lehmsahl) wäre es nochmal richtig eng geworden. Nun reicht - beim Blick auf das
Torverhältnis - ein Punkt für Tura.
Zitat es Tages: "Hast du gut gemacht!" Henrik Marwedes Reaktion auf die
Ankündigung von Trainer Niels Schulze, dass er im Oktober Vater wird. Herzlichen
Glückwunsch dazu.
LL |
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20.04.08 TSC stolpert gegen Schlusslicht und verpasst den
Anschluss
Am heutigen Sonntag war der Sportplatz am Pfeilshof Schauplatz der Partie TSC
Wellingsbüttel gegen den SC Urania. Bestes Wetter und gute Platzverhältnisse
ließen Optimisten auf ein ähnliches Spiel wie vor zwei Wochen gegen Hoisbüttel
hoffen, das deutlich mit 8:0 gewonnen werden konnte. Vom Papier her war auch die
heutige Partie eine klare Angelegenheit, gastierte mit den Barmbekern doch der
Tabellenletzte beim TSC. Doch die Erinnerungen an die letzten Spielzeiten waren
noch präsent – mit Regelmäßigkeit ging Welle höchst unzufrieden aus den Spielen
gegen Urania, denn meistens reichte es nur für einen Punkt. Nichtsdestotrotz war
man nach den letzten beiden Saisonspielen, in denen zusammen zwölf Tore erzielt
werden konnten, selbstbewusst, und war gewillt, die noch immer aussichtsreiche
Position hinter Spitzenreiter Tura Harksheide weiter zu festigen.
Auf dem Platz jedoch war zunächst kein großer Leistungsunterschied zu erkennen.
Die auf zwei Positionen veränderte Heimmannschaft war nicht imstande, die äußert
harmlosen Gäste zwingend unter Druck zu setzen. Kaum einmal wurden Chancen
herausgespielt und ein äußerst schwaches Spiel fand in seinem Schiedsrichter
einen passenden Leiter. Unrühmlicher Höhepunkt der ereignisarmen ersten Halbzeit
war ein verbales Scharmützel zwischen dem Schiedsrichter und TSC-Coach Niels
Schulze, der sich im Anschluss daran auf der imaginären Tribüne wiederfand. Das
„Innenraum-Verbot“ bedeutete für den Trainer eine ungemütliche und höchst
unzufrieden stellende Sicht auf das Geschehen – aus dem angrenzenden
Wellingsbüttler Wäldchen.
Viel mehr blieb nicht hängen aus Durchgang Eins. Wellingsbüttel schien sich
durch die schwache Leistung des Unparteiischen aus dem Konzept bringen zu lassen
und war mehr mit Meckern als mit Fußball spielen beschäftigt. Mit einem
leistungsgerechten 0:0 ging es in die Pause. Mit fehlender Erfahrung konnte
diese schwache Leistung eigentlich nicht erklärt werden, schließlich hatte man
einen ähnlichen Schiedsrichter-Auftritt schon im Hinspiel gegen Hoisbüttel
erlebt und war damals schon an der folgenden eigenen Konzeptlosigkeit
gescheitert. Die über die gesamte Saison gesehen bessere Halbzeit des TSC war
aber die Zweite und so blieb noch Hoffnung für den Welle-Anhang.
Die zweite Halbzeit begann dann auch besser, der TSC erspielte sich eine
optische Überlegenheit – und geriet doch prompt in Rückstand. Ein Urania-Spieler
nutzte einen fragwürdigen Freistoß zur überraschenden Führung. Sein direkter
Freistoß aus um und bei 20 Metern zirkelte er mit der richtigen Mischung aus
Kraft und Präzision in den linken Torwinkel. Schlussmann Oliver Pietrek blieb
chancenlos (50.). Der erste nennenswerte Torschuss führte also auch zum ersten
Tor des Tages.
Der TSC antwortete nun mit wütenden Angriffen und spielte sich endlich in der
Hälfte des Gegners fest. Ein ums andere Mal wurden aussichtsreiche Vorstöße
jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt oder scheiterten an Unzulänglichkeiten
im Passspiel.
Dem eingewechselten Lars Lehnebach gelang aber schließlich der Ausgleich. Eine
von Paul Ramser geschlagene Flanke verwertete er aus ca. 8 Metern Torentfernung
direkt, und Welle roch für die verbleibenden 20 Minuten noch einmal Morgenluft.
Kurz darauf vergab Christian Meyer-Wolters eine gute Möglichkeit, der sonstige
Knipser vom Dienst scheiterte am Gästekeeper und der ein oder andere Zuschauer,
der schon zum Torschrei angesetzt hatte, verstummte konsterniert.
Die letzten Minuten bis zum Abpfiff verliefen fast höhepunktlos. Verzweifelt,
teils auch kopflos, rannte Welle gegen tiefstehende Gäste an, Niels Lehnebach
hatte mit einem Kopfball noch die beste Möglichkeit. Als die dritte Minute der
Nachspielzeit bereits lief, hatten die meisten Zuschauer die Hoffnung bereits
aufgegeben, nachdem eine Flanke ins Aus gesegelt war. Zur Überraschung aller
zeigte der Schiedsrichter jedoch Eckball an und noch einmal versammelten sich
alle Spieler im Strafraum. Jakob Neitzel setzte sich durch und brachte einen
wuchtigen Kopfball aufs Tor, der dann aber mit einem sensationellen Reflex
pariert wurde. Nicht der Torwart aber war es, der den Ball gehalten hatte,
sondern der am kurzen Pfosten stehende Spieler des SC Urania. Für die
Verhinderung des klaren Tores erhielt er die Rote Karte und es gab natürlich –
Elfmeter. Da war sie, die große Chance, doch noch zum Sieg zu kommen.
Dramatischer hätte es kaum kommen können: Zweiter gegen Letzter, Spielstand 1:1,
93. Minute: Strafstoß für den Aufstiegsaspiranten. Paul Ramser trat zum Punkt,
nahm zwei Schritte Anlauf, schoss. Aber es hatte nicht sollen sein, der
Gästekeeper ahnte die Ecke und hielt. Sekundenlang Stille, dann der Abpfiff.
Nicht zuletzt die finale Aktion des Spiels stand symptomatisch für das heutige
Spiel. Das letzte Quäntchen hat gefehlt, sowohl an Glück als auch an
Entschlossenheit. (Dies soll keine Kritik an Paul sein – dass er die
Verantwortung in so einer entscheidenden Situation übernommen hat, verdient
höchsten Respekt).
Nächste Woche kommt es in Harksheide zur Spitzenpartie, die mit einem Sieg heute
gegen Urania noch deutlich an Brisanz gewonnen hätte. Wellingsbüttel hat in den
verbleibenden drei Spielen nun die Aufgabe, den zweiten Platz zu behaupten. Der
direkte Aufstieg erscheint bei fünf Punkten Rückstand zur Spitze als ein fast
unmöglicher Griff nach den Sternen.
Anant Agarwala |
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13.04.08 Schmach aus dem Hinspiel wieder gut gemacht
Nachdem die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel während ihrer Schwächephase in
der Hinrunde eine 1:4-Abreibung zuhause gegen Wandsbek-Jenfeld 81 bekam, gelang
der Mannschaft von Niels Schulze nun ebenfalls ein 4:1 Auswärtssieg gegen den
Tabellen-Zehnten und bleibt vier Spieltage vor Saisonschluss weiterhin an
Tabellenführer TuRa Harksheide dran.
Nach einem sehr schleppenden Spielbeginn seitens der Wellingsbüttler, kam man
erst Mitte der ersten Hälfte zu nennenswerten Torannäherungen. In der 24. Minute
gelang Christian Meyer-Wolters mit einem Schlenzer aus spitzem Winkel ins lange
Eck der Führungstreffer für die Gastmannschaft. Ob die Flugbahn des Balles vom
Torschützen ganz so gewollt war oder nicht, sei einmal dahingestellt. Von
Wandsbek-Jenfeld gab es vor dem Gegentreffer noch teilweise gefährliches
Offensivspiel zu sehen, doch in der Folgezeit der ersten Hälfte war von dem
Gastgeber überhaupt nichts mehr übrig geblieben vom furiosen Tempofußball aus
dem Hinspiel. Vielleicht lag es auch daran, dass man seit dem letzten Spieltag
auch theoretisch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat und sich vier Spieltage
vor Schluss im Niemandsland der Tabelle befindet. Aber auch Welle zeigte nicht
mehr viel und so ging ein eher schwaches Fußballspiel mit 0:1 in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit konnte der Tabellenzweite aus Wellingsbüttel wesentlich
besser gestalten. Das Passspiel wurde immer sicherer, nur die Torschüsse, meist
aus der zweiten Reihe auf dem nassen Rasen, ließen noch ein wenig zu wünschen
übrig. Als sich Wandsbek-Jenfeld in der 60. Minute nach wiederholtem Foulspiel
auch noch personell dezimierte nahm Wellingsbüttel endgültig das Heft in die
Hand. Nach einem Freistoß und einer missglückten Faustabwehr des Torwarts
erhöhte Paul Ramser für die seinen auf 2:0, indem er den Ball mit dem Rücken zum
Tor über seinen Kopf ins verwaiste Tor bugsierte. Nur wenige Minuten später
konnte der eingewechselte Malte Johannsen einen weiteren Freistoß per
Direktabnahme zum 3:0 verwerten. Die zehn verbliebenen Wandsbek-Jenfelder hatten
nun endgültig die Lust verloren, sodass der ansonsten gute Schiedsrichter ihnen
mit einem absoluten Elfmetergeschenk wenigstens den Ehrentreffer zum 1:3
ermöglichte. Angesichts der möglichen Meisterschaftsentscheidung über die
Tordifferenz, war dieser Gegentreffer doch noch sehr ärgerlich für den TSC.
Ähnliches dachte sich wohl auch Joker Johannsen, der noch einen schönen Spielzug
zum 4:1 Endstand abschließen konnte.
Wie schon häufiger gesehen in dieser Saison, konnte der TSC Wellingsbüttel erst
in der zweiten Halbzeit richtig überzeugen und gewinnt mit 4:1, schließlich aber
verdient bei Wandsbek-Jenfeld und erhält sich weiterhin die Chance auf die
Kreisliga Meisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksliga. Da Harksheide
allerdings ebenfalls mit drei Toren Differenz gewinnen konnte, ändert sich für
den TSC allerdings nichts an der Ausgangsposition und muss weiterhin auf einen
Ausrutscher des Tabellenführers hoffen. Am nächsten Spieltag geht es zuhause
gegen den Tabellenletzten Urania 2. Anstoß ist wie gewohnt am Sonntag um 15.00
Uhr.
Henrik Marwede |
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06.04.08 Kantersieg am Pfeilshof
Am heutigen Sonntag empfing die Erste des TSC den stark abstiegsgefährdeten
Hoisbüttler SV am Pfeilshof. Dieses Spiel versprach gleich in mehrerlei
Hinsichten ein besonderes für unsere Mannschaft zu werden. Zum einen spielten
einige der zum Saisonbeginn gekommenen Spieler gegen ihren ehemaligen Verein,
mit dem sie letztes Jahr vergeblich gegen den Abstieg gekämpft haben. Des
Weiteren war allen TSC-Akteuren noch das 3:3 aus dem Hinspiel bewusst, in dem
man kläglich zwei Punkte im Rennen um den Aufstieg liegen ließ. Das wichtigste
an diesem Spieltag war jedoch, dass TuRa Harksheide an diesem Wochenende
spielfrei war und Welle so den Abstand auf den ersten der Kreisliga 6 auf drei
Punkte verkürzen konnte.
Die erste des TSC konnte von Anfang an Druck machen und schaffte es ähnlich wie
im Hinspiel früh mit 2:0 in Führung zu gehen. Beide Treffer erzielte Marcus
Dettmann (5., 9.), der die in die Jahre gekommene Abwehr des
Bezirksligaabsteigers mit seiner Schnelligkeit vor eine scheinbar unlösbare
Aufgabe stellte. Eine Kuriosität stellte die Vorarbeit zum 1:0 dar. Torwart Oli
Pietreck überbrückte mit einem weiten Abschlag das gesamte Mittelfeld und die
Defensive der Hoisbüttler, woraufhin der Torschütze komplett frei vor dem
gegnerischem Tor auftauchte und überlegt einschob. Bereits in der 16. Minute
ergab sich die nächste Großchance für die Wellingsbütteler, doch Christian
Meyer-Wolters, ebenso wie Marcus Dettmann und Malte Johannsen ein ehemaliger
Hoisbütteler, konnte den gegnerischen Keeper nicht überwinden. Eben noch
gescheitert leitete Christian nun mit einer Ecke das 3:0 ein. Daniel Graziosi
nickte den Ball aus kürzester Distanz nach einem Kopfball von Sören Bringmann
über die Torlinie (17.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verlor die
Partie etwas an Fahrt und die Wellingsbütteler konnten sich keine klare
Torchance mehr erspielen. Hoisbüttel tauchte bis auf in einer Szene, in der die
TSC Defensive etwas mithalf nicht gefährlich vor Schlussmann Oli Pietreck auf.
Nach dem Pausentee erhöhten die Wellingsbütteler wieder etwas die Schlagzahl und
Marcus Dettmann konnte sich erneut in die Torschützenliste eintragen (55.). In
der 65. Minute wechselte Trainer Niels Schulze gleich dreimal. Für Marcus
Dettmann, Sören Bringmann und Daniel Graziosi kamen Nils und Lars Lehnebach
sowie Jan Kortegast. Kurz nach seiner Einwechslung erhöhte Lars Lehnebach nach
einer gelungenen Kombination seines Bruders und Malte Johannsen, der den Ball in
den Strafraum hob per Direktabnahme auf 5:0 (68.). Die neuen Spieler brachten
noch einmal Schwung in die Wellingsbütteler Offensive und so konnte sich auch
Jan Kortegast nach einem Volleyschuss aus der Drehung von der Strafraumkante in
die Torschützen einreihen. Seinen Treffer bejubelte Jan sehenswert mit der vor
allem durch Stefan Kuntz bekannten Säge. Den Schlusspunkt setzte wiederum ein
Einwechselspieler, Nils Lehnebach traf gleich doppelt. Zunächst scheiterte
Christian, der alleine auf den Torhüter zulief an diesem, doch Nils konnte den
Abpraller zum 7:0 einnetzten (83). Dem 8:0 ging ein schöner Pass von Anant
Agarwala voraus, der in die Schnittstelle der Abwehr spielte und so Jakob
Neitzel schickte. Jakob überlief seinen Gegenspieler spielte quer auf Nils, der
aus kürzester Distanz einschob (84.).
Alles in allem war dies ein gelungener Nachmittag für den TSC, der nun bis auf
drei Punkte an den Spitzenreiter rangerückt ist und auch in Sachen Torverhältnis
einiges aufgeholt hat. Am nächsten Sonntag gastieren die Wellingsbütteler um 15
Uhr bei Wandsbek-Jenfeld und auch in diesem Spiel haben die Mannen von Niels
Schulz noch etwas gut zu machen.
Hinnerk Barth |
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29.03.08 Gerechtes Remis im
Verfolgerduell!
In einem kampfbetontem Derby zwischen TSV Sasel und Welle trennen
sich die Rivalen 2:2 unentschieden....
Auf einem matschigen Geläuf am Saseler Parkweg trafen die beiden Verfolger vom
Tabellenführer TuRa Harksheide aufeinander. Dabei ging es ab der ersten Minute
hart, aber fair zur Sache. Die TSVer erspielten sich von Minute zu Minute eine
Feldüberlegenheit. Durch immer wieder gute Standardsituationen und hohe Bälle in
den Strafraum, übten sie großen Druck aus. Uns dagegen gelang es nur selten,
gefährlich nach vorne zu spielen. Lediglich zwei Möglichkeiten durch Jan und
Nils waren in Halbzeit eins auf der Habenseite. Dennoch fielen bis zum Pausentee
keine Tore.
Gestärkt durch Tee und aufmunternde Worte unseres Trainers, Niels Schulze,
starteten wir besser in die Zweite Halbzeit. Zugegeben war ein gutes
Fußballspiel auf dem mit Pfützen übersätem Platz schwer möglich, dennoch lief
der Ball gerade in unseren Reihen nun besser. Nach einem Foul, an dem auf das
Tor startende, Lenni Helm, sprach der gute, leider oft kleinliche
Schiedsrichter, uns einen Freistoß zu, der über Umwege das 1:0 bedeutete.
Anschließend brachte die TSV Sasel-Elf sich wieder mehr in das Spiel ein und
verlagerte das Spielgeschehen mehr und mehr in unsere Hälfte. Mitte der zweiten
Halbzeit, nach einem, für dieses Spiel, ansehnlichen Angriff, erzielte der TSV
doch den Ausgleich.
Postwendend, mit einer ordentlicher Portion Frust im Bauch, drückten wir auf die
Führung. Nach einer schönen Kombination, über Meyer-Wolters und Ramser, musste
Helm nur noch einschieben! Wieder führte unser TSC... Doch auch nach der
erneuten Führung gelang es uns nicht, dicht genug die Männer zu markieren.
Passivität war vor allem auch für immer mehr Ecken und Freistöße in gefährlichen
Situationen verantwortlich. Nach einer wiederum gefährlichen Hereingabe in
unseren 16er, entstand eine tumultartige Situation. Gleich mehrere TSVer,
konnten nacheinander, aus kürzester Entfernung, auf unser Tor schießen. Zunächst
parierte Welle-Goalie Olli Pietrek noch Klasse, doch bei wiederholten
Schusseinlagen, zwischenzeitlich auch noch gegen den Pfosten, war er
letztendlich machtlos und der Ex-Wellingsbüttler Michel Stobbe konnte zum 2:2
einlochen.
Anschließend mussten beide Mannschaften Tempo und überpfütztem Platz Tribut
zollen. Ein richtiger Endspurt war demnach auf beiden Seiten nicht zu erkennen.
Alles in allem konnten beide Mannschaften mit diesem einen Punkt zufrieden sein.
Um TuRa Harksheide kurzfristig in Verlegenheit zu bringen, reicht dieser Punkt,
gerade für uns, leider nicht aus!
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16.03.08
Welle siegt souverän mit 2:0 gegen Lemsahl
Nachdem der TSC Wellingsbüttel mit drei Auswärtsspielen in Folge
in das Jahr 2008 gestartet war, gastierte zum Heimspielauftakt der Lemsahler SV
am Pfeilshof. Es sollte das vierte und letzte Aufeinandertreffen in dieser
Saison sein, nachdem der TSC die drei vorangegangenen Spiele (ein Punktspiel,
zwei Pokalspiele) allesamt gewonnen hatte. Und so kam es nicht überraschend,
dass der TSC mit breiter Brust ins Spiel ging und von Anfang an das Heft in die
Hand nahm. Wenngleich in den ersten paar Minuten keine Chancen herausgearbeitet
werden konnten, war Wellingsbüttel klar spielbestimmend. Die Überlegenheit
sollte sich dann auch auszahlen – schon in der achten Minute schloss Christian
Meyer-Wolters eine Traumkombination zum 1:0 ab. Sein neuntes Saisontor gehörte
sicherlich zu den am schönsten herausgespielten Toren der Saison. Ein Hauch von
Highbury kam auf, als eine One-Touch-Kombination über Nils Lehnebach, Malte
Johannsen und Paul Ramser schließlich bei Meyer-Wolters landete, der dann
wiederum direkt nicht ganz unhaltbar verwandelte. Wer erwartet hatte, dass
Lemsahl – eigentlich sehr ambitioniert in die Serie gestartet, mittlerweile im
Mittelfeld der Tabelle – nun den Druck erhöhen würde, sah sich getäuscht. Nach
dem Tor verflachte die Partie etwas und pendelte sich auf einem guten, aber
wenig aufregendem Niveau ein, Torraumszenen waren auf beiden Seiten kaum zu
verzeichnen. Die einzige, wirklich klare Chance hatte dann aber doch Lemsahl:
nach einem Querschläger der Wellingsbüttler Hintermannschaft stand plötzlich ein
Lemsahler völlig blank vor Comeback-Goalie Heiko Krohn, verzog dann aber
überhastet. Bis zum Pausentee passierte nicht mehr viel. Wellingsbüttel hatte
keinerlei Probleme, das Spiel zu kontrollieren, gewann die Mehrzahl der
Zweikämpfe und hatte durch Jan Kortegast, der sich auch durch hervorragend
getretene Freistöße auszeichnete, eine weitere Chance. Sein Pfund aus der
zweiten Reihe touchierte noch die Latte. Der Halbzeitpfiff vom insgesamt guten
Schiedsrichter kam pünktlich und so ging es mit einer knappen Führung in die
Pause.
Der zweite Durchgang begann mit wesentlich motivierteren Lemsahlern, die sich
scheinbar doch noch in die Partie kämpfen wollten. Es gelang ihnen aber nicht,
wirklich gefährlich vor das Tor zu kommen, zu sicher stand die Defensive. Sowohl
die drei Verteidiger als auch die defensive Mittelfeldreihe des TSC ließ zu
keiner Zeit etwas anbrennen und stand über das ganze Spiel sehr sicher. Aus
dieser Kompaktheit heraus kam Wellingsbüttel ab der 55. Minute immer wieder zu
guten Einschussmöglichkeiten: Jakob Neitzel traf mit seinem Kopfball nur das
Außennetz, Paul Ramser scheiterte aus ca. dreizehn Metern am Gästekeeper und
Malte Johannsen traf nur den Innenpfosten. Später wurde ihm ein wohl reguläres
Tor wegen Abseits aberkannt. Die 1:0 Führung hatte zwar weiterhin souverän
Bestand, aber ungenutzte Chancen rächen sich bekanntlichermaßen immer wieder.
Daher war es richtig, weiterhin konsequent nach vorne zu spielen. In einem von
Gästeseite mittlerweile rüde geführten Spiel war es wiederum Meyer-Wolters
vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. In der 75. Minute hämmerte er einen
indirekten Freistoß, Kortegast hatte aufgelegt, aus über 20 Metern in den oberen
linken Giebel. Auch wenn der Ball im Torwarteck einschlug, er war ob seiner (nur
mit dem Teamgeist möglichen) Flugkurve fast unhaltbar.
Damit war der Drops gelutscht. Die frustrierten Lemsahler hielten
es in den restlichen Minuten kaum mehr für nötig, Fußball zu spielen, und
hackten regelmäßig in die Beine. Nur konsequent war es, dass ein völlig
unmotiviertes Nachtreten eines Lemsahlers gegen Libero Andre Grawe zu einer
Roten Karte führte (80.).
Der eingewechselte Lars Lehnebach traf mit einem Drop-Kick aus kurzer Distanz
noch die Latte, dann war Schluss.
Der über das gesamte Spiel ungefährdete Sieg besiegelte das ungewöhnliche
Kapitel TSC Wellingsbüttel/Lemsahl erfreulich. Gegen einen unerwartet schwachen
Gegner reichte eine gute Leistung zu wichtigen drei Punkten, die nach dem
erschreckenden 2:2 gegen Glashütte am vergangenen Wochenende hoffentlich den
Trend für die restlichen Spiele setzen.
Am Samstag nach Ostern steht das richtige Lokalderby an: Der Sportplatz am
Parkweg ist am Spieltag der Spitzenspiele Schauplatz des Duells mit dem TSV
Sasel. Tura Harksheide empfängt dann am Sonntag den Walddörfer SV, die ersten
Vier sind also unter sich. Wir dürfen gespannt sein, ob erste Vorentscheidungen
für den Aufstieg in die Bezirksliga fallen.
Anant Agarwala |
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08.03.08 Punktverlust in Glashütte
Nach zwei erfolgreichen Nachholspielen im Jahr 2008 verlor
der TSC heute zwei Punkte in Glashütte. Nach einer turbulenten Anfangsphase tat
der TSC zu wenig für das Spiel und musste kurz vor Schluss den Ausgleich
kassieren.
Zu Anfang des Spiels gab es keine lange Phase des Abtastens, sondern es ging
gleich zur Sache. Nach einer Flanke von Jan Kortegast behinderten sich Torwart
und Abwehrspieler gegenseitig und Nils Lehnebach konnte den Ball zum 1:0 ins Tor
köpfen. Nur wenige Minuten später ließ sich ein Wellingsbütteler Abwehrspieler
vom Gegenspieler düpieren und dieser konnte zum 1:1 abschließen. In der
10.Minute konnte Nils Lehnebach nur durch unfaire Mittel gestoppt werden, dumm
für den Abwehrspieler, dass er letzter Mann war und daher die rote Karte sah.
Beim anschließenden Freistoß hatte Jan Kortegast die Chance auf den erneuten
Führungstreffer. Danach beruhigte sich das Spiel, leider machte der TSC zu wenig
aus seiner numerischen Überlegenheit und ließ Glashütte das Spiel machen.
Beinahe wäre diese Spielweise schief gegangen, aber bei einem Tor der Glashütter
hob der Linienrichter die Abseitsfahne. Auf der Gegenseite ermöglichte der GSV
durch teilweise katastrophale Abspielfehler im Spielaufbau dem TSC aber auch
immer wieder gute Konterchancen. Eine davon konnte erneut Nils Lehnebach zum 2:1
Halbzeitstand nutzen.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild.
Glashütte mit einem Mann weniger mit viel mehr Ballbesitz und das Spiel spielte
sich fast nur in Hälfte des TSC ab. Nur hin und wieder fuhr "Welle" einen Konter,
doch wurden die Chancen nicht konsequent zu Ende gespielt und in Tore umgemünzt.
In der 75. Spielminute schwächte sich der TSC auch noch selbst, als der
eingewechselte Malte Johannsen innerhalb von zehn Minuten zwei Mal „gelb“ sah
und vom Platz flog. Glashütte witterte noch einmal Morgenluft und wurde fünf
Minuten vor Schluss mit dem 2:2 Ausgleichstreffer belohnt. Danach spielte
Wellingsbüttel endlich wieder nach vorne und konnte sogar noch zwei kleinere
Torchancen herausspielen, die nicht genutzt werden konnten. So endete das Spiel
mit einem enttäuschenden Unentschieden, über das sich nur die Zuschauer aus
Harksheide freuen konnten.
Alles in allem investierte der TSC Wellingsbüttel zu wenig in das Spiel und muss
sich deshalb mit dem Unentschieden zufrieden geben. Am nächsten Spieltag geht es
gegen „Dauergegner“ Lemsahl, der diese Saison schon drei Mal auswärts besiegt
werden konnte. Anpfiff ist dann am Sonntag, den 16.3. um 15 Uhr auf dem
Sportplatz Am Pfeilshof.
Jakob Neitzel |
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02.03.08 4:1 Auswärtserfolg bei Ahrensburg
Im zweiten Punktspiel des Jahres konnten die ersten Herren
des TSC Wellingsbüttel beim TSV aus Ahrensburg den nächsten
Dreier einfahren und bleiben im Titelrennen um die Kreisligameisterschaft.
Die sehr heimstarken Ahrensburger, in der Tabelle nur Neunter, erwiesen
sich als die offensivstarke Mannschaft, die man auch erwarten konnte
(mit 43 erzielten Toren in 19 Spielen stellt der ATSV die drittstärkste Offensive).
Gleich von Beginn an machte der Gast mächtig Druck auf das TSC Tor.
Mit dem Wind im Rücken wirbelten die quirligen Ahrensburger Angreifer
die Wellingsbüttler Defensive ein ums andere Mal auseinander.
Doch wie aus dem Nichts gelang dem TSC die Führung bereits in der 7. Spielminute.
Neuzugang Paul Ramser setzt sich am Strafraum schön durch und schiebt
den Ball am Torwart vorbei zur Wellingsbüttler Führung. Leider war
es nicht der Fall, dass der Führungstreffer den Grün-Schwarzen die
nötige Sicherheit geben sollte, Ahrensburg drückte weiterhin.
Nur wenige Minuten später wird der Heimmannschaft auch noch ein
klarer Elfmeter verwehrt, sodass man jetzt schon sehr glücklich
über die Führung sein konnte. In der Folge kam Ahrensburg bestimmt
zu ca. 6, 7 Freistößen am Sechzehner, doch ließen die Gastgeber
ihre Chancen alle aus. Der TSC war in den Zweikämpfen meist zweiter
Sieger und war nicht in der Lage das Spiel zu kontrollieren.
Um ehrlich zu sein habe ich noch nie eine so glückliche Halbzeitführung erlebt.
In der zweiten Hälfte hatte Welle nun den Wind im Rücken und zeigte nun
auch mehr Biss in den Zweikämpfen. Doch Ahrensburg spielte vehement
auf den Ausgleichstreffer, der nach einer Konzessionsentscheidung
und dem folgenden Elfmeter auch gelang (70.). In das Spiel kam
nun ganz schön viel Hektik rein, die wohl auch der Schiedsrichter
in gewissem Maße zu verantworten hatte. So kam es auch, dass
Mittelfeld-Akteur Jakob Neitzel sein heißblütiges schwedisches
Temperament nicht unter Kontrolle hatte und in Folge einer
kleinen Rangelei und viel Schauspielerei des Gegenspielers die
rote Karte sah und das Spiel nun zugunsten Ahrenburgs zu kippen drohte.
Doch auch in Unterzahl war Welle jetzt Herr der Lage und kam durch
Christian Meyer-Wolters wieder in Führung. Nach der erneuten Führung
machte der TSC auch in Unterzahl hinten die Schotten dicht und
vorne konnte Paul Ramser mit einem Freistoß sein zweites Tor markieren.
Zu guter Letzt wurde Christian Meyer-Wolters, wie schon beim 2:1,
mit einem mustergültigen langen Ball bedient, den er sicher zum 4:1 einnetzte.
Ein eigentlich regulärer Treffer wurde Wellingsbüttel auch noch aberkannt,
doch beklagen sollte man sich nach diesem Spielverlauf wohl nicht.
Der TSC Wellingsbüttel zeigte an diesem stürmischen
Sonntag ein Spiel mit zwei Gesichtern. Nach einer ersten Halbzeit,
in der man gut und gerne 3 bis 4 Gegentore hätte kassieren können,
zeigte Welle in Durchgang zwei viel Biss und erzielte in Unterzahl
schließlich noch drei Tore. Herausragend waren natürlich die beiden
Doppeltorschützen Christian Meyer-Wolters und Paul Ramser, die auch
noch jeweils ein Tor vorbereiteten. Nicht zu verachten war auch die
Leistung von Torwart Oli Pietrek, der in diesem Jahr wohl zu seiner
absoluten Topform gefunden hat. Nächstes Wochenende geht es schon
am Samstag in Glashütte um die nächsten drei Punkte. Anpfiff an der
Poppenbüttler Straße ist dann um 15.00 Uhr.
Henrik Marwede |
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24.02.08 1:0 Arbeitssieg bei Eilbek
Im ersten Punktspiel des neuen Jahres konnten die ersten
Herren des TSC Wellingsbüttel mit 1:0 beim SC Eilbek gewinnen.
Mit einer gewissen Menge an Glück und viel Krampf konnte sich der
TSC die ersten drei Punkte des Jahres sichern und rückt nun auf den zweiten Tabellenplatz vor.
Nach einer Vorbereitung mit viel Licht und Schatten hat es allerdings nicht
wirklich überrascht, dass das Spiel gegen den Abstiegskandidaten kein
Leichtes werden sollte (Das Hinspiel wurde ähnlich knapp erst in der Nachspielzeit mit 1:0 gewonnen).
Die erste Halbzeit gestaltete sich ziemlich ausgeglichen.
Die Gäste aus Wellingsbüttel konnten sich zwar ein leichtes
Übergewicht an Spielanteilen erarbeiten, doch boten sich dem
Heimteam die besseren Chancen. Zweimal ergaben sich ziemlich
gute Einschussmöglichkeiten für den SCE, doch in beiden Fällen
zeigte Eilbek zu wenig Kaltschnäuzigkeit. Bis auf einen 20-Meter-Schuss
von Chris Meyer-Wolters blieb das Offensivspiel des ambitionierten TSC weitestgehend zu harmlos.
Der Beginn der zweiten 45 Minuten erweckte den Anschein, dass der Pausentee
beiden Mannschaften sehr wohl bekommen ist. Wellingsbüttel probierte mit
mehr Druck des Spiel für sich zu entscheiden, doch wieder war es Eilbek,
die zu einer Riesen-Chance kamen. Ein langer Freistoß blieb von Freund
und Feind unberührt und klatschte gegen den Pfosten, von wo aus er auf
der Linie Torwart Oli Pietrek ihn die Arme trudelte. Aber auch Welle boten
sich gute Chancen und spätestens nach einem ziemlich unglücklichen Platzverweis
gegen Eilbek (70.) nahmen die Grün-Schwarzen endgültig das Heft in die Hand.
Trainer Niels Schulze brachte anschließend mit Neuzugang Paul Ramser und
Rekonvaleszent Henrik Marwede frische Kraft für die Mittelfeldzentrale.
Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung schlug Paul einen Freistoß
ans Lattenkreuz, der Abpraller verdutzte einen SCE Verteidiger, welcher ein Eigentor erzielte.
In der Folge Probierte Eilbek nochmals nach vorne zu spielen, doch mit
teilweise nur neun Mann (verletzter Spieler) war das natürlich sehr schwer.
Der TSC Wellingsbüttel startet auf die Saisonzielgerade also mit drei Punkten,
obwohl das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient hatte.
Nach der Herausstellung eines Eilbeker Spielers drückte Wellingsbüttel
allerdings gehörig auf den Siegtreffer, welcher dann auch ziemlich
glücklich fiel. Eilbek, wie schon im Hinspiel, spielte zwar nicht
wie ein Absteiger, steht nach 90 Minuten aber wieder ohne Punkte da.
Bei Wellingsbüttel griffen im ersten Punktspiel des Jahres noch nicht
alle Zahnräder ineinander, dennoch lässt sich auf der gezeigten
Leistung aufbauen, sodass am kommenden Sonntag bei Ahrensburg
nochmals eine Steigerung möglich sein sollte und auch von Nöten
sein wird. Anpfiff ist am 2.3. um 15:00 Uhr in Ahrensburg.
Henrik Marwede |
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15.12.07 "Gefühlter"
Sieg bei Walddörfer
Im letzten Punktspiel des Jahres kamen die ersten Herren des
TSC Wellingsbüttel zu einem 2:2 Unentschieden gegen den Tabellen Zweiten vom
WSV.
Der Elf von Trainer Niels Schulze konnte man gleich zu Spielbeginn ansehen, dass
sie sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden wollte.
Trotz des sehr tiefen Rasens lief der Ball sehr gefällig durch die eigenen
Reihen und man konnte sich einige Torchancen erspielen. Nach gut zehn gespielten
Minuten hätte der Führungstreffer eigentlich fallen können, doch nach einem
klaren Foulspiel im 16er blieb die Pfeife des Schiedsrichters
unverständlicherweise still. Stattdessen kam der Gastgeber nur Minuten später
zum 1:0. In der Folge verlor Welle ein wenig den Schwung aus der Anfangsphase
und beide Mannschaften gestalteten das Spiel ziemlich ausgeglichen. In der 40.
Minute bewies Walddörfer ein weiteres Mal seine Effizienz und konnte auf 2:0
erhöhen. Ein sehr unglücklicher Spielverlauf aus Sicht des TSC, der absolut
ebenbürtig in der ersten Hälfte auftrat, sich aber durch Nachlässigkeiten in der
Abwehr ein 0:2 zur Pause einhandelte.
Zur zweiten Hälfte legte Welle noch einmal eine Schippe drauf und setzte
Walddörfer nun gehörig unter Druck. Eine Niederlage wäre doppelt bitter gewesen,
da es sich um einen direkten Konkurrenten um die Spitzenpositionen handelt und
außerdem stand am Abend noch die Mannschaftsweihnachtsfeier an, für die eine
Pleite natürlich Gift gewesen wäre. Das Spiel verlagerte sich nun fast komplett
in des Gegners Hälfte und Chancen boten sich nun reihenweise. In der 55. Minuten
war es dann der heute sehr starke Sören Bringmann, der eine Hereingabe von Lars
Lehnebach zum Anschlusstreffer über die Linie drücken konnte. Zwar fand
Walddörfer anschließend wieder ins Spiel, aber der frühe Anschlusstreffer sorgte
natürlich für mächtig Motivation bei den Wellingsbüttlern. Mit Malte Marwede und
Christian Meyer-Wolters standen zwei ehemalige WSV Spieler für den TSC auf dem
Platz und ausgerechnet Christian war es, der für den viel umjubelten Ausgleich
in der 70. Minute sorgen konnte. Ein gewonnenes Kopfballduell, ein Steilpass und
der sichere Torabschluss von Meyer waren das Rezept für das 2:2. Nur Minuten
später hätte Lennart Flügge sogar noch das 3:2 nachlegen können, aber auch
Walddörfer spielte nochmals nach vorne. So blieb es am Ende bei der gerechten
Punkteteilung. Vollkommen überflüssig zeigte der schwache Unparteiische
TSC-Captain Hinnerk Barth auch noch die rote Karte für sein erstes Foul im Spiel
überhaupt, allerdings waren nur noch wenige Minuten zu spielen.
Der TSC Wellingsbüttel bot also noch mal eine sehr anständige Leistung und
belohnte sich nach einem 0:2 Rückstand zur Pause noch mit einem ganz wichtigen
Punkt. Zwar ist man nun die theoretische Tabellenführung los, dafür konnte man
den Abstand zum WSV halten und kann durch Siege in den Nachholspielen noch auf
den zweiten Rang klettern. Beste Aussichten also für das Saisonfinish im
nächsten Jahr und zu guter letzt war die Weihnachtsfeier auch noch ein voller
Erfolg.
Frohe Weihnachten
Henrik Marwede |
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02.12.07 Souveräner Heimsieg gegen
Barsbüttel
Nach drei Wochenenden ohne
Punktspiel kamen die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel zu einem verdienten
3:1 Heimsieg gegen den Barsbüttler SV.
Trotz widriger äußeren Bedingungen und der langen Spielpause kam Wellingsbüttel
sehr gut in das Spiel hinein. Bereits in der 7. Minute konnte Christian
Meyer-Wolters einen von ihm selber herausgeholten Elfmeter zur 1:0 Führung
verwandeln. Auch anschließend ließ der Gastgeber nicht nach. Immer wieder wurde
der Ball zügig in die Spitze gespielt und nach 20 Minuten konnte Malte Johannsen
auf 2:0 erhöhen. Der Neuzugang aus Hoisbüttel hatte beim HSV Spiel gestern wohl
besonders gut zugeschaut, erzielte er sein Tor doch sehr sehenswert per Lupfer
über den Torwart. In der Folge ließ Welle leider nach, schaltete einen Gang
zurück und brachte die Gäste durch unnötige Ballverluste zurück ins Spiel. Einen
dieser Ballverluste nutzte der Abstiegskandidat zum Anschlusstreffer (35.) und
kam sogar noch zur großen Chance auf den Ausgleich. Vollkommen unverständlich,
dass Welle sich so nachlässig nach dem 2:0 präsentierte. Die kurze Drangphase
des BSV währte aber nur bis kurz vor den Halbzeitpfiff, denn Lennart Helm konnte
nach einem Eckball wieder den alten Abstand herstellen - 3:1.
In der zweiten Hälfte ließ das Niveau dann deutlich nach. Wellingsbüttel war
immer noch die bessere Mannschaft, spielte aber nicht mehr so druckvoll auf das
gegnerische Tor. Barsbüttel präsentierte sich zwar nicht wie ein Absteiger,
schaffte es aber nicht mehr sich ins Spiel zurückzubeißen. Welle konnte noch
durch die eine oder andere Kombination überzeugen beließ es aber schlussendlich
beim "Standard Ergebnis" (bereits zum fünften Mal) von 3:1.
Nach vierwöchiger Pause konnte Welle gegen den Tabellen 13. wieder an die guten
Leistungen anknüpfen und kann mit breiter Brust die letzten beiden Aufgaben vor
Weihnachten angehen. Man ist weiterhin Vierter der Tabelle, steht mit 2 bzw. 3
Spielen weniger gegenüber den besser platzierten Mannschaften aber immer noch
bestens da, wohingegen Barsbüttel trotz der Niederlage (!) einen Platz in der
Tabelle gutmachen kann und die Abstiegsränge verlässt. Am nächsten Sonntag geht
es auf Rasen gegen Ahrensburg um den nächsten Dreier. Anpfiff ist um 14.00 Uhr.
Henrik Marwede |
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04.11.07 TSC Wellingsbüttel - SV Bergstedt 3:1
Welch schöner Tag
Mit einem guten Spiel und einem verdienten 3:1 Sieg gegen Bergstedt
hat sich der TSC Wellingsbüttel zum ersten Mal an die Tabellenspitze der Kreisliga 6 gesetzt.
Nachdem am Samstag bereits die Konkurrenz aus Harksheide und Walddörfer
beide nur Unentschieden gespielt haben waren die Vorzeichen für das Spiel
gegen Angstgegner Bergstedt also klar. Gegen den Zweiten der Vorsaison
konnten die Grün-Schwarzen in der jüngeren Vergangenheit überhaupt noch
nie gewinnen, somit bot sich heute die ideale Gelegenheit diese Serie zu beenden.
Mächtige Motivation für die Jungs natürlich, die nach einem frühen
Rückstand mit drei Toren, eins schöner als das andere, zurückschlugen.
Zu Spielbeginn tat sich Welle zunächst etwas schwer und Bergstedt konnte
bereits in der 18. Minute das Führungstor erzielen. Doch anschließend
nahm der Gastgeber das Heft in die Hand und bot den Zuschauer teilweise
richtig guten Fußball. Folgerichtig konnte man in der 38. Minute ausgleichen.
Lennart Helm, technisch versiert, nahm einen hohen Ball mit, trat aus 20
Metern einfach mal unter das Leder, welches unhaltbar in die Maschen flog.
Der TSC war in der ersten Hälfte sicherlich das besser Team, allerdings
hatte Bergstedt zwei, drei richtig gute Torchancen, sodass die Gäste
auch durchaus höher in Führung hätten gehen können.
Im zweiten Durchgang setzte Wellingsbüttel sofort da an, wo man vor
dem Pausentee aufgehört hatte. Anders als gegen Poppenbüttel war
man die spielbestimmende Mannschaft und konnte mit sicheren Ballstaffetten
und schnelles Spiel in die Spitze überzeugen. In der 68. Minute war
es Malte Marwede, der einen langen Abstoß, anders als die SVB Verteidigung,
richtig einschätzte und den Ball nach dem zweiten Aufkommen über
den herausstürmenden Torwart rüber köpfte. 2:1. Nun schaltete Welle
einen Gang zurück und betrieb eher Ergebnis-Verwaltung. Hin und
wieder wurden ein paar Konter gefahren, die aber wenig konsequent
ausgespielt wurden. Bergstedt hingegen kam zu keinen Möglichkeiten
mehr vor dem Tor und so war es Anton Exner vergönnt das Spiel zu
entscheiden, und das mit einem Wahnsinnstor. Aus halblinker Position
nahm er einen springenden Ball direkt, der aus vielleicht 30 Metern
im Bergstedter Gehäuse einschlug. Der Trainer wollte schon
"Zwei Ballkontakte, Anton" reinmotzen, aber auch ihm verschlug
es die Sprache bei diesem irren Kracher. 3:1 endete also das
Spiel und zum Feiern hatte der TSC natürlich guten Grund.
Die Mannschaft scheint sich endlich gefestigt zu haben und weiß
auch wieder spielerisch zu überzeugen. Natürlich ist die Tabelle
nur eine Momentaufnahme und die Punktabstände sind sehr gering,
aber sicherlich gibt der Sprung nach ganz oben einen großen Schub
für das Team, sodass man am kommenden Sonntag mit breiter Brust
nach Volksdorf zum dritten der Tabelle, dem Walddörfer SV fahren
kann. Was auch noch zu erwähnen ist, ist das unsere Zweite am
Samstag ebenso erfolgreich war und mit 3:1 den Spitzenreiter
Standart Alu besiegt hat. So kann's weiter gehen ...
Henrik Marwede |
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28.10.07 2:0 Erfolg gegen Poppenbüttel
Gegen die Zweite des SC Poppenbüttel gelang den ersten Herren
des TSC Wellingsbüttel wie schon letztes Wochenende ein 2:0 Sieg.
Da die Konkurrenz wieder Punkte liegen ließ, liegt man nun, nach
Ende der Vorrunde, nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer.
Gegen den Tabellen-Achten aus Poppenbüttel beschränkte sich der TSC zunächst
auf seine heute wieder sichere Defensivarbeit. Das Spiel wurde der Gastmannschaft
überlassen, die mit ihren größeren Spielanteilen allerdings nichts anfangen
konnten, und man beließ es bei seltenen Vorstößen, die ab und an für Gefahr
vor dem SCP Tor sorgten. Im Großen und Ganzen waren Torraumszenen aber die
Seltenheit und die größte Chance der ersten Halbzeit bot sich den Gästen
kurz vor dem Pausenpfiff. Poppenbüttel spielt einen Angreifer schön frei,
TSC Keeper Heiko Krohn kann aber den Ball stark entschärfen.
In der zweiten Hälfte legten die Grün-Schwarzen ihre Zurückhaltung ab
und nahmen nun das Heft in die Hand. Wie schon gegen Hummelbüttel konnte
das Team von Trainer Niels Schulze nun auch spielerisch überzeugen.
In der 55. Minute gelang dem Gastgeber das 1:0 nach einem Freistoß
allerdings per Eigentor. Welle konnte das Spiel weiterhin vom eigenen
Tor fernhalten und kam in der 65. Minute zum 2:0. Wieder sorgte ein
Freistoß im Poppenbüttler Strafraum für große Unordnung, sodass der
eingewechselte Lennart Flügge sich die Kugel schnappte und aus kurzer
Distanz zur Vorentscheidung einschoss. Vorentscheidung, weil Poppenbüttel
in der Folge nur noch sehr wenig Gefahr ausstrahlte und sich zudem nur
wenige Minuten später numerisch dezimierte. Wellingsbüttel vergab noch
einige Chancen auf einen höheren Sieg, fährt am Ende aber einen verdienten Sieg ein.
Die erste Saisonhälfte ist jetzt also gespielt und Wellingsbüttel befindet
sich auf einem dritten Platz, nur einen Punkt hinter den punktgleichen
Spitzenreitern aus Harksheide und Walddörfer. Fast noch erfreulicher als
die Tabellenposition ist aber, dass Welle wieder als Mannschaft zu
überzeugen weiß. So kann es auch am kommenden Sonntag gegen "Angstgegner"
Bergstedt wieder für drei Punkten reichen wenn die Mannschaft an die
heutige Leistung anknüpfen kann. Angestoßen zum Rückrundenauftakt wird um 14.00 Uhr am Pfeilshof.
Henrik Marwede |
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21.10.07 Welle überzeugend
Nach langer Zeit und zuletzt sehr magerer Punktausbeute gelingt
den 1. Herren des TSC Wellingsbüttel wieder ein überzeugender Sieg.
Beim Tabellen Achten vom Hummelsbüttler SV gewann das Team von Trainer Niels Schulze verdient mit 2:0.
An der Hummelsbüttler Hauptstraße war es aber zunächst die Gastmannschaft,
die Feldvorteile für sich verbuchen konnte. Wellingsbüttel gelang es nicht
Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und konnte sich meist nur mit langen
Bällen befreien. Zwar verlagerte der HuSV den Großteil des Spiels zunächst
in die Wellingsbütller Hälfte, anders als zuletzt stand die TSC Defensive
aber bombensicher und ließ über das komplette Spiel eigentlich keine wirklich
Torchance zu. Und wenn der Ball mal kontrolliert in die Spitze gespielt wurde,
kamen die heute in rot spielenden Wellingsbüttler auch zu ihren Gelegenheiten.
In der 35. Minute war es der wiedermal stark spielende Anton Exner, der sich
ein Herz fasste und die Kugel aus etwa 20 Meter Entfernung in den Zappen jagte.
Latte, Pfosten, Abstauber Lennart Helm und es stand 0:1. Hummelsbüttel spielte
durchaus mit, aufgrund der Torchancenverteilung ging die Führung zur Halbzeit
aber in Ordnung.
Die zweite Hälfte gestaltete sich wesentlich eindeutiger als Durchgang eins.
Die zuletzt eher rumpelnde Welle wusste durch guten Fußball zu überzeugen
und kam immer wieder zu besten Einschussmöglichkeiten, die leider fast alle
kläglich vergeben wurde. Eine Auflistung all derer würde den Rahmen dieses
Berichtes fast sprengen, es hätten gut und gerne 5 bis 6 Tore für den TSC
fallen können. So glühte bei den Gastgebern immer noch der Funken Hoffnung
auf den Ausgleich, bis zur 75. Minute, in der Christian Meyer-Wolters eine
Hereingabe von Lennart Flügge zwar verpasste, sein Gegenspieler aber noch
den Ball über die Torlinie beförderte. 2:0 - das Spiel war nun entschieden.
Bis auf die Chancenauswertung konnte der TSC Wellingsbüttel endlich wieder
überzeugen und bleibt auf Grund Harksheides Niederlage in Schlagdistanz
zu dem Spitzenduo. Hoffentlich war der Auswärtserfolg bei Hummelsbüttel
die lang ersehnte Trendwende und die Mannschaft kann in den kommenden
Spielen an die gezeigte Leistung anknüpfen. Gelegenheit dazu hat sie am
kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Poppenbüttel II, eine Mannschaft,
die zuletzt 10 Punkte aus 4 Spielen geholt hat und gegen die man in der
Vergangenheit immer so seine Probleme hatte. Anstoß zum 'Büttel'-Duell
am Pfeilshof ist um 14.00 Uhr
Henrik Marwede |
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14.10.07 Talfahrt hält an
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel mussten erneut
eine Heimniederlage hinnehmen und verloren
das Spitzenspiel gegen TuRa Harksheide mit 0:2.
Nach den zuletzt teilweise sehr schwachen Spielen konnte das Team von Niels
Schulze auch gegen den Tabellenzweiten nicht das Ruder herumreißen.
Zwar war Harksheide keinesfalls spielerisch überlegen, dafür aber in
Sachen Leidenschaft und Spielorganisation den Wellingsbüttlern weit voraus.
Nachdem es torlos in die Halbzeit ging gelang dem Gast Mitte des zweiten
Durchganges ein Doppelpack. Das erste fiel nach einer missglückten Kopfballrückgabe
und das zweite per Kopf nach einem Freistoß aus dem Halbfeld.
Da der Tabellenführer Walddörfer SV an diesem Spieltag ebenfalls patzte, geht
TuRa also als großer Gewinner dieses 12. Spieltages hervor, wobei sich der
TSC Wellingsbüttel erstmal vom Spitzenduo entfernt hat. Obwohl die Grün-Schwarzen
über weite Strecken des Spiels maßlos enttäuscht haben, ist man weiterhin
optimistisch sich aus der Talsohle nun wieder herauszuspielen. Am Dienstag
absolvierte eine mit A-Jugendlichen verstärkte Elf ein wesentlich besseres
Spiel gegen den Bezirksligisten Post SV (1:3), bei dem man in der zweiten
Hälfte sogar die bessere Mannschaft war. Zudem stoßen am Wochenende auch
wieder zuletzt schmerzlich vermisste Spieler wie Anton Exner oder Malte
Marwede zur Mannschaft. Gegner am kommenden Sonntag ist Hummelsbüttel
(Anstoß um 15:00 Uhr an der Hummelsbüttler Hauptstraße)
Henrik Marwede |
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07.10.07 Welle mit
Dusel und Exner
Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen können die ersten Herren des
TSC Wellingsbüttel wieder drei Punkte einfahren. Zwar wusste der Tabellen Dritte
beim Schlusslicht nicht zu überzeugen, gewann aber letztlich doch verdient mit
3:1.
Zu Beginn der ersten Halbzeit spielten die heute in gelb gekleideten
Wellingsbüttler wenig furios aber sachlich auf den Führungstreffer. Urania kam
selten zu Gelegenheiten und überließ dem TSC die Kontrolle im Mittelfeld. In der
17. Minute besorgte Neuzugang Anton Exner mit einem sehenswerten Schlenzer für
das 0:1, das dem Gast doch eigentlich die nötige Ruhe für ein kontrolliertes
Offensivspiel geben sollte. Aber wie schon häufiger schaltete man nun erst
einmal einen Gang zurück und verwaltete das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff.
In Durchgang zwei passierte dann das, was kommen musste. nach einem Ballverlust
in der Vorwärtsbewegung spielte Urania den Ball zügig in die Spitze und kam zum
Ausgleich (55.). Das Fehlen von Konzentration und Biss nach dem Führungstreffer
in der ersten Halbzeit konnte der Gastgeber gnadenlos bestrafen. Zugleich
rüttelte der Gegentreffer aber die Mannschaft von Niels Schulze auf. Es ergaben
sich in der Folge einige Möglichkeiten für den TSC, der jetzt endlich zeigte,
dass hier drei Punkte eingefahren werden sollten. In der 75. Minute krönte Anton
Exner seine starke Leistung mit einem Fallrückzieher zur erneuten Führung – 1:2.
Urania probierte sich schließlich noch mal in Offensivbemühungen, blieb
letztlich aber ungefährlich und Lennart Helm konnte in der 85. noch für das 1:3
sorgen.
Die Souveränität ist beim TSC Wellingsbüttel irgendwie abhanden gekommen und man
tut sich selbst gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller schwer. Man passt sich
viel zu leicht dem Niveau des Gegners an und schafft es nicht an die eigene
Leistungsgrenze zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass am nächsten Wochenende mit
TuRa Harksheide, dem Zweiten der Tabelle, auch auf unserer Seite wieder besserer
Fußball gespielt wird und dass einige verletzte oder verreiste Spieler aus dem
Kader wieder hin zustoßen. Anstoß zum Spitzenspiel am Pfeilshof ist Sonntag wie
gewohnt um 15.00 Uhr.
Henrik Marwede |
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30.09.07 Herbe 1:4 Klatsche gegen Wandsbek-Jenfeld
Nach dem desaströsen 3:3 gegen Hoisbüttel lassen die
ersten Herren auch gegen Wandsbek-Jenfeld Punkte liegen.
War man am Vorwochenende noch wenigstens die bessere
Mannschaft auf dem Platz, so ging der Sieg dieses
Mal vollkommen zu Recht an die Gastmannschaft.
Was sich schon wie ein roter Faden durch die Saison zog,
traf auch dieses mal wieder zu. Wellingsbüttel ging
mit zu wenig Biss in die Anfangsphase und kassierte früh (12.)
den Gegentreffer. Ein langer Ball sorgte für viel Verwirrung
in der TSC Defensive und einer von Jenfelds schnellen
Stürmern konnte den Ball über den herauseilenden Keeper
Oli Pietrek zur Führung einnetzen. In so vielen Spielen
zuvor schaffte es Wellingsbüttel immer wieder einen
frühen Rückstand noch umzudrehen, aber am heutigen
Tage tat man sich sehr schwer gegen eine gut organisierte Defensive.
Und da die schnellen Gäste Stürmer vorne auch nach
dem 0:1 immer wieder für Gefahr sorgten, ging
der Spielstand zur Halbzeit absolut in Ordnung.
Auch mit der zweiten Halbzeit blieb das Feuer
auf Seiten der Wellingsbüttler aus.
Vielleicht war man sich zu sicher, dass
man auch dieses Mal irgendwie schon den Rückstand
noch ausgleichen würde, aber viel zu häufig war
man nicht eng am Mann dran und hinten schlichen
sich teilweise katastrophale Fehler ein. Nur 10
Minuten sind in der zweiten Halbzeit gespielt da
sind sich zwei TSC Verteidiger nicht einig wer
zum Ball gehen sollte und wieder war einer auf
und davon, der für das 0:2 sorgte. Nicht gerade
förderlich für die Motivation, ließ Wellingsbüttel
die Köpfe noch weiter hängen und bekam auf ähnliche
Weise kurz darauf sogar das 0:3. Dass die Grün-Schwarzen
nicht ganz zu Unrecht auf dem zweiten Tabellenplatz
standen, zeigten sie leider erst nach dem Drei-Tore-Rückstand.
Erst jetzt wurden die Zweikämpfe angenommen und
man konnte Wandsbek-Jenfeld unter Druck setzen.
Als Niels Lehnebach nach einem Torwartfehler
auf 1:3 verkürzen konnte und noch 25 Minuten
zu spielen waren keimte wieder ein wenig
Hoffnung am Pfeilshof. Plötzlich schien es so
als würde hier noch etwas zu holen sein.
Wandsbek-Jenfeld wurde nur noch in die Defensive
gedrängt und Wellingsbüttel kam noch zu Chancen,
die aber nicht mehr genutzt wurden konnten.
In der Schlussminute konnten die Gäste noch
einen Konter, der jedoch wohl eher nicht
hinter der Linie war (Uli Hoeneß lässt grüßen),
zum 1:4 abschließen und Jan Kortegast wurde
in der Nachspielzeit nach einem Frustfoul noch vom Platz gestellt.
Nach nur einem Punkt aus den letzten beiden
Spielen verabschieden sich die Wellingsbüttler
nun vom zweiten Platz und landet nach acht
ungeschlagenen Spielen zurück auf dem Boden
der Tatsachen. Der Mannschaft wurde gnadenlos
aufgezeigt, dass man in jedem Spiel hart
für die drei Punkte arbeiten muss. Hoffentlich
geht das langsam in die Köpfe der Spieler,
sonst kann man auch am Samstag bei Uranianichts gewinnen.
Anstoß in Dulsberg ist schon vormittags um 10.45 Uhr.
Henrik Marwede |
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23.09.07 Fiasko in Hoisbüttel
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel spielen nach
einer vollkommen indiskutablen Leistung nur 3:3 gegen
Hoisbüttel und lassen zwei Punkte liegen. Gegen eine Mannschaft,
die einen Altersdurchschnitt von ca. 35 Jahren hat war der
Tabellen Zweite aus Wellingsbüttel fußballerisch und
läuferisch hochüberlegen ging mit seinen Torchancen aber
viel zu fahrlässig um lud die Heimmannschaft hinten zum
Tore schießen ein. Nach Toren von Jacob Neitzel (15.) und Lennart Flügge (25.)
führte der Favorit gegen den Bezirksliga Absteiger bereits früh mit 2:0.
Die Überlegenheit der Grün-Schwarzen hätte normalerweise
in einen beruhigenden 3- oder 4-Tore Vorsprung zur Halbzeit resultieren müssen,
auf Grund der nachlässigen Chancenverwertung trat dies aber nicht ein.
Gegen Ende der ersten Halbzeit begann der eigentlich so schöne
Sonntag Nachmittag für die Wellingsbüttler zu einem Debakel zu werden.
Nach einer glasklaren Abseitsposition hob der Schiedsrichter Assistent
seine Fahne, welches der Schiedsrichter (der sogar noch weit in der Hoisbüttler Hälfte stand),
anders als die TSC Abwehr, aber ignorierte und Hoisbüttel leicht
zum Anschlusstreffer einschießen konnte. Eine bodenlose Frechheit vom Unparteiischen,
bei dem man vom Spielbeginn an den Eindruck hatte als
hätte der sowieso keine großartige Lust dieses Spiel zu pfeifen.
Dass Wellingsbüttels komplette Abwehr nach der Fahne stehen blieb ist natürlich ebenso eklatant.
Das 2:1 zur Halbzeit war zwar viel zu wenig dem Spielverlauf zu Folge,
ließ aber noch nichts Schlimmes erahnen,
da man den Gegner doch nach Belieben beherrschte.
Aber nachdem Hoisbüttel in der 50. Minute nach einem Freistoß
zum Ausgleich kam, lagen die Nerven blank.
Immer wieder rannte man an, vergab vor dem Tor aber beste
Möglichkeiten und lud den Gegner unverständlicherweise auch
noch zum Kontern ein. Nachdem der HSV auch noch die Führung
markieren konnte kämpfte die Heimmannschaft natürlich um jeden Zentimeter.
Wellingsbüttel verlor mehr und mehr die Linie und wurde hektisch.
In der Nachspielzeit gelang dem TSC noch der Ausgleich durch Sören Bringmann,
welcher aber für beide Seiten nicht wirklich zufrieden stellend war.
Selbst nach diesem Treffer schmiss Wellingsbüttel noch einmal alles nach vorne,
aber blieb ohne Erfolg, da der Schiedsrichter das Spiel
beendete als ein HSV Spieler eine Kerze im eigenen Strafraum
köpfte und sich nochmals eine gefährliche Situation entwickeln sollte.
Einfach unglaublich.
Aber sei’s drum, der TSC spielte ohne Mumm und
Zielstrebigkeit gegen eine aufopferungsvoll kämpfende,
aber spielerisch deutlich unterlegene Mannschaft aus Hoisbüttel.
Nach sechs Siegen in Folge endet also die Erfolgsserie
mit einem Schuss vor den Bug. Die Mannschaft muss sich
jetzt absolut zusammenreißen um am nächsten Spieltag
Wiedergutmachung betreiben zu können. Gegner am kommenden
Sonntag am Pfeilshof um 15 Uhr ist Wandsbek-Jenfeld.
Henrik Marwede |
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16.09.07 3:1 Sieg im Derby gegen Sasel
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel gewinnen
das Derby gegen Sasels Reserve mit 3:1 und
können sich auf den zweiten Tabellenrang vorschieben.
In einem mäßigen Kreisliga Spiel lag man, wie schon
in den vorangegangenen Spielen gegen Lemsahl und Glashütte,
mit 0:1 zurück und konnte das Spiel noch drehen.
In einer sehr zerfahrenen Anfangsphase war der
Gast aus Sasel zunächst die bessere Mannschaft.
Zwar war auf beiden Seiten wenig Spielkultur zu erkennen,
aber Sasel war meist den entscheidenden Moment schneller in den Zweikämpfen.
Nach 15 Minuten fiel dann das 0:1. Ein gefährlicher Freistoß
kann von der TSC Defensive nicht entscheidend geklärt werden
und Nutznießer ist ein Sasel-Manndecker, der den Ball sehenswert in die Maschen schießt.
Wie schon des Öfteren in dieser Spielzeit wachte die Heimmannschaft
jetzt aber auf und wusste sich Chancen zu erarbeiten.
Nachdem Jan Kortegast über die rechte Seite mit Zug in den Sechzehner eindrang,
konnte Sasels Libero ihn nur noch mit einem Handspiel stoppen,
wofür es natürlich einen Strafstoß gab. Der Matchwinner vom
letzten Wochenende Christian Meyer-Wolters ließ sich diese Chance nicht nehmen,
verwandelte sicher oben links. Nach dem Ausgleich folgten Torchancen
auf beiden Seiten und strittige Schiedsrichter Entscheidungen,
die noch nach Abpfiff für viel Gesprächsstoff sorgten.
Zunächst verweigerte der Unparteiische den Grün-Schwarzen
einen weiteren Strafstoß nachdem Malte Johannsen im Strafraum
zu Fall gebracht wurde und nur wenig später bekommt TSC Keeper
Heiko Krohn „nur“ gelb für ein Foulspiel außerhalb des Sechzehners.
Dann war Pause.
Wellingsbüttel kam mit viel mehr Wind aus der Kabine,
wie noch in der ersten Hälfte. Und nach nur wenigen Minuten
konnte auch die Führung bejubelt werden. Einen sehr schön
getretenen Freistoß von Christian Meyer-Wolters konnte Sören Bringmann
am zweiten Pfosten einköpfen. Welles Mittelstürmer konnte seine Torflaute
also beenden und seinen ersten Treffer in dieser Spielzeit erzielen.
Wellingsbüttel hatte bislang nicht überzeugend gespielt ist
aber trotzdem nach zwei Standart Sitautionen in Führung gegangen.
Weitere Parallelen zu den letzten Spielen. Die Gäste drängten jetzt
natürlich auf den Ausgleich und kamen sehr gefährlich vor das TSC Tor.
Nachdem der Gastgeber schon großes Glück nach einem nicht
geahndeten Foul im Strafraum hatte, war es kurz darauf die Torlatte,
die den Ausgleich verhinderte. Nun folgten noch einige strittige
Abseitsentscheidungen gegen Sasel und die blau-weiße Auswechselbank tobte.
So langsam nahm das Spiel Derbycharakter an. Dem Gast aus Sasel
fiel in der Folge aber nur noch wenig ein und Torchancen boten
sich wenn nur noch den Wellingsbüttlern durch Kontersituationen.
So konnte Niclas Jepsen auch noch in der Schlussminute für das 3:1 sorgen.
Der TSC Wellingsbüttel kam also zum sechsten Sieg in Folge
und setzt sich nun oben in der Tabelle fest.
Wieder einmal konnte das Team um Niels Schulze zwar
nicht spielerisch überzeugen, solange die Spiele gewonnen
werden stört das am Pfeilshof aber keinen.
Nächstes Wochenende geht es am Sonntag nach Hoisbüttel
um weitere drei Punkte. Anpfiff ist wie gewohnt um 15.00 Uhr.
Henrik Marwede |
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09.09.07
Meyer kam und drehte den Spieß um
Nachdem der TSC bereits zweimal im Pokal beim Lemsahler SV
(1. Runde plus Wiederholungsspiel) angetreten ist, wurde am Sonntag bei schönem
Wetter das dritte Pflichtspiel zwischen beiden Mannschaften innerhalb von sechs
Wochen angepfiffen. Die Anfangsminuten der Partie gestalteten Tabellen-Dritter
(LSV) und – Vierter (TSC) wenig ansehnlich für die rund 50 Zuschauer am
Eichelhäherkamp. Wenig Kombinationen, dafür umso mehr hohe Bälle, die auf beiden
Seiten für wenig Gefahr sorgten. In der gesamten ersten Hälfte hatten beide
Teams nur wenige Tormöglichkeiten und dennoch hätten die Gäste aus
Wellingsbüttel gut und gerne mit 2:0 zur Halbzeit führen können. Zunächst wurde
Andre Grawe im 16er ganz eindeutig am Trikot gezogen und nur wenig später war
Sören Bringmann durchgebrochen und frei vor dem Tor, wurde aber ebenso
unverständlich wegen Abseits zurückgepfiffen. Beide Male lag der ansonsten gute
Schiedsrichter komplett daneben. So ging es torlos in die Pause.
In die zweite Hälfte starteten die Grün-Schwarzen ungewohnt nachlässig. Lemsahl
machte Druck und bekam nach einem ganz normalen Pressschlag vom Schiedsrichter
die Chance auf die Führung per Elfmeter geschenkt. Aber wie bereits im
Pokalspiel (damals wehrte Oli Pietrek einen 11er ab) scheiterte der LSV am
Wellingsbüttler Schlussmann. Heiko Krohn, der ein ganz starkes Spiel machte,
ahnte die Ecke und klärte zur Ecke. Die Erleichterung beim TSC Anhang währte
aber nur kurz, denn 5 Minuten später fiel doch noch der Gegentreffer. Ein
Einwurf wird von Freund und Feind mit dem Kopf verlängert und flutscht durch auf
den zweiten Pfosten, von wo aus ein LSV Angreifer leichtes Spiel hat die Führung
für seine Gelben zu erzielen (50.). Lemsahl war zu Beginn der zweiten Hälfte
also klar auf der Siegerstraße, schwächte sich kurz nach dem Führungstreffer
aber selber. Ein taktisches Foul von Malte Johannsen konnte der Schiedsrichter
der Regel zufolge (da nicht letzter Mann) nur mit der gelben Karte bestrafen,
was bei den Lemsahlern allerdings zu wilden Protesten führte, wobei mal wieder
ihr Mittelstürmer seine Nerven nicht im Griff hatte und sich seine zweite Gelbe
Karte abholte. Anschließend bewies Trainer Niels Schulze ein goldenes Händchen.
Gerade einmal 3 Minuten stand Christian Meyer-Wolters auf dem Platz als er einen
Freistoß aus 20 Metern zum 1:1-Ausgleich einnetzte (65.). Im Stile eines Thierry
Henry führte er den Freistoß schnell aus, hob das Leder über die Mauer und ließ
dem angewurzelten LSV Torwart keine Chance. Nur 5 Minuten später war es wieder
„Meyer“, der nach einer weiteren Standart-Situation für das 2:1 sorgte. Wie
schon im Pokalspiel, bei dem er auch zwei Tore erzielte, war er wieder mit dem
Kopf zur Stelle, nachdem ihm Freistoßschütze Lennart Flügge das Rund perfekt
servierte. Die dezimierten Lemsahler drängten jetzt noch einmal vehement auf den
Ausgleich, aber auch beste Möglichkeiten konnte Keeper Heiko entschärfen. Gegen
Spielende brachte Wellingsbüttel das Spiel aber wieder unter Kontrolle, sodass
der Sieg sicher nach Hause gebracht werden konnte.
Wie bereits letztes Wochenende wandelte die TSC Truppe einen Rückstand gegen
eine Spitzenmannschaft noch in einen Sieg und baut seine aktuelle Serie auf fünf
Siege in Folge aus. Der TSC Wellingsbüttel gewinnt wieder einmal ein ganz
wichtiges Spiel und klettert auf Rang 3 der Tabelle. Gegen den LSV hat man
innerhalb von 6 Wochen dreimal auswärts gewinnen können und wenn dann vom
gegnerischen Trainer noch vollkommen unangebrachte Sprüche fallen, die absolut
unterhalb der Gürtellinie einzuordnen sind, schmeckt so ein Sieg natürlich
doppelt so gut. Am kommenden Sonntag, den 15.9. gilt es im Derby zuhause gegen
die Reserve des TSV Sasel die Leistung und den dreifachen Punktgewinn zu
behaupten. Anstoß am Pfeilshof ist wie gewohnt um 15.00 Uhr.
Henrik Marwede |
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02.09.07 Wichtiger 3:1 Sieg gegen Glashütte
Den ersten Herren des TSC Wellingsbüttel gelang im vierten Heimspiel der
Saison ein ganz wichtiger Sieg gegen die Zwote des Glashütter SVs. Durch den
Sieg klettert das Team von Niels Schulze nun auf Platz 4 der Tabelle mit
unmittelbarem Kontakt zur Spitze.
Die GSV-Reserve, eine spielstarke Mannschaft, die am vergangenen Spieltag mal
eben mit 9:1 Barsbüttel abfertigten, erwies sich in der Anfangsphase als
dererwartet unangenehme Gegner. Wellingsbüttel wirkte mental noch nicht auf dem
Platz als der Gast bereits zuschlug. Nach gerade einmal drei Minuten konnte
Glashüttes Mittelstürmer von zwei Mann nicht gestoppt werden und auch Keeper
Heiko Krohn blieb machtlos – 0:1. Eine kalte Dusche für die indisponierte TSC
Truppe. Nach gut einer viertel Stunde begannen dann schließlich auch die
Grün-Schwarzen Fußball zu spielen und das dann gleich sehr effektiv. In der 19.
Minute besorgte Manndecker Andre Grawe das 1:1 per Kopf nach einem Eckball und
nur zwei Minuten später war es Lennart Flügge, der den Ball mit selbigem
Körperteil über die Linie bugsierte – 2:1. Innerhalb von zwei Minuten drehte der
TSC also das Spiel und war fortan die Spiel bestimmende Mannschaft.
Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, nur dass der frühe Treffer
diesmal für Wellingsbüttel fiel. Kaum war der Pausentee getrunken war es
wiederum der agile Lennart Flügge, der für die Vorentscheidung sorgte. Anant
Agarwala mit der Balleroberung in des Gegners Hälfte und nach schönem Zuspiel
von Sören Bringmann musste Welles „Brecher“ nur noch einschieben. Die
beruhigende Führung der Wellingsbüttler warf den Gast aus Glashütte natürlich
mächtig aus dem Konzept. Plötzlich lief ihnen die Zeit davon und die langsam
aufkommende Hektik trug natürlich auch nicht gerade zu einem konzentrierten
Spielaufbau bei. Wellingsbüttel hatte nun leichtes Spiel. Aus einer sattelfesten
Defensive wurde der Ball nun zielstrebig in die Spitze gespielt und es boten
sich teilweise beste Kontermöglichkeiten. Sören Bringmann hatte den Torwart
schon ausgespielt und traf nur den Pfosten, Lennart Flügge hätte frei vor dem
Torwart sogar noch einmal quer legen können, vergibt aber auch diese Chance. 5:1
könnte es Mitte der zweiten Hälfte bereits stehen, aber Welle wollte den Sack
einfach nicht zu machen. Dass so etwas ganz schnell auch nach hinten losgehen
kann, ist weitestgehend bekannt. Glashütte blieb aber bis zum Schluss in ihren
Offensivbemühungen ohne Glück, sodass der Wellingsbüttler Anhang nicht mehr
zittern musste.
Nach einer verschlafenen Anfangsviertelstunde kam der TSC Wellingsbüttel durch
einen Doppelschlag auf die Siegerstraße und fuhr schließlich einen souveränen
Sieg ein. Am nächsten Wochenende geht es beim Lemsahler SV wieder gegen einen
Mitstreiter um die vorderen Plätze. Zwar konnte man diese Saison schon zweimal
im Pokal am Eichelhäherkamp gewinnen (2:1 und 3:0 im Wiederholungsspiel),
allerdings ging man in den vergangenen Punktspielen immer leer aus. Anstoß zum
siebten Saisonspiel ist am Sonntag, den 9.9. um 15:00 Uhr.
Henrik Marwede |
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28.08.07
Die Pokalsensation blieb aus …
In der dritten Runde des ODDSET Pokals unterlagen die Herren des TSC
Wellingsbüttel dem haushohen Favoriten vom Meiendorfer SV deutlich mit 0:6. Vor
201 zahlenden Zuschauern am Pfeilshof erwies sich der aktuelle Dritte aus der
Hamburgliga als eine Nummer zu groß für den Kreisligisten aus Wellingsbüttel.
Die Anfangsphase des Spiels
verlief noch viel versprechend für den Gastgeber. Meiendorf tat sich zunächst
schwer den massiven Abwehrriegel des Teams von Trainer Niels Schulze zu knacken
und es war die Heimmannschaft, die die erste große Chance des Spiels für sich
verbuchen konnte. Nach einem schönen Spielzug zielte TSC Angreifer Sören
Bringmann jedoch zu ungenau, sein Schuss ging über das Tor hinweg. Nur Minuten
später konnte der MSV durch Erlebach in Führung gehen (10. Minute) und nahm dem
Außenseiter so gleich den ersten Wind aus den Segeln. Wer dachte, dass die
Wellingsbüttler nach dem frühen Gegentreffer sich abschießen lassen würden sah
sich aber getäuscht. Bis auf einen Kopfball von Torjäger Nils Roschlaub bekam
TSC Keeper Heiko Krohn wenig Gefährliches auf seinen Kasten und so blieb dem
Wellingsbüttler Anhang zur Halbzeit noch die Hoffnung auf einen packenden
Pokalfight in Durchgang zwei.
Ein Aufbäumen des Underdogs
wusste der MSV zu beginn der zweiten Hälfte jedoch konsequent zu verhindern. Ein
Doppelpack in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff sorgte gleich für klare
Verhältnisse. Und nun schien der Bann gebrochen. Wellingsbüttel legte jetzt zwar
immer mehr seinen Respekt ab und probierte sich ein wenig im Offensivspiel.
Meistens lief der Ball Lennart Helm und Malte Marwede, doch die zwei Chancen,
die sich boten konnten von Lennart Flügge nicht genutzt werden. Anders die
Gastmannschaft von Trainer Lutz Göttling. Geduldig und mit hohem Tempo spielte
der MSV sein Spiel herunter und nutzte seine Chancen gnadenlos aus. So hieß es
am Ende 6:0 für die Spitzenmannschaft aus der Hamburgliga durch Tore von
Roschlaub, Flores (je 2), Erlebach und Cetinkaya.
Kein unerwartetes Ergebnis und
doch war für die Wellingsbüttler vielleicht ein bisschen mehr drin. Mit ein
bisschen mehr Biss und ein bisschen weniger Respekt hätte man den MSV, der ohne
den ein oder anderen Stammspieler angetreten war, ein bisschen mehr aus der
Reserve locken können und die Chancen für einen Ehrentreffer waren ebenfalls
vorhanden.
Unter dem Strich bleibt aber
ein faires Spiel vor einem großartigen Publikum mit einem deutlichen Sieg für
den Favoriten. Für den TSC Wellingsbüttel gilt es nun sich wieder auf den
Liga-Alltag zu konzentrieren um am kommenden Sonntag, den 2.9. das wichtige
Spiel gegen Glashütte erfolgreich zu bestreiten. Anpfiff am Pfeilshof ist um
15.00 Uhr.
Henrik Marwede
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25.08.07 Welle
gewinnt gegen Ahrensburg
Im fünften Saisonspiel konnten die 1. Herren des TSC Wellingsbüttel den dritten
Sieg einfahren und in der Tabelle der Kreisliga 6 weiter Boden gut machen.
Gegen den Aufsteiger aus Ahrensburg gelang nach einem erlebnisreichen Spiel ein
2:1 Sieg. Dabei kamen beide Teams anfangs eher schwer ins Spiel.
Wenig Chancen auf beiden Seiten, neutralisierendes Abtasten und wenig
berichtenswertes. Nach rund 20 Minuten gelang dann das überraschende 1:0 durch
Lennart Flügge der einen Schuss aus kurzer Distanz im Netz unterbringen konnte.
Kurz vor der Halbzeit schwächte sich der TSC dann doppelt. Zunächst sah
TSC-Kicker Jan Kortegast verdienterweise die rote Karte, danach musste man noch
den Ausgleich hinnehmen, da die Abstimmung im Defensivbereich nicht stimmte.
Nach der Halbzeit wurde es dann deutlich turbulenter. Obwohl man nur noch mit
zehn Spielern auf dem Platz stand hatte man mehr vom Spiel und erspielte sich
einige gute Möglichkeiten. Das Spiel wurde nun auch deutlich intensiver, die
Fouls häuften sich. Anfangs hatte der Schiedsrichter es verpasst mit einigen
gelben Karten für Ruhe zu sorgen und nun drohte ihm das Spiel aus den Händen zu
gleiten.
Nachdem der TSC noch einige gute Möglichkeiten vergab stellt er den nächsten
Akteur vom Platz. TSC-Libero Jakob Neitzel bekam die Ampelkarte. Während die
erste gelbe völlig unberechtigt war, hätte man für das zweite Foul sogar über
eine rote Karte nachdenken können. Der TSC also nur noch zu neunt und die
Ahrensburger versuchten nun ihre Überzahl auszuspielen. Auch sie kamen zu zwei
sehr guten Möglichkeiten die sie aber kläglich vergaben.
Fünf Minuten vor Schluss konnte Malte Marwede dann nach einem Eckball mit einem
Volleyschuss den Ball im Netz unterbringen und das viel umjubelte 2:1 erzielen.
Ahrensburg warf nun alles nach vorne konnte aber kein weiteres Tor erzielen,
sodass es am Ende beim 2:1 Sieg für den TSC blieb.
Nun steht mit dem Pokalspiel gegen Meiendorf am Dienstag um 19 Uhr ein
Leckerbissen auf dem Plan während es am nächsten Wochenende gegen Glashütte
geht.
Nils Lehnebach |
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19.08.07 Mühevoller 4:2 Auswärtserfolg für Wellingsbüttel
Nach sehr schweren 90min konnte die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel das
Auswärtsspiel bei Barsbüttel doch noch für sich entscheiden. Beim TSC lief heute
überhaupt nichts zusammen und Trainer Niels Schulze war zu Recht sauer auf seine
Mannschaft.
Bereits nach 5min kassierte Welle den ersten Gegentreffer. Nach Eckball von
Links konnte am zweiten Pfosten ein Barsbüttler den Ball unbedrängt einköpfen.
Zu diesem Zeitpunkt spielte Welle noch gut mit und die Bemühungen wurden wenig
später auch belohnt. Nach schönem Zusammenspiel und einer scharfen Hereingabe
von Christian konnte Malte J. den Ball im Tor versenken.
Nach 25min dezimierte sich Barsbüttel dann selbst. Wegen Meckern sah deren
Stürmer die gelb/rote Karte von dem sehr souveränen Schiedsrichter.
Dementsprechend fiel das 2:1 für Wellingsbüttel durch Malte J. Er setzte sich
auf der linken Seite schön durch und hämmerte den Ball ins Tor. Kurze Zeit
später hätte Malte M. sogar für die frühe Vorentscheidung sorgen können, jedoch
verschoss er den an Malte J. verursachten Foulelfmeter.
Zum Entsetzen der mitgereisten Welle Fans schaffte Barsbüttel kurz vor der
Halbzeit den 2:2 Ausgleichstreffer. Nach unzähligen Abseitspositionen,
verlorenen Kopfbällen und einem nicht gegebenen Abseitstor für Barsbüttel war
die erste Halbzeit dann vorbei.
Die zweite Hälfte war noch um einiges schlechter als die erste. Zu Beginn des
Spiels hatte Welle wenigstens noch einige gute Kombinationen. Jedoch lief in
Hälfte zwei fast gar nichts mehr – und das gegen nur noch 9 Spieler. Ein
Barsbüttler musste verletzt raus und sie hatten keinen Ersatzspieler mehr. Wie
auch immer, Barsbüttel blieb das tonangebende Team, sie schafften es nur nicht
ihre vielen Chancen zu verwerten.
Mitte der zweiten Hälfte konnte diesmal Malte M. der Barbüttler Torwart
überwinden und es stand 2:3. Auf der Bank und bei den Fans begann jetzt das
große Zittern, denn die besseren Chancen hatten weiterhin die Barsbütteler. Erst
als Christian kurz vor Schluss einen Konter versenken konnte, waren alle
beruhigt.
Als Fazit bleibt nur zu sagen: Hauptsache Gewonnen!
Malte Carstensen |
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14.08.07 5:0 im Pokal gegen TSG Bergedorf
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel gewinnen ihr Zweitrundenpokalspiel
gegen die TSG Bergedorf leicht und locker mit fünf zu null Toren und haben sich
so für die dritte Runde im ODDSET Pokal qualifiziert, in der mit dem Meiendorfer
SV eine ganz große Nummer aus dem Hamburger Amateurfußball auf die
Grün-Schwarzen wartet.
Gegen Bergedorf wurden die
Wellingsbüttler jedoch wenig gefordert. Obwohl ebenfalls in der Kreisliga
beheimatet (Kreisliga 3, 14. Platz) war der Bezirksligaabsteiger den unseren
nicht ebenbürtig. Der TSC bot teilweise sehr ansehnliche Kombinationen und
erzielte schöne Treffer gegen die zu Saisonbeginn komplett neu formierte Elf aus
dem Süd-Osten der Stadt.
Am Tag der Deutschen Einheit,
den 3.10., steht für die Wellingsbüttler nun also das große Spiel gegen
Meiendorf an. Vielleicht schafft es ja das Team sich bis dahin weiter zu
festigen und bekanntlich kochen auch Hamburgligisten nur mit Wasser. Zu
verlieren gibt es jedenfalls nichts.
1:0 Lennart
Flügge (20.)
2:0 Lennart Flügge (28.)
3:0 Kian Khani (55.)
4:0 Sören Bringmann (75.)
5:0 Sören Bringmann (82.)
Henrik Marwede |
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12.08.07 Last-Minute-Sieg gegen den SC Eilbek
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel kamen am vierten Spieltag der Kreisliga 6
zu ihrem ersten Saisonsieg, schlugen den SC Eilbek mit 1:0.
Der so wichtige erste 3er kostete allerdings Trainer und Anhänger der Grün-Schwarzen
eine Menge Nerven, da der Siegtreffer erst in der 90. Minute fiel.
Dem TSC gelang es über das gesamte Spiel hinweg nie ein strukturiertes,
druckvolles Spiel aufzubauen. Nachdem man in der Woche noch gegen Lemsahl
in die zweite Pokalrunde "spazierte" war dieser Erfolg nur Dank
einer kämpferischen zweiten Halbzeit einzufahren.
In der ersten Hälfte waren die Gäste aus Eilbek nämlich die bessere Mannschaft.
Der Liganeuling konnte sich teilweise beste Torchancen herausspielen und hätte
normalerweise zur Halbzeit längst führen müssen. Wellingsbüttel ließ hingegen
sämtliche fußballerische Grundlagen vermissen. Eine viel zu schwache Laufarbeit
und das dürftige Engagement der Spieler resultierten meist in lange Bälle und wenig Spielkultur.
Einzig Sören Bringmann mit einem Kopfball und Hinnerk Barth
mit einer sehenswerten Direktabnahme sorgten für Gefahr vor dem Tor.
Ansonsten war dem Zuschauer wenig geboten, Trainer Niels Schulze
musste zur Halbzeit die richtigen Worte finden um das Spiel noch in die richtige Bahn zu leiten.
Diese hatte er dann wohl auch gefunden, denn im zweiten Durchgang
war wesentlich mehr Dampf von Seiten der Wellingsbüttler zu erkennen.
Spielerisch war das zwar immer noch nicht sehr viel, dafür zeigten
die Jungs jetzt viel mehr Leidenschaft im gesamten Auftreten.
Eilbek konnte nun komplett vom eigenen Tor ferngehalten werden und
die Offensivabteilung um Malte Johannsen ließ sich nun häufiger im gegnerischen 16er blicken.
Der Ball wollte aber immer noch nicht den Weg in die Maschen finden
und so wuchs die Angst vor dem Fehlstart in die Saison.
Zwar häuften sich die Torraumszenen vor dem Eilbeker Gehäuse gegen Spielende,
doch es schien als sei der TSC zu spät aufgewacht.
Als Kian Khani dann aber eine Hereingabe von Lennart Flügge
in der 90. Minute einnetzen konnte war die Erlösung natürlich riesengroß.
Für Wellingsbüttel war es eine Zitterpartie mit spätem Happy End,
die spielerisch aber eher ein Rückschritt im Vergleich zu den vorhergegangenen Spielen war.
Mit einem großen Laufpensum und einigen gefährlichen Distanzschüssen
erwies sich Mittelfeldmotor Hinnerk Barth auf Seiten der Gastgeber als bester Akteur.
Ansonsten gilt es aber für die TSC Jungs wieder zurück zu
der fußballerischen Stärke zu kommen, die in dem Team eigentlich steckt.
Nächste Gelegenheit dafür ist das Pokalspiel am Dienstag 19.00 Uhr zu Hause gegen TSG Bergedorf.
Auf den Gewinner dieser Zweitrundenpartie wartet in der dritten Runde
mit dem Hamburg-Ligisten Meiendorfer SV ein wahrer Hochkaräter.
In der Liga geht es dann am kommenden Sonntag nach Barsbüttel,
wo dem TSC Wellingsbüttel ein weiteres richtungsweisendes Spiel ansteht.
Wollen wir hoffen, dass es weiter nach oben geht …
Henrik Marwede |
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07.08.07 Deutlicher 3:0 - Sieg im Erstrunden-Wiederholungsspiel gegen den Lemsahler SV
Nachdem der Lemsahler SV das 1:2 aus der ersten Runde des ODDSET Pokals vor dem Sportgericht,
aufgrund einer groben Fehlentscheidung des Schiedsrichters, angefochten hatte,
kam es am Dienstag den 7.8. zum Wiederholungsspiel am Eichelhäherkamp,
welches ebenfalls der TSC aus Wellingsbüttel für sich entscheiden konnte.
Dass Lemsahl so viel an dem Einzug in die zweite Pokalrunde lag
konnte die Mannschaft auf dem Platz allerdings überhaupt nicht zeigen.
Zwar war es die Heimmannschaft, die in den ersten Spielminuten den Ton angab,
doch wurden die Tore von den grün-schwarzen Gästen geschossen.
In der 10. Spielminute trug der TSC einen schönen Angriff vor,
an dessen Ende Malte Johannsen eine Zucker-Flanke von Sturmkollege Malte Marwede per Kopf verwerten konnte (10.).
Im Anschluss versuchten die Gastgeber weiterhin das Heft in die Hand zu nehmen,
doch ihre Offensivaktionen ließen in Sachen Konsequenz viel zu wünschen übrig.
Klare Torchancen wurden kläglich vergeben. Selbst ein Elfmeter-Geschenk des Schiedsrichters
konnte nicht verwertet werde.
TSC Keeper Oli Pietrek hielt den Kasten bei seinem persönlichen Saisondebüt sauber.
Das 2:0 folgte im direkten Gegenzug zum Elfmeter. Wieder die Flanke von rechts,
Kopfball, Tor. Der Torschütze dieses Mal: Christian Meyer-Wolters.
Halbzeit.
In Hälfte zwei gelang Lemsahl noch weniger. Die, im Vergleich zu den ersten Saisonspielen,
kräftig umgekrempelte TSC-Truppe hingegen konnte ihre Führung locker runterspielen.
Selbst die lachhafte Dezimierung (Kapitän Jakob Neitzel sah Gelb-Rot nachdem er "Abseits",
nicht mehr und nicht weniger, gerufen hatte) der Wellingsbüttler durch den Schiedsrichter
entpuppte sich nicht als "Hallo Wach"-Ruf für Lemsahl.
Im Gegenteil: Torchancen erspielte sich nur der TSC Wellingsbüttel,
der folgerichtig sogar noch auf 3:0 erhöhen konnte.
Wieder war es Christian Meyer-Wolters, dessen 20 Meter Schuss, noch abgefälscht,
unhaltbar ins LSV Tor einschlug. - 3:0.
Auch im Anschluss konnte Lemsahl, außer dem behaarten Stück ihrer "Nummer 9"
(sehr seltsame Aktion, die ich nicht weiter beschreiben möchte), nicht mehr viel präsentieren
und so blieb es beim gerechten 3:0 Sieg Wellingsbüttels.
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel ziehen nun also endgültig in die zweite Runde des ODDSET Pokals ein,
in der mit der TSG Bergedorf ein Kreisligist am Pfeilshof gastieren wird.
Obwohl sich Lemsahl ungewohnt schwach präsentierte, konnte TSC Coach Niels Schulze
mit dem Spiel seiner Mannen durchaus zufrieden sein. Diese Leistung gilt zu bestätigen,
wenn es am kommenden Sonntag, den 12.8., zu Hause um wichtige 3 Punkte gegen den SC Eilbek geht.
Anstoß ist um 15:00 Uhr am Pfeilshof.
Henrik Marwede
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31.07.07 1:1 im ersten Heimspiel gegen Walddörfer
Im zweiten Saisonspiel kamen die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel zu ihrem
ersten Punkt der Spielzeit. Nachdem man am vergangenen Sonntag noch sehr
unglücklich gegen Bergstedt verloren hatte, wollte das Team um Niels Schulze nun
gegen eine weitere vermeintliche Spitzenmannschaft die verschenkten Punkte
wieder gutmachen. Doch wie schon am Wochenende an der Teekoppel kassierten die
Wellingsbüttler schon früh einen Gegentreffer. Nach nur 5 Minuten gelang
Walddörfer die Führung per Freistoßtor. Der TSC steckte den Rückstand aber gut
weg und drängte dem Gegner sein eigenes Spiel auf. Wellingsbüttel schaffte es
immer wieder mit temporeichem Spiel vor das WSV Tor zu kommen, aber wie auch
schon gegen Bergstedt fehlte noch die letzte Konsequenz beim Zug zum Tor. Nach
35 Minuten war es dann aber Markus Dettmann der für die Grün-Schwarzen zum 1:1
ausglich, als dieser ein schönes Zuspiel von Anton Exner im zweiten Versuch
verwerten konnte. So ging die erste Hälfte zu Ende, in der Wellingsbüttel die
Mehrzahl der Zweikämpfe gewann und somit Walddörfer stets frühzeitig im
Spielaufbau störte.
Zur zweiten Halbzeit ergab sich zunächst ein ähnliches Bild. Wellingsbüttel war
giftig und spielte den Ball schnell durch die eigenen Reihen. Meistens lief der
Ball über die agilen Neuzugänge Christian Meyer-Wolters und Malte Johannsen, die
sich gegen die vielen alten Weggefährten aus Hoisbüttler Zeiten natürlich
mächtig ins Zeug legten. Dennoch boten sich in Hälfte zwei noch weniger Chancen
als in Durchgang eins. Zwar war der Wille auf den wichtigen Dreier deutlich zu
spüren, aber man merkte doch, dass das höhere Tempo aus den ersten 45 Minuten
den Spielern viele Körner geraubt hatte. So blieb es schließlich beim 1:1
Unentschieden mit dem man am Ende des Tages dann aber doch leben kann, da auch
der WSV einige gute Torchancen ungenutzt ließ.
Zwar ließ Wellingsbüttel wichtige Punkte in den ersten beiden Spielen liege,
dennoch ist die Spielweise der Mannschaft doch sehr erfreulich und lässt für die
kommenden Spiele hoffen. Am kommenden Sonntag hat der TSC Wellingsbüttel
spielfrei, das nächste Spiel findet dann am Sonntag, den 12.8. wieder am
heimischen Pfeilshof statt. Gegner ist dann der SC Eilbek.
Henrik Marwede
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29.07.07 Unglückliche 1:3 Niederlage im ersten
Punktspiel in Bergstedt
Im ersten Punktspiel der Saison mussten sich die ersten Herren des TSC
Wellingsbüttel beim SV Bergstedt mit 1:3 geschlagen geben. In einem rassigen
Spiel kam der Vorjahres-Zweite aus Bergstedt früh in Führung (10.).
Wellingsbüttel erwies sich aber als spielstärkere Mannschaft und kam so zum
verdienten Ausgleich, den Sören Bringmann und Anton Exner in der 35. Minute
gemeinsam nach einer Ecke besorgten.
In Durchgang zwei spielte fast nur der Gast aus Wellingsbüttel, schaffte es aber
nicht die so wichtige Führung zu erzielen. In der 65. Minute verlor
Wellingsbüttel den Ball leichtfertig im Spielaufbau und dann ging es ganz
schnell: Scharfe Hereingabe von Rechts und im Zentrum war nur noch wenig zu
verteidigen 1:2. Berstedt gelang mit der ersten Offensiv-Aktion in der zweiten
Halbzeit die überraschende Führung. In der Folge lief Wellingsbüttel nur noch
an. Man spielte hinten Mann gegen Mann und probierte noch mal Alles. Aber wie so
oft, wurde dieses Risiko auch noch in der 89. Minute mit dem 1:3 bestraft.
Bergstedt erwies sich als die effizientere Mannschaft und schaffte es die
spielerische Überlegenheit der Grün-Schwarzen mit geschickten Fouls und einer
sehr grenzwertigen Härte zu besiegen.
Henrik Marwede |
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24.07.07 Der Ball rollt wieder
- 2:1 Pokalerfolg beim Ligarivalen Lemsahler SV
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel schafften im ersten Pflichtspiel der
Saison 07/08 den Sprung in die zweite Runde des ODDSETT-Pokals. Nach der
Sommerpause gelang es der, mit vielen neuen Gesichtern runderneuerten Mannschaft
aus Wellingsbüttel, in einem wahren Pokalfight die neue Spielzeit also
erfolgreich einzuläuten. Wellingsbüttel startete furios. In den ersten
Spielminuten wurde der Gegner konsequent schon in der eigenen Hälfte unter Druck
gesetzt. Folgerichtig gingen auch die Mannen von Niels Schulze bereits früh im
Spiel in Führung, nachdem Sören Bringmann den Ball im Lemsahler Gehäuse
unterbrachte. Lemsahl, in den ersten 10 Minuten gedanklich wohl immer noch im
Urlaub auf Malle, wachte nun aber auf und begann das Spiel langsam in die Hand
zu nehmen. Meist mit langen Bällen konnte Wellingsbüttels Abwehr ein ums andere
Mal überwunden werden, doch TSC Neuzugang Heiko Krohn hielt seinen Laden
zunächst noch sauber. – Bis zur 35. Minute als der sehr verunsicherte
Schiedsrichter einen eher zweifelhaften Elfmeter für Lemsahl gab. - 1:1. Wie in
den Punktspielen der letzten Jahre zwischen den beiden Teams, war auch dieses
Spiel leidenschaftlich geführt mit vielen Zweikämpfen und kleinen Fouls auf
beiden Seiten. Schade nur, dass der Unparteiische nicht gerade seinen besten Tag
erwischt hat und ihm teilweise das Spiel aus den Händen glitt. Sicherlich auch
verunsichert durch das Auftreten beider Trainer an der Seitenlinie, waren die
einen oder anderen Entscheidungen nicht für alle Anwesenden nachvollziehbar.
Pünktlich zur Halbzeit setzte dann der Regen ein. Innerhalb von wenigen Minuten
mit sintflutartigen Regenfällen war nicht mehr viel rote Erde zwischen den
Pfützen zu sehen. Dank des großartigen Drainage Systems der erst 4 Jahre alten
Anlage am Eichelhäherweg konnte die zweite Halbzeit mit 15minütiger Verspätung
aber doch noch angepfiffen werden.
In Durchgang zwei gelang es dem TSC seine Abwehrreihe sicherer zu stellen und
konnte so das Spiel in des Gegners’ Hälfte verlagern. Wellingsbüttel war jetzt
die etwas bessere Mannschaft, obwohl Lemsahls Stürmer stets Gefahr vorm TSC
Gehäuse sorgten. In der 70. Minute sorgte Malte Johannsen dann aber für die
erneute Führung der Gäste. Der eingewechselte Neuzugang schloss ein langes
Zuspiel mit einem trockenen Schuss ins lange Eck ab zum 2:1. Mitte der zweiten
Hälfte setzte dann wieder der Regen ein, der Boden wurde rutschig und die
Gangart härter. Viele Verwarnungen und teils wütende Proteste von Spielern und
Trainern trugen ihres zur packenden und teils hektischen Schlussphase bei. Dem
LSV gelang es aber nicht mehr noch einmal großen Druck auf Wellingsbüttels Tor
auszuüben. Stattdessen wurde von nun an jede Entscheidung des Schiedsrichters
angezweifelt, was in vielen Situationen auch berechtigt war, letzten Endes ließ
so aber die nötige Konzentration aufs Kicken nach um noch einmal ins Spiel
zurück zu kommen.
Unter dem Strich bleibt also der erste Wellingsbüttler Sieg der neuen Saison und
zugleich der erste Erfolg über den Lemsahler SV seit deren Aufstieg in die
Kreisliga vor zwei Jahren stehen. Die Neuzugänge haben sich jetzt schon klar als
Verstärkung, sowohl qualitativ als auch quantitativ erwiesen. Zwar hat man „nur“
die zweite Runde des Pokals erreicht und noch keine 3 Punkte in der Liga
eingefahren, dennoch hat man die Erkenntnis gewonnen, dass die Mannschaft
durchaus gerüstet für die kommende Saison ist. Und wer weiß, welchen Gegner der
TSC in der zweiten Runde zugelost bekommt.
Henrik Marwede |
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