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Berichte aus der Spielzeit 2010 / 2011
15.05.11 Welle - Norderstedt  8:0                                                  
08.05.11 Persia - Welle 1:1
30.04.11 Welle - Sternschanze  3:0
Wellingsbüttel weiterhin auf Meisterschaftskurs

Am 26. Spieltag der Kreisliga 5 kommen die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel zu einem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen die Reservemannschaft des SC Sternschanze.

Nachdem Welle II zuvor in einem packenden Derby gegen Sasel II mit 1:1 unseren Ausweichplatz am Barmwisch verlassen musste, lieferte Welle I ein deutlich weniger spektakuläres Spiel ab - zu schwach der Gegner und zu klein die Motivation einen höheren Sieg herauszuschießen bei Thorsten Dicks Mannen.
Über 90 Minuten bot Welle dennoch eine konzentrierte Leistung, ließ keine einzige Torchance des Gegners zu und markierte selber drei Treffer durch Christian Meyer-Wolters (FE), Daniel Schäffer und Sören Bringmann.

Bei noch zwei ausstehenden Spielen besitzt Wellingsbüttel immer noch den hauchdünnen Vorsprung von einem Pünktchen auf seinen ärgsten Verfolger, dem SC Urania. Um den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu verwirklichen müssen also noch zwei Siege her, wobei am kommenden Sonntag mit dem SC Persia ein ganz harter Brocken auf dem Weg Richtung Liga 7 auf Welle wartet, der der Mannschaft noch mal alles abverlangen wird.
Anstoß zu dem Spiel ist am Sonntag, den 8.5. um 15.00 Uhr im Sport-Duwe-Stadion am Heubergredder in Alsterdorf.
Wir sind heiß!
 
Bilder von unserem 3:0-Sieg gegen Sternschanze, sowie von anderen Welle-Spielen findet ihr auf der Seite von unserem freundlichen Fotografen Michel Gerdes.
http://fussball.michelgerdes.de/ 

Henrik Marwede                                          
25.04.11 Polonia - Welle  2:5
TSC bleibt weiter auf Titelkurs

Bei erneut sehr gutem Wetter gastierte  der Tabellenführer TSC Wellingsbüttel am Ostermontag beim KS Polonia. Schon das  Hinspiel war sehr knapp und hitzig, sodass ein spannendes Spiel zu erwarten war.

Nach dem guten Lauf der letzten Wochen wollte Welle von Beginn an zeigen, wer als Sieger das Spielfeld verlassen wird. Auf dem kleinen Platz agierte Welle zunächst sehr aggressiv und setzte den Gegner früh in der eigenen Hälfte unter Druck,so dass es zu einigen guten Torchancen und Standards kam. In der 10 Minute verwertete Carstensen aus kurzer Distanz einen scharf geschossenen Freistoß von J. Zierau.

Der Gegner wirkte sehr verunsichert und war nicht in der Lage sich von dem Druck von Welle zu befreien und kam daher selten in die gegnerische Hälfte.
Welle vergab einige gute Chancen, und so kam es, dass ein langer Ball zum Erfolg führen musste. Bringmann verarbeitet den langen Ball aus dem Mittelfeld stark und sah seinen mitgelaufenen Mitspieler J. Zierau, der nur noch den Ball ins Tor schieben musste.
So hieß es 2:0 zur Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte war zunächst keine Veränderung zu sehen. Welle erarbeitete sich einige gute Chancen, verpasste jedoch das dritte Tor nachzulegen. Welle nahm ein wenig das Tempo aus dem Spiel, so kam der Gegner besser ins Spiel und erarbeitete sich einige wenige Chancen, die nicht wirklich gefährlich waren.
Im zweiten Durchgang stieg zudem auch die Aggressivität und das Spiel wurde hitziger.  In der 65 Minute bekam der Gegner eine fragwürdige Ecke zugesprochen, die dann zum 2:1 genutzt wurde. Bei dieser Ecke entstand plötzlich Pulk und unfaires Verhalten. Torwart Bitter stoppte den Versuch des Gegners den Ball aus dem Tor zu nehmen, sodass der Gegner das Trikot des Torwarts zeriss. H. Marwede wollte dazwischen gehen, jedoch erntete er eine Kopfnuss des Gegners. Rot wäre für diese Unsportlichkeit die richtige Entscheidung gewesen.
Das an diesem Tag unglücklich agierende Schiedsrichter-Gespann, konnte den "Täter" nicht erkennen, sodass es keine Karte gab und das Tor zählte.

Polonia schöpfte neue Hoffnung und spielte nun voll auf ein weiteres Tor. Ein erneut fragwürdiger Freistoß in der 82 Minute führte dann zum Ausgleich für die Heimmannschaft.
Der TSC war am Boden und dachte mit diesem Tor sei es vorbei gewesen mit dem Sieg und wahrscheinlich auch der Meisterschaft.

Doch im Gegenteil der Wille und Kampfgeist von Welle wurde geweckt. Der eingewechselte Meyer-Wolters setze einen Freistoß aus guter Position zunächst neben das Tor, jedoch keine Minute später in der 87 Minute erhielt der TSC erneut einen Freistoß zugesprochen. Meyer-Wolters nutze diese Gelegenheit mit einem direkten Versuch.
Die Freude über dieses Tor führte dazu, dass der TSC weiter nach vorne spielte und eine gute Konterchance über J. Zierau durch erneut Meyer-Wolters zum 4:2 genutzt wurde. Der Gegner war somit geschlagen und fing in der letzten Minute erneut durch gute Vorarbeit von J. Zierau noch ein weiteres Tor durch Bringmann. 
Das Spiel endete nach 8 Minuten Nachspielzeit letzten Endes verdient mit 5:2 für den TSC Wellingsbüttel.
Wellingsbüttel kämpfte sich wie beim Nachholspiel gegen Viktoria 2 am vergangenen Donnerstag zurück ins Spiel.
Das nächste Spiel findet am 30.04  um 15.00 h auf der Sportanlage Barmwisch gegen Sternschanze 2 statt.

TZ
                                                             

21.04.11 Welle - Victoria  2:1
Im Nachholspiel am Gründonnerstag musste der TSC gegen den SC Victoria 2 antreten, eben jene Truppe, die eine Woche zuvor den damaligen Tabellenführer SC Urania mit 0:5 wieder nach Hause geschickt hatte. Es war also durchaus Respekt angesagt.
Von Anfang an war jedoch klar, dass Welle sich nicht abschießen lassen wollte. Der Ball lief ganz gefällig durch die hinteren Reihen, leider wurde er nur selten auch in die vorderen Positionen transportiert. Wenn es denn geschah, dann gab es sogleich gute Torchancen durch Bringmann und Houillon.
Urplötzlich der Schock, ein Fehlpass im Mittelfeld kam direkt zurück und 0:1 für Victoria. Welle verlor kurzzeitig den Faden und schaffte es bis zur Halbzeit nicht mehr, ihn komplett wieder aufzunehmen.

Die zweite Halbzeit bot dann jedoch das gewohnte Bild vom Beginn des Spiels. Welle drückte, Vicky nur hinten drin. Ein Freistoß aus dem Halbfeld brachte den Ausgleich, Lennart Helm köpfte relativ unbedrängt gegen die Laufrichtung des Torwarts. Kurz darauf hatte der Gast bei einem der seltenen Konter die Chance auf die abermalige Führung, doch Max Bitter im Tor der Wellingsbüttler konnte parieren. Besser machte es dann Jan Zierau eine Viertelstunde vor Schluss, 2:1 für den TSC.
In der Folge boten sich noch einige gute Chancen für Welle, die jedoch allesamt kläglich vergeben wurden, auf der anderen Seite wurde Victoria aber nicht mehr gefährlich, sodass es bis zum Ende beim 2:1 - Heimerfolg für den TSC
blieb.   

JN 
                                                             
17.04.11 Welle - Weiß-Blau  4:0   
Wellingsbüttel gewinnt souverän gegen Weiss-Blau 63

Bei bestem Fußballwetter traf der Tabellenzweite aus Wellingsbüttel auf eine zuletzt stark aufspielende Mannschaft von Weiss-Blau 63. Diese hatte in den
letzten 6 Spielen 6 Siege eingefahren. Es war also eine spannende Partie zu erwarten.
Zu Beginn der Partie agierten beide Mannschaften sehr unkonzentriert. Viele Fehlpässe im Mittelfeld waren die Folge. Klare Torchancen waren erst nach ca.20 min zu verzeichnen. Für Wellingsbüttel kam Bringmann nach schöner Einzelleistung zum Schuss, traf aber (noch) nicht. Für Weiss-Blau 63 war es deren Kapitän, welcher nach einem Konter und gutem Dribbling aus 11 Metern abschloss. Nach einer halben Stunde war Wellingsbüttel spielbestimmender u konnte viele Eckbälle und Freistöße erarbeiten. Jedoch ohne Erfolg. Zum Ende der ersten Hälfte gab es noch einen Aufreger. Wellingsbüttels Mittelstürmer Bringmann senste einen Spieler von Weiss-Blau 63 nach Ballverlust von hinten um: dunkel gelb! Nur 2min später traf jener Bringmann zum 1:0 Pausenstand. Die Hereingabe von rechts kam von T. Zierau.

Nach der Pause war Wellingsbüttel noch druckvoller. Die Passgenauigkeit stieg und in der Abwehr wurde so gut wie nichts mehr zugelassen. In Folge dessen kam es dann auch zum 2:0. Der aufgerückte Innenverteidiger H. Marwede kam im 16er zu Fall, nachdem er von einem Weiss-Blau 63 Spieler am Kopf getroffen wurde. J. Zierau verwandelte den Elfmeter sicher. Nur 10 Minuten später (70.min) war es wieder J. Zierau, der nach schönem Zuspiel vom eingewechselten M. Marwede zum 3:0 einschiebt. Den Schlusspunkt setzte der ebenfalls eingewechselte D. Schäffer zum 4:0 Endstand.

Wellingsbüttel zeigt auch in diesem Spiel keine Nerven und übernimmt vorerst
sogar die Tabellenführung, da sich Urania einen Ausrutscher gegen Victoria geleistet hat.
Nächstes Spiel ist am 21.04. gegen Victoria.
12.04.11 Welle - Urania  1:1
Spitzenspiel zwischen Wellingsbüttel 1 und Urania 1

Am Dienstag, den 12.4. stieg auf dem Ausweichsportplatz Barmwisch das Spitzenspiel der Kreisliga 5. Der Tabellenzweite Wellingsbüttel empfing den Tabellenführer Urania und hätte mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen können. Dementsprechend groß war der Zuschauerandrang. Für ein Nachholspiel an einem Dienstag war es sehr voll – mehr als 100 Zuschauer wurden gezählt.


Das Spiel begann mit hohem Tempo. Beiden Mannschaften war der Wille zum Sieg anzumerken. Keiner schenkte dem Gegner auch nur einen Meter Platz. Das Spiel war geprägt vom Zweikampf. Leider sorgte der Schiedsrichter über 90 Minuten mit seinen kleinlichen Entscheidungen dafür, dass der gesamte Spielfluss verloren ging.

Die meiste Zeit war das Spiel sehr ausgeglichen. Wellingsbüttel hatte einen Tick mehr Ballbesitz und Feldüberlegenheit, aber wirkliche Chancen konnten nicht erspielt werden. Lediglich in der 25. Minute wurde eine sehenswerte Kombination über 6 Stationen mit jeweils nur einem Kontakt mit einem Traumpass in die Tiefe abgeschlossen. Lediglich der Abschluss ging knapp neben das Gehäuse. Noch in der ersten Halbzeit dann eine entscheidende Szene: der zuvor wegen reklamieren verwarnte Christopher Darracott kam bei einem Zweikampf zu spät und sah zu Recht die zweite Gelbe Karte – also gelb-rot. Ab der 40. Minuten war Welle also nur noch mit 10 Mann auf dem Feld. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Pause.

Nach der Pause versuchte Urania das Spiel zu machen. Allerdings war das Team dabei wenig einfallsreich. Es wurde fast ausnahmslos hoch und weit gespielt. Damit konnte die Abwehr um Hinnerk Barth und Henrik Marwede aber nicht geknackt werden.

In der 68. Minute gelang dem Topscorer Uranias dann doch der Führungstreffer. Die Verwirrung nach einem Wechsel bei Wellingsbüttel (Malte Trukenmüller musste mit einem Muskelfaserriss raus) und einem unberechtigten Freistoß, nutzte Urania glücklich, aber eiskalt aus. Ein „Kullerball“ eierte zwischen den Innenverteidigern durch und ein Knipser der Marke Schöning lässt sich die Chance nicht nehmen – 0:1.

Wellingsbüttel aber gab sich auch mit 10 Mann und dem 0:1 nicht auf. Es wurde weiter mutig nach vorne gespielt. Zudem war das Zweikampfverhalten vorbildlich und die Stimmung bestens. Dementsprechend kam Welle auch mit 10 Mann zu Torchancen. In der 75. Minuten war es dann dem Kleinsten auf dem Platz vorbehalten mit einem Kopfball für das 1:1 zu sorgen. Jan Zierau nickte eine Maßflanke seines Bruders Thomas Zierau gegen den Lauf des Torhüters ein. Der Jubel auf und neben dem Platz war riesig.

Anschließend spielte weiter nur ein Team – Welle mit 10 Mann. Urania war von der Leidenschaft und dem Spiel des TSC überrascht und konnte nicht viel dagegen stellen. Leider schaffte der TSC in dieser Phase keinen Treffer. Somit wäre Urania dann beinahe doch noch als Sieger vom Platz gegangen, als in der letzten Minute eine verunglückte Abwehr direkt im Strafraum bei 2 Urania Stürmern landete. Zum Glück standen die beiden sich selber im Wege – 1:1 hieß es am Ende.

Es gab Spannung pur, aber keinen Sieger. In der Kreisliga 5 bleibt alles spannend bis zum Ende.

Am kommenden Wochenende spielt Welle 1 am Sonntag, den 17.4. um 17:00 Uhr zu Hause (Kunstrasen in Steilshoop – Gropiusring) gegen das Überraschungsteam der letzten beiden Wochen – Weiss-Blau 63.
Für Spannung ist also gesorgt.
10.04.11 VfL 93 - Welle 0:8
Historischer Auswärtssieg

Bei schönstem Fußballwetter und zu ungewohnter Uhrzeit fährt der TSC Wellingsbüttel den höchsten Auswärtssieg in seiner Geschichte ein.

Die Jungs vom Pfeilshof begannen ab der ersten Minute engagiert und setzten die VFL-Abwehrreihe gleich unter Druck. So dauerte es auch nicht lange bis Welle zum ersten Tor kam – jedoch stand Jakob Neitzel leider knapp im Abseits. Nachdem etliche gute Chancen liegen gelassen wurden, war es dann nach 15 Minuten Jan Zierau, der den Ball nur noch über die Linie zu stochern brauchte.
Von VFL 93 war bis dato kaum etwas zu sehen. Meist wurde probiert, die Wellingsbütteler Hintermannschaft mit langen Bällen auszuspielen. Jedoch stand das Abwehrbollwerk um Henne Marwede sicher und ließ keine Chancen zu.
Und vorne fiel dann zeitnah auch das 2:0. Eine von der Grundlinie scharf herein geschlagene Flanke verpasste Sören Bringmann am ersten Pfosten und der Ball sprang unglücklich von dem dahinter positioniertem Abwehrspieler ins eigene Tor. Kurze Zeit später fiel dann das 3:0, das im Prinzip eine Kopie des 2:0 war. Wieder wurde der Ball schön zur Grundlinie durchgesteckt und scharf herein geschlagen. Diesmal verwandelte Malte Marwede sicher mit dem Kopf. Und die Wellingsbütteler Jungs hatten immer noch nicht genug. Noch vor der Halbzeitpause legte der agile Jan Zierau den Ball quer auf Sören Bringmann, der dann nur noch einzuschieben brauchte.

Zur Halbzeit wechselte Welle Coach Thorsten Dick. Christian Meyer-Wolters kam für Darracott. Dieser Wechsel sollte sich später auch noch auszahlen.
Leider begann der TSC, wie schon sooft, in Halbzeit zwei etwas schläfrig. In den ersten 25 Minuten nach Wiederanpfiff wurden kaum Chancen heraus gespielt. Der VFL konnte hieraus jedoch kein Kapital schlagen. Nach zwei weiteren Wechseln fand der TSC zurück zu alter Linie. Der gerade eingewechselte Daniel Schäffer steckte auf Christian Meyer-Wolters durch, der eiskalt vollstreckte. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Keine fünf Minuten später schickte der stark aufspielende Malte Johannsen abermals Meyer-Wolters auf die Reise, der dann zum 6:0 einnetzte.
Die in der Schlussphase nur noch zu zehnt spielenden Wellingsbütteler, Henne Marwede musste verletzt raus, kamen auch in Unterzahl zu weiteren Möglichkeiten. Das 7:0 erzielte Andre Houillon nach Vorarbeit von Meyer-Wolters. Den Schlusspunkte zum 8:0 setzen wiederum Jan Zierau. Vermutlich das schönste Tor am heutigen Tag. Einen zu kurz geklärten Eckstoß nahm er als Direktabnahme und der Ball landete unhaltbar im Tor.

Bereits Dienstag, den 12.April (19 Uhr, Barmwisch), steht dann das Spitzenspiel TSC Wellingsbüttel gegen SC Urania an. Beide Mannschaften präsentieren sich zur Zeit in Topform und so darf ein spannendes Spiel erwartet werden.

MC      
                                                 
03.04.11 Welle - Bahrenfeld 4:1
Arbeitssieg gegen BSV 19 II

Die Jungs vom Pfeilshof fahren ihren vierten Sieg in Folge ein und bringen sich neun Tage vor dem Spitzenspiel gegen den SC Urania in eine gute Ausgangsposition.
Auf der Sportanlage Steilshoop bekamen die zahlreichen Welle-Fans ein schnelles Spiel geboten. Wellingsbüttel zeigte von Anfang an, wer die drei Punkte nach Hause nehmen sollte und zwang die Bahrenfelder oftmals schon in der eigenen Hälfte zu Ballverlusten. Nach einigen Aluminiumtreffern sorgte Malte Trukenmöller nach 18 Minuten mit einem platzierten Linksschuss aus 16 Metern für die Führung der „Hausherren“. Eben jener legte nach einer unglücklichen Flankenballabwehr durch den BSV-Keeper mit einem Abstaubertor gut fünf Minuten später nach. Nachdem Wellingsbüttel auf 3:0 durch Sören Bringmann erhöhen konnte, kam BSV zu zwei großen Chancen. Ein unglückliches Handspiel durch Torwart Max Bitter führte zu einem scharf getretenen Freistoß, den dieser mit einer Glanzparade anschließend selbst entschärfen musste. Es folgte der 3:1 Anschlusstreffer vom BSV durch einen sicher verwandelten Strafstoß in der 40. Minute. Vorausgegangen war ein
eigentlich schon geklärter Eckball. Ein BSVler erkämpft sich den Ball und verleitet Welle zu einem Foulspiel am Strafraumeck.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener. Wellingsbüttel büßte ein Stück seiner kombinatorischen Sicherheit ein, BSV forcierte nun öfters das eigene Offensivspiel. Dennoch kam es auf beiden Seiten nicht mehr zu vielen Torchancen. Eine schlechte Abwehr nutzte Sören Bringmann in der 75. Minute und köpfte gegen den herauslaufenden Torwart zum 4:1 Endstand ein.

Welle 1 ist am nächsten Sonntag, den 10. April, zu Gast bei VFL 93 II.
Anstoß ist um 10:45 am Platz Meerweinstraße.

MM                                                            
27.03.11  Eppendorf/GB - Welle 3:6
Wellingsbüttel gewinnt bei Eppendorf Groß-Borstel mit 6:3

Bei herrlichstem Fußballwetter standen sich letzten Sonntag Eppendorf Groß-Borstel und Wellingsbüttel gegenüber. Unter der Woche hatte Welle bereits das Nachholspiel gegen EGB mit 5:0 gewonnen und wollte keine Zweifel aufkommen lassen, wer die 3 Punkte mitnimmt.

Das Spiel begann sofort mit großen Torchancen für den TSC. Nach wenigen Minuten wäre bereits eine klare Führung möglich gewesen. Das 1:0 fiel früh nach einer schönen Kobination über die rechte Seite: M. Marwede schickte den Ball in den Lauf von J. Zierau. Der legte quer und in der Mitte verwertete Johannsen unter die Latte zum 1:0! Für die klare Führung brauchte Welle dann allerdings etwas Zeit. Unter anderem setzte Houillon den Ball aus kurzer Distanz gegen den Pfosten. Das 2:0 erzielte J. Zierau mit einem gezielten Schuss ins linke untere Eck nach einem schönen Doppelpass mit Johannsen. Kurze Zeit später tauchte Houillon nach einem Flugball von Darracott dann etwas glücklich frei vor dem gegnerischen Tor auf und markierte das 3:0! EGB fand in der ersten Hälfte bis auf eine Torchance gar nicht statt. So gelang es dem TSC bis zur Pause aus der drückenden Überlegenheit noch 2 weitere Tore zu machen. Johannsen erzielte zuerst das 4:0, nachdem er wunderbar über Darracott und Neitzel frei gespielt wurde, und dann auch noch ohne große Mühe das 5:0, nach einem Schuss von J. Zierau, den der Keeper nicht festhalten konnte. Pause.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offeneres Spiel.
Eppendorf/GB wehrte sich entschlossener als in Hälfte 1 gegen die fast schon feststehende Niederlage und Welle schaltete mit der sicheren Führung im Rücken einen Gang zurück. So kam es wie es kommen musste und EGB kam durch einen Kopfball nach einer Ecke zum 1:5! Das Spiel wurde daraufhin hektischer und Welle verpasste es durch weitere Tore wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. J. Zierau traf z.B. nur die Latte. EGB dagegen arbeitete noch einen weiteren Ball ins Tor! 2:5! Kurz darauf konnte M.vMarwede mit einem sehenswerten Distanzschuss den Vorsprung wieder auf 4 Tore schrauben! Doch EGB steckte nicht auf und so fand der Ball noch einmal den Weg ins Tor von Welle mit der unfreiwilligen Hilfe eines TSC-Verteidigers. 3:6! Dies sollte dann allerdings der Endstand sein.
Festzustellen ist hinterher, dass EGB in der zweiten Hälfte eine starke kämpferische Leistung geboten hat und Welle sich die zweite Hälfte unnötig schwer gemacht hat. Der TSC trifft am nächsten Sonntag auf den BSV II und will dort die nächsten 3 Punkte einfahren!   
DS                                                    
        
22.03.11 Welle - Eppendorf/GB  5:0
Für Dienstag Abend den 22. März wurde das Nachholspiel gegen Eppendort/Gr. Borstel auf dem Barmwisch angesetzt.
Der Termin unter der Woche bereitete den Gäste schon vor dem Anpfiff Probleme genügend Spieler zu mobilisieren. So traten um 19:00 Uhr bei Flutlicht elf Eppendorfer Feldspieler sowie ein Trainer gegen unsere Welle an.

In der Anfangsphase boten die Gäste fiel Raum, den die hochmotivierte Welle 1 mit schönen Spielzügen nutzte, um zu zahlreichen teilweise sehr guten aber ungenutzten Einschussmöglichkeiten zu gelangen.
Erst in der 12. Minute wurde dann die fünfte oder sechste Möglichkeit zum 1:0 genutzt, als nach einem Konter über die rechte Seite Jan Zierau den Ball zu Malte Johannsen durchsteckte, der sicher verwandelte.
Mitte der ersten Halbzeit mussten die Gäste verletzungsbedingt einen Spieler vom Feld nehmen und spielten, nachdem sich ein weiterer Spieler diesmal in Richtung Kabine verabschiedete, kurzzeitig mit neun Mann. Dies führte allerdings keinesfalls zum Zusammenbruch der Gäste, im Gegenteil kam der Gegner gerade in dieser Phase des Spiels zu den besten Spielzügen.

Kurz vor der Pause dann wurde Malte Carstensen im Strafraum zu Boden getreten. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Jan Zierau sicher zum 2:0.
Obwohl die Gäste nach dem Wechsel wesentlich tiefer in der eigenen Hälfte standen, konnte Jan Zierau einen Abpraller nach Schuss von Malte Johannsen kurz vor der Pause zum 3:0 einschieben.
Mit zunehmender Dauer verflachte das Spiel mehr und mehr, sowohl die Geschwindigkeit der Spieler, besonders aber die Passgeschwindigkeit nahm mit der Zeit merklich weiter ab. Trotzdem kam der aushelfende und zur Pause eingewechselte Jonas Gögge noch zu seinem Tor, als er nach Flanke von Jan Zierau mit seinem Kopfball Aluminium traf und anschließend den Nachschuss selber nutzte.
Die Gäste beschränkten sich nun vollends auf die Strafraumverteidigung, sodass nun ein handballähnliches Spiel gegen das Gästetor entstand, welches nur hin und wieder durch die Gäste mittels langer Bälle kurzzeitig unterbrochen wurde.
So fiel das letzte Tor nach einem missratenen Befreiungsschlag der Gäste, als Jonas Gögge auf Jan Zierau spielte, der zum 5:0 Endstand traf.

Insgesamt ein klarer Heimsieg, der allerdings nicht jeden Welle Spieler zufrieden stellen konnte, da einige Spieler durchaus höher hätten gewinnen wollen, während der ein oder andere sich einen stärkeren Gegner erhofft hatte. Vermutlich bietet bereits das Rückspiel kommenden Sonntag eine stärke Mannschaft aus Eppendorf Groß Borstel auf.

LS                                                              
20.03.11 Welle - Friedrichsgabe  4:2
Am Sonntag, den 20.3. gewann die 1.Herren des TSC das erste Heimspiel 2011 auf fremden Platz verdient mit 4:2. Fremder Platz?? Richtig. Der TSC spielt derzeit seine Heimspiel auf dem Platz Barmwisch, da auf dem heimischen Pfeilshof bis zum Sommer ein schöner Kunstrasenplatz entsteht.

Welle 1 hatte sich nach der Niederlage der vergangenen Woche deutlich mehr vorgenommen und setzte dies zunächst auch um. Es wurden die Zweikämpfe gewonnen und das Spiel mit deutlich mehr Ballbesitz dominiert. Folgerichtig kam der TSC zu einer ganzen Reihe von Torchancen. Zunächst schloss Jakob Neitzel eine tolle Kombination über Malte Johannsen und Niclas Jepsen zum 1:0 ab, eher später Jan Zierau nach erneuter Vorlage von Malte Johannsen das verdiente 2:0 erzielte und dabei den Torwart aus 25 Metern mit dem linken Fuß überlupfte.

Nach knappen 30 Minuten ließ der TSC die Gegner aber wie in der Woche zuvor einfach mitspielen und lud so zu Torchancen ein. Friedrichsgabe ließ sich nach einem Querschläger im eigenen 16er auch nicht lange Bitten und verkürzte zum 2:1. Danach wurde das Spiel des TSC zunehmend schwächer. Zum Glück fiel vor der Halbzeit kein weiterer Treffer.

Aus der Pause kam der TSC wieder motivierter und begann das Fußballspielen. Auch zu dieser Zeit zeigte sich die spielerische Überlegenheit des TSC und so sprangen erneut einige Torchancen heraus. Bezeichnend aber wieder, dass das 3:1 nach einer Ecke fiel und der Torwart aus Friedrichsgabe keinen so guten Eindruck dabei machte – Lennart Helm nickte eine Jan Zierau Ecke ein. Anschließend versuchte Welle nur noch schnell lang zu spielen. Fast jeder Ball landete aber auf den Köpfen der großen gegnerischen Abwehrspieler oder der Torwart konnte die Bälle klären. Lediglich ein genialer Ball von Jakob Neitzel landete direkt im Fuß und im Lauf von Jan Zierau, der dann mit einem platzierten „Schieber“ den Ball einnetzte.

Dennoch wandelte sich erneut das Spiel und Welle ließ die Gegner wieder zurück ins Spiel. Dadurch gab es wieder einige Möglichkeiten und auch dieses Mal ließ die in der Hinrunde noch überragende Defensive der Liga wieder einen Treffer zu - allerdings einen tollen Weitschuss – 4:2.

Es gibt noch viel zu tun, will Welle 1 am Ende doch auf den ersten beiden Plätzen stehen.
Dienstag steigt um 19 Uhr schon das nächste Spiel: Auf dem Barmwisch gastiert Eppendorf Groß Borstel. 

                                                                  

13.03.11 Sperber - Welle 2:1
13.02.11 Friedrichsgabe - Welle  0:4
Welle glückt der Start in die Rückrunde

Nach gut 2-monatiger Winterpause durfte die Ligamannschaft des TSC Wellingsbüttel endlich mal wieder um Punkte für den Aufstieg kämpfen. In einem Nachholspiel besuchte man den SV Friedrichsgabe und gewann mit 0:4
Auf schneebedecktem Untergrund bekleckerte sich der Tabellenzweite aus Wellingsbüttel allerdings nicht mit besonders viel Ruhm und brauchte so seine liebe Zeit bis er ins Spiel fand.
Der große Platz, ein eisiger Wind in der Schleswig-Holsteinischen Provinz, der mangelnde Punktspielrythmus und nicht zu letzt Frau Holles weiße Pracht taten sicherlich auch ihr seines dazu, dass der Fußball nur selten seinen Weg zum Mitspieler fand.
Die ersten 20 Minuten gestalteten sich eher wild und der abstiegsbedrohte Gastgeber setzte die Unseren doch gehörig unter Druck. Das ein oder andere Mal brannte es in Welles 16er lichterloh, sodass es dann folgerichtig auch hinter Keeper Max Bitter einschlug. Abseits! - Glück gehabt - Jetzt aber aufwachen!
So taten es dann auch die Grün-Schwarzen. Nur Augenblicke nach dem "Fast-Rückstand" setzte sich André Houllion gegen 3 Friedrichsgabener durch und markierte das 0:1 für Welle. Das Spiel entwickelte sich auch in der Folge nicht unbedingt zu einem Leckerbissen, doch wenigstens machte die TSC Defensive ihren Laden hinten dicht. Mit der 0:1 Führung ging es dann auch in die Halbzeit und der mutig mitgereiste TSC Anhang durfte sich im Vereinsheim aufwärmen gehen.

Der zweite Durchgang gestaltete sich spielerisch weiterhin eher dürftig, anders als zu Spielbeginn gestaltete Welle das Spiel aber kontrollierter. Hinten machte man dicht und drückte vorne auf das 0:2. Dieses besorgte wiederum Flügelflitzer Houllion nach schönem Zuspiel von Jan Zierau. Anschließend ließen die Gastgeber immer mehr nach und Wellingsbüttel konnte das Spiel endgültig für sich entscheiden. Malte Trukenmüller zeichnete sich jeweils für die Treffer drei und vier seiner Farben verantwortlich. Im weiteren Verlauf hätte Welle das Ergebnis durchaus noch um einiges höher schrauben können, zeigte sich in der Chancenverwertung allerdings zu wenig zielstrebig.

Der TSC Wellingsbüttel startet also erfolgreich in die Rückrunde und hält sich weiterhin alle Chancen auf eine Platzierung weit vorne in der Tabelle offen. Zwar war von der gepflegten Wellingsbüttler Spielkultur nur selten etwas zu sehen, doch waren dafür auch die Rahmenbedingungen in einem gewissen Maße verantwortlich.
Am nächsten Wochenende nimmt unsere Mannschaft dann hoffentlich wieder richtig Fahrt auf, denn dann gastiert die starke Zweitvertretung des SC Victoria am Pfeilshof. Aufgepasst, das Hinspiel verlor man mit 2:1. Anstoß dieser Partie ist am Samstag, den 19.2. um 15:00 Uhr. 

HM        
                                                   
08.01.11 Wellingsbüttel gewinnt beim Post-Cup,
was es zu gewinnen gab
Turniersieg mit Preisgeld und Pokal, bester Torschütze und Jongliersieger (bester Torwart wurde aus Anstand ein anderer…)
Dabei zeigte Welle gute Leistungen und schlug die höherklassigen Gegner von Bramfeld, Post und Concordia! 
Am Samstag kam es in der Halle am Neusurenland zum traditionellen Hallenturnier des Post SV 1. Dieses Mal mit dem Sponsor Hobs-Diner.

Der Spielplan ließ herrliche Spiele in der Halle erwarten. In der Gruppe A spielten USC Paloma 1, SC Concordia 2, SV Barmbek 1, Farmsener TV 1 und der Post SV 2. In der Gruppe B hießen die Mannschaften Bramfelder SV 1, SC Condor 2, TSC Wellingsbüttel 1, SC Poppenbüttel 2 und der Turnierausrichter Post SV 1. Leider traten Bramfeld und Paloma „nur“ mit den zweiten Teams aus der Bezirksliga an – dennoch war es ein sehr gutes Feld mit sehr vielen Bezirksliga und starken Kreisligamannschaften.

In der Gruppe A zeigte sich schnell, das Cordi 2 als Landesligist sich klar durchsetzen würde – am Ende wurden alle 4 Vorrundenspiele gewonnen. Dahinter ging es eng zu zwischen den Teams, es setzte sich der SV Barmbek mit guten Leistungen durch, während Bezirksligist Paloma weit hinter den Ansprüchen zurück blieb.

In der Gruppe B mit der 1.Herren des TSC Wellingsbüttel kam es gleich im ersten Spiel zur Überraschung: Wellingsbüttel 1 schlug den Nachbarn und Rivalen deutlich und verdient mit 3:1. Zunächst legte Jakob für Jan auf, der aus spitzem Winkel das 1:0 erzielte. Den schnellen Ausgleich haben wir gut verkraftet und gegen Ende der Spielzeit legte zunächst Jan nach Vorlage von Daniel das 2:1 in die Maschen, ehe Niklas S. das entscheidende 3:1 erzielte und damit Bramfeld abgeschossen wurde. Anschließend überraschte Wellingsbüttel auch noch das Bezirksligateam von Post SV und siegte mit 1:0. Erst kurz vor Schuss gelang erneut Jan als Abstauber das Tor, nach einer tollen Kombination über Daniel und Malte C zuvor. Damit wurden die beiden Mannschaften aus der Bezirksliga geschlagen. In dieser Gruppe machte der SC Condor 2 den „Durchmarsch“ und siegte auch gegen Wellingsbüttel mit 1:0 (interessantes Tor dank einer spektakulären Schiedsrichter Entscheidung…). Wellingsbüttel siegte am Ende gegen Poppenbüttel 3 deutlich und zog hinter Condor ins Halbfinale ein. Wobei Poppenbüttel in diesem Spiel den deutlich besseren Anfang hatte und lange 1:0 führte und die Welle-Abwehr sehr wackelig stand. Doch ein Doppelpack von Niklas S (nach Vorarbeit von Jan) und erneut durch Jan (nach Vorarbeit von Christopher) sorgte für die Wende. In der letzten Minute sorgte Thomy nach schöner Vorarbeit von Daniel für die Entscheidung. Die beiden Bezirksligatruppen aus Bramfeld und von Post enttäuschten deutlich. 

In den Halbfinals setzten sich dann jeweils die Außenseiter aus den Kreisligen durch. Zunächst lange Wellingsbüttel ein 1:1 gegen Landesligist Concordia 2 um ins 9 Meterschießen zu gelangen. Zunächste sorgte Lennart S. (nach Vorarbeit von Daniel) für das 1:0, bevor Cordi direkt zurückschlug. Im 9-Meter schießen hielt Niklas G den ersten Schuss von Cordi. Jan verwandelte sicher. Dann schoss Cordi an den Pfosten und Daniel nutzte die Chance und schon zum entscheidenden 2:0 ein.

Anschließend setzte sich der Kreisligist SV Barmbek deutlich gegen Condor 2 durch. Es kam zum vorher nie erwarten Finale zwischen Barmbek und Wellingsbüttel. 

Das Finale zeigte die schönen Seiten des Hallenfußballs – alles war dabei. Spannung, Technik und schöne Tore.

Zunächst ging Barmbek in der 5. Minute glücklich in Führung. Wellingsbüttel tat sich schwer und ließ zu viel zu. Dann drehte ein Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden das Spiel zugunsten von Wellingsbüttel - 2:1. Zunächst faste sich Jakob ein Herz, spielte zwei Spieler aus und schob dann rechts unten ein. Dann legte Christopher mit einem satten Schuss unter die Latte mit dem 2:1 nach. Nun gab es einen offenen Schlagabtausch ehe Wellingsbüttel in der vorletzten Spielminute das entscheidende 3:1 erzielen konnte – Niklas S schob nach Vorlage von Daniel sicher ein. Mit dem Schlusspfiff gelang Wellingsbüttel dann noch ein Tor von der Mittellinie – 4:1 hieß es also am Ende und Malte C. freute sich noch sichtlich über sein geniales Tor!!! 

Wellingsbüttel feierte den Turniersieg und das Preisgeld in Höhe von 200 Euro. Zudem wurde Jan zum besten Torschützen des Turniers.
Die anschließend angekündigte Players-Night wurde dann nur von Wellingsbüttel, einigen Spielern von Condor und Farmsen besucht.
Selbst vom Gastgeber ließ sich keiner blicken!! Dennoch gab es einen Jonglier-Wettbewerb. Auch den gewann Wellingsbüttel und vergnügte sich anschließend mit einer Kiste Bier!

Genialer Tag – weiter so Jungs!

T. Dick

10.12.10 Sternschanze II - Welle 0:3
Spiel vom 24.10.10 wurde, aufgrund des Einsatzes eines nichtspielberechtigten Sternschanze-Spielers, umgewertet.      
27.11.10 Farmsen - Welle 1:6
1.Herren gewinnt deutlich mit 6:1, aber ohne Glanz

Am Samstag, den 27.11. spielte die 1.Herren des TSC Wellingsbüttel beim Nachbarn Farmsen 2. Das Spiel wurde für 16 Uhr auf dem Grandplatz am Berner Heerweg angesetzt – Flutlicht war angesagt. Der tags zuvor einbrechende Winteranfang mit Schnee machte dem Platz in Farmsen zu schaffen – es war sehr rutschig. Dazu kam ein schwacher Gegner aus Farmsen, der alle Hoffnung auf den schlechten Platz legte.

Am Ende hieß es 6:1 für Wellingsbüttel, Farmsen war beinahe zufrieden und Wellingsbüttel glänzte nur selten.

Das Spiel begann mit einer Chance für Farmsen. Gleich nach dem Anstoß kam die Roten mit einem langen Ball nach vorne, so dass Torhüter Bitter raus laufen und eingreifen musste. In der Folgezeit bis zur Pause musste er nur noch einmal eingreifen, ansonsten versuchte er nicht auf dem Platz festzufrieren.

In der Folgezeit bestimmte Wellingsbüttel das Spielgeschehen nach belieben und kam immer wieder zu Torchancen. Leider wurden sehr wenige Großchancen herausgespielt. Farmsen stand sehr tief hinten drin und beteiligte sich kaum am Spielaufbau.

In der 14. Minuten war es dann endlich so weit, nach einem Freistoß war der aufgerückt Innenverteidiger Carstensen vorne im Strafraum zur Stelle um einen mächtigen Schuss von Jepsen entscheidend ins Tor abzufälschen (mit der Hand???). In der Folge spielte nur der TSC und in der 32. und in der 38. Minute sorgte ein Doppelschlag für die Vorentscheidung. Zunächst traf Jepsen, der heute vom Trainer aus der Abwehr in die Offensive schickt wurde, mit einem schönen Schuss zum 2:0. Anschließend gab es nach einem Foul am agilen Pahlke einen Elfmeter, den J. Zierau sicher verwandelte.

Nach der langen Halbzeitpause stand der Schiedsrichter gleich im Mittelpunkt und wusste als Einziger ein Foul nach einer Farmsenecke gesehen zu haben. Elfmeter für die Heimmanschaft. Auch dieser Schütze verwandelte sicher – 3:1.

Wellingsbüttel spielte weiter nach vorne und kam zu reichlichen Chancen. In der 65. Minute erzielte der für den angeschlagenen Carstensen eingewechselte Meyer-Wolters (zweiter Einsatz nach langer Verletzungspause) das 4:1 mit einem wuchtigen Schuss. Farmsen wurde nach einer Ecke und mit einem Fernschuss an das Lattenkreuz noch einmal gefährlich, das war es auch schon. Welle spielte nach vorne und erzielte in der 72. Minute das 5:1. Nach einer Ecke erzielte Pahlke den Treffer. Kurz vor dem Ende noch ein schöner Schlusspunkt. Ein geniales Diagonalpass des starken Schäffer landete direkt auf dem Fuß von Jan Zierau, der den Ball dann dem Torwart durch die Hosenträger zum 6:1 Endstand einschob.

Es folgen nun die Nachholspiele am 5.12. in Friedrichsgabe und am 12.12. um 14 Uhr das letzte Heimspiel 2010 Am Pfeilshof gegen Eppendorf.

T. Dick

21.10.10  Welle - Rahlstedt  4:0
Welle zeigt Reaktion

Nach der schwachen Partie am vergangenen Wochenende in Osdorf zeigte die 1. Herren des TSC Wellingsbüttel eine engagierte Leistung gegen den Tabellennachbarn aus Rahlstedt und siegte klar mit 4:0.
Die ersten Minuten gehörten den Rahlstedtern, welche immer einen Schritt schneller am Ball waren und sich das ein oder andere Mal in die Gafahrenzone vorarbeiten konnten. Mit der Zeit gewann Welle jedoch mehr Ruhe im Spielaufbau, konnte spielerisch überzeugen und ging schließlich durch Daniel Schäffer in Führung. Vorausgegangen war ein Pass von Thomy Zierau, welcher scharf von rechts auf seinen Bruder passte, dieser jedoch den Ball eher ungewollt durchließ. Schäffer bedankte sich und arbeitete den Ball zum 1:0 ins Tor.
Kurze Zeit später musste der Rahlstedter Keeper ein zweites mal hinter sich greifen. Diesmal war es Jan Zierau, der nach schönem Zuspiel von Schubert – erneut über die rechte Seite - nur noch abstauben musste. 2:0 – alles in Butter aus Wellingsbüttler Sicht. Denkste! Plötzlich gab es Rot, Henne Marwede hatte ich zu einer Unsportlichkeit hinreißen lassen, nachdem ein Gegner hart gegen Neitzel eingestiegen war. Ungewöhnlich für diesen fairen Sportsmann.
Auch in Überzahl konnte Rahlstedt das Spiel nicht umbiegen. Beste Chancen den Anschluss zu schaffen waren vorhanden. Exemplarisch hierfür brachte ein Rahlstedter Spieler den Ball aus 5 Metern freistehend nicht im 7,32 Meter breite Tor unter. Welle Keeper Max Bitter konnte zudem noch weitere Großchancen vereiteln. Zu dieser Zeit spielte Welle zu offen und riskierte leichtfertig den guten Vorsprung.
Dann jedoch kam die Erlösung aus Wellingsbüttler Sicht durch einen der besten Spieler an diesem Tage. In die Drangphase der Gäste preschte Lennart Helm. Nach einem Eckball konnte er mit Wucht entschlossen einköpfen und für die 3:0 Entscheidung sorgen. Der Bann war gebrochen.
Rahlstedt brach gegen Ende der Partie regelrecht auseinander, im Minutentakt ergaben sich Großchancen für das Team vom Pfeilshof. Der engagierte und agile Jan-Philipp Eppel hätte seine Leistung mit einigen Toren krönen können. Auch die nach langen Verletzungspausen zurückgekehrten Nils Lehnebach und Christian Meyer-Wolters scheiterten knapp. Lediglich Daniel Schäffer gelang es noch einmal einzunetzen.
4:0 hieß es am Ende. Ein verdienter TSC-Sieg der auch spielerisch Vorfreude auf die kommenden Partien aufkommen lässt.

J. Zierau
14.11.10  Osdorf - Welle  1:0
05.11.10 Norderstedt II - Welle  1:3
Welle entführt drei Punkte aus Garstedt

Spitzenspiel am Freitag Abend. Der beste Angriff der Liga aus Norderstedt empfängt die beste Abwehr der Liga aus Wellingsbüttel. Die Rahmenbedingungen durch den guten Kunstrasen fast perfekt, nur der Ausfall einiger Flutlichter trübten den Gesamteindruck.

Von Beginn an entwickelte sich ein sehr intensives Spiel, in dem Norderstedt versuchte das Spiel zu machen und Wellingsbüttel aus einer dicht gestaffelten Defensive schnell nach vorne spielen wollte. Der erste Schock für Wellingsbüttel schon nach wenigen Minuten, als Sturmtank Johannsen sich beim Sprint an den hinteren Oberschenkel fasste: Zerrung. Dafür kam Jungspund Schubert ins Spiel, der dann auch nach wenigen Minuten für die Führung des TSC sorgen sollte. Nach einem Einwurf tief in der eigenen Hälfte und doppelter Verlängerung setzte er sich gegen den Norderstedter Verteidiger durch und überlupfte den Torwart zum 1:0.
Diesen Vorsprung brachte der TSC auch in der Kabine, weil die Mannschaft sehr stark verteidigte und weil Torwart Bitter die einzige Chance für Norderstedt mit einem glänzenden Reflex vereitelte.

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild, Norderstedt biss sich die Zähne an der Wellingsbüttler Defensive aus, agierte zunehmend planloser mit langen Bällen. Auf der Gegenseite wieder ein schneller Gegenstoß: der eingewechselte Helm spielte einen öffnenden Pass in die Tiefe, der Norderstedter Torwart rutschte am Ball vorbei und Thomas Zierau musste nur noch aus spitzem Winkel ins leere Tor einschieben. Nur kurz darauf konnte Neitzel nach einem abgewehrten Schuss von Jan Zierau zum 3:0 abstauben.

Von hier an merkte man den Norderstedter Spielern eine gewisse Verzweiflung an und Wellingsbüttel kam in der Folge zu weiteren guten Einschuss-möglichkeiten, die aber vergeben wurden. Eine höhere Führung hätte dem Spielverlauf auch nicht entsprochen. Stattdessen kam Norderstedt nach einem Gewühl im Strafraum kurz vor Schluss noch zu ihrem Ehrentreffer.
 

Jakob Neitzel
31.10.10 Welle - Persia  1:1
Nach dem enttäuschendem 0:0 von letzter Woche kam Wellingsbüttel auch diesmal nicht über ein Unentschieden hinaus.
Dabei ging „Welle“ recht früh durch Malte Johannsen in Führung, welcher in der 20. Spielminute den Ball mit einem strammen Schuss rechts oben im Tor platzierte. Es verging jedoch keine Viertelstunde, da musste die Heimmannschaft den Ausgleich hinnehmen. Ein langer Ball in den Strafraum, der von Jakob Neitzel
ins eigene Tor verlängert wurde.

Bei Dauerregen stand es zur Halbzeit 1:1, das der TSC vor allem seinem hellwachen Keeper, Maximilian Bitter, zu verdanken hatte.

In der zweiten Halbzeit hatte Wellingsbüttel die deutlich größeren Spielanteile, jedoch konnte man hieraus kein Profit schlagen. In der 60 Minute tauchte Andre Houillon alleine vor dem Tor von SC Persia auf, konnte diese gute Chance aber leider nicht nutzen. Kurz darauf scheiterte Jan Zierau von der rechten Seite am linken Innenpfosten. Das waren jedoch auch die größten Chancen im Spiel, sodass der TSC seine Überlegenheit nicht nutzen konnte.

Durch die Verletzung des Mittelstürmers Sören Bringmanns fehlt es dem TSC Wellingsbüttel im Sturm an Durchschlagskraft. Auch die 3 Wechsel konnten für kein Tor mehr sorgen, sodass es beim 1:1 blieb.

Am Freitagabend steht unter Flutlicht bei Eintracht Norderstedt das Spitzenspiel an.

Timo Pahlke
24.10.10  Sternschanze II - Welle 0:0
Unentschieden bei Sternschanze

Am Sonntag, den 24.10. gastierte der TSC Wellingsbüttel beim SC Sternschanze und kam leider über ein torlosen Unentschieden nicht hinaus.

Auf dem Kunstrasenplatz in der Schanze kam „Welle“ besser ins Spiel und durch einige Standards zu guten Möglichkeiten, so auch in der 15. Minute als Malte Johannsen einen Zierau-Freistoß leider nur an den Pfosten setzte. Auch auf der Gegenseite wurde Sternschanze nur durch Standards zu gefährlich. Danach verflachte das Spiel weiter. Welle war zwar bemüht, es fehlte aber an der letzten Konsequenz um den Führungstreffer zu erzielen. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt und Sternschanze verstand es gut, die Räume zu zumachen. Sehr gute Chancen durch Schubert und Houillon wurden vor der Halbzeit noch leichtfertig vergeben.

Nach dem Pausentee war es weiter die Mannschaft aus Wellingsbüttel, die das Spiel dominierte. Weiterhin fehlte allerdings die entscheidende Idee und der letzte Wille das Tor zu erzwingen. Sternschanze fuhr nur gelegentlich den einen oder anderen Konter, die allerdings allesamt früh scheiterten.

Wellingsbüttel fehlte es auch in der zweiten Halbzeit etwas an der Genauigkeit im Aufbauspiel und so wurden leider kaum weitere Torchancen herausgespielt, so dass es beim torlosen Unentschieden blieb.

Nächste Woche ist eine Steigerung von Nöten um gegen Persia zu bestehen.

Sören Bringmann
16.10.10  Weiß-Blau 63 - Welle  0:2
Mund abputzen, weiter machen!

Bei launigem Sonntagswetter trat der TSC am Samstag am Weg beim Jäger an. Wellingsbüttel mit zuletzt 5 Siegen in Folge, aber auch Weiß Blau seit 5 Spielen ungeschlagen.
Beide Mannschaften konnten ihre Bilanzen in den ersten 45 Minuten jedoch nicht untermauern. Lediglich zwei leichtfertig vergebene Hochkaräter auf beiden Seiten waren Beweis für ein eher im Mittelfeld ausgetragenes Durchschnittsspiel.

Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff konnte der heute sehr laufstarke J.Zierau zum 1:0 einnetzen. Vorausgegangen war ein gewonnener Zweikampf von Bringmann am Strafraum der Weiß-Blauen. Wellingsbüttel zeigte nun mehr Präsenz und wurde mit mehreren Chancen belohnt. Leider blieben diese ausnahmslos ungenutzt.
Fast hätte sich dies gerächt denn in einer Phase zwischen der 65. und 75. Minuten hatte auch Weiß-Blau mehrfach die Möglichkeit auszugleichen.
Kurz vor Schluss dann die Entscheidung. Nach einem schönen Pass von Maciewski in den Lauf von Houillon konnte dieser den Ball am Schlussmann vorbei schieben.

Ein ingesamt verdienter Sieg, weil Welle heute in wiederum veränderter personeller Besetzung mehr Willen zeigte als der Gegner.
Am kommenden Sonntag gilt es den nächsten Arbeitsieg einzufahren!

Andre Houillon
10.10.10 Welle - VfL 93  6:0
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel sorgten am elften Spieltag der Kreisliga 5 für eine Fortsetzung der aktuellen Siegesserie und besiegten die Reserve des VFL 93 mit 6:0.

Bei herrlichstem Herbstwetter am Pfeilshof konnten die rund 60 Zuschauer einen spielerisch gewohnt dominanten Gastgeber erleben, der von Beginn an das Zepter in die Hand nahm. Auch ohne den urlaubenden Coach Thorsten Dick war die Mannschaft gut eingestellt und spielte 90 Minuten konsequent nach vorne. Dass es zur Halbzeit nur 1:0 für Welle stand, war da doch eher der schwächeren Chancenauswertung zuzurechnen. Mit Anpfiff des Zweiten Durchgangs und immer mehr nachlassenden Widerstands des Gegners fielen dann auch die Tore für Wellingsbüttel, sodass am Ende sechs Tore bejubelt werden konnte. Trotz einer, durch die Bank weg geschlossen guten Mannschaftsleistung, konnte Nachwuchstalent Niklas Schubert besonders hervorstechen. Mit zwei selbsterzielten Treffern und einer glänzenden Torvorlage konnte das Eigengewächs die Zuschauer ein ums andere Mal zum Zungeschnalzen bringen, lieferte zugleich seine stärkste Leistung im Herrenbereich für den TSC ab.

Der TSC Wellingsbüttel befindet sich nun auf dem dritten Tabellenplatz, mit Nachholspielen in der Hinterhand in absoluter Schlagdistanz auf die Tabellenspitze. Bleibt nur zu hoffen, dass trotz den zuletzt sehr einseitigen Spielen die Konzentration hochgehalten werden kann, denn die Punkte müssen auch erstmal eingefahren werden. Weiter geht es am kommenden Samstag, den 16.10., in Groß-Borstel um 15 Uhr gegen Weiß-Blau 63.
Das nächste Heimspiel findet erst am Sonntag, den 31.10. statt. Dann gastiert der SC Persia zum Spitzenspiel am Pfeilshof. Anstoß 14 Uhr.

HM
03.10.10 Bahrenfeld II - Welle   0:7
Welle fährt sicher 3 Punkte ein

Beste Rahmenbedingungen für ein gutes Fußballspiel waren auf einem großen aber auch sehr weichem Rasenplatz in Bahrenfeld gegeben.
Vom Start weg erspielten sich die Gäste in rot ein Übergewicht, zunächst jedoch noch ohne die notwendige Konsequenz vor dem Tor. Erst Houillon konnte nach schönem Pass von Jan Zierau den ersten Treffer landen. Kurz darauf verwehrte der Schiedsrichter das 2:0, als er eine Flanke von Zierau wegen Abseits abpfiff, der Ball jedoch direkt ins Tor gesegelt war. Welle ließ sich aber nicht zu sehr beirren und so legten Houillon und Bringmann jeweils noch ein Tor nach, bevor Houillon mit seinem dritten Treffer kurz vor der Pause den 4:0 Halbzeitstand herstellte. Es hätten durchaus 1-2 Tore mehr sein können.

Nach der Pause begann der TSC erschreckend schwach, sodass BSV 19 sogar 20 Minuten lang ganz gut mitspielen konnte, das hatte es in der ersten Halbzeit gar nicht gegeben. Die Bälle wurden nur noch nach vorne gebolzt, von Zusammenspiel war in dieser Phase gar nichts mehr zu sehen. Umso erstaunlicher, dass es dennoch weiterhin gute Torchancen für Houillon und Bringmann gab, die aber leichtfertig vergeben wurden. Erst in den letzten 15 Minuten fing sich der TSC wieder und schaffte es durch zwei Tore von Bringmann dem Schlusspunkt von Zierau auch noch etwas für das Torverhältnis zu tun.

Jakob Neitzel
12.09.10 Welle - Sperber II  2:1
Wellingsbüttel mit verdientem Sieg

Wellingsbüttel ist wieder in der Spur. Nach dem dritten Sieg in Folge - heute gegen den bis dato punktgleichen SC Sperber 2 - stehen die Wellingsbütteler nun auf dem dritten Platz der Kreisliga 5 und damit nur 2 Punkte hinter Tabellenführer Urania.
Die Freude nach dem Spiel war groß, denn trotz der deutlich erkennbaren Überlegenheit der Welle-Elf, war das Spiel bis zum Schlusspfiff nicht entschieden.

Das Spiel begann ausgeglichen. Die Gäste von SC Sperber wirkten sogar etwas sicherer als die anfänglich etwas verträumten Wellingsbüttler. Doch die grüne Offensivabteilung (Sperber heute in rot), angeführt von Jan Zierau, wurde allmählich stärker. Etwas Zählbares sprang in Hälfte eins dabei aber nicht mehr heraus.
Halbzeitstand 0:0.

Wellingsbüttel fand mit sehr engagierter Spielweise einen guten Start in die zweite Hälfte. Trainer Thorsten Dick hat wohl mit motivierenden Worten seine Mannschaft anstacheln können. Wellingsbüttel war jetzt klar die spielbestimmende Mannschaft und kam immer wieder zu guten Tormöglichkeiten. Wie schon zuletzt zeigten M. Marwede und Neitzel ihre Kopfballstärke bei Standardsituationen. Letzterer war es auch, der nach einer Ecke die Führung markierte - natürlich per Kopfball. Der SC Sperber zeigte nur noch vereinzelt Angriffe gegen die heute nicht ganz souveräne TSC-Abwehr. So führte einer dieser Angriffe - etwas überraschend - in das Tor von Goalie Niklas Geyer. Ein taktisches Foul von einem TSC-Mittelfeldspieler hätte diesen Treffer sicher verhindert.

Für die Spannung war dieses Tor aber ohne Frage zuträglich. Der heute stärkste Mann auf dem Platz, 10er Jan Zierau, war jetzt immer wieder Initiator gefährlich vorgetragener Angriffe und kam in der 80. Minute selbst zu einem guten Abschluss. Mit dem sogenannten "Zierau-Lob" setzte er das Spielgerät aber nur gegen den Pfosten. In der 84. Minute ließ dann Darracott die Welle-Fans aufatmen. Nach einem Freistoß aus dem  rechten Halbfeld setzte er den Ball mit der Schulter gegen den Pfosten und reagierte dann am schnellsten und drückte das Leder mit einer Art Flugkopfball über die Torlinie zum 2:1 Endstand.

Am nächsten Sonntag möchte der TSC seine kleine Serie beim SV Friedrichsgabe ausbauen. Anpfiff ist um 15.00 Uhr im Waldstadion.

CD, LH
05.09.10  Urania - Welle   2:3
Welle entführt drei Punkte vom Schützenhof

Im Spitzenspiel des sechsten Spieltag der Kreisliga 5 besiegen die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel den zuvor verlustpunktfreien Tabellenführer vom SC Urania mit 3:2.

Bei idealen Rahmenbedingungen entwickelte sich ein sehr unterhaltsames und temporeiches Kreisligaspiel. Zu ungewohnt früher Anstoßzeit präsentierten sich dennoch die Gäste aus Wellingsbüttel aufgeweckter und bissiger als die Platzherren in Hälfte eins, und konnten sich zahlreiche gute Chancen erspielen. Malte Marwede und Sören Bringmann zeichneten sich verantwortlich für die komfortable 0:2 Führung zur Halbzeit, die dem Spielverlauf absolut entsprach. Vorbereiter war in beiden Fällen der bärenstarke Mittelfeldmotor Malte Johannsen.
Trotz der Wellingsbüttler Überlegenheit im ersten Durchgang kam Urania ebenfalls zu der ein oder anderen Torchance, verpasste es aber die Fehler in der TSC Defensive auszunutzen.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit bekamen die rund 70 Zuschauer ein komplett anderes Spiel zu sehen. Urania bekam in der Halbzeit wohl gehörig die Meinung vom Trainer geblasen und konnte daraufhin seine Lethargie ablegen. Welle war nun fast immer den entscheidenden Schritt zu spät und fügte sich widerstandslos seinem Schicksal. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein bis der Ausgleich fallen sollte. So kam es dann auch. 1:2 – 2:2 – In der 75. Minute war das Spiel plötzlich wieder vollkommen offen, die so sichere Führung dahin. Kurz vor Schluss konnte Welle aber nochmals eine schöne Kombination über Bringmann und Houllion bis in den Strafraum vortragen, die von Daniel Schäffer per Direktschuss aus 10 Metern zum vielumjubelten Siegtreffer abgeschlossen wurde.

Nach dem sehr durchwachsenen Saisonstart ist der TSC Wellingsbüttel nun wohl endlich in der neuen Liga angekommen und macht die stark besetzte Staffel durch den Sieg beim Spitzenreiter wieder spannend. Angesichts der starken Leistung schon in der Woche zuvor gegen Polonia, scheint die Formkurve bei den Mannen von Trainer Thorsten Dick eindeutig nach oben zu zeigen. Schon am kommenden Sonntag bietet sich die Möglichkeit im Heimspiel gegen die Reserve des SC Sperber nachzulegen und sich in den oberen Tabellenregionen festzusetzen. Angestoßen am Pfeilshof wird um 15.00 Uhr.

HM
29.08.10 Welle - Polonia   3:0
22.08.10 Victoria II - Welle  2:1
Am vierten Spieltag kassiert der TSC Wellingsbüttel seine erste Niederlage der Saison bei der Reserve von Victoria Hamburg.

Zu Beginn der Partie dominierte Wellingsbüttel das Spielgeschehen ohne dabei aber wirklich gefährlich zu sein. Der Ball lief hauptsächlich in für den Gegner ungefährlichen Bereichen in den eigenen Reihen. In der Defensive wurde zunächst wenig zugelassen. Die guten Angreifer von Victoria konnten aber leider nicht das ganze Spiel über so gut in Schach gehalten werden. Die erste große Chance der Gastgeber führte gleich zu einem Aluminiumtreffer am Gehäuse von Torhüter Max Bitter. In der Folge gab der TSC das Spielgeschehen aus der Hand und so musste die Elf von Trainer Thorsten Dick noch vor der Halbzeit den 1:0 Rückstand hinnehmen. Vor allem die zweite Hälfte der ersten Halbzeit ließ schon erahnen in welche Richtung sich das Spiel entwickeln würde. Der TSC zeigte eklatante Schwächen in der Defensivbewegung und erleichterte es so den Gegnern das Spiel zu machen. Hinzu kamen mehr und mehr individuelle Schwächen, die es unmöglich machten das Spiel selbst nach vorne zu tragen.
Wer dachte nach der Halbzeit würde sich an dem Spielgeschehen etwas ändern, lag leider falsch. Der TSC wurde für gut 20 Minuten in der eigenen Hälfte eingeschnürt und stellte selbst nichts Konstruktives mehr auf die Beine. Nach gut 70 Minuten gelang es den Wellingsbüttlern aber noch einmal etwas Druck nach vorne auszuüben. Nach einer ansehnlichen Kombination auf der rechten Seite markierte Jan Zierau den Ausgleich aus kurzer Distanz. Nun kam noch mal etwas Leben ins Spiel und der eine oder andere rechnete sich doch noch Chancen auf einen Sieg der Wellingsbüttler aus, zumal Victoria die letzte Viertelstunde in Unterzahl spielen musste, nachdem ihr 6er die gelb-rote Karte sah. Leider kam es anders und die Grün-Schwarzen mussten in Überzahl nach einem Freistoß das 2:1 hinnehmen.
An diesem Ergebnis änderte sich nichts mehr und die erste Saisonniederlage war somit besiegelt. Der TSC wirkte heute nicht entschlossen genug um den guten Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen. Für die nächsten Spiele muss sich der TSC mehr einfallen lassen und im Training hart arbeiten, zumal es gegen drei der vier Topmannschaften der Tabelle geht.

Hinnerk Barth
15.08.10 Welle - Farmsener TV II   6:0
Im dritten Spiel der Saison feierten die Wellingsbütteler einen deutlichen Sieg, schossen 6 Tore - und hätten noch häufiger treffen können. Der Gegner aus Farmsen war dem TSC in allen Belangen unterlegen.

Welle zeigte von Beginn an, dass sie heute um jeden Preis die drei Punkte am Pfeilhof behalten wollten und setzten Farmsen von der ersten Minute an unter Druck. Die Farmsener wirkten hilflos und verloren schon viele Bälle in der eigenen Hälfte, welches zu zahlreichen Torchancen für Wellingsbüttel resultierte. Bringmann und die Brüder Zierau sorgten in der Anfangsphase für Torgefahr bevor Jakob Neitzel nach zwölf Minuten zum 1:0 per Flugkopfball einnetzen konnte. Thommy Zierau machte die Vorarbeit durch eine herrliche Flanke mit seinem schwächeren, linken Fuß. Zehn Minuten später erhöhte Malte Marwede die Führung mit einem Kopfballtor nach einem Freistoß von Jan Zierau. In der folgenden Zeit machte Welle weiter Druck auf das Tor der Farmsener, die gefühlte drei Mal über die Mittelinie kamen und davon ein Mal durch einen Freistoß gefährlich wurden. Kurz vor der Pause fand der Ball nach einem Klärungsversuch eines schwarz-roten Abwehrspielers den Weg ins eigene Tor. Vorausgegangen war ein Torschuss von Malte Marwede nach einer Vorlage von Malte Johannsen.

Die zweite Halbzeit sorgte für keine Überraschungen. Harry Darry baute die Führung zum 4:0 aus. Sein Fernschuss landete im Netz nach dem zwei Farmsener dem Ball die richtige Richtung gaben. Für das 5:0 sorgte nach eigenen Angaben Marcus Dettmann. Einige Zuschauer wollen aber erneut einen Farmsener als Letzten am Ball gesehen haben. Den Schlusspunkt setzte Jan Zierau mit dem sechsten und letzten Tor der Partie. Ein "Zucker-Pass" von Malte Marwede ließ den quirligen Offensivmann frei vorm Tor auftauchen. Während die meisten Zuschauer einen Zierau-typischen Heber über das Tor erwarteten, ließ dieser sich nicht beirren und schob den Ball rechtsunten in den Kasten. "Ich hab darauf gewartet, dass der Torwart raus läuft, aber..." so Zierau etwas schmunzelnd nach dem Spiel.

Trainer Thorsten Dick zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der großen Zahl erspielten Torchancen und den stets gefährlichen Standardsituationen. Die große Zahl vergebener Torchancen machen dem 33jährigen Wellingsbütteler Urgestein und Neu-Ligatrainer sorgen. Schon die letzten Jahre forderte Alt-Trainer Niels Schulze mehr Torgeilheit von den Spielern, welches Problem weiterhin ungelöst scheint.

Lennart Helm
               
08.08.10 - Rahlstedter SC II  -  Welle 1:1
Schwache Chancenauswertung – Welle auch im zweiten Spiel sieglos

Der Saisonstart der 1. Herren des TSC Wellingsbüttel darf nach dem zweiten Unentschieden in Folge als missglückt bezeichnet werden. Nach der Punkteteilung gegen Osdorf gelang nun bei der zweiten Mannschaft des Rahlstedter SC ein 1:1.

Die Partie begann fahrig und hektisch. Viele Unsauberkeiten auf beiden Seiten sorgten immer wieder für spontane Möglichkeiten. Gespielt wurde meistens hoch und weit, Kurzpassfolgen von mehr als drei Pässen waren eigentlich nie zu bestaunen. Dennoch kamen beiden Teams, so nach 30 Minuten, zu hochkarätigen Torchancen. Jakob Neitzel, blank stehend vorm Gästekeeper machte den Auftakt, dann zwei Mal Rahlstedt und kurz vor dem Seitenwechsel Sören Bringmann – keiner konnte oder wollte ein Tor erzielen.

Halbzeit zwei bot ein ähnliches Bild, unruhig und ohne Spielfluss. So fielen die beiden Tore, nachdem und bevor erneut gute Möglichkeiten ausgelassen wurden, nach Standards. Circa 65 Minuten gespielt als der gerade eingewechselte Jan Zierau einen Eckball nah ans Tor bringt, der Keeper kommt nicht raus, Bringmann steht frei und köpft ein.
Die Partie schien gelaufen, doch knapp 15 Minuten später wurde es noch mal unterhaltsam. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kann Linksverteidiger Christopher Darracott eine Großchance nur mit einer Notbremse verhindern. Lange Diskussionen über Art, Ort und Härte des Fouls später entschied der Schiedsrichter auf gelbe Karte (falsch) und Freistoß (wohl richtig). Aufatmen beim TSC für etwa 20 Sekunden, dann war der Ball direkt verwandelt im Tor und der Ausgleich perfekt. Wenige Minuten später kassierte Kapitän Jakob Neitzel dann für wiederholtes Foulspiel die gelb-rote Karte. Im Anschluss passierte kaum mehr etwas, beide Teams trennen sich mit 1:1.

Am kommenden Sonntag, 15.8.2010, empfängt der TSC dann die Zweite von Farmsen um 15 Uhr am Pfeilshof.

Nils Lehnebach

01.08.10 - Welle - TuS Osdorf II  0:0
Am Sonntag, den 1.8.2010 um 15 Uhr trafen der Kreisligaaufsteiger Tus Osdorf 2 und der Absteiger aus der Bezirksliga TSC Wellingsbüttel 1 auf dem Grandplatz „Am Pfeilshof“ aufeinander. Nach kurzer Verspätung einiger Osdorfer, konnte das Spiel dann doch angepfiffen werden. Anfänglich war Wellingsbüttel klar dominant und konnte schon in der 5. Minute die erste gefährliche Torchance herausspielen, welche nur knapp vom Keeper der Osdorfer pariert werden konnte. Im weiteren Spielverlauf, nach ewigem hin und her und nur wenigen wirklich brenzligen Situationen hatte Osdorf dann die Chance in der 30. Minute vor der Pause einen Treffer zu erzielen. Freistoß aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, Kopfball, Latte, Abseits. Nach einigen gelben Karten und einer ansonsten sehr fairen ersten Halbzeit gingen die Mannschaften nun in die wohlverdiente Pause – 0:0.

Die 2. Halbzeit wurde semi-pünktlich um 16:10 Uhr angepfiffen und die Wellingsbüttler Fans brannten auf ein Tor, welches beiden Mannschaften bislang verwehrt blieb. Doch auch die zweite Halbzeit sollte nach mehreren schönen Spielzügen und einigen Chancen für beide Mannschaften keine Tore mehr liefern. Wellingsbüttel und Osdorf müssen sich gewaltig steigern, wenn sie in dieser sehr starken Staffel ein Wörtchen mitreden wollen.

Schon am kommenden Wochenende hat Wellingsbüttel 1 die Chance auf eine Wiedergutmachung – am Sonntag, den 8.8. wird um 13:00 Uhr das Derby bei Rahlstedt auf Rasen angepfiffen.

Finn Permien
25.07.10 - Welle - MSV Hamburg 2:3
Unverdiente Niederlage im Pokal
Mit einem knappen und für den Sieger kaum verdienten 2:3 musste sich die 1.Herren des TSC Wellingsbüttel am vergangen Sonntag (25.7.) dem Landesligisten MSV Hamburg 1 in der 1.Runde des Oddset-Pokals geschlagen geben. Dabei zeigte der TSC eine sichere und gute Leistung, zeigte aber bekannte Schwächen – Torchancen wurden vergeben und kleine Fehler vom Gegner sofort bestraft. MSV Hamburg konnte kaum überzeugen und muss sich in der Landesliga auf eine schwere Saison vorbereiten. Wellingsbüttel 1 kann frohen Mutes das Ziel Wiederaufstieg in Angriff nehmen.

Das Spiel startete pünktlich um 15 Uhr unter der immer sicheren Leitung von Bobby Schneehagen (Note 1).
Beide Mannschaften ließen das Spiel ruhig angehen, schoben den Ball hin und her und versuchten den Gegner zu locken. Daher waren die ersten 10 Minuten ereignislos.
In der 12. Minute hatte MSV Hamburg einen Freistoß, dieser segelte in den Strafraum, der Ball wurde im 16er vor die Füße des Gegners geklärt, der ungehindert das 0:1 erzielen konnte.
Schon 6 Minuten später gab es einen Freistoß für den TSC. Der Ball wurde von halbrechts in den Strafraum geschlagen, Markus verlängerte klug mit dem Kopf, Sören köpfte freistehend auf das Tor. Der Torwart konnte den Ball nur abprallen lassen und Sören war im Nachsetzen zum 1:1 in der 18.Minute erfolgreich.
In der folgenden Zeit war Wellingsbüttel überlegen, MSV wirkte verunsichert. Leider gelang es lange Zeit nicht, die Überlegenheit auch in zählbares umzusetzen.
Erst in der 41. Minute war es erneut Sören, der eine zu kurze und ungenaue Torwartabwehr im Zentrum aufnahm und aus knapp 30 Metern in das leere Tor schoss – 2:1 für den TSC.
Damit ging es in die Pause.

MSV Hamburg kam hoch motiviert aus der Kabine, Welle schien die Umstellungen nach dem Wechsel noch nicht verarbeitet zu haben, schon schlug der MSV in der 47. Minute eiskalt zu. Über links setzte sich ein Angreifer durch, der TSC konnte zweimal den Ball nicht ausreichend klären, so dass er einem MSVer vor die Füße viel. Dieser konnte Flanken, der Ball landete beim 2-Meter-Riesen am langen Pfosten auf dem Kopf (Christopher war im Kopfballduell machtlos), der legte quer vors Tor und dort verwandelte der Stürmer freistehend zum 2:2.
Wellingsbüttel lies den Kopf nicht hängen und versuchte dem Druck der Gäste standzuhalten. Immer wieder wurde MSV unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. In der 56. Minuten konnte Sören einen Querpass abfangen und tauchte alleine vor dem Tor auf – leider verfehlte sein Schuss das Ziel.
In der 77. Minute spielte sich MSV Hamburg über rechts durch die Abwehrreihe des TSC, eine Flanke auf den langen Pfosten – Kopfball links unten ins Ecke – 2:3. Und schon wieder lag der TSC hinten.
Aber die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten – 80.Minute: nach einem langen Ball, musste der gegnerische Verteidiger in höchster Not im 16er mit der Hand klären, so dass es Strafstoß gab. Sören nahm sich mit dem Vertrauen der 2 Tore den Ball – leider hielt der Torwart den nicht so starken Schuss souverän. Aber schon 3 Minuten später die nächste große Chance für den TSC – scharfe Hereingabe von links, flach vor das Tor. Grätsche von Hannes etwa 2 Meter vor dem Tor – drüber.
Weiter ging es in Richtung MSV Gehäuse – 85. Minute: der kurz zuvor eingewechselte Jakob bekommt die butterweiche Flanke von Daniel genau auf den Kopf und vergibt freistehend zentral vor dem Tor um knapp 50 cm.

Dieses knappe Spiel gegen ein 2 Klassen höher spielende Mannschaft wurde leider 2:3 verloren. Es sollte aber Mut geben für die kommenden Aufgaben in der Kreisliga 5 – wo der direkte Wiederaufstieg das Ziel ist.
Am Sonntag, den 1.8. startet Wellingsbüttel 1 um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen TuS Osdorf 2 in die Punktrunde – hoffentlich unterstützen uns wieder viele Zuschauer!

T. Dick

17.07.10 - Welle siegt beim SCALA-CUP
Die 1. Herren des TSC Wellingsbüttel hat vor dem Saisonbeginn am kommenden Wochenende (1. Runde Oddset-Pokal, gegen MSV Hamburg/LL) ordentlich Selbstvertrauen getankt. Durch einen Sieg gegen BU II (BZ) im Finale des jährlich ausgespielten SCALA-Cups sicherte sich das Team von Neu-Coach Thorsten Dick den ersten Pokal der Saison.
Das Tor des Tages erzielte Sören Bringmann, der Mitte der zweiten Halbzeit eine starke Vorlage von Marcus Dettmann aus kurzer Distanz per Kopf verwertete.
Zuvor hatte Welle aber auch eine gehörige Portion Glück: Zwei Mal rettete das Aluminium für die Mannen in grün. Aber auch beide eingesetzten Keeper, Niklas Geyer und Maximilian Bitter, trugen mit teils spektakulären Taten zum Pokalsieg bei.
Mit Welle setzte sich im stark besetzten Feld (u.a. Tura Harksheide und SCALA) ein echter Außenseiter durch. Es wurden Gegner bezwungen, die im letzten Jahr noch Staffelgegner in der Bezirksliga Nord waren – und dort, im Gegensatz zum TSC, auch weiterhin spielen.
In der Gruppenphase hatte Welle mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage noch eine durchwachsene Leistung präsentiert, steigerte sich dann aber entscheidend.
Auffällig: Noch scheint die Mannschaft eklatante Schwächen aus der Vorsaison nicht ausgemerzt zu haben. Torchancen werden reihenweise versiebt, Konter nicht durchdacht zu Ende gespielt. Auch ein Problem mangelnder Kondition? Die Mannschaft könnte sicher noch die ein oder andere „Hammer-Einheit“ vertragen.
Immerhin: Die Defensive steht gut, in der eigenen Hälfte wird konsequent und aggressiv gegen den Ball gearbeitet.
Und gänzlich ungewohnte Nervenstärke bewies der TSC, als es im Halbfinale gegen SCALA zum Elfmeterschießen kam: Alle sieben Schützen netzten.
Insgesamt fällt das Fazit nach der bisherigen Vorbereitung positiv aus. Denn trotz der erwähnten Schwächen stehen am Ende ein Pokalsieg und 150 Euro Prämie für die Mannschaftskasse auf der Habenseite. So muss es weitergehen.

Anant Agarwala