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Berichte aus der Spielzeit 2010 / 2011 |
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15.05.11 Welle - Norderstedt
8:0 |
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08.05.11 Persia - Welle 1:1 |
30.04.11 Welle - Sternschanze 3:0
Wellingsbüttel weiterhin auf Meisterschaftskurs
Am 26. Spieltag der Kreisliga 5 kommen die ersten Herren des TSC
Wellingsbüttel zu einem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen die
Reservemannschaft des SC Sternschanze.
Nachdem Welle II zuvor in einem packenden Derby gegen Sasel II mit 1:1
unseren Ausweichplatz am Barmwisch verlassen musste, lieferte Welle I
ein deutlich weniger spektakuläres Spiel ab - zu schwach der Gegner und
zu klein die Motivation einen höheren Sieg herauszuschießen bei Thorsten
Dicks Mannen.
Über 90 Minuten bot Welle dennoch eine konzentrierte Leistung, ließ
keine einzige Torchance des Gegners zu und markierte selber drei Treffer
durch Christian Meyer-Wolters (FE), Daniel Schäffer und Sören Bringmann.
Bei noch zwei ausstehenden Spielen besitzt Wellingsbüttel immer noch den
hauchdünnen Vorsprung von einem Pünktchen auf seinen ärgsten Verfolger,
dem SC Urania. Um den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga zu
verwirklichen müssen also noch zwei Siege her, wobei am kommenden
Sonntag mit dem SC Persia ein ganz harter Brocken auf dem Weg Richtung
Liga 7 auf Welle wartet, der der Mannschaft noch mal alles abverlangen
wird.
Anstoß zu dem Spiel ist am Sonntag, den 8.5. um 15.00 Uhr im
Sport-Duwe-Stadion am Heubergredder in Alsterdorf.
Wir sind heiß!
Bilder von unserem 3:0-Sieg gegen Sternschanze, sowie von anderen
Welle-Spielen findet ihr auf der Seite von unserem freundlichen
Fotografen Michel Gerdes.
http://fussball.michelgerdes.de/
Henrik Marwede
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25.04.11 Polonia - Welle 2:5
TSC bleibt weiter auf Titelkurs
Bei erneut sehr gutem Wetter gastierte der Tabellenführer TSC
Wellingsbüttel am Ostermontag beim KS Polonia. Schon das Hinspiel war
sehr knapp und hitzig, sodass ein spannendes Spiel zu erwarten war.
Nach dem guten Lauf der letzten Wochen wollte Welle von Beginn an
zeigen, wer als Sieger das Spielfeld verlassen wird. Auf dem kleinen
Platz agierte Welle zunächst sehr aggressiv und setzte den Gegner früh
in der eigenen Hälfte unter Druck,so dass es zu einigen guten Torchancen
und Standards kam. In der 10 Minute verwertete Carstensen aus kurzer
Distanz einen scharf geschossenen Freistoß von J. Zierau.
Der Gegner wirkte sehr verunsichert
und war nicht in der Lage sich von dem Druck von Welle zu befreien und
kam daher selten in die gegnerische Hälfte.
Welle vergab einige gute Chancen, und so kam es, dass ein langer Ball
zum Erfolg führen musste. Bringmann verarbeitet den langen Ball aus dem
Mittelfeld stark und sah seinen mitgelaufenen Mitspieler J. Zierau, der
nur noch den Ball ins Tor schieben musste.
So hieß es 2:0 zur Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte war zunächst keine Veränderung zu sehen. Welle
erarbeitete sich einige gute Chancen, verpasste jedoch das dritte Tor
nachzulegen. Welle nahm ein wenig das Tempo aus dem Spiel, so kam der
Gegner besser ins Spiel und erarbeitete sich einige wenige Chancen, die
nicht wirklich gefährlich waren.
Im zweiten Durchgang stieg zudem auch die Aggressivität und das Spiel
wurde hitziger. In der 65 Minute bekam der Gegner eine fragwürdige Ecke
zugesprochen, die dann zum 2:1 genutzt wurde. Bei dieser Ecke entstand
plötzlich Pulk und unfaires Verhalten. Torwart Bitter stoppte den
Versuch des Gegners den Ball aus dem Tor zu nehmen, sodass der Gegner
das Trikot des Torwarts zeriss. H. Marwede wollte dazwischen gehen,
jedoch erntete er eine Kopfnuss des Gegners. Rot wäre für diese
Unsportlichkeit die richtige Entscheidung gewesen.
Das an diesem Tag unglücklich agierende Schiedsrichter-Gespann, konnte
den "Täter" nicht erkennen, sodass es keine Karte gab und das Tor
zählte.
Polonia schöpfte neue Hoffnung und spielte nun voll auf ein weiteres
Tor. Ein erneut fragwürdiger Freistoß in der 82 Minute führte dann zum
Ausgleich für die Heimmannschaft.
Der TSC war am Boden und dachte mit diesem Tor sei es vorbei gewesen mit
dem Sieg und wahrscheinlich auch der Meisterschaft.
Doch im Gegenteil der Wille und Kampfgeist von Welle wurde geweckt. Der
eingewechselte Meyer-Wolters setze einen Freistoß aus guter Position
zunächst neben das Tor, jedoch keine Minute später in der 87 Minute
erhielt der TSC erneut einen Freistoß zugesprochen. Meyer-Wolters nutze
diese Gelegenheit mit einem direkten Versuch.
Die Freude über dieses Tor führte dazu, dass der TSC weiter nach vorne
spielte und eine gute Konterchance über J. Zierau durch erneut
Meyer-Wolters zum 4:2 genutzt wurde. Der Gegner war somit geschlagen und
fing in der letzten Minute erneut durch gute Vorarbeit von J. Zierau
noch ein weiteres Tor durch Bringmann.
Das Spiel endete nach 8 Minuten Nachspielzeit letzten Endes verdient mit
5:2 für den TSC Wellingsbüttel.
Wellingsbüttel kämpfte sich wie beim Nachholspiel gegen Viktoria 2 am
vergangenen Donnerstag zurück ins Spiel.
Das nächste Spiel findet am 30.04 um 15.00 h auf der Sportanlage
Barmwisch gegen Sternschanze 2 statt.
TZ
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21.04.11 Welle - Victoria 2:1
Im Nachholspiel am Gründonnerstag musste der TSC
gegen den SC Victoria 2 antreten, eben jene Truppe, die eine Woche zuvor
den damaligen Tabellenführer SC Urania mit 0:5 wieder nach Hause
geschickt hatte. Es war also durchaus Respekt angesagt.
Von Anfang an war jedoch klar, dass Welle sich nicht abschießen lassen
wollte. Der Ball lief ganz gefällig durch die hinteren Reihen, leider
wurde er nur selten auch in die vorderen Positionen transportiert. Wenn
es denn geschah, dann gab es sogleich gute Torchancen durch Bringmann
und Houillon.
Urplötzlich der Schock, ein Fehlpass im Mittelfeld kam direkt zurück und
0:1 für Victoria. Welle verlor kurzzeitig den Faden und schaffte es bis
zur Halbzeit nicht mehr, ihn komplett wieder aufzunehmen.
Die zweite Halbzeit bot dann jedoch das gewohnte Bild vom Beginn des
Spiels. Welle drückte, Vicky nur hinten drin. Ein Freistoß aus dem
Halbfeld brachte den Ausgleich, Lennart Helm köpfte relativ unbedrängt
gegen die Laufrichtung des Torwarts. Kurz darauf hatte der Gast bei
einem der seltenen Konter die Chance auf die abermalige Führung, doch
Max Bitter im Tor der Wellingsbüttler konnte parieren. Besser machte es
dann Jan Zierau eine Viertelstunde vor Schluss, 2:1 für den TSC.
In der Folge boten sich noch einige gute Chancen für Welle, die jedoch
allesamt kläglich vergeben wurden, auf der anderen Seite wurde Victoria
aber nicht mehr gefährlich, sodass es bis zum Ende beim 2:1 - Heimerfolg
für den TSC blieb.
JN
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17.04.11 Welle - Weiß-Blau 4:0
Wellingsbüttel gewinnt souverän gegen Weiss-Blau
63
Bei bestem Fußballwetter traf der Tabellenzweite aus Wellingsbüttel auf
eine zuletzt stark aufspielende Mannschaft von Weiss-Blau 63. Diese
hatte in den
letzten 6 Spielen 6 Siege eingefahren. Es war also eine spannende Partie
zu erwarten.
Zu Beginn der Partie agierten beide Mannschaften sehr unkonzentriert.
Viele Fehlpässe im Mittelfeld waren die Folge. Klare Torchancen waren
erst nach ca.20 min zu verzeichnen. Für Wellingsbüttel kam Bringmann
nach schöner Einzelleistung zum Schuss, traf aber (noch) nicht. Für
Weiss-Blau 63 war es deren Kapitän, welcher nach einem Konter und gutem
Dribbling aus 11 Metern abschloss. Nach einer halben Stunde war
Wellingsbüttel spielbestimmender u konnte viele Eckbälle und Freistöße
erarbeiten. Jedoch ohne Erfolg. Zum Ende der ersten Hälfte gab es noch
einen Aufreger. Wellingsbüttels Mittelstürmer Bringmann senste einen
Spieler von Weiss-Blau 63 nach Ballverlust von hinten um: dunkel gelb!
Nur 2min später traf jener Bringmann zum 1:0 Pausenstand. Die Hereingabe
von rechts kam von T. Zierau.
Nach der Pause war Wellingsbüttel noch druckvoller. Die Passgenauigkeit
stieg und in der Abwehr wurde so gut wie nichts mehr zugelassen. In
Folge dessen kam es dann auch zum 2:0. Der aufgerückte Innenverteidiger
H. Marwede kam im 16er zu Fall, nachdem er von einem Weiss-Blau 63
Spieler am Kopf getroffen wurde. J. Zierau verwandelte den Elfmeter
sicher. Nur 10 Minuten später (70.min) war es wieder J. Zierau, der nach
schönem Zuspiel vom eingewechselten M. Marwede zum 3:0 einschiebt. Den
Schlusspunkt setzte der ebenfalls eingewechselte D. Schäffer zum 4:0
Endstand.
Wellingsbüttel zeigt auch in diesem Spiel keine Nerven und übernimmt
vorerst
sogar die Tabellenführung, da sich Urania einen Ausrutscher gegen
Victoria geleistet hat.
Nächstes Spiel ist am 21.04. gegen Victoria. |
12.04.11 Welle - Urania 1:1
Spitzenspiel zwischen
Wellingsbüttel 1 und Urania 1
Am Dienstag, den 12.4. stieg auf dem Ausweichsportplatz Barmwisch das
Spitzenspiel der Kreisliga 5. Der Tabellenzweite Wellingsbüttel empfing
den Tabellenführer Urania und hätte mit einem Sieg die Tabellenführung
übernehmen können. Dementsprechend groß war der Zuschauerandrang. Für
ein Nachholspiel an einem Dienstag war es sehr voll – mehr als 100
Zuschauer wurden gezählt.
Das Spiel begann mit hohem Tempo. Beiden Mannschaften war der Wille zum
Sieg anzumerken. Keiner schenkte dem Gegner auch nur einen Meter Platz.
Das Spiel war geprägt vom Zweikampf. Leider sorgte der Schiedsrichter
über 90 Minuten mit seinen kleinlichen Entscheidungen dafür, dass der
gesamte Spielfluss verloren ging.
Die meiste Zeit war das Spiel sehr ausgeglichen. Wellingsbüttel hatte
einen Tick mehr Ballbesitz und Feldüberlegenheit, aber wirkliche Chancen
konnten nicht erspielt werden. Lediglich in der 25. Minute wurde eine
sehenswerte Kombination über 6 Stationen mit jeweils nur einem Kontakt
mit einem Traumpass in die Tiefe abgeschlossen. Lediglich der Abschluss
ging knapp neben das Gehäuse. Noch in der ersten Halbzeit dann eine
entscheidende Szene: der zuvor wegen reklamieren verwarnte Christopher
Darracott kam bei einem Zweikampf zu spät und sah zu Recht die zweite
Gelbe Karte – also gelb-rot. Ab der 40. Minuten war Welle also nur noch
mit 10 Mann auf dem Feld. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Pause.
Nach der Pause versuchte Urania das Spiel zu machen. Allerdings war das
Team dabei wenig einfallsreich. Es wurde fast ausnahmslos hoch und weit
gespielt. Damit konnte die Abwehr um Hinnerk Barth und Henrik Marwede
aber nicht geknackt werden.
In der 68. Minute gelang dem Topscorer Uranias dann doch der
Führungstreffer. Die Verwirrung nach einem Wechsel bei Wellingsbüttel
(Malte Trukenmüller musste mit einem Muskelfaserriss raus) und einem
unberechtigten Freistoß, nutzte Urania glücklich, aber eiskalt aus. Ein
„Kullerball“ eierte zwischen den Innenverteidigern durch und ein Knipser
der Marke Schöning lässt sich die Chance nicht nehmen – 0:1.
Wellingsbüttel aber gab sich auch mit 10 Mann und dem 0:1 nicht auf. Es
wurde weiter mutig nach vorne gespielt. Zudem war das Zweikampfverhalten
vorbildlich und die Stimmung bestens. Dementsprechend kam Welle auch mit
10 Mann zu Torchancen. In der 75. Minuten war es dann dem Kleinsten auf
dem Platz vorbehalten mit einem Kopfball für das 1:1 zu sorgen. Jan
Zierau nickte eine Maßflanke seines Bruders Thomas Zierau gegen den Lauf
des Torhüters ein. Der Jubel auf und neben dem Platz war riesig.
Anschließend spielte weiter nur ein Team – Welle mit 10 Mann. Urania war
von der Leidenschaft und dem Spiel des TSC überrascht und konnte nicht
viel dagegen stellen. Leider schaffte der TSC in dieser Phase keinen
Treffer. Somit wäre Urania dann beinahe doch noch als Sieger vom Platz
gegangen, als in der letzten Minute eine verunglückte Abwehr direkt im
Strafraum bei 2 Urania Stürmern landete. Zum Glück standen die beiden
sich selber im Wege – 1:1 hieß es am Ende.
Es gab Spannung pur, aber keinen Sieger. In der Kreisliga 5 bleibt alles
spannend bis zum Ende.
Am kommenden Wochenende spielt Welle 1 am Sonntag, den 17.4. um 17:00
Uhr zu Hause (Kunstrasen in Steilshoop – Gropiusring) gegen das
Überraschungsteam der letzten beiden Wochen – Weiss-Blau 63.
Für Spannung ist also gesorgt. |
10.04.11 VfL 93 - Welle 0:8
Historischer Auswärtssieg
Bei schönstem Fußballwetter und zu ungewohnter Uhrzeit fährt der TSC
Wellingsbüttel den höchsten Auswärtssieg in seiner Geschichte ein.
Die Jungs vom Pfeilshof begannen ab der ersten Minute engagiert und
setzten die VFL-Abwehrreihe gleich unter Druck. So dauerte es auch nicht
lange bis Welle zum ersten Tor kam – jedoch stand Jakob Neitzel leider
knapp im Abseits. Nachdem etliche gute Chancen liegen gelassen wurden,
war es dann nach 15 Minuten Jan Zierau, der den Ball nur noch über die
Linie zu stochern brauchte.
Von VFL 93 war bis dato kaum etwas zu sehen. Meist wurde probiert, die
Wellingsbütteler Hintermannschaft mit langen Bällen auszuspielen. Jedoch
stand das Abwehrbollwerk um Henne Marwede sicher und ließ keine Chancen
zu.
Und vorne fiel dann zeitnah auch das 2:0. Eine von der Grundlinie scharf
herein geschlagene Flanke verpasste Sören Bringmann am ersten Pfosten
und der Ball sprang unglücklich von dem dahinter positioniertem
Abwehrspieler ins eigene Tor. Kurze Zeit später fiel dann das 3:0, das
im Prinzip eine Kopie des 2:0 war. Wieder wurde der Ball schön zur
Grundlinie durchgesteckt und scharf herein geschlagen. Diesmal
verwandelte Malte Marwede sicher mit dem Kopf. Und die Wellingsbütteler
Jungs hatten immer noch nicht genug. Noch vor der Halbzeitpause legte
der agile Jan Zierau den Ball quer auf Sören Bringmann, der dann nur
noch einzuschieben brauchte.
Zur Halbzeit wechselte Welle Coach Thorsten Dick. Christian
Meyer-Wolters kam für Darracott. Dieser Wechsel sollte sich später auch
noch auszahlen.
Leider begann der TSC, wie schon sooft, in Halbzeit zwei etwas
schläfrig. In den ersten 25 Minuten nach Wiederanpfiff wurden kaum
Chancen heraus gespielt. Der VFL konnte hieraus jedoch kein Kapital
schlagen. Nach zwei weiteren Wechseln fand der TSC zurück zu alter
Linie. Der gerade eingewechselte Daniel Schäffer steckte auf Christian
Meyer-Wolters durch, der eiskalt vollstreckte. Jetzt ging es Schlag auf
Schlag. Keine fünf Minuten später schickte der stark aufspielende Malte
Johannsen abermals Meyer-Wolters auf die Reise, der dann zum 6:0
einnetzte.
Die in der Schlussphase nur noch zu zehnt spielenden Wellingsbütteler,
Henne Marwede musste verletzt raus, kamen auch in Unterzahl zu weiteren
Möglichkeiten. Das 7:0 erzielte Andre Houillon nach Vorarbeit von
Meyer-Wolters. Den Schlusspunkte zum 8:0 setzen wiederum Jan Zierau.
Vermutlich das schönste Tor am heutigen Tag. Einen zu kurz geklärten
Eckstoß nahm er als Direktabnahme und der Ball landete unhaltbar im Tor.
Bereits Dienstag, den 12.April (19 Uhr, Barmwisch), steht dann das
Spitzenspiel TSC Wellingsbüttel gegen SC Urania an. Beide Mannschaften
präsentieren sich zur Zeit in Topform und so darf ein spannendes Spiel
erwartet werden.
MC
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03.04.11 Welle - Bahrenfeld 4:1
Arbeitssieg gegen BSV 19 II
Die Jungs vom Pfeilshof fahren ihren vierten Sieg in Folge ein und
bringen sich neun Tage vor dem Spitzenspiel gegen den SC Urania in eine
gute Ausgangsposition.
Auf der Sportanlage Steilshoop bekamen die zahlreichen Welle-Fans ein
schnelles Spiel geboten. Wellingsbüttel zeigte von Anfang an, wer die
drei Punkte nach Hause nehmen sollte und zwang die Bahrenfelder oftmals
schon in der eigenen Hälfte zu Ballverlusten. Nach einigen
Aluminiumtreffern sorgte Malte Trukenmöller nach 18 Minuten mit einem
platzierten Linksschuss aus 16 Metern für die Führung der „Hausherren“.
Eben jener legte nach einer unglücklichen Flankenballabwehr durch den
BSV-Keeper mit einem Abstaubertor gut fünf Minuten später nach. Nachdem
Wellingsbüttel auf 3:0 durch Sören Bringmann erhöhen konnte, kam BSV zu
zwei großen Chancen. Ein unglückliches Handspiel durch Torwart Max
Bitter führte zu einem scharf getretenen Freistoß, den dieser mit einer
Glanzparade anschließend selbst entschärfen musste. Es folgte der 3:1
Anschlusstreffer vom BSV durch einen sicher verwandelten Strafstoß in
der 40. Minute. Vorausgegangen war ein
eigentlich schon geklärter Eckball. Ein BSVler erkämpft sich den Ball
und verleitet Welle zu einem Foulspiel am Strafraumeck.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener. Wellingsbüttel
büßte ein Stück seiner kombinatorischen Sicherheit ein, BSV forcierte
nun öfters das eigene Offensivspiel. Dennoch kam es auf beiden Seiten
nicht mehr zu vielen Torchancen. Eine schlechte Abwehr nutzte Sören
Bringmann in der 75. Minute und köpfte gegen den herauslaufenden Torwart
zum 4:1 Endstand ein.
Welle 1 ist am nächsten Sonntag, den 10. April, zu Gast bei VFL 93 II.
Anstoß ist um 10:45 am Platz Meerweinstraße.
MM
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27.03.11 Eppendorf/GB - Welle 3:6
Wellingsbüttel gewinnt bei Eppendorf Groß-Borstel
mit 6:3
Bei herrlichstem Fußballwetter standen sich letzten Sonntag Eppendorf
Groß-Borstel und Wellingsbüttel gegenüber. Unter der Woche hatte Welle
bereits das Nachholspiel gegen EGB mit 5:0 gewonnen und wollte keine
Zweifel aufkommen lassen, wer die 3 Punkte mitnimmt.
Das Spiel begann sofort mit großen Torchancen für den TSC. Nach wenigen
Minuten wäre bereits eine klare Führung möglich gewesen. Das 1:0 fiel
früh nach einer schönen Kobination über die rechte Seite: M. Marwede
schickte den Ball in den Lauf von J. Zierau. Der legte quer und in der
Mitte verwertete Johannsen unter die Latte zum 1:0! Für die klare
Führung brauchte Welle dann allerdings etwas Zeit. Unter anderem setzte
Houillon den Ball aus kurzer Distanz gegen den Pfosten. Das 2:0 erzielte
J. Zierau mit einem gezielten Schuss ins linke untere Eck nach einem
schönen Doppelpass mit Johannsen. Kurze Zeit später tauchte Houillon
nach einem Flugball von Darracott dann etwas glücklich frei vor dem
gegnerischen Tor auf und markierte das 3:0! EGB fand in der ersten
Hälfte bis auf eine Torchance gar nicht statt. So gelang es dem TSC bis
zur Pause aus der drückenden Überlegenheit noch 2 weitere Tore zu
machen. Johannsen erzielte zuerst das 4:0, nachdem er wunderbar über
Darracott und Neitzel frei gespielt wurde, und dann auch noch ohne große
Mühe das 5:0, nach einem Schuss von J. Zierau, den der Keeper nicht
festhalten konnte. Pause.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offeneres Spiel.
Eppendorf/GB wehrte sich entschlossener als in Hälfte 1 gegen die fast
schon feststehende Niederlage und Welle schaltete mit der sicheren
Führung im Rücken einen Gang zurück. So kam es wie es kommen musste und
EGB kam durch einen Kopfball nach einer Ecke zum 1:5! Das Spiel wurde
daraufhin hektischer und Welle verpasste es durch weitere Tore wieder
Ruhe ins Spiel zu bringen. J. Zierau traf z.B. nur die Latte. EGB
dagegen arbeitete noch einen weiteren Ball ins Tor! 2:5! Kurz darauf
konnte M.vMarwede mit einem sehenswerten Distanzschuss den Vorsprung
wieder auf 4 Tore schrauben! Doch EGB steckte nicht auf und so fand der
Ball noch einmal den Weg ins Tor von Welle mit der unfreiwilligen Hilfe
eines TSC-Verteidigers. 3:6! Dies sollte dann allerdings der Endstand
sein.
Festzustellen ist hinterher, dass EGB in der zweiten Hälfte eine starke
kämpferische Leistung geboten hat und Welle sich die zweite Hälfte
unnötig schwer gemacht hat. Der TSC trifft am nächsten Sonntag auf den
BSV II und will dort die nächsten 3 Punkte einfahren!
DS |
22.03.11 Welle - Eppendorf/GB 5:0
Für Dienstag Abend den 22. März wurde das
Nachholspiel gegen Eppendort/Gr. Borstel auf dem Barmwisch angesetzt.
Der Termin unter der Woche bereitete den Gäste schon vor dem Anpfiff
Probleme genügend Spieler zu mobilisieren. So traten um 19:00 Uhr bei
Flutlicht elf Eppendorfer Feldspieler sowie ein Trainer gegen unsere
Welle an.
In der Anfangsphase boten die Gäste fiel Raum, den die hochmotivierte
Welle 1 mit schönen Spielzügen nutzte, um zu zahlreichen teilweise sehr
guten aber ungenutzten Einschussmöglichkeiten zu gelangen.
Erst in der 12. Minute wurde dann die fünfte oder sechste Möglichkeit
zum 1:0 genutzt, als nach einem Konter über die rechte Seite Jan Zierau
den Ball zu Malte Johannsen durchsteckte, der sicher verwandelte.
Mitte der ersten Halbzeit mussten die Gäste verletzungsbedingt einen
Spieler vom Feld nehmen und spielten, nachdem sich ein weiterer Spieler
diesmal in Richtung Kabine verabschiedete, kurzzeitig mit neun Mann.
Dies führte allerdings keinesfalls zum Zusammenbruch der Gäste, im
Gegenteil kam der Gegner gerade in dieser Phase des Spiels zu den besten
Spielzügen.
Kurz vor der Pause dann wurde Malte Carstensen im Strafraum zu Boden
getreten. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Jan Zierau sicher zum
2:0.
Obwohl die Gäste nach dem Wechsel wesentlich tiefer in der eigenen
Hälfte standen, konnte Jan Zierau einen Abpraller nach Schuss von Malte
Johannsen kurz vor der Pause zum 3:0 einschieben.
Mit zunehmender Dauer verflachte das Spiel mehr und mehr, sowohl die
Geschwindigkeit der Spieler, besonders aber die Passgeschwindigkeit nahm
mit der Zeit merklich weiter ab. Trotzdem kam der aushelfende und zur
Pause eingewechselte Jonas Gögge noch zu seinem Tor, als er nach Flanke
von Jan Zierau mit seinem Kopfball Aluminium traf und anschließend den
Nachschuss selber nutzte.
Die Gäste beschränkten sich nun vollends auf die Strafraumverteidigung,
sodass nun ein handballähnliches Spiel gegen das Gästetor entstand,
welches nur hin und wieder durch die Gäste mittels langer Bälle
kurzzeitig unterbrochen wurde.
So fiel das letzte Tor nach einem missratenen Befreiungsschlag der
Gäste, als Jonas Gögge auf Jan Zierau spielte, der zum 5:0 Endstand
traf.
Insgesamt ein klarer Heimsieg, der allerdings nicht jeden Welle Spieler
zufrieden stellen konnte, da einige Spieler durchaus höher hätten
gewinnen wollen, während der ein oder andere sich einen stärkeren Gegner
erhofft hatte. Vermutlich bietet bereits das Rückspiel kommenden Sonntag
eine stärke Mannschaft aus Eppendorf Groß Borstel auf.
LS
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20.03.11 Welle - Friedrichsgabe 4:2
Am Sonntag, den 20.3. gewann die 1.Herren des TSC das
erste Heimspiel 2011 auf fremden Platz verdient mit 4:2. Fremder Platz??
Richtig. Der TSC spielt derzeit seine Heimspiel auf dem Platz Barmwisch,
da auf dem heimischen Pfeilshof bis zum Sommer ein schöner
Kunstrasenplatz entsteht.
Welle 1 hatte sich nach der
Niederlage der vergangenen Woche deutlich mehr vorgenommen und setzte
dies zunächst auch um. Es wurden die Zweikämpfe gewonnen und das Spiel
mit deutlich mehr Ballbesitz dominiert. Folgerichtig kam der TSC zu
einer ganzen Reihe von Torchancen. Zunächst schloss Jakob Neitzel eine
tolle Kombination über Malte Johannsen und Niclas Jepsen zum 1:0 ab,
eher später Jan Zierau nach erneuter Vorlage von Malte Johannsen das
verdiente 2:0 erzielte und dabei den Torwart aus 25 Metern mit dem
linken Fuß überlupfte.
Nach knappen 30 Minuten ließ der TSC
die Gegner aber wie in der Woche zuvor einfach mitspielen und lud so zu
Torchancen ein. Friedrichsgabe ließ sich nach einem Querschläger im
eigenen 16er auch nicht lange Bitten und verkürzte zum 2:1. Danach wurde
das Spiel des TSC zunehmend schwächer. Zum Glück fiel vor der Halbzeit
kein weiterer Treffer.
Aus der Pause kam der TSC wieder
motivierter und begann das Fußballspielen. Auch zu dieser Zeit zeigte
sich die spielerische Überlegenheit des TSC und so sprangen erneut
einige Torchancen heraus. Bezeichnend aber wieder, dass das 3:1 nach
einer Ecke fiel und der Torwart aus Friedrichsgabe keinen so guten
Eindruck dabei machte – Lennart Helm nickte eine Jan Zierau Ecke ein.
Anschließend versuchte Welle nur noch schnell lang zu spielen. Fast
jeder Ball landete aber auf den Köpfen der großen gegnerischen
Abwehrspieler oder der Torwart konnte die Bälle klären. Lediglich ein
genialer Ball von Jakob Neitzel landete direkt im Fuß und im Lauf von
Jan Zierau, der dann mit einem platzierten „Schieber“ den Ball
einnetzte.
Dennoch wandelte sich erneut das
Spiel und Welle ließ die Gegner wieder zurück ins Spiel. Dadurch gab es
wieder einige Möglichkeiten und auch dieses Mal ließ die in der Hinrunde
noch überragende Defensive der Liga wieder einen Treffer zu - allerdings
einen tollen Weitschuss – 4:2.
Es gibt noch viel zu tun, will Welle
1 am Ende doch auf den ersten beiden Plätzen stehen.
Dienstag steigt um 19 Uhr schon das nächste Spiel: Auf dem Barmwisch
gastiert Eppendorf Groß Borstel.
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13.03.11 Sperber - Welle 2:1
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13.02.11 Friedrichsgabe - Welle 0:4
Welle glückt der Start in die Rückrunde
Nach gut 2-monatiger Winterpause durfte die
Ligamannschaft des TSC Wellingsbüttel endlich mal wieder um Punkte für
den Aufstieg kämpfen. In einem Nachholspiel besuchte man den SV
Friedrichsgabe und gewann mit 0:4
Auf schneebedecktem Untergrund bekleckerte sich der Tabellenzweite aus
Wellingsbüttel allerdings nicht mit besonders viel Ruhm und brauchte so
seine liebe Zeit bis er ins Spiel fand.
Der große Platz, ein eisiger Wind in der Schleswig-Holsteinischen
Provinz, der mangelnde Punktspielrythmus und nicht zu letzt Frau Holles
weiße Pracht taten sicherlich auch ihr seines dazu, dass der Fußball nur
selten seinen Weg zum Mitspieler fand.
Die ersten 20 Minuten gestalteten sich eher wild und der
abstiegsbedrohte Gastgeber setzte die Unseren doch gehörig unter Druck.
Das ein oder andere Mal brannte es in Welles 16er lichterloh, sodass es
dann folgerichtig auch hinter Keeper Max Bitter einschlug. Abseits! -
Glück gehabt - Jetzt aber aufwachen!
So taten es dann auch die Grün-Schwarzen. Nur Augenblicke nach dem
"Fast-Rückstand" setzte sich André Houllion gegen 3 Friedrichsgabener
durch und markierte das 0:1 für Welle. Das Spiel entwickelte sich auch
in der Folge nicht unbedingt zu einem Leckerbissen, doch wenigstens
machte die TSC Defensive ihren Laden hinten dicht. Mit der 0:1 Führung
ging es dann auch in die Halbzeit und der mutig mitgereiste TSC Anhang
durfte sich im Vereinsheim aufwärmen gehen.
Der zweite Durchgang gestaltete sich spielerisch weiterhin eher dürftig,
anders als zu Spielbeginn gestaltete Welle das Spiel aber
kontrollierter. Hinten machte man dicht und drückte vorne auf das 0:2.
Dieses besorgte wiederum Flügelflitzer Houllion nach schönem Zuspiel von
Jan Zierau. Anschließend ließen die Gastgeber immer mehr nach und
Wellingsbüttel konnte das Spiel endgültig für sich entscheiden. Malte
Trukenmüller zeichnete sich jeweils für die Treffer drei und vier seiner
Farben verantwortlich. Im weiteren Verlauf hätte Welle das Ergebnis
durchaus noch um einiges höher schrauben können, zeigte sich in der
Chancenverwertung allerdings zu wenig zielstrebig.
Der TSC Wellingsbüttel startet also erfolgreich in die Rückrunde und
hält sich weiterhin alle Chancen auf eine Platzierung weit vorne in der
Tabelle offen. Zwar war von der gepflegten Wellingsbüttler Spielkultur
nur selten etwas zu sehen, doch waren dafür auch die Rahmenbedingungen
in einem gewissen Maße verantwortlich.
Am nächsten Wochenende nimmt unsere Mannschaft dann hoffentlich wieder
richtig Fahrt auf, denn dann gastiert die starke Zweitvertretung des SC
Victoria am Pfeilshof. Aufgepasst, das Hinspiel verlor man mit 2:1.
Anstoß dieser Partie ist am Samstag, den 19.2. um 15:00 Uhr.
HM |
08.01.11 Wellingsbüttel gewinnt beim Post-Cup,
was es zu gewinnen gab…
Turniersieg mit Preisgeld und Pokal, bester Torschütze und
Jongliersieger (bester Torwart wurde aus Anstand ein anderer…)
Dabei zeigte Welle gute Leistungen und schlug die höherklassigen Gegner
von Bramfeld, Post und Concordia!
Am Samstag kam es in der Halle am Neusurenland zum traditionellen
Hallenturnier des Post SV 1. Dieses Mal mit dem Sponsor Hobs-Diner.
Der Spielplan ließ herrliche Spiele
in der Halle erwarten. In der Gruppe A spielten USC Paloma 1, SC
Concordia 2, SV Barmbek 1, Farmsener TV 1 und der Post SV 2. In der
Gruppe B hießen die Mannschaften Bramfelder SV 1, SC Condor 2, TSC
Wellingsbüttel 1, SC Poppenbüttel 2 und der Turnierausrichter Post SV 1.
Leider traten Bramfeld und Paloma „nur“ mit den zweiten Teams aus der
Bezirksliga an – dennoch war es ein sehr gutes Feld mit sehr vielen
Bezirksliga und starken Kreisligamannschaften.
In der Gruppe A zeigte sich schnell,
das Cordi 2 als Landesligist sich klar durchsetzen würde – am Ende
wurden alle 4 Vorrundenspiele gewonnen. Dahinter ging es eng zu zwischen
den Teams, es setzte sich der SV Barmbek mit guten Leistungen durch,
während Bezirksligist Paloma weit hinter den Ansprüchen zurück blieb.
In der Gruppe B mit der 1.Herren des
TSC Wellingsbüttel kam es gleich im ersten Spiel zur Überraschung:
Wellingsbüttel 1 schlug den Nachbarn und Rivalen deutlich und verdient
mit 3:1. Zunächst legte Jakob für Jan auf, der aus spitzem Winkel das
1:0 erzielte. Den schnellen Ausgleich haben wir gut verkraftet und gegen
Ende der Spielzeit legte zunächst Jan nach Vorlage von Daniel das 2:1 in
die Maschen, ehe Niklas S. das entscheidende 3:1 erzielte und damit
Bramfeld abgeschossen wurde. Anschließend überraschte Wellingsbüttel
auch noch das Bezirksligateam von Post SV und siegte mit 1:0. Erst kurz
vor Schuss gelang erneut Jan als Abstauber das Tor, nach einer tollen
Kombination über Daniel und Malte C zuvor. Damit wurden die beiden
Mannschaften aus der Bezirksliga geschlagen. In dieser Gruppe machte der
SC Condor 2 den „Durchmarsch“ und siegte auch gegen Wellingsbüttel mit
1:0 (interessantes Tor dank einer spektakulären Schiedsrichter
Entscheidung…). Wellingsbüttel siegte am Ende gegen Poppenbüttel 3
deutlich und zog hinter Condor ins Halbfinale ein. Wobei Poppenbüttel in
diesem Spiel den deutlich besseren Anfang hatte und lange 1:0 führte und
die Welle-Abwehr sehr wackelig stand. Doch ein Doppelpack von Niklas S
(nach Vorarbeit von Jan) und erneut durch Jan (nach Vorarbeit von
Christopher) sorgte für die Wende. In der letzten Minute sorgte Thomy
nach schöner Vorarbeit von Daniel für die Entscheidung. Die beiden
Bezirksligatruppen aus Bramfeld und von Post enttäuschten deutlich.
In den Halbfinals setzten sich dann
jeweils die Außenseiter aus den Kreisligen durch. Zunächst lange
Wellingsbüttel ein 1:1 gegen Landesligist Concordia 2 um ins 9
Meterschießen zu gelangen. Zunächste sorgte Lennart S. (nach Vorarbeit
von Daniel) für das 1:0, bevor Cordi direkt zurückschlug. Im 9-Meter
schießen hielt Niklas G den ersten Schuss von Cordi. Jan verwandelte
sicher. Dann schoss Cordi an den Pfosten und Daniel nutzte die Chance
und schon zum entscheidenden 2:0 ein.
Anschließend setzte sich der
Kreisligist SV Barmbek deutlich gegen Condor 2 durch. Es kam zum vorher
nie erwarten Finale zwischen Barmbek und Wellingsbüttel.
Das Finale zeigte die schönen Seiten
des Hallenfußballs – alles war dabei. Spannung, Technik und schöne Tore.
Zunächst ging Barmbek in der 5.
Minute glücklich in Führung. Wellingsbüttel tat sich schwer und ließ zu
viel zu. Dann drehte ein Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden das
Spiel zugunsten von Wellingsbüttel - 2:1. Zunächst faste sich Jakob ein
Herz, spielte zwei Spieler aus und schob dann rechts unten ein. Dann
legte Christopher mit einem satten Schuss unter die Latte mit dem 2:1
nach. Nun gab es einen offenen Schlagabtausch ehe Wellingsbüttel in der
vorletzten Spielminute das entscheidende 3:1 erzielen konnte – Niklas S
schob nach Vorlage von Daniel sicher ein. Mit dem Schlusspfiff gelang
Wellingsbüttel dann noch ein Tor von der Mittellinie – 4:1 hieß es also
am Ende und Malte C. freute sich noch sichtlich über sein geniales
Tor!!!
Wellingsbüttel feierte den
Turniersieg und das Preisgeld in Höhe von 200 Euro. Zudem wurde Jan zum
besten Torschützen des Turniers.
Die anschließend angekündigte Players-Night wurde dann nur von
Wellingsbüttel, einigen Spielern von Condor und Farmsen besucht.
Selbst vom Gastgeber ließ sich keiner blicken!! Dennoch gab es
einen Jonglier-Wettbewerb. Auch den gewann Wellingsbüttel und vergnügte
sich anschließend mit einer Kiste Bier!
Genialer Tag – weiter so Jungs!
T. Dick |
10.12.10 Sternschanze II - Welle 0:3
Spiel vom 24.10.10 wurde, aufgrund des Einsatzes
eines nichtspielberechtigten Sternschanze-Spielers, umgewertet. |
27.11.10 Farmsen - Welle 1:6
1.Herren gewinnt deutlich mit 6:1, aber ohne Glanz
Am Samstag, den 27.11. spielte die 1.Herren des TSC Wellingsbüttel beim
Nachbarn Farmsen 2. Das Spiel wurde für 16 Uhr auf dem Grandplatz am
Berner Heerweg angesetzt – Flutlicht war angesagt. Der tags zuvor
einbrechende Winteranfang mit Schnee machte dem Platz in Farmsen zu
schaffen – es war sehr rutschig. Dazu kam ein schwacher Gegner aus
Farmsen, der alle Hoffnung auf den schlechten Platz legte.
Am Ende hieß es 6:1 für Wellingsbüttel, Farmsen war beinahe zufrieden
und Wellingsbüttel glänzte nur selten.
Das Spiel begann mit einer Chance für Farmsen. Gleich nach dem Anstoß
kam die Roten mit einem langen Ball nach vorne, so dass Torhüter Bitter
raus laufen und eingreifen musste. In der Folgezeit bis zur Pause musste
er nur noch einmal eingreifen, ansonsten versuchte er nicht auf dem
Platz festzufrieren.
In der Folgezeit bestimmte Wellingsbüttel das Spielgeschehen nach
belieben und kam immer wieder zu Torchancen. Leider wurden sehr wenige
Großchancen herausgespielt. Farmsen stand sehr tief hinten drin und
beteiligte sich kaum am Spielaufbau.
In der 14. Minuten war es dann endlich so weit, nach einem Freistoß war
der aufgerückt Innenverteidiger Carstensen vorne im Strafraum zur Stelle
um einen mächtigen Schuss von Jepsen entscheidend ins Tor abzufälschen
(mit der Hand???). In der Folge spielte nur der TSC und in der 32. und
in der 38. Minute sorgte ein Doppelschlag für die Vorentscheidung.
Zunächst traf Jepsen, der heute vom Trainer aus der Abwehr in die
Offensive schickt wurde, mit einem schönen Schuss zum 2:0. Anschließend
gab es nach einem Foul am agilen Pahlke einen Elfmeter, den J. Zierau
sicher verwandelte.
Nach der langen Halbzeitpause stand der Schiedsrichter gleich im
Mittelpunkt und wusste als Einziger ein Foul nach einer Farmsenecke
gesehen zu haben. Elfmeter für die Heimmanschaft. Auch dieser Schütze
verwandelte sicher – 3:1.
Wellingsbüttel spielte weiter nach
vorne und kam zu reichlichen Chancen. In der 65. Minute erzielte der für
den angeschlagenen Carstensen eingewechselte Meyer-Wolters (zweiter
Einsatz nach langer Verletzungspause) das 4:1 mit einem wuchtigen
Schuss. Farmsen wurde nach einer Ecke und mit einem Fernschuss an das
Lattenkreuz noch einmal gefährlich, das war es auch schon. Welle spielte
nach vorne und erzielte in der 72. Minute das 5:1. Nach einer Ecke
erzielte Pahlke den Treffer. Kurz vor dem Ende noch ein schöner
Schlusspunkt. Ein geniales Diagonalpass des starken Schäffer landete
direkt auf dem Fuß von Jan Zierau, der den Ball dann dem Torwart durch
die Hosenträger zum 6:1 Endstand einschob.
Es folgen nun die Nachholspiele am 5.12. in Friedrichsgabe und am 12.12.
um 14 Uhr das letzte Heimspiel 2010 Am Pfeilshof gegen Eppendorf.
T. Dick |
21.10.10 Welle - Rahlstedt 4:0
Welle zeigt Reaktion
Nach der schwachen Partie am vergangenen Wochenende in Osdorf zeigte die
1. Herren des TSC Wellingsbüttel eine engagierte Leistung gegen den
Tabellennachbarn aus Rahlstedt und siegte klar mit 4:0.
Die ersten Minuten gehörten den Rahlstedtern, welche immer einen Schritt
schneller am Ball waren und sich das ein oder andere Mal in die
Gafahrenzone vorarbeiten konnten. Mit der Zeit gewann Welle jedoch mehr
Ruhe im Spielaufbau, konnte spielerisch überzeugen und ging schließlich
durch Daniel Schäffer in Führung. Vorausgegangen war ein Pass von Thomy
Zierau, welcher scharf von rechts auf seinen Bruder passte, dieser
jedoch den Ball eher ungewollt durchließ. Schäffer bedankte sich und
arbeitete den Ball zum 1:0 ins Tor.
Kurze Zeit später musste der Rahlstedter Keeper ein zweites mal hinter
sich greifen. Diesmal war es Jan Zierau, der nach schönem Zuspiel von
Schubert – erneut über die rechte Seite - nur noch abstauben musste. 2:0
– alles in Butter aus Wellingsbüttler Sicht. Denkste! Plötzlich gab es
Rot, Henne Marwede hatte ich zu einer Unsportlichkeit hinreißen lassen,
nachdem ein Gegner hart gegen Neitzel eingestiegen war. Ungewöhnlich für
diesen fairen Sportsmann.
Auch in Überzahl konnte Rahlstedt das Spiel nicht umbiegen. Beste
Chancen den Anschluss zu schaffen waren vorhanden. Exemplarisch hierfür
brachte ein Rahlstedter Spieler den Ball aus 5 Metern freistehend nicht
im 7,32 Meter breite Tor unter. Welle Keeper Max Bitter konnte zudem
noch weitere Großchancen vereiteln. Zu dieser Zeit spielte Welle zu
offen und riskierte leichtfertig den guten Vorsprung.
Dann jedoch kam die Erlösung aus Wellingsbüttler Sicht durch einen der
besten Spieler an diesem Tage. In die Drangphase der Gäste preschte
Lennart Helm. Nach einem Eckball konnte er mit Wucht entschlossen
einköpfen und für die 3:0 Entscheidung sorgen. Der Bann war gebrochen.
Rahlstedt brach gegen Ende der Partie regelrecht auseinander, im
Minutentakt ergaben sich Großchancen für das Team vom Pfeilshof. Der
engagierte und agile Jan-Philipp Eppel hätte seine Leistung mit einigen
Toren krönen können. Auch die nach langen Verletzungspausen
zurückgekehrten Nils Lehnebach und Christian Meyer-Wolters scheiterten
knapp. Lediglich Daniel Schäffer gelang es noch einmal einzunetzen.
4:0 hieß es am Ende. Ein verdienter TSC-Sieg der auch spielerisch
Vorfreude auf die kommenden Partien aufkommen lässt.
J. Zierau |
|
14.11.10 Osdorf - Welle 1:0 |
05.11.10 Norderstedt II - Welle 1:3
Welle entführt drei Punkte aus Garstedt
Spitzenspiel am Freitag Abend. Der beste Angriff der Liga aus
Norderstedt empfängt die beste Abwehr der Liga aus Wellingsbüttel. Die
Rahmenbedingungen durch den guten Kunstrasen fast perfekt, nur der
Ausfall einiger Flutlichter trübten den Gesamteindruck.
Von Beginn an entwickelte sich ein sehr intensives Spiel, in dem
Norderstedt versuchte das Spiel zu machen und Wellingsbüttel aus einer
dicht gestaffelten Defensive schnell nach vorne spielen wollte. Der
erste Schock für Wellingsbüttel schon nach wenigen Minuten, als
Sturmtank Johannsen sich beim Sprint an den hinteren Oberschenkel
fasste: Zerrung. Dafür kam Jungspund Schubert ins Spiel, der dann auch
nach wenigen Minuten für die Führung des TSC sorgen sollte. Nach einem
Einwurf tief in der eigenen Hälfte und doppelter Verlängerung setzte er
sich gegen den Norderstedter Verteidiger durch und überlupfte den
Torwart zum 1:0.
Diesen Vorsprung brachte der TSC auch in der Kabine, weil die Mannschaft
sehr stark verteidigte und weil Torwart Bitter die einzige Chance für
Norderstedt mit einem glänzenden Reflex vereitelte.
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild, Norderstedt biss sich die
Zähne an der Wellingsbüttler Defensive aus, agierte zunehmend planloser
mit langen Bällen. Auf der Gegenseite wieder ein schneller Gegenstoß:
der eingewechselte Helm spielte einen öffnenden Pass in die Tiefe, der
Norderstedter Torwart rutschte am Ball vorbei und Thomas Zierau musste
nur noch aus spitzem Winkel ins leere Tor einschieben. Nur kurz darauf
konnte Neitzel nach einem abgewehrten Schuss von Jan Zierau zum 3:0
abstauben.
Von hier an merkte man den Norderstedter Spielern eine gewisse
Verzweiflung an und Wellingsbüttel kam in der Folge zu weiteren guten
Einschuss-möglichkeiten, die aber vergeben wurden. Eine höhere Führung
hätte dem Spielverlauf auch nicht entsprochen. Stattdessen kam
Norderstedt nach einem Gewühl im Strafraum kurz vor Schluss noch zu
ihrem Ehrentreffer.
Jakob Neitzel |
31.10.10 Welle - Persia 1:1
Nach dem enttäuschendem 0:0 von letzter Woche kam
Wellingsbüttel auch diesmal nicht über ein Unentschieden hinaus.
Dabei ging „Welle“ recht früh durch Malte Johannsen in Führung, welcher
in der 20. Spielminute den Ball mit einem strammen Schuss rechts oben im
Tor platzierte. Es verging jedoch keine Viertelstunde, da musste die
Heimmannschaft den Ausgleich hinnehmen. Ein langer Ball in den
Strafraum, der von
Jakob Neitzel
ins eigene Tor verlängert wurde.
Bei Dauerregen stand es zur Halbzeit 1:1, das der TSC vor allem seinem
hellwachen Keeper, Maximilian Bitter, zu verdanken hatte.
In der zweiten Halbzeit hatte Wellingsbüttel die deutlich größeren
Spielanteile, jedoch konnte man hieraus kein Profit schlagen. In der 60
Minute tauchte Andre Houillon alleine vor dem Tor von SC Persia auf,
konnte diese gute Chance aber leider nicht nutzen. Kurz darauf
scheiterte Jan Zierau von der rechten Seite am linken Innenpfosten. Das
waren jedoch auch die größten Chancen im Spiel, sodass der TSC seine
Überlegenheit nicht nutzen konnte.
Durch die Verletzung des Mittelstürmers Sören Bringmanns fehlt es dem
TSC Wellingsbüttel im Sturm an Durchschlagskraft. Auch die 3 Wechsel
konnten für kein Tor mehr sorgen, sodass es beim 1:1 blieb.
Am Freitagabend steht unter Flutlicht bei Eintracht Norderstedt das
Spitzenspiel an.
Timo Pahlke |
24.10.10 Sternschanze II - Welle 0:0
Unentschieden bei
Sternschanze
Am Sonntag, den 24.10. gastierte der TSC Wellingsbüttel beim SC
Sternschanze und kam leider über ein torlosen Unentschieden nicht
hinaus.
Auf dem Kunstrasenplatz in der Schanze kam „Welle“ besser ins Spiel und
durch einige Standards zu guten Möglichkeiten, so auch in der 15. Minute
als Malte Johannsen einen Zierau-Freistoß leider nur an den Pfosten
setzte. Auch auf der Gegenseite wurde Sternschanze nur durch Standards
zu gefährlich. Danach verflachte das Spiel weiter. Welle war zwar
bemüht, es fehlte aber an der letzten Konsequenz um den Führungstreffer
zu erzielen. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt und
Sternschanze verstand es gut, die Räume zu zumachen. Sehr gute Chancen
durch Schubert und Houillon wurden vor der Halbzeit noch leichtfertig
vergeben.
Nach dem Pausentee war es weiter die Mannschaft aus Wellingsbüttel, die
das Spiel dominierte. Weiterhin fehlte allerdings die entscheidende Idee
und der letzte Wille das Tor zu erzwingen. Sternschanze fuhr nur
gelegentlich den einen oder anderen Konter, die allerdings allesamt früh
scheiterten.
Wellingsbüttel fehlte es auch in der zweiten Halbzeit etwas an der
Genauigkeit im Aufbauspiel und so wurden leider kaum weitere Torchancen
herausgespielt, so dass es beim torlosen Unentschieden blieb.
Nächste Woche ist eine Steigerung von Nöten um gegen Persia zu bestehen.
Sören Bringmann |
16.10.10 Weiß-Blau 63 - Welle 0:2
Mund abputzen, weiter machen!
Bei launigem Sonntagswetter trat der TSC am Samstag am Weg beim Jäger
an. Wellingsbüttel mit zuletzt 5 Siegen in Folge, aber auch Weiß Blau
seit 5 Spielen ungeschlagen.
Beide Mannschaften konnten ihre Bilanzen in den ersten 45 Minuten jedoch
nicht untermauern. Lediglich zwei leichtfertig vergebene Hochkaräter auf
beiden Seiten waren Beweis für ein eher im Mittelfeld ausgetragenes
Durchschnittsspiel.
Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff konnte der heute sehr laufstarke
J.Zierau zum 1:0 einnetzen. Vorausgegangen war ein gewonnener Zweikampf
von Bringmann am Strafraum der Weiß-Blauen. Wellingsbüttel zeigte nun
mehr Präsenz und wurde mit mehreren Chancen belohnt. Leider blieben
diese ausnahmslos ungenutzt.
Fast hätte sich dies gerächt denn in einer Phase zwischen der 65. und
75. Minuten hatte auch Weiß-Blau mehrfach die Möglichkeit auszugleichen.
Kurz vor Schluss dann die Entscheidung. Nach einem schönen Pass von
Maciewski in den Lauf von Houillon konnte dieser den Ball am Schlussmann
vorbei schieben.
Ein ingesamt verdienter Sieg, weil Welle heute in wiederum veränderter
personeller Besetzung mehr Willen zeigte als der Gegner.
Am kommenden Sonntag gilt es den nächsten Arbeitsieg einzufahren!
Andre Houillon |
10.10.10 Welle - VfL 93 6:0
Die ersten Herren des TSC Wellingsbüttel sorgten am
elften Spieltag der Kreisliga 5 für eine Fortsetzung der aktuellen
Siegesserie und besiegten die Reserve des VFL 93 mit 6:0.
Bei herrlichstem Herbstwetter am Pfeilshof konnten die rund 60 Zuschauer
einen spielerisch gewohnt dominanten Gastgeber erleben, der von Beginn
an das Zepter in die Hand nahm. Auch ohne den urlaubenden Coach Thorsten
Dick war die Mannschaft gut eingestellt und spielte 90 Minuten
konsequent nach vorne. Dass es zur Halbzeit nur 1:0 für Welle stand, war
da doch eher der schwächeren Chancenauswertung zuzurechnen. Mit Anpfiff
des Zweiten Durchgangs und immer mehr nachlassenden Widerstands des
Gegners fielen dann auch die Tore für Wellingsbüttel, sodass am Ende
sechs Tore bejubelt werden konnte. Trotz einer, durch die Bank weg
geschlossen guten Mannschaftsleistung, konnte Nachwuchstalent Niklas
Schubert besonders hervorstechen. Mit zwei selbsterzielten Treffern und
einer glänzenden Torvorlage konnte das Eigengewächs die Zuschauer ein
ums andere Mal zum Zungeschnalzen bringen, lieferte zugleich seine
stärkste Leistung im Herrenbereich für den TSC ab.
Der TSC Wellingsbüttel befindet sich nun auf dem dritten Tabellenplatz,
mit Nachholspielen in der Hinterhand in absoluter Schlagdistanz auf die
Tabellenspitze. Bleibt nur zu hoffen, dass trotz den zuletzt sehr
einseitigen Spielen die Konzentration hochgehalten werden kann, denn die
Punkte müssen auch erstmal eingefahren werden. Weiter geht es am
kommenden Samstag, den 16.10., in Groß-Borstel um 15 Uhr gegen Weiß-Blau
63.
Das nächste Heimspiel findet erst am Sonntag, den 31.10. statt. Dann
gastiert der SC Persia zum Spitzenspiel am Pfeilshof. Anstoß 14 Uhr.
HM |
03.10.10 Bahrenfeld II - Welle 0:7
Welle fährt sicher 3 Punkte ein
Beste Rahmenbedingungen für ein gutes Fußballspiel waren auf einem
großen aber auch sehr weichem Rasenplatz in Bahrenfeld gegeben.
Vom Start weg erspielten sich die Gäste in rot ein Übergewicht, zunächst
jedoch noch ohne die notwendige Konsequenz vor dem Tor. Erst Houillon
konnte nach schönem Pass von Jan Zierau den ersten Treffer landen. Kurz
darauf verwehrte der Schiedsrichter das 2:0, als er eine Flanke von
Zierau wegen Abseits abpfiff, der Ball jedoch direkt ins Tor gesegelt
war. Welle ließ sich aber nicht zu sehr beirren und so legten Houillon
und Bringmann jeweils noch ein Tor nach, bevor Houillon mit seinem
dritten Treffer kurz vor der Pause den 4:0 Halbzeitstand herstellte. Es
hätten durchaus 1-2 Tore mehr sein können.
Nach der Pause begann der TSC erschreckend schwach, sodass BSV 19 sogar
20 Minuten lang ganz gut mitspielen konnte, das hatte es in der ersten
Halbzeit gar nicht gegeben. Die Bälle wurden nur noch nach vorne
gebolzt, von Zusammenspiel war in dieser Phase gar nichts mehr zu sehen.
Umso erstaunlicher, dass es dennoch weiterhin gute Torchancen für
Houillon und Bringmann gab, die aber leichtfertig vergeben wurden. Erst
in den letzten 15 Minuten fing sich der TSC wieder und schaffte es durch
zwei Tore von Bringmann dem Schlusspunkt von Zierau auch noch etwas für
das Torverhältnis zu tun.
Jakob Neitzel |
12.09.10 Welle - Sperber II 2:1
Wellingsbüttel mit verdientem Sieg
Wellingsbüttel ist wieder in der Spur. Nach dem dritten Sieg in Folge -
heute gegen den bis dato punktgleichen SC Sperber 2 - stehen die
Wellingsbütteler nun auf dem dritten Platz der Kreisliga 5 und damit nur
2 Punkte hinter Tabellenführer Urania.
Die Freude nach dem Spiel war groß, denn trotz der deutlich erkennbaren
Überlegenheit der Welle-Elf, war das Spiel bis zum Schlusspfiff nicht
entschieden.
Das Spiel begann ausgeglichen. Die Gäste von SC Sperber wirkten sogar
etwas sicherer als die anfänglich etwas verträumten Wellingsbüttler.
Doch die grüne Offensivabteilung (Sperber heute in rot), angeführt von
Jan Zierau, wurde allmählich stärker. Etwas Zählbares sprang in Hälfte
eins dabei aber nicht mehr heraus.
Halbzeitstand 0:0.
Wellingsbüttel fand mit sehr engagierter Spielweise einen guten Start in
die zweite Hälfte. Trainer Thorsten Dick hat wohl mit motivierenden
Worten seine Mannschaft anstacheln können. Wellingsbüttel war jetzt klar
die spielbestimmende Mannschaft und kam immer wieder zu guten
Tormöglichkeiten. Wie schon zuletzt zeigten M. Marwede und Neitzel ihre
Kopfballstärke bei Standardsituationen. Letzterer war es auch, der nach
einer Ecke die Führung markierte - natürlich per Kopfball. Der SC
Sperber zeigte nur noch vereinzelt Angriffe gegen die heute nicht ganz
souveräne TSC-Abwehr. So führte einer dieser Angriffe - etwas
überraschend - in das Tor von Goalie Niklas Geyer. Ein taktisches Foul
von einem TSC-Mittelfeldspieler hätte diesen Treffer sicher verhindert.
Für die Spannung war dieses Tor aber ohne Frage zuträglich. Der heute
stärkste Mann auf dem Platz, 10er Jan Zierau, war jetzt immer wieder
Initiator gefährlich vorgetragener Angriffe und kam in der 80. Minute
selbst zu einem guten Abschluss. Mit dem sogenannten "Zierau-Lob" setzte
er das Spielgerät aber nur gegen den Pfosten. In der 84. Minute ließ
dann Darracott die Welle-Fans aufatmen. Nach einem Freistoß aus dem
rechten Halbfeld setzte er den Ball mit der Schulter gegen den Pfosten
und reagierte dann am schnellsten und drückte das Leder mit einer Art
Flugkopfball über die Torlinie zum 2:1 Endstand.
Am nächsten Sonntag möchte der TSC seine kleine Serie beim SV
Friedrichsgabe ausbauen. Anpfiff ist um 15.00 Uhr im Waldstadion.
CD, LH |
05.09.10 Urania - Welle 2:3
Welle entführt drei Punkte vom Schützenhof
Im Spitzenspiel des sechsten Spieltag der Kreisliga 5 besiegen die
ersten Herren des TSC Wellingsbüttel den zuvor verlustpunktfreien
Tabellenführer vom SC Urania mit 3:2.
Bei idealen Rahmenbedingungen entwickelte sich ein sehr unterhaltsames
und temporeiches Kreisligaspiel. Zu ungewohnt früher Anstoßzeit
präsentierten sich dennoch die Gäste aus Wellingsbüttel aufgeweckter und
bissiger als die Platzherren in Hälfte eins, und konnten sich zahlreiche
gute Chancen erspielen. Malte Marwede und Sören Bringmann zeichneten
sich verantwortlich für die komfortable 0:2 Führung zur Halbzeit, die
dem Spielverlauf absolut entsprach. Vorbereiter war in beiden Fällen der
bärenstarke Mittelfeldmotor Malte Johannsen.
Trotz der Wellingsbüttler Überlegenheit im ersten Durchgang kam Urania
ebenfalls zu der ein oder anderen Torchance, verpasste es aber die
Fehler in der TSC Defensive auszunutzen.
Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit bekamen die rund 70 Zuschauer ein
komplett anderes Spiel zu sehen. Urania bekam in der Halbzeit wohl
gehörig die Meinung vom Trainer geblasen und konnte daraufhin seine
Lethargie ablegen. Welle war nun fast immer den entscheidenden Schritt
zu spät und fügte sich widerstandslos seinem Schicksal. Es schien nur
eine Frage der Zeit zu sein bis der Ausgleich fallen sollte. So kam es
dann auch. 1:2 – 2:2 – In der 75. Minute war das Spiel plötzlich wieder
vollkommen offen, die so sichere Führung dahin. Kurz vor Schluss konnte
Welle aber nochmals eine schöne Kombination über Bringmann und Houllion
bis in den Strafraum vortragen, die von Daniel Schäffer per Direktschuss
aus 10 Metern zum vielumjubelten Siegtreffer abgeschlossen wurde.
Nach dem sehr durchwachsenen Saisonstart ist der TSC Wellingsbüttel nun
wohl endlich in der neuen Liga angekommen und macht die stark besetzte
Staffel durch den Sieg beim Spitzenreiter wieder spannend. Angesichts
der starken Leistung schon in der Woche zuvor gegen Polonia, scheint die
Formkurve bei den Mannen von Trainer Thorsten Dick eindeutig nach oben
zu zeigen. Schon am kommenden Sonntag bietet sich die Möglichkeit im
Heimspiel gegen die Reserve des SC Sperber nachzulegen und sich in den
oberen Tabellenregionen festzusetzen. Angestoßen am Pfeilshof wird um
15.00 Uhr.
HM |
|
29.08.10 Welle - Polonia 3:0 |
22.08.10 Victoria II - Welle 2:1
Am vierten Spieltag kassiert der TSC Wellingsbüttel
seine erste Niederlage der Saison bei der Reserve von Victoria Hamburg.
Zu Beginn der Partie dominierte Wellingsbüttel das Spielgeschehen ohne
dabei aber wirklich gefährlich zu sein. Der Ball lief hauptsächlich in
für den Gegner ungefährlichen Bereichen in den eigenen Reihen. In der
Defensive wurde zunächst wenig zugelassen. Die guten Angreifer von
Victoria konnten aber leider nicht das ganze Spiel über so gut in Schach
gehalten werden. Die erste große Chance der Gastgeber führte gleich zu
einem Aluminiumtreffer am Gehäuse von Torhüter Max Bitter. In der Folge
gab der TSC das Spielgeschehen aus der Hand und so musste die Elf von
Trainer Thorsten Dick noch vor der Halbzeit den 1:0 Rückstand hinnehmen.
Vor allem die zweite Hälfte der ersten Halbzeit ließ schon erahnen in
welche Richtung sich das Spiel entwickeln würde. Der TSC zeigte
eklatante Schwächen in der Defensivbewegung und erleichterte es so den
Gegnern das Spiel zu machen. Hinzu kamen mehr und mehr individuelle
Schwächen, die es unmöglich machten das Spiel selbst nach vorne zu
tragen.
Wer dachte nach der Halbzeit würde sich an dem Spielgeschehen etwas
ändern, lag leider falsch. Der TSC wurde für gut 20 Minuten in der
eigenen Hälfte eingeschnürt und stellte selbst nichts Konstruktives mehr
auf die Beine. Nach gut 70 Minuten gelang es den Wellingsbüttlern aber
noch einmal etwas Druck nach vorne auszuüben. Nach einer ansehnlichen
Kombination auf der rechten Seite markierte Jan Zierau den Ausgleich aus
kurzer Distanz. Nun kam noch mal etwas Leben ins Spiel und der eine oder
andere rechnete sich doch noch Chancen auf einen Sieg der
Wellingsbüttler aus, zumal Victoria die letzte Viertelstunde in
Unterzahl spielen musste, nachdem ihr 6er die gelb-rote Karte sah.
Leider kam es anders und die Grün-Schwarzen mussten in Überzahl nach
einem Freistoß das 2:1 hinnehmen.
An diesem Ergebnis änderte sich nichts mehr und die erste
Saisonniederlage war somit besiegelt. Der TSC wirkte heute nicht
entschlossen genug um den guten Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Für die nächsten Spiele muss sich der TSC mehr einfallen lassen und im
Training hart arbeiten, zumal es gegen drei der vier Topmannschaften der
Tabelle geht.
Hinnerk Barth |
15.08.10 Welle - Farmsener TV II 6:0
Im dritten Spiel der Saison feierten die Wellingsbütteler
einen deutlichen Sieg, schossen 6 Tore - und hätten noch häufiger
treffen können. Der Gegner aus Farmsen war dem TSC in allen Belangen
unterlegen.
Welle zeigte von Beginn an, dass sie heute um jeden Preis die drei
Punkte am Pfeilhof behalten wollten und setzten Farmsen von der ersten
Minute an unter Druck. Die Farmsener wirkten hilflos und verloren schon
viele Bälle in der eigenen Hälfte, welches zu zahlreichen Torchancen für
Wellingsbüttel resultierte. Bringmann und die Brüder Zierau sorgten in
der Anfangsphase für Torgefahr bevor Jakob Neitzel nach zwölf Minuten
zum 1:0 per Flugkopfball einnetzen konnte. Thommy Zierau machte die
Vorarbeit durch eine herrliche Flanke mit seinem schwächeren, linken
Fuß. Zehn Minuten später erhöhte Malte Marwede die Führung mit einem
Kopfballtor nach einem Freistoß von Jan Zierau. In der folgenden Zeit
machte Welle weiter Druck auf das Tor der Farmsener, die gefühlte drei
Mal über die Mittelinie kamen und davon ein Mal durch einen Freistoß
gefährlich wurden. Kurz vor der Pause fand der Ball nach einem
Klärungsversuch eines schwarz-roten Abwehrspielers den Weg ins eigene
Tor. Vorausgegangen war ein Torschuss von Malte Marwede nach einer
Vorlage von Malte Johannsen.
Die zweite Halbzeit sorgte für keine Überraschungen. Harry Darry baute
die Führung zum 4:0 aus. Sein Fernschuss landete im Netz nach dem zwei
Farmsener dem Ball die richtige Richtung gaben. Für das 5:0 sorgte nach
eigenen Angaben Marcus Dettmann. Einige Zuschauer wollen aber erneut
einen Farmsener als Letzten am Ball gesehen haben. Den Schlusspunkt
setzte Jan Zierau mit dem sechsten und letzten Tor der Partie. Ein
"Zucker-Pass" von Malte Marwede ließ den quirligen Offensivmann frei
vorm Tor auftauchen. Während die meisten Zuschauer einen
Zierau-typischen Heber über das Tor erwarteten, ließ dieser sich nicht
beirren und schob den Ball rechtsunten in den Kasten. "Ich hab darauf
gewartet, dass der Torwart raus läuft, aber..." so Zierau etwas
schmunzelnd nach dem Spiel.
Trainer Thorsten Dick zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der
großen Zahl erspielten Torchancen und den stets gefährlichen
Standardsituationen. Die große Zahl vergebener Torchancen machen dem
33jährigen Wellingsbütteler Urgestein und Neu-Ligatrainer sorgen. Schon
die letzten Jahre forderte Alt-Trainer Niels Schulze mehr Torgeilheit
von den Spielern, welches Problem weiterhin ungelöst scheint.
Lennart Helm |
08.08.10 - Rahlstedter SC II - Welle 1:1
Schwache Chancenauswertung – Welle auch im zweiten Spiel sieglos
Der Saisonstart der 1. Herren des TSC
Wellingsbüttel darf nach dem zweiten Unentschieden in Folge als
missglückt bezeichnet werden. Nach der Punkteteilung gegen Osdorf gelang
nun bei der zweiten Mannschaft des Rahlstedter SC ein 1:1.
Die Partie begann fahrig und hektisch. Viele
Unsauberkeiten auf beiden Seiten sorgten immer wieder für spontane
Möglichkeiten. Gespielt wurde meistens hoch und weit, Kurzpassfolgen von
mehr als drei Pässen waren eigentlich nie zu bestaunen. Dennoch kamen
beiden Teams, so nach 30 Minuten, zu hochkarätigen Torchancen. Jakob
Neitzel, blank stehend vorm Gästekeeper machte den Auftakt, dann zwei
Mal Rahlstedt und kurz vor dem Seitenwechsel Sören Bringmann – keiner
konnte oder wollte ein Tor erzielen.
Halbzeit zwei bot ein ähnliches Bild, unruhig und
ohne Spielfluss. So fielen die beiden Tore, nachdem und bevor erneut
gute Möglichkeiten ausgelassen wurden, nach Standards. Circa 65 Minuten
gespielt als der gerade eingewechselte Jan Zierau einen Eckball nah ans
Tor bringt, der Keeper kommt nicht raus, Bringmann steht frei und köpft
ein.
Die Partie schien gelaufen, doch knapp 15 Minuten später wurde es noch
mal unterhaltsam. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kann
Linksverteidiger Christopher Darracott eine Großchance nur mit einer
Notbremse verhindern. Lange Diskussionen über Art, Ort und Härte des
Fouls später entschied der Schiedsrichter auf gelbe Karte (falsch) und
Freistoß (wohl richtig). Aufatmen beim TSC für etwa 20 Sekunden, dann
war der Ball direkt verwandelt im Tor und der Ausgleich perfekt. Wenige
Minuten später kassierte Kapitän Jakob Neitzel dann für wiederholtes
Foulspiel die gelb-rote Karte. Im Anschluss passierte kaum mehr etwas,
beide Teams trennen sich mit 1:1.
Am kommenden Sonntag, 15.8.2010, empfängt der TSC
dann die Zweite von Farmsen um 15 Uhr am Pfeilshof.
Nils Lehnebach |
01.08.10 - Welle - TuS Osdorf II 0:0
Am Sonntag, den 1.8.2010 um 15 Uhr trafen der
Kreisligaaufsteiger Tus Osdorf 2 und der Absteiger aus der Bezirksliga
TSC Wellingsbüttel 1 auf dem Grandplatz „Am Pfeilshof“ aufeinander. Nach
kurzer Verspätung einiger Osdorfer, konnte das Spiel dann doch
angepfiffen werden. Anfänglich war Wellingsbüttel klar dominant und
konnte schon in der 5. Minute die erste gefährliche Torchance
herausspielen, welche nur knapp vom Keeper der Osdorfer pariert werden
konnte. Im weiteren Spielverlauf, nach ewigem hin und her und nur
wenigen wirklich brenzligen Situationen hatte Osdorf dann die Chance in
der 30. Minute vor der Pause einen Treffer zu erzielen. Freistoß aus dem
Halbfeld auf den langen Pfosten, Kopfball, Latte, Abseits. Nach einigen
gelben Karten und einer ansonsten sehr fairen ersten Halbzeit gingen die
Mannschaften nun in die wohlverdiente Pause – 0:0.
Die 2. Halbzeit wurde semi-pünktlich um 16:10 Uhr angepfiffen und die
Wellingsbüttler Fans brannten auf ein Tor, welches beiden Mannschaften
bislang verwehrt blieb. Doch auch die zweite Halbzeit sollte nach
mehreren schönen Spielzügen und einigen Chancen für beide Mannschaften
keine Tore mehr liefern. Wellingsbüttel und Osdorf müssen sich gewaltig
steigern, wenn sie in dieser sehr starken Staffel ein Wörtchen mitreden
wollen.
Schon am kommenden Wochenende hat Wellingsbüttel 1 die Chance auf eine
Wiedergutmachung – am Sonntag, den 8.8. wird um 13:00 Uhr das Derby bei
Rahlstedt auf Rasen angepfiffen.
Finn Permien |
25.07.10 - Welle - MSV Hamburg 2:3
Unverdiente Niederlage im Pokal
Mit einem knappen und für den Sieger kaum verdienten 2:3 musste sich die
1.Herren des TSC Wellingsbüttel am vergangen Sonntag (25.7.) dem
Landesligisten MSV Hamburg 1 in der 1.Runde des Oddset-Pokals geschlagen
geben. Dabei zeigte der TSC eine sichere und gute Leistung, zeigte aber
bekannte Schwächen – Torchancen wurden vergeben und kleine Fehler vom
Gegner sofort bestraft. MSV Hamburg konnte kaum überzeugen und muss sich
in der Landesliga auf eine schwere Saison vorbereiten. Wellingsbüttel 1
kann frohen Mutes das Ziel Wiederaufstieg in Angriff nehmen.
Das Spiel startete pünktlich um 15
Uhr unter der immer sicheren Leitung von Bobby Schneehagen (Note 1).
Beide Mannschaften ließen das Spiel ruhig angehen, schoben den Ball hin
und her und versuchten den Gegner zu locken. Daher waren die ersten 10
Minuten ereignislos.
In der 12. Minute hatte MSV Hamburg einen Freistoß, dieser segelte in
den Strafraum, der Ball wurde im 16er vor die Füße des Gegners geklärt,
der ungehindert das 0:1 erzielen konnte.
Schon 6 Minuten später gab es einen Freistoß für den TSC. Der Ball wurde
von halbrechts in den Strafraum geschlagen, Markus verlängerte klug mit
dem Kopf, Sören köpfte freistehend auf das Tor. Der Torwart konnte den
Ball nur abprallen lassen und Sören war im Nachsetzen zum 1:1 in der
18.Minute erfolgreich.
In der folgenden Zeit war Wellingsbüttel überlegen, MSV wirkte
verunsichert. Leider gelang es lange Zeit nicht, die Überlegenheit auch
in zählbares umzusetzen.
Erst in der 41. Minute war es erneut Sören, der eine zu kurze und
ungenaue Torwartabwehr im Zentrum aufnahm und aus knapp 30 Metern in das
leere Tor schoss – 2:1 für den TSC.
Damit ging es in die Pause.
MSV Hamburg kam hoch motiviert aus
der Kabine, Welle schien die Umstellungen nach dem Wechsel noch nicht
verarbeitet zu haben, schon schlug der MSV in der 47. Minute eiskalt zu.
Über links setzte sich ein Angreifer durch, der TSC konnte zweimal den
Ball nicht ausreichend klären, so dass er einem MSVer vor die Füße viel.
Dieser konnte Flanken, der Ball landete beim 2-Meter-Riesen am langen
Pfosten auf dem Kopf (Christopher war im Kopfballduell machtlos), der
legte quer vors Tor und dort verwandelte der Stürmer freistehend zum
2:2.
Wellingsbüttel lies den Kopf nicht hängen und versuchte dem Druck der
Gäste standzuhalten. Immer wieder wurde MSV unter Druck gesetzt und zu
Fehlern gezwungen. In der 56. Minuten konnte Sören einen Querpass
abfangen und tauchte alleine vor dem Tor auf – leider verfehlte sein
Schuss das Ziel.
In der 77. Minute spielte sich MSV Hamburg über rechts durch die
Abwehrreihe des TSC, eine Flanke auf den langen Pfosten – Kopfball links
unten ins Ecke – 2:3. Und schon wieder lag der TSC hinten.
Aber die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten – 80.Minute: nach
einem langen Ball, musste der gegnerische Verteidiger in höchster Not im
16er mit der Hand klären, so dass es Strafstoß gab. Sören nahm sich mit
dem Vertrauen der 2 Tore den Ball – leider hielt der Torwart den nicht
so starken Schuss souverän. Aber schon 3 Minuten später die nächste
große Chance für den TSC – scharfe Hereingabe von links, flach vor das
Tor. Grätsche von Hannes etwa 2 Meter vor dem Tor – drüber.
Weiter ging es in Richtung MSV Gehäuse – 85. Minute: der kurz zuvor
eingewechselte Jakob bekommt die butterweiche Flanke von Daniel genau
auf den Kopf und vergibt freistehend zentral vor dem Tor um knapp 50 cm.
Dieses knappe Spiel gegen ein 2
Klassen höher spielende Mannschaft wurde leider 2:3 verloren. Es sollte
aber Mut geben für die kommenden Aufgaben in der Kreisliga 5 – wo der
direkte Wiederaufstieg das Ziel ist.
Am Sonntag, den 1.8. startet Wellingsbüttel 1 um 15 Uhr mit einem
Heimspiel gegen TuS Osdorf 2 in die Punktrunde – hoffentlich
unterstützen uns wieder viele Zuschauer!
T. Dick |
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17.07.10 - Welle siegt beim SCALA-CUP
Die 1. Herren des TSC Wellingsbüttel hat vor dem Saisonbeginn am
kommenden Wochenende (1. Runde Oddset-Pokal, gegen MSV Hamburg/LL)
ordentlich Selbstvertrauen getankt. Durch einen Sieg gegen BU II (BZ) im
Finale des jährlich ausgespielten SCALA-Cups sicherte sich das Team von
Neu-Coach Thorsten Dick den ersten Pokal der Saison.
Das Tor des Tages erzielte Sören Bringmann, der Mitte der zweiten
Halbzeit eine starke Vorlage von Marcus Dettmann aus kurzer Distanz per
Kopf verwertete.
Zuvor hatte Welle aber auch eine gehörige Portion Glück: Zwei Mal
rettete das Aluminium für die Mannen in grün. Aber auch beide
eingesetzten Keeper, Niklas Geyer und Maximilian Bitter, trugen mit
teils spektakulären Taten zum Pokalsieg bei.
Mit Welle setzte sich im stark besetzten Feld (u.a. Tura Harksheide und
SCALA) ein echter Außenseiter durch. Es wurden Gegner bezwungen, die im
letzten Jahr noch Staffelgegner in der Bezirksliga Nord waren – und
dort, im Gegensatz zum TSC, auch weiterhin spielen.
In der Gruppenphase hatte Welle mit einem Sieg, einem Remis und einer
Niederlage noch eine durchwachsene Leistung präsentiert, steigerte sich
dann aber entscheidend.
Auffällig: Noch scheint die Mannschaft eklatante Schwächen aus der
Vorsaison nicht ausgemerzt zu haben. Torchancen werden reihenweise
versiebt, Konter nicht durchdacht zu Ende gespielt. Auch ein Problem
mangelnder Kondition? Die Mannschaft könnte sicher noch die ein oder
andere „Hammer-Einheit“ vertragen.
Immerhin: Die Defensive steht gut, in der eigenen Hälfte wird konsequent
und aggressiv gegen den Ball gearbeitet.
Und gänzlich ungewohnte Nervenstärke bewies der TSC, als es im
Halbfinale gegen SCALA zum Elfmeterschießen kam: Alle sieben Schützen
netzten.
Insgesamt fällt das Fazit nach der bisherigen Vorbereitung positiv aus.
Denn trotz der erwähnten Schwächen stehen am Ende ein Pokalsieg und 150
Euro Prämie für die Mannschaftskasse auf der Habenseite. So muss es
weitergehen.
Anant Agarwala |
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